CH346762A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Farblinienrastern sowie danach hergestellte Farbraster - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Farblinienrastern sowie danach hergestellte Farbraster

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CH346762A
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Emimeta Fabrikations Anstalt
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    • G03C7/00Multicolour photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents; Photosensitive materials for multicolour processes
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    • G03C7/06Manufacture of colour screens
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Description


  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von     Farblinienrastern     sowie danach hergestellte Farbraster    Es ist bekannt, zur Herstellung von     Farblinien-          rastern,    wie sie in der additiven Farbphotographie  Verwendung finden, von     Mehrfarbenschichtblöcken          Mehrfarbenlinienrasterfolien    abzuschälen.

   Bisher be  reitete die Herstellung von     Mehrfarbenschichtbiöcken          Schwierigkeiten,    da es erforderlich ist, die     Farb-          schichten,    beispielsweise gefärbte     Acethylcellulose-          schichten,    aufeinander mit optimaler Präzision plan  parallel und klebend miteinander zu verbinden und  den so gebildeten Block nachträglich zu schälen. Für  manche Verwendungszwecke ist es ausserdem erfor  derlich, dass die Farblinien des Rasters und damit  die Farbschichten des     Mehrfarbenschichtblockes    eine  genau vorgegebene und gleichmässige Dicke bei  äusserster Feinheit, von z.

   B. 100 bis 200 Linien je  Millimeter, haben, was bisher nur schwierig erreich  bar ist. Ausserdem ist eine kontinuierliche Fertigung  der Blöcke bisher nicht möglich.  



  Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, bei  einem Verfahren zur Herstellung von     Farblinien-          rastern    durch Schälen eines     Mehrfarbenschichtblok-          kes    die Fertigung der Blöcke wesentlich zu verein  fachen und zu präzisieren sowie vor allem eine konti  nuierliche Herstellung von     Mehrfarbenschichtblöcken     zu ermöglichen.  



  Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstel  lung von     Farblinienrastern    durch Schälen eines Mehr  farbenschichtblockes und     besteht    darin, auf eine kon  tinuierlich bewegte Unterlage mehrere Schichten von       Farbschichtmaterial    aus in Bewegungsrichtung nach  einander angeordneten     Farbschichtaufbringvorrich-          tungen    gleichzeitig fortlaufend aufzubringen und da  durch kontinuierlich den     Mehrfarbenschichtblock    zu  bilden, worauf von dem so erhaltenen Mehrfarben  schichtblock durch Schälen quer zur Ebene der  Schichten Farbraster abgenommen werden.

   Die Far-         ben    sind beispielsweise rot, grün und blau, wie es  für die Farbphotographie besonders geeignet ist.  



  Die kontinuierlich bewegliche Unterlage kann bei  spielsweise eine rotierende Scheibe oder ein aus einer  Scheibe ausgeschnittener Ring sein. Es ist auch mög  lich, ein endlos umlaufendes Band als rotierende  Unterlage für das     Aufbringen    der Farbschichten zu  verwenden.

   Die Abstände der     Farbschichtaufbring-          vorrichtungen    über der kontinuierlich bewegten Un  terlage sind zweckmässig so gewählt, dass jede der  zugleich aufgebrachten Farbschichten zumindest so  weit getrocknet ist oder angetrocknet ist, dass von der  in Bewegungsrichtung der rotierenden Unterlage  nachgeschalteten     Farbschichtaufbringvorrichtung    auf  die darunter befindliche Farbschicht eine neue ohne  Gefahr des     Zusammenfliessens    der Schichten oder der  Farben aufgebracht werden kann. Zweckmässig ist  der Abstand so gewählt, dass die einzelnen Schichten  schon angetrocknet, aber noch klebfähig sind.  



  Nach einer bevorzugten Ausführungsform erfolgt  das Aufbringen der Farbschichten auf     einer    rotieren  den Scheibe oder einer rotierenden Ringscheibe so,  dass die     Farbschichten    spiralförmig sich übereinander  legen und dabei schraubenförmig aufgewickelt wer  den. Es ist dabei durch zwischen den     Farbschicht-          aufbringvorrichtungen    angebrachte weitere Vorrich  tungen möglich, Zwischenschichten,     z..B.        Klebstoff-          oder    Schutzschichten, aufzubringen.

   Selbstverständ  lich muss dafür gesorgt werden, dass mit dem An  wachsen der Blockstärke auf der kontinuierlich be  wegten Unterlage auch der Abstand zwischen Unter  lage und     Farbschichtaufbringvorrichtungen    wächst,  damit Farbschichten einheitlicher Stärke erzeugt wer  den. Zwischen den einzelnen     Farbschichtaufbringvor-          richtungen    über der kontinuierlich bewegten Unter  lage kann eine Trocknung der aufgebrachten Farb-      schichten, z. B. mittels besonders angebrachter     Trok-          kenvorrichtungen,    vorgenommen werden, was sich  je nach dem Werkstoff, aus dem die Farbschichten  gebildet sind, empfiehlt.  



  Zur Durchführung des erfindungsgemässen Ver  fahrens sind verschiedene Vorrichtungen geeignet.  Eine besonders     zweckmässige    weist eine bei der Ro  tation nach Massgabe der Stärke der zu erzeugenden  Farbschichten sich absenkende rotierende Scheibe mit  darüber angeordneten     Farbschichtaufbringvorrichtun-          gen    auf, die weiter unten ausführlicher beschrieben  wird. Es empfiehlt sich dabei, die Vorrichtung so  auszubilden, dass die Rotationsgeschwindigkeit und  die     Absinkgeschwindigkeit    unabhängig voneinander  einstellbar sind.

   Dadurch ist es möglich, die Vorrich  tung den verschiedenen zur Verwendung kommenden       Werkstoffen,    wie     Acethylcellulose,        Nitrocellulose,    ge  eigneten, z. B. thermoplastischen     Kunststoffen    oder  dergleichen, und der erwünschten Schichtstärke der       einzelnen    Farben im     Mehrschichtenfarbblock    anzu  passen. Soweit thermoplastische Kunststoffe zur Ver  wendung     kommen,    empfiehlt es sich, die Farbschicht  aufbringvorrichtungen oder deren Unterlage heizbar  zu machen.

   Um in einem     Mehrschichtenfarbblock     Farbschichten unterschiedlicher Stärke zu erzeugen,  kann man den Abstand der     Farbschichtenaufbring-          vorrichtungen    längs der     kontinuierlich    bewegten und  z. B. sich dabei absenkenden Unterlage entsprechend  wählen oder auch verstellbar gestalten.  



  Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind  vor allem darin zu sehen, dass es möglich ist,     Mehr-          schichtenfarbblöcke,    wie sie zur Erzeugung von     Farb-          linienrastern    für die additive Farbphotographie ver  wendet werden, kontinuierlich in vollständig gleich  mässiger Stärke der einzelnen Farbschichten in ein  facher Weise herzustellen. Es ist folglich durch  Schälen der so hergestellten     Mehrfarbenschichtblöcke     ebenfalls in einfacher Weise möglich,     Farblinienraster     hoher Präzision kontinuierlich und wesentlich billiger  als bisher zu erzeugen.  



  Im folgenden wird die Erfindung anhand     einer     lediglich ein Ausführungsbeispiel der erfindungsge  mässen Vorrichtung darstellenden Zeichnung erläu  tert; es zeigen:       Fig.    1 eine schematische Gesamtansicht der Vor  richtung,       Fig.    2, 3, 4 und 5 schematisch verschiedene Aus  führungen der     Farbschichtaufbringvorrichtung,    die       Fig.    6 und 7 schematisch die Anordnung der Zu  führungsleitungen der     Farb-    und Lackschichten aus  dem Vorratsbehälter zu den     Farbschichtaufbring-          organen    und die       Fig.    8 und 9     Farbrasterausbildungen.     



  Gemäss     Fig.    1 besteht die Vorrichtung aus einem  Grundgestell. Am Fusse     desselben    ist der Antrieb  motor 2 angeordnet. Dieser treibt über den Riemen 3  und das Schneckengetriebe 4 die Welle 5. Auf dieser  Welle sitzt oben das Zahnrad 6 und unten das Zahn  rad 7. Die     Drehbewegung    der Welle 5 wird einer  seits über das Zwischenrad 9 auf das Zahnrad 8    und anderseits über das Zwischenrad 9a auf das  Zahnrad 10 übertragen. Zahnrad 8 ist mittels Keil 12  mit der Welle 11 gekuppelt. Die Welle 11 ist jedoch  im Zahnrad 8 vertikal verschiebbar angeordnet und  Zahnrad 8 ist in der Traverse la des Grundgestelles  wohl drehbar angeordnet, aber so fixiert, dass das  selbe die Vertikalbewegung der Welle nicht mitmacht.  



  Der untere Teil der Welle 11 ist mit dem Ge  winde     lla    versehen. Zahnrad 10 bildet die Mutter  für dieses Gewinde und ist in der Traverse     lb    vom  Maschinengestell 1 drehbar gelagert, jedoch auf nicht  dargestellte Weise gegen vertikale Bewegung ge  sichert.  



  Am obern Teil der Welle 11 ist der Ring 13 fest  angebracht. Dieser macht die Drehbewegung der  Welle somit mit. Mit dem Oberteil des Maschinen  gestelles 1 ist der Ring     1c    fest verbunden. Auf diesem  Ring sind drei Giessstationen 14, 14a, 14b angeord  net. Es können jedoch auch mehr solcher Giesssta  tionen angeordnet werden.  



  In der Zeichnung     Fig.    1 sind bei den Giesssta  tionen 14 und 14b die     Zuführleitungen    15 und 15b  eingezeichnet. Durch diese Leitungen wird das auf  den Ring 13 aufzugiessende Material zugeleitet.  



  In     Fig.    2 bis 5 sind vier verschiedene     Farbschicht-          aufbringvorrichtungen    dargestellt, welche das Mate  rial auf den Ring aufgiessen oder aufstreichen. Bei       Fig.    2 wird das Material über die Zuleitung in den  Hohlraum 16 gebracht. Dieser Hohlraum verjüngt  sich nach unten zu einer schlitzförmigen Düse 16a.  Durch die Spindel 17 kann der Abstand der Düse 16a  zum Ring 13 eingestellt werden. Beim Drehen des  Ringes 13, im Sinne von Pfeil 18, kann so viel Ma  terial aus Düse 16a fliessen, als der Abstand zwischen  Düse 16a und Ring 13 beträgt. In     Fig.3    ist eine  andere Ausführungsart der Streichdüse gezeigt.

   Die  Funktion ist folgende:  Das Material wird wiederum in den Hohlraum 22  befördert und dieser Hohlraum verengt sich nach  unten zu einer schlitzförmigen Düse 22a. Die Düse  wird durch Feder 24, im Sinne von Pfeil 23, so weit  gegen Ring 18 gedrückt, bis der Düsenteil 21 auf  demselben aufliegt. Der Düsenteil 21a hat einen Ab  stand von Ring 18 und das Material, welches aus  der Düse 22a fliesst, wird in der Stärke auf Ring 18  aufgetragen, welche dem Abstand von Düsenteil 21a  zum Ring 18 entspricht.  



  Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Düsenkon  struktion ist in     Fig.    4 dargestellt. Bei diesem Ausfüh  rungsbeispiel wird das Material durch das Rohr 25  zur Streichstelle befördert. Dieses Rohr 25 ist mit  einem Schlitz 25a versehen, welcher der Breite des  Ringes 13 entspricht. Das Material fliesst also aus  diesem Schlitz 25 auf den Ring 13 und bildet einen  kleinen Vorrat. Bei der Drehbewegung des Ringes 13,  im Sinne von Pfeil 18, wird dieser Vorrat unter der  Spachtel 27 durchgezogen und der Auftrag des Ma  terials auf dem Ring 13 erfolgt genau in der Dicke,  welche dem Abstand von Spachtel 27 zum Ring 13  entspricht. Dieser Abstand kann durch eine schema-           tisch    gezeigte Vorrichtung, durch eine     Messuhr    regu  liert und angezeigt werden.  



  Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in     Fig.5     gezeigt, das Material wird wie bei der in     Fig.    3 ge  zeigten Düse in den Raum 32 gebracht und fliesst  durch den verengten Teil 32a aus der schlitzförmigen  Düse auf den Ring 13. An Stelle der pendelnd an  geordneten Düse wie bei     Fig.    3, ist bei dieser Anord  nung die Düseneinstellung zum Ring durch die Ge  windespindel 31 vorgesehen.  



  Die Dicke der aufgetragenen Materialschacht auf  den Ring 13 wird jedoch bei diesem Ausführungs  beispiel wiederum durch die Differenz von Vorder  lippe 32a gegenüber dem Düsenteil 29 bestimmt. Die       Stellspindel    31 hat lediglich die Aufgabe, das ganze  Düsenaggregat in der Höhe so einzuteilen, dass der  Düsenteil 29 genau über den Ring 13 zu liegen  kommt, ohne denselben zu touchieren.  



  In     Fig.    6 wird gezeigt, wie das Material, aus wel  chem der     Mehrfarbenschichtblock    gegossen wird, zu  den Düsen zugeleitet wird. Aus dem Vorratsbehälter  33 gelangt das Material über den Hahnen 34 durch  das Rohr 35 zum Regulierhahnen 36 in das Rohr  25b. Dieses entspricht dem auf     Fig.    4 gezeigten  Rohr 25.  



  Eine zweite Ausführungsart ist in     Fig.    7 schema  tisch dargestellt. Bei dieser Ausführungsart wird das  Material aus dem Vorratsbehälter 37 über den     Hah-          nen    38 durch die Leitung 39, durch eine     Förder-          pumpe    40 und die Leitung 39a gepresst. Durch den  Hahnen 41 wird die Menge, welche aus der Düse 25c  ausfliessen soll, geregelt. Die Düse 25c entspricht dem  in     Fig.    4 gezeigten Rohr 25. Durch diese Düse wird  das Material wiederum auf den Ring 13 aufgebracht.

    Die durch die Pumpe 40 zuviel beförderte Menge  wird durch die     Rohrleitung    43, welche mit einem       Rückschlagventil    42 versehen ist, wiederum durch  die Rohrleitung 44 dem Vorratsgefäss 37 zurückge  führt.  



  Der Arbeitsgang bei der Herstellung eines Mehr  farbenschichtblockes ist nun folgender:  Das Material, aus welchem der Block hergestellt  ist, z. B. gegossen ist, wird durch die Zuleitung 15       resp.    15b den Streichvorrichtungen 14, 14a und 14b  zugeführt. Der Ring 18 wird durch die Antriebsorgane  2 bis 8 in eine Drehbewegung versetzt, im Sinne des  eingezeichneten Pfeils. Das Streichorgan 14 wird  nun zum Ring 13 so eingestellt, dass die gewünschte  Schichtdicke erreicht wird. Bei der Drehbewegung  des Ringes 13, im Sinne des Pfeils, gelangt nun diese  aufgetragene Schicht zum Streichorgan 14a. Während  des     Zurücklegens    dieses Weges wird diese Schicht  durch geeignete Massnahmen, z.

   B. durch Luft oder  Wärme, getrocknet, so dass durch das Streichorgan  14a auf diese getrocknete Schicht die nächste Schicht  aufgetragen wird. Das Streichorgan 14a muss in der  Höhe entsprechend so eingestellt werden, dass die ge  wünschte Schichtdicke wiederum erreicht wird. Der  gleiche Vorgang wiederholt sich während der Dreh  bewegung des Ringes so,     dass    die durch das Streich-         organ    14a aufgetragene Schicht bei der Ankunft beim  Streichorgan 14b wiederum trocken ist und zur Auf  nahme der weiteren Schicht bereit ist. Das Streich  organ 14b muss wiederum auf die verlangte Schicht  dicke eingestellt werden. In dieser Beschreibung sind  nun nur drei Streichorgane angegeben.

   Es ist jedoch       beispielsweise    vorgesehen, dass mehr als drei Streich  organe vorgesehen sind und dass jeweils bei einem  Streichorgan eine Farbschicht     aufgetragen,    beim zwei  ten jedoch eine farblose     Trennschicht,        beim    dritten  wiederum eine Farbschicht, beim vierten wiederum  eine farblose Trennschicht, beim fünften Streichorgan  eine Farbschicht und beim sechsten wiederum eine  farblose Trennschicht aufgetragen wird.  



  Die Anzahl der Streicheinrichtungen richtet sich  nach der Anzahl der den     Mehrfarbenschichtblock    bil  denden     Farb-    und Trennschichten.  



  Während der Drehbewegung des Ringes 13, im  Sinne von Pfeil 18, schraubt sich Welle 11 unter dem  Einfluss von Gewinde 11a in das als Mutter ausge  bildete Zahnrad 10 hinein, sofern dieses Zahnrad  stillstehen würde. Um     jedoch    eine     Absenkung    der  Welle 11 mit Ring 13, welche geringer ist als die  Steigung des Gewindes 11a, wird das Zahnrad 10  durch die gleiche Zwischenwelle 5 in Drehbewegung  versetzt. Das Verhältnis der Drehbewegung von Rad  10 und Rad 8 wird durch die Differenz der Zähne  zahlen von Rad 6 und 7 erreicht und kann durch  Auswechseln des Rades 6 gegen ein solches mit mehr  oder weniger Zähnen verändert werden.  



  Das gleiche Resultat kann auch erreicht werden,  dass an Stelle der Räder 6 und 7 ein     mechanisch     variables Getriebe eingebaut wird. Bei Arbeitsanfang  ist es also notwendig, dass die Streichorgane 14, 14a  und 14b gegenüber Ring 13 so eingestellt werden,  dass das Streichorgan, welches die erste Schicht auf  den Ring 13 aufträgt, in dem Abstand gegenüber dem  Ring eingestellt wird, welcher der Dicke des aufzu  tragenden Materials in nassem Zustande entspricht.  Das zweite Streichorgan wird gegenüber dem Ring 13  so .eingestellt, dass der Abstand einer nassen und  einer getrockneten Schicht entspricht und das dritte  Streichorgan wiederum so, dass der Abstand einer  nassen und zwei getrockneten Schichten entspricht  <B>USW.</B>  



  Die Senkbewegung von dem Ring 13 jedoch muss  durch Auswählen von Rad 6 so eingestellt werden,  dass dieselbe der Dicke einer Schicht entspricht.  



  Bei der nun kontinuierlich einsetzenden Arbeits  weise entsteht auf dem Ring 13 ein Mehrfarben  schichtblock mit     schraubenförmig    angeordneten     Farb-          schichten    und     evtl.    dazwischenliegenden Trennschich  ten. Im Gegensatz zu den bisher bekannten     Farb-          schichtblöcken,    welche aus einzelnen Lagen, welche  in sich abgeschlossen waren, hergestellt wurden. Die  Dicke des     Farbschichtblockes        nimmt    bei dieser Ar  beitsweise kontinuierlich zu, bis zu der gewünschten  Dicke.  



  Die nach dem beschriebenen Verfahren, z. B. mit  der beschriebenen Vorrichtung hergestellten Raster      finden insbesondere zur Herstellung von Photomate  rial für die additive Farbphotographie     Verwendung     und werden .zu diesem Zweck auf ein Trägermaterial  kaschiert. Wenn Farbraster und Bildträger, z. B. bei  einem Farbfilm voneinander     getrennt    sind, empfiehlt  sich eine Anordnung, wie sie in den     Fig.    8 und 9  beschrieben ist. Der in     Fig.    8 dargestellte Raster 45  ist beispielsweise auf eine in der Figur nicht darge  stellte Glasscheibe aufgelegt und durch nachträglich  angebrachte Einschnitte 46 in     rhombusartige    Felder  47 eingeteilt.

   Die     Einschnitte    46 dienen zugleich als  Trennfugen, sie verlaufen quer zu den Rasterlinien  48. Auch andere Orientierungen der Trennfugen sind  möglich. Gemäss     Fig.9    ist die Rasterfläche 45 in  schachbrettartige Felder 49 eingeteilt, deren Raster  linien 48 von Feld zu Feld quer zueinander verlau  fen. Der     Schachbretteilung    folgend ist die Raster  fläche, die z. B. wieder auf eine Glasscheibe aufge  legt ist, durch Trennfugen 46     zerschnitten,    so dass  Dehnungen der einzelnen Felder 49 nicht aufeinander  übergreifen können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von Farblinienrastern durch Schälen eines Mehrfarbenschichtblockes, da durch gekennzeichnet, dass auf eine kontinuierlich be wegte Unterlage in mehreren Schichten Farbschicht- material aus in Bewegungsrichtung der kontinuierlich bewegten Unterlage nacheinander angeordneten Farb- schichtaufbringvorrichtungen gleichzeitig fortlaufend aufgebracht und dadurch kontinuierlich ein Mehr farbenschichtblock gebildet wird, worauf von dem so erhaltenen Mehrfarbenschichtblock durch Schälen quer zur Ebene der Schichten Farbraster abgenom men werden.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine bei der Bewegung nach Massgabe der zu erzeugen den Stärke der Farbschichten sich absenkende Unter lage mit darüber angeordneten Farbschichtaufbring- vorrichtungen. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Farbschicht- aufbringvorrichtungen so gewählt wird, dass jede Schicht vor dem Aufbringen der neuen angetrocknet, aber noch klebfähig ist.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den einzelnen Farbschichtaufbringvorrichtungen die jeweils neu aufgebrachte Farbschicht getrocknet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Farbschichtmaterial zugleich in mehreren Schich ten auf eine rotierende Scheibe oder einem rotieren den Ring schraubenförmig aufgebracht wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch I und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass durch zwischen den Farbschichtaufbringvorrichtun- gen angeordnete weitere Vorrichtungen Zwischen schichten aufgebracht werden. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die abgeschälte Rasterfolie auf Platten oder Scheiben geringer Wärmedehnung auf gelegt wird und hernach Dehnungswegunterbrecher in Form von Trennfugen aufgebracht werden. 6. Verfahren nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rasterfolie in Felder zer schnitten wird und dadurch die Trennfugen gebildet werden. 7. Verfahren nach Unteransprüchen 5 und 6, da durch gekennzeichnet, dass die Rasterfläche durch Trennfugen in Schachbrettfelder aufgeteilt wird und in den Feldern von Feld zu Feld in verschiedenen Richtungen verlaufende Rasterlinien angeordnet wer den. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Translationsgeschwindigkeit und die Absinkgeschwindigkeit der bewegten Unter lage einzeln einstellbar sind. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und Un teranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass als be wegte Unterlage eine rotierende Scheibe dient. 10.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsorgane für die Dreh- und Senkbewegung der Unterlage, auf welche der Mehrfarbenschichtblock gegossen wird, so angeord net sind, dass bei einer Veränderung der Geschwin digkeit der Drehbewegung keine Veränderung der Geschwindigkeit der Senkbewegung stattfindet. 11. Vorrichtung nach Unteransprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsorgane der Unterlage, auf welche der Mehrfarbenschichtblock gegossen wird, mit den Antriebsorganen für die Senkbewegung derselben durch ein mechanisches Dif ferentialgetriebe gekuppelt sind. 12.
    Vorrichtung nach Unteransprüchen 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Differentialgetriebe zur Übertragung der Drehbewegung der Unterlage auf die Senkbewegung durch auswechselbare Zahn räder variabel gestaltet ist. 13. Vorrichtung nach Unteransprüchen 9 bis 12, gekennzeichnet durch ein hydraulisch arbeitendes Variatorgetriebe zur Übertragung der Drehbewegung für den Antrieb der Unterlage auf die Antriebsorgane für die Senkbewegung.
    14. Vorrichtung nach Unteransprüchen 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass Streichorgane zum Auf bringen des Materials auf den Ring (13) vorgesehen und so gebaut sind, dass das aufzustreichende Mate rial aus einer schlitzförmigen Düse austritt und dass diese schlitzförmige Düse mittels Gewindespindel in der Höhe, welche die Schichtdicke bestimmt, ein stellbar ist. 15.
    Vorrichtung nach Unteransprüchen 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Düse, welche das Material auf den Ring aufbringt, mit einer Lippe, welche auf dem Ring aufliegt, durch Federdruck auf die vorher gegossene Schicht resp. auf den Ring aufgedrückt wird, und dass die zweite Lippe, welche in der Richtung der Drehrichtung des Ringes an geordnet ist, um so viel kürzer ist als die Schichtdicke verlangt wird. 16. Vorrichtung nach Unteransprüchen 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe mit Streichein richtungen versehen ist, welche aus einem über der Auftragsstelle geschlitzten Zuführungsrohr besteht, und nach diesem Zuführungsrohr in Richtung der Drehrichtung des Ringes (13) ein in der Höhe ver stellbarer Rakel angebracht ist. 17.
    Vorrichtung nach Unteransprüchen 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Streicheinrichtung aus einer schlitzförmigen Düse besteht, bei welcher die Lippe der Düse, welche in der Streichrichtung liegt, etwas höher angeordnet ist, als die rückwärtig angebrachte Lippe, wobei die rückwärtige ange- brachte Lippe mittels einer Stehspindel auf die Höhe der vorgetrockneten Schicht oder auf die Höhe des Ringes eingestellt wird. 18. Vorrichtung nach Unteransprüchen 9 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführungsorgane des aufzustreichenden Materials so angeordnet sind, dass aus einer Vorratsflasche das Material durch die Schwerkraft einer Streichdüse zugeleitet wird und dass in dieser Zuführleitung Hahnen für die Regulierung der Menge angebracht sind. 19.
    Vorrichtung nach Unteransprüchen 9 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Materialzuführung zu den Streichorganen aus einem Vorratsbehälter mittels Druckpumpe erfolgt und dass nach der Druck pumpe ein Regulierhahnen für die Menge angeordnet ist, und eine Rücklaufleitung für die zuviel beför derte Menge.
CH346762D 1955-03-02 1956-04-18 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Farblinienrastern sowie danach hergestellte Farbraster CH346762A (de)

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