DED0015318MA - - Google Patents

Info

Publication number
DED0015318MA
DED0015318MA DED0015318MA DE D0015318M A DED0015318M A DE D0015318MA DE D0015318M A DED0015318M A DE D0015318MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaped
measuring
transformer
surge
rocker
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)

Links

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 20. Juni 1953 Bekanntgemacht am 26. Juli 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Für das Magnetisieren von Dauermagnetkörpern ist die Verwendung eines Stoßtransformators bekannt. Die Werkstücke in Form von Stäben, Hufeisen od. dgl. werden in eine Spule eingesetzt oder auf einem Leiter aufgehängt, und Spule oder Leiter werden vom Stoßtransformator erregt. Es, sind auch Magnetisiervorrichtungen bekanntgeworden, bei denen, die zu magnetisierenr den Dauermagnetkörper nach erfolgter Magnetisierung mechanisch aus dem Bereich der magnetischen Erregung entfernt werden.
Mit der Vorrichtung nach der Erfindung wird das Ziel verfolgt, einerseits die serienmäßige Magnetisierung von Dauermagnetkörpern zu, erleichtern und andererseits dafür Sorge zu tragen, daß die Magnete aus dem geschlossenen bzw. teilweise geschlossenen Zustand heraus gemessen
den können. Für eine versuchsmäßige Prüfung ist schon vorgeschlagen worden, die Werkstücke aus dem geschlossenen Zustand heraus im Anschluß an die Magnetisierung zu messen. Serienmäßig war dies bisher jedoch nicht möglich. Es mußte vielmehr das Werkstück nach dem Magnetisieren aus dem bei der Magnetisierung benutzten Eisenschluß entfernt und in eine Meßeinrichtung gebracht werden.
Die gestellte Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bei der Vorrichtung zum serienmäßigen Magnetisieren von Dauermagnetkörpern, insbesondere von Stab- oder Hufeisenform, mittels eines Stoßtransformators nach der Erfindung ein schwenkbarer Eisenschluß und eine auf diesem aufgebrachte
609 576/421
D 15318 VIIIc/21g
Meßwicklung vorgesehen ist. Beim Herausschwenken des Eisenschlusses aus dem Bereich der Magnetisierungsspule und damit aus dem Kraftlinienbereich des magnetisierten Körpers ist ohne weiteres die Messung möglich, und zwar aus dem geschlossenen Zustand des Dauermagnets heraus. Dabei wird die Fließfertigkeit in keiner Weise beeinträchtigt, im Gegenteil, es wird die an sich fertigungsmäßig besonders praktische Schwenkbewegung des Eisenrückschlusses für den Meßvorgang ausgenutzt.
In den Abb. ι bis 3 ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Sie wird im nachfolgenden näher erläutert, wobei weitere erfinderische Merkmale aufgezeigt werden. !
Abb. ι ist eine Vorderansicht,
Abb. 2 eine Seitenansicht und
Abb. 3 eine Aufsicht der Vorrichtung zum serienmäßigen. Magnetisieren.
An einem Stoßtransformator bekannter Bauart sind die Anschlußklemmen 2 vorgesehen, in die auswechselbar die Anschlußschienen 3 (Abb. 1) einer Magnetisierungsspule 4 (Abb. 2) eingeklemmt werden. In die Magnetisierungsspule 4 wird der Dauermagnet zum Zwecke des Magnetisierens eingeführt. Die Spule kann selbstverständlich auch andere Form aufweisen und kann auch beispielsweise, wenn es sich darum handelt, hufeisenförmige Magnete zu magnetisieren, ein gestreckter Leiter sein. Gemäß der Erfindung ist nun ein schwenkbarer Eisenrückschluß vorgesehen. Der Eisenrückschlußkörper ist in seiner Form besonders deutlich erkennbar bei 5 in Abb. 3. Er besitzt Hufeisenform. Gelegentlich kann an Stelle der Hufeisenform auch eine Platte 6 verwendet werden, die im vorliegenden Falle die beiden Schenkel des U-förmigen Magnets verbindet.
Der Eisenrückschlußkörper 5, 6 sitzt in einer Wippe 7, die um den Drehpunkt 8 schwenkbar ist.
Die Wippe hat, wie aus Abb. 3 ersichtlich, vorzugsweise gabelförmige Gestalt, und am vorderen, Ende ist zwischen den Gabelenden der U-förmige Rückschlußkörper eingesetzt. Die Wippe steht unter der Wirkung einer Feder 9, die die Wippe 7 bei Freigäbe in die Stellung schwenken läßt, die in Abb. 2 dargestellt ist. Um die Wippe während des Magnetisierens in niedergedrückter Stellung festzuhalten; ist eine federnde Verriegelung 10, 11 vorgesehen. Um das Niederdrücken zu erleichtern, können seitlich abstehende Betätigungsflächen 12 vorgesehen werden.
Es ist zweckmäßig, die durch die Feder 9 bewirkte Schwenkbewegung der Wippe 7 zu dämpfen, so daß die Wippe bei der Öffnungsbewegung in der in Abb. 2 dargestellten Lage unbedingt zur Ruhe kommt. Dies wird erreicht durch eine im Bereich der Bewegungsbahn des rückwärtigen Endes 13 der Wippe vorgesehene Führung. Diese Führung besteht vorzugsweise aus einem Federbügel 14, der mit einem Filzstreifen 15 belegt ist.
Die Magnetisierung wird bei niedergedrückter Wippe 7 durchgeführt. Nach, ι ^Beendigung der Magnetisierung wird die Verriegelung 10 gelöst, so daß die Wippe 7 hochfährt und in der Stellung gemäß Abb. 2. zur Ruhe kommt. Die Vorrichtung ist damit für das Auswechseln des Magnetwerkstückes bereit. .
Um die Schwenkbewegung auch für das Messen der magnetisierten Körper auszunutzen, ist nach der Erfindung um den Eisenrückschluß teil 6 herum eine Meßspule 16 angebracht, die über einen Schalter 17 an ein Meßinstrument 18 (z. B. Fluxmeter) angeschlossen ist. Bei der Schwenkbewegung werden aus dem geschlossenen, Zustand des Magnete heraus die Kraftlinien geschnitten. Es ist daher nicht nur der Vorteil erreicht, daß.die an sich notwendige Entfernung des Magnetjoches zur Messung ausgenutzt wird, sondern auch, daß die Messung erfolgt, ehe der Magnet aus dem geschlossenen Zustand zuvor schon einmal herausgenommen worden ist.
Die Dämpfung der Schwenkbewegung der Wippe durch die Führung 14, 15 stellt sicher, daß sich genau abzulesende Werte ergeben, weil bei Erschütterungen der Wippe Fehlausschläge eintreten könnten, hervorgerufen durch noch vorhandene magnetische Streufelder.
Selbstverständlich ist mit der Vorrichtung derart zu arbeiten, daß das Meßinstrument durch den Schalter 17 nur dann betätigt wird, wenn die Magnetisierungsschiene bzw. -spule des Transformators nicht unter Spannung stehen. Es ist zweckmäßig, daß das Meßgerät und der Stoßtransformator elektrisch gegeneinander verriegelt werden, damit nicht bei eingeschaltetem Transformator ein unbeabsichtigtes Einschalten des Meßinstrumentes erfolgt, weil dieses dadurch beschädigt oder ganz zerstört würde.
Die Vorrichtung gemäß der dargestellten Ausführungsform ist gedacht für das serienmäßige Magnetisieren und Messen stabförmiger Dauermagnetkörper ganz bestimmter Abmessungen, die in großer Serie zu fertigen sind. Infolgedessen sind die Teile des Eisenjoches 5, 6 fest zueinander angeordnet. Um die Vorrichtung auch für andere Abmessungen geeignet zu machen, können die Schenkel des Joches einstellbar gestaltet werden. Es ist ferner möglich, bei Verwendung des stabförmigen Rückschlusses 6 (ohne Schenkel) den Abstand von den Polen der Dauermagnetkörper verschiedener Größe durch Verschieben einzustellen.
Es ist außerdem wesentlich, die Magnetisierung und Messung über einen wohl definierten Luftspalt hinweg vorzunehmen. Um dies zu erreichen, können zwischen den Polen des Dauermagnets und den Polen des Eisenjoches Zwischenscheiben aus nicht ferromagnetischem Werkstoff eingesetzt werden, welche die gewünschte Spältbreite festlegen. Naturgemäß1 ist auch die Einhaltung eines entsprechenden Luftspaltes ohne Zwischenfügung festen Werkstoffes möglich. Es kann auf diese,- Weise unter Einstellung eines definierten Luftspaltes zwischen EisenJQch und Magnetkörper im gewünschten Arbeitspunkt des Magnets, vorzugsweise im. oberen Teil· der Entmagnetisierungskurve^ gemessen werden. ■'■■■■■ ■■■ ■■■■;.:■:; ■■'■■■■ ■ · ■ '!
576/421
D 15318 VIIIc/21g
Die obige Beschreibung der Magnetisier- und Meßanordnung ist zunächst darauf abgestellt, daß die einzelnen Arbeitsgänge rein mechanisch, nacheinander von Hand ausgeführt werden. Das schließt nicht aus, daß es ohne weiteres möglich ist, durch geeignete Maßnahmen alle Vorgänge in der beschriebenen, Reihenfolge auch vollautomatisch ablaufen zu lassen. So ist es beispielsweise möglich, beim Einschalten des Stoßtransformators
ίο eine Steuerwalze in Betrieb zu setzen, die nach einer gewissen Zeit den Transformator ausschältet und die Verriegelung der Bügels freigibt, so daß dieser hochschnellend den Meßwert liefert. Die Magnetkörper können selbsttätig in die Vorrichtung eingelegt und aus dieser entfernt werden.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum serienmäßigen Magnetisieren von Dauermagnetkörpern, insbesondere von Stab-, oder Hufeisenform, mittels eines Stoßtransformators, gekennzeichnet durch einen schwenkbaren Eisenschluß und eine auf diesem aufgebrachte Meßwicklung.
    ; 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein hufeisenförmiges Joch mit in seinem Abstand von den Magnetpolen einstellbaren Schenkeln.
    3. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen stabförmigen, in seinem Abstand von den Magnetpolen einstellbaren Rückschluß.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine unter Federdruck stehende schwenkbare gabelförmige Wippe, in deren Gabel der mit der Meßspule versehene Rückschluß gegebenenfalls bewegbar eingesetzt ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Bewegungsbahn des rückwärtigen Wippenendes eine die Bewegung dämpfende, vorzugsweise aus einem mit Filz belegten Federbügel gebildete Führung vorgesehen ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßgerät und der Stoßtransformator elektrisch gegeneinander verriegelt sind.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, gekennzeichnet durch selbsttätig wirkende Steuerungsmittel zum Schalten des Stoßtransformators und der Entriegelung des Schwenkbügels.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    USA.-Patentschriften Nr. 2 243 836, 2 285 274, 305 659.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2351868C3 (de) Verfahren und Gerät zum Messen der Förder- bzw. Durchlauflänge von beweglichem, magnetisierbarem Band- oder Streifenmaterial
DE3334570C2 (de) Vorrichtung zur Erfassung des Rißstartes bei einer Bruchmechanik-Probe
DE2935887C2 (de)
DE1648636B2 (de) Vorrichtung zur zerstörungsfreien Werkstoffprüfung von metallischen Werkstücken nach der Wirbelstrommethode
DED0015318MA (de)
DE971545C (de) Vorrichtung zum serienmaessigen Magnetisieren von Dauermagnetkoerpern
DE457282C (de) Telephonograph
DE2944287A1 (de) Elektromagnetische ausloesevorrichtung, insbesondere fuer den antrieb von druckhaemmern
EP0213496B1 (de) Vorrichtung zum Bestücken von Leiterplatten
DE2015115C3 (de) Vorrichtung zur Messung des unterschiedlichen Gehaltes an ferromagnetisehen Bestandteilen in Materialproben
DE2142351C3 (de) Vorrichtung zur Verwechslungs- und Gefugeprüfung von ferromagnetischen Werkstoffen
DE3720524A1 (de) Messkluppe
DE910096C (de) Vorrichtung zur Steuerung von Bewegungsvorgaengen unter Verwendung von Dauermagenten
BE1030274B1 (de) Stromsensor mit flexiblem Kern
DE605764C (de) Elektrische Messlehre
DE838019C (de) Elektromagnetischer Oszillograph
DE942333C (de) Veraenderbare Induktivitaet mit vormagnetisierten Kern
DE19716607A1 (de) Sensorvorrichtung zur induktiven Wegmessung von Schaltkontakten elektromagnetischer Schaltgeräte und elektromagnetisches Schaltgerät mit einer Sensorvorrichtung zur induktiven Wegmessung
DE4442917A1 (de) Verfahren zum Aufbringen von Magnetmarken
DE532887C (de) Anordnung zur Vermeidung von Rundfunkstoerungen an schleichend arbeitenden, den Strom bei kleinem Kontaktabstand ohne Lichtbogenbildung abschaltenden elektrischen Schaltern
DE1046344B (de) Magnetischer Dickenmesser und Verfahren zu seiner Verwendung
EP0338638A1 (de) Nadeldrucker
DE1448446C (de) Wegmeßeinrichtung an relativ zueinander verstellbaren Maschinenteilen
DE102022103625A1 (de) Stromsensor mit flexiblem Kern
DE2428785C2 (de) Vorrichtung zur Ermittlung der Position einer in ihrer Längsrichtung verschiebbaren Stange