DED0021367MA - - Google Patents
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Description
D 21367 XI177f
Die Erfindung geht aus von einem pyrotechnischen Scherzartikel od. dgl., der von der üblichen Ausführungsart
und Wirkungsweise wesentlich abweicht. Bisher wurden pyrotechnische Scherzartikel, sogenannte
Tischbomben, in der Weise konstruiert, daß in eine Hülse, die am Bodenteil durch einen gezogenen
Deckel oder eine Bodenscheibe fest verschlossen war, . über der Ausstoßladung am Boden eine Pappscheibe
oder ein Pfropfen aus flammensicherem Papier eingelegt wurde. Darüber wurden beliebige Scherzeinlagen
von entsprechender Größe eingefüllt und die Hülse am oberen Teil durch ein dünnes Seidenpapier verschlossen.
Nach dem Anzünden der von außen durch die Hülse geführten Zündschnur wurden durch die Gase der
Ausstoßladung die Einlagen aus der Hülse geschleudert und im Raum verstreut. ,.Abgesehen von der Notwendigkeit,
diese Einlagen auf dem Boden zusammenzusuchen, besteht die Möglichkeit, daß dabei die
Einlagen beschädigt werden bzw. daß bei schwereren Gegenständen durch das Herausschleudern Schäden
entstehen können.
Der Zweck der nachstehend beschriebenen Erfindung ist der, die vorstehend angeführten Nachteile auszuschalten
und weiterhin dem Verbraucher dieMöglichkeit zu geben, die Füllung nach eigener Wahl selbst
einzusetzen. Dieser neuartige Effekt wird dadurch erzielt, daß die Einlagen nicht mehr aus der Hülse
geworfen werden, sondern die Hülse abgestoßen wird und die Einlage auf der Bodenplatte liegenbleibt.
Durch entsprechende Formgebung kann die Hülse vom Bodenteil leicht abgenommen und wieder aufgesteckt
werden, so daß die Füllung auch vom Verbraucher selbst ohne Schwierigkeiten vorgenommen werden
kann. Durch diese Erfindung ist die Verwendungsmöglichkeit derartiger Tischbomben wesentlich erweitert.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt
Fig. ι eine perspektivische Darstellung des Scherzartikels
vor dem Gebrauch,
Fig. 2 nach dem Gebrauch und
Fig. 3 einen Längsschnitt nach Linie I - I der Fig. 1. Eine aus Papier, Pappe oder anderen Stoffen hergestellte Hülse 1 von beliebiger, im dargestellten Beispiel von: zyhhdrischef Forngist atn; oberen*. EndeY fest verschlossen. In die Hülse ist ein Distanzring 4' eingelegt, welcher einen Verbrennungsraum von bestimmter Größe bildet, der zur Aufnahme der Ausstoßladung aus Nitrozellulose 2 oder änderer, beim Abbrennen Gase entwickelnder Stoffe oder Gemische, als Treibladung dient. Dieser Raum wird durch eine Ringscheibe 5, einen Siebboden; 6 und eine weitere Ringscheibe 7 abgeschlossen. Durch eine Bohrung am oberen Ende der Hülse 1 führt eine Zündschnur 3 in den Verbrennungsraum. Das untere Ende der so ausgebildeten Hülse bleibt offen. Die Bodenscheibe 9 ist mit einem niedrigen Aufsteckring 8 versehen, auf welchen die vorstehend beschriebene Hülse 1 bis 7 aufgeschoben wird. In den zwischen dem Siebboden und der Bodenscheibe verbleibenden freien Raum können Scherz-, Überraschungs- oder andere Gegenstände von beliebigem Wert, Gewicht und Empfindlichkeit nach freier Wahl von entsprechender Größe eingelegt werden. Bei Gebrauch wird die Zündschnur 3 angezündet. Diese brennt ab .,und entflammt die Ausstoßladung 2. Durch die beim Abbrennen der Ausstoßladung stattfindende Gasentwicklung wird in der Hülse 1 ein Überdruck erzeugt, durch welchen sie von der Bodenscheibe abgehoben und in die Höhe geschleudert wird. Die Füllung bleibt auf der Bodenscheibe 9 liegen.
Fig. 3 einen Längsschnitt nach Linie I - I der Fig. 1. Eine aus Papier, Pappe oder anderen Stoffen hergestellte Hülse 1 von beliebiger, im dargestellten Beispiel von: zyhhdrischef Forngist atn; oberen*. EndeY fest verschlossen. In die Hülse ist ein Distanzring 4' eingelegt, welcher einen Verbrennungsraum von bestimmter Größe bildet, der zur Aufnahme der Ausstoßladung aus Nitrozellulose 2 oder änderer, beim Abbrennen Gase entwickelnder Stoffe oder Gemische, als Treibladung dient. Dieser Raum wird durch eine Ringscheibe 5, einen Siebboden; 6 und eine weitere Ringscheibe 7 abgeschlossen. Durch eine Bohrung am oberen Ende der Hülse 1 führt eine Zündschnur 3 in den Verbrennungsraum. Das untere Ende der so ausgebildeten Hülse bleibt offen. Die Bodenscheibe 9 ist mit einem niedrigen Aufsteckring 8 versehen, auf welchen die vorstehend beschriebene Hülse 1 bis 7 aufgeschoben wird. In den zwischen dem Siebboden und der Bodenscheibe verbleibenden freien Raum können Scherz-, Überraschungs- oder andere Gegenstände von beliebigem Wert, Gewicht und Empfindlichkeit nach freier Wahl von entsprechender Größe eingelegt werden. Bei Gebrauch wird die Zündschnur 3 angezündet. Diese brennt ab .,und entflammt die Ausstoßladung 2. Durch die beim Abbrennen der Ausstoßladung stattfindende Gasentwicklung wird in der Hülse 1 ein Überdruck erzeugt, durch welchen sie von der Bodenscheibe abgehoben und in die Höhe geschleudert wird. Die Füllung bleibt auf der Bodenscheibe 9 liegen.
Claims (2)
1. Pyrotechnischer Scherzartikel od. dgl., der aus einer die Überraschungsgegenstände enthaltenden
beidseitig fest verschlossenen Hülse mit einer am Boden angeordneten Ausstoßladung besteht,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenscheibe (9) der Hülse (1) lose befestigt und die Ausstoßladung
(2) im Oberteil der Hülse angeordnet ist.
2. Pyrotechnischer Scherzartikel od. dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die
Ausstoßladung (2) enthaltende Hülsenteil gegen den freien, zur Aufnahme der Einlagen vorgesehenen
Teil in an sich bekannter Weise durch einen Siebboden (6) von beliebiger Form und
beliebigem Material abgeschlossen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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