DEE0011659MA - - Google Patents

Info

Publication number
DEE0011659MA
DEE0011659MA DEE0011659MA DE E0011659M A DEE0011659M A DE E0011659MA DE E0011659M A DEE0011659M A DE E0011659MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
layer
nozzle
layers
movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)

Links

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 9. Dezember 1955 Bekanntgemacht am 8. November 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
INTERNAT. KLASSE G03c
Es ist bekannt, zur Herstellung von Farblinienrastern, wie sie in der additiven Farbfotografie Verwendung finden, von Mehrfarbenschichtblöcken Mehrfarbenlmienrasterfolien abzuschälen. Bisher bereitet die Herstellung von Mehrfarbenschichtblöcken Schwierigkeiten, da es erforderlich ist, die Farbschichten, beispielsweise gefärbte Acetylcelluloseschichten, aufeinander mit optimaler Präzision plianparallel und eben zu vereinigen, klebend miteinander zu verbinden und den so gebildeten Block nachträglich zu schälen. Für manche Verwendungszwecke ist es außerdem erforderlich, daß die Farblinien des Rasters und damit die Farbschichten des Mehrfarbenschichtblockes eine genau vorgegebene und gleichmäßige Dicke bei äußerster Feinheit, von z.B. ioo bis 200 Linien je Millimeter, haben, was bisher nur schwierig erreichbar ist. Außerdem ist eine kontinuierliche Fertigung der Blöcke bisher nicht bekannt.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, bei einem Verfahren zur Herstellung von Farblinienrastern durch Schälen eines Mehrfarbenschichtblockes die Fertigung der Blöcke wesentlich zu vereinfachen und zu präzisieren sowie vor allem zu ermöglichen, daß eine kontinuierliche Herstellung von Mehrfarbenschichtblöcken ermöglicht wird.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Farblinienrastern durch Schälen eines j Mehrfarbenschichtblockes und besteht darin, . auf
609 70-5/353
E 11659 IVa/57 b
eine kontinuierlich bewegte Unterlage mehrere Schichten von Farbschichtmaterial aus in Bewegungsrichtung nacheinander angeordneten Farbschiehtaufbringvorrichtungen gleichzeitig fortlaufend aufzubringen und dadurch kontinuierlich den Alehrfarbenschichtbloek gleichsam durch Wickeln zu bilden. Die Farben sind beispielsweise Rot, Grün und Blau, wie es für die Farbfotografie besonders geeignet ist.
ίο Die kontinuierlich bewegliche Unterlage kann beispielsweise eine rotierende Scheibe oder ein aus einer Scheibe ausgeschnittener Ring sein. Es ist auch möglich, ein endlos umlaufendes Band als rotierende Unterlage für das Aufbringen der Farbschichten zu verwenden. Die Abstände der Farbschiehtaüfbringvörfichtungen über der kontinuierlich bewegten Unterlage sind bei dem erfindungsgemäßen Verfahren so gewählt, daß jede der zugleich aufgebrachten Farbschichten zumindest so weit getrocknet ist oder angetrocknet ist, daß von der in Bewegungsrichtung der rotierenden Unterlage nachgeschalteten Farbschiichtaufbringvorrichtung auf die darunter befindliche Farbschicht eine neue ohne Gefahr des Zusammenfließens der Schichten oder der Farben aufgebracht werden kann. Zweckmäßig ist der Abstand so gewählt, daß die einzelnen Schichten schon angetrocknet, aber noch klebfähig sind.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform erfolgt das Aufbringen der Farbschichten auf einer rotierenden Scheibe oder einer rotierenden Ringscheibe so, daß die Farbschichten spiralförmig sich übereinanderlegen und dabei schraubenförmig aufgewickelt werden» Es ist dabei durch zwischen den Farbschichtaufbringvorrichtungen angebrachte weitere Vorrichtungen möglich, Zwischenschichten, z. B. Klebstoff- oder Schutzschichten, aufzubringen. Selbstverständlich muß dafür gesorgt werden, daß mit Wachsen der Blockstärke auf der kontinuierlich bewegten Unterlage auch der Abstand zwischen Unterlage und Farbschichtaufbringvorrichtungen wächst, damit Farbschichten einheitlicher Stärke erzeugt werden. Zwischen den einzelnen Farbschichtäufbringvorrichtungen über der kontinuierlich bewegten Unterlage kann nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung eine Trocknung der aufgebrachten Farbschichten z. B. mittels besonders angebrachter Trockenvorrichtungen vorgenommen werden, was sich je nach dem Werkstoff, aus dem die Farbschiehten gebildet sind, empfiehlt.
Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens sind verschiedene Vorrichtungen geeignet. Eine besonders zweckmäßige weist eine bei der Rotation nach Maßgäbe der Stärke der zu erzeugenden Farbschiehten sich absenkende rotierende Scheibe mit darüber angeordneten Farbschichtaufbringvorrichtüngen auf, die weiter unten ausführlicher beschrieben wird. Es empfiehlt sich dabei, die Vorrichtung so auszubilden, daß die Rotationsgeschwindigkeit und die Absinkgeschwindigkeit unabhängig voneinander einstellbar sind. Dadurch ist es möglich, die Vorrichtung den verschiedenen zur Verwendung kommenden Werkstoffen, wie Acetylcellülose, Nitrocellulose, geeigneten, z. B. thermoplastischen Kunststoffen od. dgl., und der erwünschten Schichtstärke der einzelnen Farben im Mehrschichtenfarbblock anzupassen. Soweit thermoplastische Kunststoffe zur Verwendung kommen, empfiehlt es sich, die Farbschichtaufbringvorrichtungen oder deren Unterlage beheizbar zu machen. Um in einem Mehrschichtenfarbblock Farbschiehten unterschiedlicher Stärke zu erzeugen, kann man den Abstand der Farbsehichtenaufbringvorrichtungen längs der kontinuierlich bewegten und z. B. sich dabei absenkenden Unterlage entsprechend wählen oder auch verstellbar gestalten.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind vor allem darin zu sehen, daß es möglich ist, Mehrschiichtenfarbblöcke, wie sie zur Erzeugung von Farblimienrastern für die additive Farbfotografie benötigt werden, kontinuierlich in vollständig gleichmäßiger Stärke der einzelnen Farbschiehten in einfacher Weise herzustellen. Es ist folglich durch Schälen der so hergestellten Mehrfarbenschichtblöcke -ebenfalls in einfacher Weise möglich, Farblinienraster hoher Präzision kontinuierlich und wesentlich billiger als bisher zu er- ■ zeugen. '■
Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer lediglich ein Ausführuiigsbeispiel darstellenden Zeichnung, die jedoch auch weitere Merkmale der Erfindung enthält, erläutert; es zeigt
Fig. ι "eine schematische Gesamtansicht einer Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens nach der Erfindung,
Fig. 2, 3, 4 .und 5 schematisch verschiedene Ausführungen der Farbschichtaufbringvorrichtungen und die
Fig. 6 und 7 schematisch die Anordnung der Zuführungsleitungen der Färb- und Lackschichten \ aus dem Vorratsbehälter zu den Farbschichtaufbringorganen. ,
Gemäß Fig. 1 besteht die Vorrichtung aus einem Grundgestell 1. Am Fuße desselben ist der Antriebsmotor 2 angeordnet. Dieser treibt über den Riemen 3 und das Schneckengetriebe 4 die Welle 5. Auf dieser Welle sitzt oben das Zahnrad 6 und unten das Zahnrad 7. Die Drehbewegung der Welle 5 wird einerseits über das Zwischenrad 7 auf das Zahnrad 8 und andererseits über das Zwischenrad 9 auf das Zahnrad 10 übertragen. Zahnrad 8 ist mittels Keil 12 mit der Welle 11 gekuppelt. Die Welle 11 ist jedoch im Zahnrad 8 1:0 vertikal verschiebbar angeordnet, und Zahnrad 8 ist in der Traverse ia des Grundgestells wohl drehbar angeordnet, aber so fixiert, daß dasselbe die A^ertikalbewegung der Welle nicht mitmacht.
Der untere Teil der Welle 11 ist mit dem Ge- iao winde H0 versehen. Zahnrad 10 bildet die Mutter für dieses Gewinde und ist in der Traverse ib vom Maschinengestell 1 drehbar gelagert, jedoch gegen vertikale Bewegung gesichert."
Am oberen Teil der Welle 11 ist der Ring 13 fest angebracht. Dieser macht die Drehbewegung ,:
706/353
E 11659 IVa 157 b
der Welle somit mit. Mit dem Oberteil des Maschinengestells ι ist der Ring ic fest verbunden. Auf diesem Ring sind drei Gießstationen 14, I4a, I4Ö angeordnet. Es können jedoch auch mehr soleher Gießstationen angeordnet werden.
In der Zeichnung Fig. 1 sind bed den Gießstationen 14 und I4b die Zuführleitungen 15 und i56 eingezeichnet. Durch diese Leitungen wird das auf dem Ring 13 aufzugießende Material zugeleitet.
In Fig. 2 bis 5 sind vier verschiedene Farbscliiehtaufbring\Orrichtungen dargestellt, welche das Material auf den Ring aufgießen oder aufstreichen. Bei Fig. 2 wird das Material über die Zuleitung in den Hohlraum 16 gebracht. Dieser Hohlraum verjüngt sich nach unten zu einer schlitzförmigen Düse i6a. Durch die Spindel 17 '. kann der Abstand der Düse i6a zum Ring 13 eingestellt werden. Bei Drehen des Ringeis 13 im Sinne von Pfeil 18 kann so viel Material aus der Düse i6u fließen, als der Abstand zwischen Düse i6a und Ring 13 beträgt. In Fig. 3 ist eine andere Ausführungsart der Streichdüse gezeigt. Die Funktion.ist folgende: Das Material wird wiederum in den Hohlraum 22 befördert, und dieser Hohlraum verengt sich nach unten zu einer schlitzförmi'gen Düse 22a. Die Düse wird durch Feder 24 im Sinne von Pfeil 23 so weit gegen Ring 13 gedrückt, bis Düsenteil 21 auf demselben aufliegt. Düsenteil 2ia hat einen Abstand von Ring 13, und das Material, welches aus der Düse 22i( fließt, wird in der Stärke auf Ring 13 aufgetragen, welche dem xA.bstand von Düsenteil 21 u zu Ring 13 entspricht.
Ein \veiteres Ausführungsbeispiel der Düsen-
, konstruktion ist in Fig. 4 dargestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird das Material durch das Rohr 25 zur Streichstelle befördert. Dieses Rohr 25 ist mit einem Schlitz 25tt versehen, welcher der Breite des Ringes 13 entspricht. Das Material fließt also aus diesem Schlitz 25,, auf den Ring 13 und bildet einen kleinen Vorrat. Bei der Drehbewegung des Ringes 13 im Sinne von Pfeil 18 wird dieser Vorrat unter der Spachtel 27 durchgezogen, und der Auftrag des Materials auf dem Ring 13 erfolgt genau in der Dicke, welche dem Abstand von Spachtel 27 zu Ring 13 entspricht. Dieser Abstand kann durch eine schematisch gezeigte Vorrichtung, durch eine Meßuhr 28, reguliert und angezeigt werden.
Ein weiteres Auisfühirungsbeispiel ist in Fig. 5 gezeigt. Das Material wird wie bei der in Fig. 3 gezeigten Düse in den Raum 32 gebracht und fließt durch den verengten Teil 32a aus der schlitzförmigen Düse auf den Ring 13. An Stelle der pendelnd angeordneten Düse wie bei Fig. 3 ist bei dieser Anordnung die Düseneinstellung zum Ring durch die Gewindespindel '31 vorgesehen.
Die Dicke der aufgetragenen Materialschicht auf den Ring 13 wird jedoch' bei diesem Ausfübrungsbeispiel wiederum durch die Differenz der Vorderldppe 32„ gegenüber dem Düsenteil 29 bestimmt. Die Stellspindel 31 hat lediglich die Aufgabe, das> ganze Düsenagigregat in der Höhe so einzustellen, daß der Düsenteil 29 genau über den Ring 13 zu liegen kommt, ohne denselben zu touch ieren.
In Fig. 6 wird gezeigt, wie .das Material, aus welchem der Mehriarbenschichtblock gegossen wird, den Düsen zugeleitet wird. Aus dem Vorratsbehälter 33 gelangt das Material über den Hahnen 34 durch das Rohr 35 zum Regulierbahnen 36 in das Rohr 2$b. Dieses entspricht dem in Fig. 4 gezeigten Rohr 25.
Eine zweite Ausführungsart ist in Fig. 7 schematiisch dargestellt. Bei dieser Ausführungsart wird das Material aus dem Vorratsbehälter 37 über den Hahnen 318 durch die Leitung 39, durch · eine Vorderpumpe 40 und die Leitung 39a gepreßt. Durch den Hahnen 41 wird die Menge, welche aus der Düse 25^ ausfließen soll, geregelt. Die Düse 25C entspricht dem in Fig. 4 gezeigten Rohr 25. Durch diese Düse wird das Material wiederum auf den Ring 13 aufgebracht. Die durch die Pumpe 40 zuviel beförderte Menge wird durch die Rohrleitung 43, welche mit einem Rückschlagventil 42 versehen ist, wiederum durch die Rohrleitung 44 zu dem Vorratsgefäß 37 zurückgeführt.
Der Arbeitsgang bei der Herstellung eines Mehrfarbenscbichtblockes ist nun folgender: Das Material, aus welchem der Block hergestellt, z. B. gegossen wird, wird durch die Zuleitungen 15 bzw. i56 den Streichvorrichtungen 14, 14,, und I4& zugeführt. Diese Streichvorrichtungen sind in vier verschiedenen A^arianten in den Fig. 2, 3, 4 und 5 beschrieben. Ring 18 wird durch die Antriebsorgane 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 in eine Drehbewegung ,versetzt im Sinne von Pfeil 18. Das Streichorgan 14 wird nun zum Ring 13 so eingestellt, daß die gewünschte Schichtdicke erreicht wird. Bei der Drehbewegung von Ring 13 im Sinne von Pfeil 18 gelangt nun diese aufgetragene Schicht zum ioo Streichorgan I4a. Während des Zurücklegens dieses Weges wird diese Schicht durch geeignete Maßnahmen, z. B. durch Luft oder Wärme, getrocknet, so daß durch das Streichorgan I4a auf diese getrocknete Schicht die nächste Schicht aufgetragen wird. Das Streichorgan I4a muß in der Höhe entsprechend so eingestellt werden, daß die gewünschte Schichtdicke wiederum erreicht wird. Der gleiche Vorgang wiederholt sich während der Drehbewegung des Ringes so, daß die durch das Streichorgan Ί4β aufgetragene Schicht bei der Ankunft beim Streichorgan 14^ wiederum trocken ist und zur Aufnahme der weiteren Schicht bereit ist. Das Streichorgan 14^ muß wiederum auf die verlangte Schichtdicke eingestellt werden. In dieser Beschreibung sind nun nur drei Streichorgane angegeben. Es ist jedoch beispielsweise vorgesehen, daß mehr als drei Streichorgane vor- ,·., gesehen sind und daß jeweils bei einem Streichorgan eine Farbschicht aufgetragen, beim zweiten jedoch eine farblose Trennschicht, beim dritten wiederum eine Farbschicht, beim vierten wiederum eine farblose Trennschicht, beim fünften Streich- ^- organ eine Farbschicht und beim sechsten wiederum eine farblose Trennschicht aufgetragen wird. ■■■■■.·■■ : , : ■■■'■.■ ■
!609 706/355
E 11659 IVa/57 b
Die Anzahl der Streieheinrichtungen richtet' sich nach der Anzahl der den Mehrfarbenschichtblock bildenden Färb- und Trennschichten.
Während der Drehbewegung des Ringes 13 im Sinne von Pfeil 18 schraubt sich Welle 11 unter dem Einfluß von Gewinde 11 a in das als Mutter ausgebildete Zahnrad 10 hinein, sofern dieses Zahnrad stillstehen würde. Um jedoch eine Absenkung der Welle 11 mit Ring 13, welche geringer ist als die Steigerung des Gewindes H0, wird das Zahnrad 10 erfindungsgemäß durch die gleiche Zwischenwelle 5 in Drehbewegung versetzt. Das Verhältnis der Drehbewegung von Rad 10 und 8 wird durch die Differenz der Zähnezahlen von Rad 6 und 7 erreicht und kann durch Auswechseln des Rades 6 gegen ein solches mit mehr oder weniger Zähnen verändert werden.
Das gleiche Resultat kann auch erreicht werden, daß an Stelle der Räder 6 und 7 ein mechanisch variables Getriebe eingebaut wird. Bei Arbeitsanfang ist es also notwendig, daß die Streichorgane 14, i4a und i46 gegenüber Ring 13 so eingestellt werden, daß das Streichorgan, welches die erste Schicht auf den Ring 13 aufträgt,, in dem Abstand gegenüber dem Ring eingestellt wird, -welcher der Dicke des aufzutragenden Materials in nassem Zustande entspricht. Das zweite. Streichorgan wird gegenüber dem Ring 13 so eingestellt, daß der Abstand einer nassen und einer getrockneten Schicht entspricht, und das dritte Streichorgan wiederum so, daß der Abstand einer nassen und zwei getrockneten Schichten entspricht usw.
Die " Senkbewegung von Ring 13 jedoch, muß durch Auswählen von Rad 6 so eingestellt werden, daß dieselbe der Dicke einer Schicht entspricht. Bei der nun kontinuierlich einsetzenden Arbeitsweise entsteht auf dem Ring 13 ein Mehrfarbenschichtblock mit schraubenförmig angeordneten Farbschichten und eventuell dazwischenliegenden Trennschichten im Gegensatz zu den bisher bekannten Farbschichtblöcken, welche aus einzelnen Lagen, welche in sich abgeschlossen waren, hergestellt wurden. Die Dicke des Farbschichtblockes nimmt bei dieser Arbeitsweise kontinuierlich zu bis zu der gewünschten Dicke.

Claims (18)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Farbliniennastern durch Schälen eines Mehrfarbensehichithlockes, dadurch gekennzeichnet, daß auf eine kontinuierlich bewegte Unterlage in mehreren Schichten Farbschi cht-material aus in Bewegungsrichtung der kontinuierlich bewegten Unterlage nacheinander angeordneten Farbschichtaufbringvorrichtungen gleichzeitig aufgebracht wird, bis dadurch kontinuierlich ein Mehrfarbenschichtblock entsteht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Farbschichtaufbringvorrichtungen so gewählt wird, daß jede Schicht vor dem Aufbringen der neuen angetrocknet, aber noch klebfähig ist.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den einzelnen Farbschichtaufbringvorrichtüngen aufgebrachte Farbschichten getrocknet werden.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Farbschichtmat-erial zugleich in mehreren Schichten auf eine rotierende Scheibe oder einem rotierenden Ring schraubenförmig aufgebracht wird.
5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß durch zwischen
, den Farbschichtauibringvorrichtungen angeordnete weitere Vorrichtungen für Zwischenschichten oder Schutzschichten angeordnet werden.
6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet djurch eine bei der Bewegung nach Maßgabe der zu erzeugenden Stärke der Farbschichten sich absenkende Unterlage mit darüber angeordneten Farbschichtaufbringvorrichtungen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,. dadurch gekennzeichnet, daß die Translatiönsgeschwindigkeit und die Absinkgeschwindigkeit der bewegten Unterlage einzeln einstellbar sind.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß als bewegte Unterlage eine rotierende Scheibe dient.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, -dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsorgane für die Dreh- und Senkbewegung des Körpers, auf welchem der Mehrfarbenschiehtblock gegossen wird, so angeordnet sind, daß bei einer Veränderung der Geschwindigkeit der Drehbewegung keine Veränderung der Geschwindigkeit
■ der Senkbewegung stattfindet.
10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsorgane des Körpers 13, auf welchem der Mehrfarbenschiehtblock gegossen wird, mit den AntriebsoTganen für die Senkbewegung desselben durch ein mechanisches Differentialgetriebe gekuppelt sind.
11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Differentialgetriebe zur Übertragung der Drehbewegung des Körpers 13 auf die Senkbewegung durch auswechselbare Zahnräder variabel gestaltet ist.
12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8
bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß'die Drehbewegung für den Antrieb des Körpers 13 durch ein hydraulisch arbeitendes Variatorgetriebe auf die Antriebsorgane für die Senkbewegung übertragen wird.
13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß Streichorgane zum Aufbringen des Materials auf den Ring 13 vorgesehen und so gebaut sind, daß das aufzustreichende Material aus einer schlitzförmigen Düse austritt und daß die schlitzförmige Düse. mittels Gewindespindel in der
706/353
E 11659 IVa/57 b
Höhe, welche die Schichtdicke bestimmt, einstellbar ist.
14. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse, welche das Material auf den Ring aufbringt, mit einer Lippe, welche auf dem Ring aufliegt, durch Federdruck auf die vorher gegossene Schicht bzw. auf den Ring aufgedrückt wird, und daß die zweite Lippe, welche in der Richtung der Drehrichtung des Ringes angeordnet ist, um so viel kürzer ist, als die Schichtdicke verlangt wird.
15. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe mit Streicheinrichtungeii versehen ist, welche aus einem über der Auftragastelle geschlitzten Zuführungsrohr besteht und nach diesem Zuführungsrohr in Richtung der Drehrichtung des Ringes 13 ein in der Höhe verstellbarer Rakel angebracht ist.
16. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Streieheinrichtung aus einer schlitzförmigen Düse besteht, bei welcher die Lippe der Düse, welche in der Streicheinrichtung liegt, etwas höher angeordnet ist als die rückwärtig angebrachte Lippe, wobei die rückwärtig angebrachte Lippe mittels SteUspindeln auf die Höhe der vorgetrockneten Schicht oder auf die Höhe des Ringes eingestellt wird.
17. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungsorgane des aufzustreichenden Materials so angeordnet sind, daß aus einer Vorratsflasche das Material durch die Schwerkraft einer Streichdüse zugeleitet wird und daß in dieser Zufuhrleitung Hahnen für die Regulierung der Menge angebracht sind.
18. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialzuführung zu den Streichorganen aus einem, Vorratsbehälter mittels Druckpumpe vollzogen wird und daß nach der Druckpumpe ein Regulierhahn für die Menge angeordnet ist und eine Rücklaufleitung für die zuviel beförderte Menge.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0096832B1 (de) Queranleimwerk für sehr schnell laufende Bahnen
EP3819100B1 (de) Verfahren zum generativen aufbau von formkörpern durch stereolithographie
DE2951651A1 (de) Vorrichtung zum dosierten aufbringen von farbe mittels von pumpen versorgter farbduesen auf die farbauftragwalzen eines farbwerks
DE1577864A1 (de) Vorrichtung zum Auftragen eines Stoffes auf eine Bahn
DE2200357A1 (de) Einrichtung zum kontinuierlichen Auftrag von Fluessigkeiten auf Warenbahnen
DE2445107B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Spritzgußteilen aus mindestens zwei unterschiedlichen Materialien
DE1921521U (de) Siebdruckmaschine.
DE3317981C2 (de) Druckwerk für den Verpackungsdruck
DE2206147C3 (de) Vorrichtung zum Erzeugen eines auf eine Materialbahn zu fibertragenden Flüssigkeitsfilms
DE963215C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Farblinienrastern durch Schaelen eines Mehrfarbenschichtblockes
AT201995B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Mehrfarbenschichtblöcken
DE1937986C3 (de) Rollen-Rotations-Tiefdruckm aschine
DE2024878A1 (de) Vorrichtung zum Markieren von Drahten od dgl
DE102019007480A1 (de) Anordnung und Verfahren zum Erzeugen einer Schicht eines partikelförmigen Baumaterials in einem 3D-Drucker
DE1635388A1 (de) Druckwalze mit zentraler Farbzufuehrung
DE68912289T2 (de) Papierbeschichtung.
CH346762A (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Farblinienrastern sowie danach hergestellte Farbraster
EP0056067A1 (de) Vorrichtung zum Aufbringen einer dünnen Schicht eines Beschichtungsmaterials auf eine laufende Materialbahn
EP0407708A2 (de) Farbzonenfreies verkürztes Farbwerk
DE102021100088B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Erstellung eines Flachbettsiebdruckes
DE2932843C2 (de) Farbwerk
AT145637B (de) Vorrichtung zur Herstellung regulierbarer elektrischer Widerstände mit nicht linearem Widerstandsverlauf.
AT525959A1 (de) Vorrichtung zur Herstellung eines Materialstrangs
DE324319C (de) Vorrichtung zum einseitigen UEberziehen von Gewebebahnen mit zaehfluessiger Masse zur Herstellung von Wachstuchen, Kunstleder u. dgl.
DE583612C (de) Maschine zum Schneiden einer Schnecke