DED0019074MA - - Google Patents

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DED0019074MA
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saw blade
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 10. November 1954 Bekanntgemacht am 13. September 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine an einer als Handgerät ausgebildeten, durch einen Elektromotor angetriebenen Werkzeugmaschine, vorzugsweise Handbohrmaschine, zu befestigende, eine hin- und hergehende Bewegung ausführende Säge zum Schneiden von Holz, Kunststoffen,. Metallen u. dgl. Es sind Vorrichtungen dieser Art bekannt, bei denen die Bewegungsrichtung des Sägeblattes parallel zur Achse der Antriebswelle verläuft. Dies hat den Nachteil, daß man beim Sägen die Antriebsmaschine senkrecht halten muß und infolgedessen die Säge nur schwer handhaben kann.. Die Gesamtvorrichtung ist unhandlich, und beim Arbeiten hat man eine schlechte Sicht. Weiterhin sind auch Handsägen bekanntgeworden, bei denen die eigentliche Säge und der Antrieb eine Einheit bilden und bei denen außerdem dem Sägeblatt eine rechtwinklig zur Achse der Antriebswelle verlaufende Bewegung mit Hilfe eines recht komplizierten Zahnradgetriebes erteilt wird. Diese Sägen weisen den Nachteil auf, daß sie einen ziemlich verwickelten Aufbau besitzen und demzufolge auch teuer in der Herstellung siind und daß der Antrieb nur in Verbindung mit der Handsäge verwendet werden kann.
Ziel der Erfindung ist eis, hier Abhilfe zu schaffen. Gemäß der Erfindung wird das Sägeblatt rechtwinklig zur Achse der Antriebswelle bewegt, indem an dieser ein Exzenter befestigt ist, der dem Sägenfutter über eine Pleuelstange die Bewegung
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erteilt. Zweckmäßig ist die Antriebswelle mit einer Scheibe fest verbunden, an der ein in einem in dem oberen Ende der Pleuelstange angeordneten 'Kugellager umlaufender- Zapfen exzentrisch befestigt ist. Die neue Säge besitzt einen sehr einfachen Aufbau, ist leicht zu betätigen, weil Vorschub und Arbeitsdruck mit Hilfe der Antriebsmaschine leicht ausgeübt werden können, ist handlich und ermöglicht es dem Bedienenden auch, bei
ίο der Arbeit eine gute Übersicht zu behalten.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn an. dem den Antrieb für das Sägeblatt umgebenen Gehäuse ein Schuh mit einem Ende befestigt ist, dessen anderes rechtwinklig abgebogenes Ende auf das Werkstück auflegbar und mit einem Schlitz versehen ist, durch den das Sägeblatt hindurchgeht. Auf diese. Weise wird ein Vibrieren der Säge während des Arbeitens vermieden. Der Schuh sorgt dafür, daß die Säge immer rechtwinklig zum Werkstück gehalten wird.
Die wirksame Fläche des auf das Werkstück aufzulegenden Endes des Schuhs kann z. B. auch eine gebogene Form besitzen. Infolge dieser Gestalt, die das Sägen von gebogenen Flächen von innen gestattet, eignet sich eine Säge mit einem derartig.
ausgebildeten Schuh auch, zum Schneiden von gewelltem Material nach Art von Wellblech.
Vorzugsweise ist am Gehäuse der Säge ein z. B. in einen Schraubstock einspannbarer Ansatz vorgesehen, der Mittel zur Befestigung der Säge an der Antriebsmaschine trägt. Der Ansatz besteht zweckmäßig aus einer Haltestange, an deren Ende ein die Antriebsmaschine umgreifendes Spannband verstellbar befestigt ist. Der Durchmesser des Spannbandes kann hierbei z.B. veränderlich sein.
Diese Maßnahme gestattet es, die Säge an Antriebsmaschinen mit den verschiedensten Durchmessern und Abmessungen zu befestigen, ohne daß hierfür die Befestigungsmittel ausgewechselt werden müssen.
In der, Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. ι eine Säge gemäß der Erfindung in einer Seitenansicht, zum Teil in einem senkrechten Schnitt, und
Fig. 2 die Säge nach Fig. 1 in einer Vorderansicht.
Die Antriebswelle 1, die in das umlaufende Futter eines Elektrowerkzeugs, z. B. einer Handbohrmaschine od. dgl., eingesetzt werden kann, ist mit einer Scheibe 2 fest verbunden, an der ein Zapfen 3 exzentrisch befestigt ist, der in einem Kugellager 4 umläuft. Dieses ist im oberen Ende einer Pleuelstange 5 angeordnet, die von der umlauf enden Welle 1 betätigt wird. An ihrem andern Ende steht die Pleuelstange über ein weiteres Kugellager mit einem Stößel 24 in Verbindung, so daß dem Stößel eine auf und ab gehende Bewegung erteilt wird. Das Spannfutter 6 für dias Sägeblatt 7 wird durch eine Setzschraubei 23 im Stößel in der richtigen Lage gehalten. Das in das Spannfutter eingeschobene Sägeblatt 7 wird durch eine am Stößel, angebrachte, nicht dargestellte Druckschraube festgehalten, so daß beim Sägen ein Herausglei ten des Sägeblattes vermieden wird. Das 6s Sägeblatt 7 ist im Futter 6 auswechselbar angeordnet. Es ergibt sich hierdurch, daß die Bewegungsrichtung des Sägeblattes 7 rechtwinklig zur Achse der Antriebswelle 1 verläuft. Vorschub und Arbeitsdruck können nunmehr mit Hilfe der Bohrmaschine leicht ausgeübt werden. Die Sicht auf das Werkstück wird durch das Werkzeug, nicht versperrt.
Der Antrieb für das Sägeblatt 7 ist von einem Gehäuse 8 mit einem flachen Deckel 9 umgeben, der mit Hilfe von Schrauben 10 befestigt ist. An dem Gehäuse 8 ist ein Schuh 11 mit seinem Ende 12 mit Hilfe der Schrauben 13 auswechselbar angebracht, während das andere rechtwinklig abgebogene Ende 14 des Schuhs .11 auf das nicht dargestellte Werkstück auflegbar und mit einem Schlitz 15 versehen ist, durch den das Sägeblatt 7 hindurchgeht.. Der Schuh 11 wird bei der Benutzung der Säge auf den zu bearbeitenden Gegenstand, z. B. ein Brett, aufgelegt und gleitet auf diesem. Man vermeidet mit Hilfe dieses Schuhs, daß das Sägeblatt während des Arbeitens schwingt, und man hält bei Verwendung des Schuhs die Säge immer rechtwinklig zum Werkstück.
Die wirksame Fläche des auf den zu bearbeiten,- 9<* den Gegenstand aufzulegenden Endes des Schuhs kann eine gebogene Form besitzen, so· daß man eine solche Säge auch zum Schneiden von gewelltem Material, z. B. Wellblech, verwenden kann.
Am oberen Ende des Gehäuses 8 ist eine Gabel 9,5 16 angebracht, in welcher eine Haltestange 17 drehbar befestigt ist. Diese weist an ihrem freien Ende eine Reihe von Bohrungen 18 auf, in welchen ein die Handbohrmaschiner, an der die Säge z. B. zu befestigen ist, umgreifendes Spannband 19, 21 mittels einer Schraube 20 wahlweise befestigt werden kann.
Das aus einem oberen Teil 19 und einem unteren Teil 21 bestehende Spannband wird an der Handbohrmaschine mit Hilfe einer Schraube 22 fest- 1Oj gespannt. Um eine Anpassung an verschiedene Durchmesser von elektrischen Handbohrmaschinen zu ermöglichen, ist das Ende des oberen Teils 19 des Spannbandes mit zahlreichen Öffnungen versehen und entsprechend verstellbar. An, dem unteren Teil des Spannbandes ist eine Schnalle befestigt, die eine Nase trägt, welche in die betreffende Öffnung des um die Schnalle herumgreifenden Teiles des Spannbandes einrastet.
Der Ansatz mit dem Spannband gestattet es, die uj Säge an Antriebsmaschinen mit den verschiedensten Abmessungen zu befestigen, ohne daß hierbei die Haltemittel ausgewechselt werden müssen. Auch kann die Säge umgekehrt in einen Schraubstock eingespannt werden. Hiernach kann das Werkstück auf der Unterseite des Schuhs gegen die Säge vorgeschoben werden.

Claims (6)

  1. PatentanspbOche:
    I. An einer als Handgerät ausgebildeten, durch einen Elektromotor angetriebenen Werk-
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    zeugmaschine, vorzugsweise Handbohrmaschine, zu befestigende, eine hin- und hergehende Bewegung ausführende Säge zum Schneiden von Holz, Kunststoffen, Metallen u. dgl., dadurch . gekennzeichnet, daß das Sägeblatt (7) rechtwinklig zur Achse der Antriebswelle (1) bewegt wird, indem an dieser ein Exzenter (3) befestigt ist, der dem Sägenfutter (6) über eine Pleuelstange (5) die Bewegung erteilt.
  2. 2. Säge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (1) mit einer Scheibe (2) fest verbunden ist, an der ein in einem in dem oberen Ende der Pleuelstange (5) angeordneten Kugellager (4) umlaufender Zapfen (3) exzentrisch befestigt ist.
  3. 3. Säge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem den Antrieb für das Sägeblatt (7) umgebenden Gehäuse (8) ein Schuh (11) mit einem Ende (12) befestigt ist, dessen, anderes rechtwinklig abgebogenes Ende (14) auf das Werkstück auflegbar und mit einem Schlitz (15) versehen ist, durch den das Sägeblatt (7) hindurchgeht, und bei dem die wirksame Fläche des auf das Werkstück aufzulegenden Endes z. B. eine gebogene Form besitzen kann.
  4. 4. Säge nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch, gekennzeichnet, daß die Antriebswelle in das umlaufende , Futter eines Elektrowerkzeugs, z. B. einer Handbohrmaschine od. dgl., eingesetzt werden kann.
  5. 5. Säge nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einem die Mittel zur Befestigung der Säge an der Antriebsmaschine tragenden Ansatz versehen ist, der aus einer Haltestange besteht, an deirem Ende ein die Antriebsmaschine umgreifendes Spannband verstellbar befestigt ist, dessen Durchmesser veränderlich ist.
  6. 6. Säge nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannband aus zwei z. B. durch eine Schraube od. dgl. verstellbar miteinander verbundenen Teilen besteht, von, denen der eine mit einer Schnalle versehen ist, deren Nase dem zu umgreifenden Umfang entsprechend in eine der verschiedenen öffnungen des anderen Teils einsteckbar ist.
    7· Säge nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Sägeblatt (7) in ein Spannfutter (6) eingeschoben ist, das im Stößel (24) z. B. mit Hilfe einer Setzschraube (23) in der richtigen Lage gehalten wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 886 241;
    USA.-Patentschriften Nr. 2 668 567, 2 544 461; Werbeblatt über die »Scinta« Handsäge d. Fa. W. Schmidt, Stuttgart.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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