DED0014067MA - - Google Patents

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DED0014067MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 10. Januar 1953 Bekanntgemacht am 18. Oktober 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
PATENTANMELDUNG
KLASSE 12q GRUPPE INTERNAT. KLASSE C 07c
D 14067 IVb/12 q
Clarence L. Moyle, Clare, Mich. (V. St. A.)
ist als Erfinder genannt worden
The Dow Chemical Company, Midland, Mich. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. H. Ruschke, Berlin-Friedenau, und Dipl.-Ing. K. Grentzenberg, München 13,
Patentanwälte
Verfahren zur Herstellung von Bis-(2-oxy-a-methylbenzyl)-benzolen
Die Priorität der Anmeldung in den V.St. v. Amerika vom 18. Februar 1952 ist in Anspruch genommen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Bis-(2-oxy-a-methylbenzyl)-benzolen der allgemeinen Formel
HO
Cl
CH- Z — CH
CH,
CH
OH
— X in der Z den m- oder p-Phenylenrest und X ein Chloratom, einen Methylrest oder ein Wasserstoffatom bedeutet.
Die neuen Verbindungen werden als ölige Flüssigkeiten oder als pastenförmige Produkte erhalten, die in vielen organischen Lösungsmitteln etwas löslich und in Wasser praktisch unlöslich sind. Sie wirken stark bakterien- und pilztötend und können als ao Konservierungsmittel für Papier, cellulosehaltige Textilien, Leder oder Früchte verwendet werden.
. Die neuen Verbindungen werden hergestellt, indem man 1 Mol m- und/oder p-Di-(a-chloräthyl)-benzol mit
609 658/484
D 14067 IVbIUq
wenigstens 2 Mol eines Chlorphenols der allgemeinen Formel
OH
in der X ein Chloratom, einen Methylrest oder ein
ίο Wasserstoffatom darstellt, umsetzt. Die Umsetzung wird bei erhöhter Temperatur in Gegenwart eines die Abspaltung von Halogenwasserstoff fördernden Katalysators, z. B. Zinkchlorid, durchgeführt. Sie ist etwas exotherm und verläuft glatt zwischen 8o und i6o°. Dabei bewährt sich ein molekularer Überschuß an Chlorphenol. ,
Bei der Durchführung der Reaktion werden das Chlorphenol und der Zinkchloridkatalysator miteinander gemischt, dann wird das Di-(a-chloräthyl)-benzol innerhalb kurzer Zeit bei einer Temperatur zwischen 80 Und 120° portionsweise zugegeben und.die Temperatur auf 140 bis 160° für kurze Zeit gesteigert, um die Reaktion zu Ende zu führen. Die gebildeten Bis-(2-oxy-a-methylbenzyl)-benzole werden :' .durch fraktionierte Destillation unter vermindertem Druck abgetrennt.
Die Bis-(2-oxy-3, 5-dichlor-a-methylbenzyl)-benzole werden auch so hergestellt, daß man die Bis-(2-oxy-5-chlor-a-methylbenzyl)-benzole direkt chloriert. Zur Ausführung der Chlorierung wird das Bis-(2-oxy-5-chlor-a-methylbenzyl) -benzol in einem' inerten Lösungsmittel, z. B. Tetrachlorkohlenstoff, dispergiert und mit Chlor behandelt, bis 2 Mol Chlor aufgenommen worden sind. Die Chlorierung wird unter Rühren und bei Temperaturen zwischen 20 und 400 durchgeführt. Das chlorierte Produkt wird durch fraktionierte Destillation unter vermindertem . Druck abdestilliert.
Die folgenden Beispiele erläutern das erfindungsgemäße Verfahren.
Beispiel 1
Bis- (2-oxy-5-chlor-a-methylbenzyl) -benzol
In eine Mischung aus 180 g (1,4 Mol) 4-Chlorphenol und 10 g wasserfreiem Zinkchlorid werden 40,6 g (0,2 Mol) eines Di-(a-chloräthyl)-benzolgemisches, das im wesentlichen aus 75% des m- und 25% des p-l.someren besteht (Siedebereich 65 bis 8o°/o,i2 bis 0,53 mm), portionsweise innerhalb 75 Minuten unter Rühren und bei Temperaturen zwischen 81 und ioi° eingetragen. Die Reaktionsmischung wird noch kurze Zeit allmählich ansteigend bis auf 1220 erhitzt, um
..' die Reaktion zu Ende zu führen. Das rohe Reaktions^ produkt wird dann mit 25 ecm Chlorbenzol verdünnt und die erhaltene Mischung mit verdünnter wäßriger Salzsäure gewaschen. Das gewaschene Produkt wird unter vermindertem Druck fraktioniert destilliert und ergibt Bis-(2-oxy-5-chlor~a-methylbenzyl) -benzol als ein pastenförmiges Produkt, das bei 235 bis 25573 mm siedet, eine Dichte von 1,20 bei 250 und einen Chlorgehalt von 19,1% (theoretisch 18,4 °/0) aufweist. Ausbeute 42 g.
Beispiel 2
p-Bis-(2-oxy-5-chlor-a-methylbenzyl)-benzol
In eine Mischung aus 257 g (2 Mol) 4-Chlorphenol und 20g wasserfreiem Zinkchlorid werden 60,9g (0,3 Mol) p-Bis-(α-chloräthyl)-benzol (Siedebereich 110 bis 11672,8 bis 6,4 mm) portionsweise innerhalb von 45 Minuten unter Rühren bei Temperaturen zwischen 81 und 95° eingetragen. Die Reaktionsmischung wird anschließend 15 Minuten erhitzt, bis allmählich 1550 erreicht sind, um die Reaktion zu Ende zu führen, dann auf 1300 abgekühlt und mit 50 ecm Chlorbenzol verdünnt. Die erhaltene Mischung wird nacheinander mit verdünnter wäßriger Salzsäure und Wasser gewaschen und unter vermindertem Druck fraktioniert destilliert. Das p-Bis-(2-oxy-5-chlor-a-methylbenzyi)-benzol wird als viskoses, orangefarbenes Öl erhalten, das bei 267 bis 27672 mm siedet. Ausbeute 48,7 g.
Beispiel 3
Bis-(2-oxy-5-chlor-3-methyl-a-methylbenzyl) -benzol
In eine - Mischung aus 32,4 g (0,23 Mol) 4-Chloro-kresol und 2,7 g Zinkchlorid werden 20,3 g (ο,ί Mol) des im Beispiel 1 beschriebenen Di-(a-chloräthyl)-benzolgemisches portionsweise bei allmählich bis auf 980 ansteigender Temperatur unter Rühren innerhalb von 2 Stunden eingetragen. Die Reaktionsmischung; bleibt .48 Stunden stehen und wird dann mit Wasser gewaschen. Die gewaschene Mischung wird mit einer wäßrigen methanolischen Natriumhydroxydlösung verdünnt und dann mit verdünnter wäßriger Salzsäure neutralisiert. Die neutralisierte Mischung trennt sich in eine wäßrige und eine ölige Schicht. Letztere wird abgetrennt und unter vermindertem Druck fraktioniert destilliert. Sie ergibt Bis- (2-oxy-5-chlor-3-methyl-a-methylbenzyl) -benzol als ein pastenförmiges Produkt, das bei 260 bis 2757 2,5 mm siedet und ein Molekulargewicht von 402,1 (theoretisch 414,2) aufweist. Ausbeute 18 g.
Beispiel 4
. Bis-(2-oxy-3, 5-dichlor-a-methylbenzyl)-benzol
20 g (0,05 Mol) Bis-(2-oxy-5-chlor-a-methylbenzyl)-benzol des Beispiels ii:wefden in 50 ecm1 Tetrachlorkohlenstoff gelöst und in einen mit Rührer, Rückflußkühler und Chloreinleitungsrohr versehenen Kolben gegeben. Dann wird in diese Mischung bei Raumtemperatur langsam Chlorgas eingeleitet, bis die Mischung um 3,9 g schwerer geworden ist. Während des etwa 1V2 stündigen Einleitens wird Chlorwasserstoff entwickelt. Der Tetrachlorkohlenstoff wird anschließend durch Abdampfen entfernt und das erhaltene Produkt unter vermindertem Druck fraktioniert destilliert. Man erhält Bis-(2-oxy-3, 5-dichlora-methylbenzyl)-benzol als ein viskoses, orangefarbenes Öl mit dem Siedebereich 275 bis 28675 mm und der Dichte 1,31 bei 30°. Ausbeute 13,4 g.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Verfahren zur Herstellung von Bis-(2-oxy-amethylbenzyl)-benzolen der allgemeinen Formel
    ine 658/484
    D 14067 IVb/12 q
    HO
    OH
    CH-Z-CH-;
    CH,
    in der Z den m- oder p-Phenylenrest und X ein Chloratom, einen Methylrest oder ein Wasserstoffatom bedeutet, dadurch gekennzeichnet, daß ι Mol m- und/oder p-Di-(cc-chloräthyl)-benzol mit wenig
    stens 2 Mol eines Chlorphenols der allgemeinen Formel
    OH
    in der X ein Chloratom, einen Methylrest oder ein Wasserstoffatom darstellt, bei erhöhter Temperatur in Gegenwart eines die Abspaltung von Halogenwasserstoff fördernden Katalysators umgesetzt und, wenn X ein Wasserstoffatom bedeutet, das erhaltene Produkt gegebenenfalls noch chloriert wird.

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