DED0021772MA - - Google Patents

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DED0021772MA
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accumulator
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 24. November 1955 Bekanntgemacht am 5. Juli 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische, vorzugsweise tragbare Uhr, insbesondere Armbanduhr, mit einem aufladbaren, mit dem Uhrgehäuse verbundenen Akkumulator als Stromquelle.
Es ist bereits bekannt, in Taschenuhren als Stromquelle einen Akkumulator vorzusehen, der im Innern des Uhrgehäuses angeordnet ist. Bei diesen Akkumulatoren sind Anschlußklemmen in üblicher Weise vorgesehen, von denen dann elektrisch isolierte Leitungen zum Antriebsorgan der Uhr führen. Diese bekannte Anordnung hat den Nachteil, daß eine ganze Anzahl von isolierten Leitungen vorgesehen werden muß, da verschiedene Teile, ins-■ besondere auch der ganze Akkumulator, gegenüber den übrigen Uhrteilen isoliert werden müssen, und außerdem muß der Akkumulator zum Laden aus dem Uhrgehäuse herausgenommen werden.
Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß ein an sich bekannter alkalischer Akkumulator mit einem selbst die Pole bildenden Gehäuse verwendet wird, der in einer solchen, gegen Erschütterungen gesicherten Verbindung mit einem Uhrgehäuseteil steht, daß einerseits durch die mechanische Verbindung zugleich der elektrische Anschluß an die elektrischen Antriebsteile der Uhr erfolgt, andererseits der Akkumulator durch eine beliebig angeordnete Stromquelle ohne Herausnahme aus dem Uhrgehäuseteil aufladbar ist. Damit ist die Zahl der isolierten Verbindungsleitungen und die Zahl der gegeneinander zu iso-
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lierenden Teile in der Uhr auf ein Minimum herabgesetzt, wodurch der gesamte Aufbau und die Herstellung der Uhr vereinfacht wird. Außerdem wird
'" der besonders bei Armbanduhren erforderliche ■ 5. .Platzbedarf für die elektrische Einrichtung auf ein Minimum verringert. Schließlich ist es auch ohne weiteres möglich, den Akkumulator aufzuladen, . ohne ihn aus dem Uhrgehäuseteil herauszunehmen.
Zweckmäßig ist es, wenn bei Verwendung einer
ίο Ladestromquelle mit veränderlicher Spannung eine Sicherheitsvorrichtung, z. B. ein Stromventil, vorgesehen ist, das Rückstrom von dem Akkumulator zur Ladestromquelle verhindert. Dabei können die Ladestromquelle und die Rückstromsicherheitsvorrichtung ebenfalls, im Uhrgehäuse eingebaut sein.
Eine besonders günstige, Konstruktion, insbesondere auch bei verhältnismäßig kleinen Uhren, ergibt sich, wenn der alkalische Akkumulator als Flachbatterie ausgebildet ist und einen Bestandteil einer Außenwand, vorzugsweise des Bodens einer Armbanduhr, bildet und mit dieser zu einer geschlossenen, gegen Erschütterungen gesicherten und gegen das Uhrwerk dichten Einheit verbunden ist. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt .
" Fig. ι eine Ansicht von unten auf eine Armbanduhr gemäß der Erfindung,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Uhr gemäß Linie 2-2 der Fig. 1,
Fig. 3 eine teilweise aufgebrochene Seitenansicht der Uhr nach Fig. 2.
""■■■ In der Zeichnung ist ein Uhrgehäuse mit 10 bezeichnet, das einen Randteil 11 aufweist, der mit einem Innengewinde versehen ist. Bei 12 ist ein Uhrglas erkennbar, das in eine entsprechende Ringnut des Uhrgehäuses eingreift.
Das Uhrwerk ist bei 13 schematisch angedeutet, bei 14 ist ein Zifferblatt und bei 15 sind, die Zeigerwellen und bei 16 die Zeiger selbst erkennbar. Mit 30 ist ein Motor schematisch angedeutet, mit dessen Hilfe das Uhrwerk angetrieben werden kann. Mit 31 ist ein Ventil bezeichnet, mit dessen Hilfe der Rückstrom eines Akkumulators verhindert werden kann, auf dessen Anbringung und Konstruktion nunmehr des näheren eingegangen werden soll.
Auf dem Boden der durch den Randteil 11 entstehenden Wand ist ein Dichtungsring 17 angeordnet, gegen den ein Flansch 18 eines Halteringes 19 anliegt. Der vorerwähnte Flansch 18 wird durch einen auf das Gewinde des Randteiles 11 aufgeschraubten Gewindering 20 gegen den Dichtungs-' ring 17 angepreßt. Bei 21 ist ein flacher Akkumulator .erkennbar, der zwei Teile 22 und 23 aufweist, die zugleich die Pole des Akkumulators bilden. Der Teil 22 ist mit Hilfe einer Dichtungsmasse 24 gegen den Haltering 19 elektrisch isoliert, und der Teil 23 liegt mit seinem Randteil 25 gegen einen Bördelrand 26 des Halteringes an, so daß zwischen den beiden letzteren eine elektrische Verbindung entsteht.
Die beiden Teile 22 und 23 des Akkumulators weisen aus Metall bestehende Gehäuse auf, und das Gehäuse des Teiles 23 bildet, von aulßen. her gesehen, den metallischen Boden der Uhr. Bei 27 ist noch eine Schutzschicht angedeutet, die auf dem inneren Teil 22 des Akkumulators angebracht sein kann und den Akkumulator gegen das Innere der Uhr, insbesondere das Uhrwerk 13 und den Motor 30, abdichtet. Außerdem kann auf der Oberfläche des äußeren Teiles 23 des Akkumulators eine beliebige Schicht 32 vorgesehen sein, um entweder diesen Teil vor Korrosion zu schützen oder ihm eine bestimmte Färbung zu geben.
An einem Innenteil der Uhr, beispielsweise am Uhrwerk 13, kann ein Kontaktstück 28 befestigt sein, das mit dem Teil 22 in elektrischer Verbindung steht.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Elektrische, vorzugsweise tragbare Uhr, insbesondere Armbanduhr, mit einem aufladbaren, mit dem Uhrgehäuse verbundenen Akkumulator als Stromquelle, gekennzeichnet durch die Verwendung eines bekannten alkalischen Akkumulators mit einem selbst die Pole bildenden Gehäuse, jedoch in derartiger, gegen Erschütterungen gesicherter Verbindung miteinem Uhrgehäuseteil, daß einerseits durch die mechanische Verbindung zugleich der elektrische Anschluß an die elektrischen Antriebsteile der Uhr erfolgt, andererseits der Akkumulator durch eine beliebig angeordnete, Stromquelle ohne Herausnahme aus dem Uhrgehäuseteil aufladbar ist.
2. Elektrische Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer Ladestromquelle mit veränderlicher Spannung eine Sicherheitsvorrichtung, z. B. ein, Strom-
, ventil, vorgesehen ist, das Rückstrom von dem '■· Akkumulator zur Ladestromquelle verhindert.
3. Elektrische Uhr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladestromquelle und die Rückstrom-Sicherheitsvorrichtung ebenfalls im Uhrgehäuse eingebaut sind.
4. Elektrische Uhr nach einem der Ansprüche
ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß gemäß Patentanmeldung D 20578 VIII d/83 b der alkalische Akkumulator als Flachbatterie ausgebildet ist und einen Bestandteil einer Außenwand, • vorzugsweise des Bodens einer Armbanduhr, bildet und mit dieser zu einer geschlossenen, gegen Erschütterungen gesicherten und gegen ■ das Uhrwerk dichten Einheit verbunden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 509 188;
»Orion«, 1953, Heft 13/14. S. 537.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen

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