DEF0013251MA - - Google Patents

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DEF0013251MA
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rollers
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roller
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 14. November 1953 Bekanntgemacht am 1. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die den Gegenstand der Hauptpatentanmeldung F8662lb/7f bildenden selbstöffnenden Gewindewalzköpfe, von denen die Erfindung ausgeht, bestehen aus um das Werkstück herum angeordneten, lose drehbaren Walzen mit einem gewendelten Profil, die bei Anstoß des Werkstücks an einen Anschlag derart nach außen bewegt werden, daß sie mit dem auf das Werkstück gerollten Gewinde außer Eingriff kommen.
Beim Aufspringen des Kopfes muß jedoch die ,Drehstellung der Walzen untereinander gewahrt bleiben. Dies bedingt, sofern beispielsweise mit den Walzen fest verbundene sowie mit einem gemeinsamen Sonnenrad kämmende Zahnräder als Synchronisierungsmittel Verwendung finden, kleine Öffnungswege der Walzen, um ein Außereingriffgeraten der Zähne der Planetenräder und denen des Sonnenrades zu verhindern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die die Synchronisierung der Walzen untereinander aufrechterhaltenden Antriebsmittel, ζ. B. die Planetenräder, mit den Walzen in eine derartige Verbindung zu bringen, daß sie beim Aufspringen des Rollkopfes an ihrem Ort verbleiben können, sich also nicht mit den Walzen vom Werkstück weg be- wegen müssen.
509 660/111
F 13251 Ib /7f
Bei Gewindewalzeinrichtungen mit angetriebenen Walzen ist es bekannt, daß in jedem Betriebszustand, insbesondere bei jeder durch das Auseinanderfahren bedingten Achsverlagerung der WaI-zen, das jeweilige zu der betreffenden Walze gehörige Antriebszahnrad an seinem Ort verbleibt. Die bekannten Einrichtungen geben aber keinen Hinweis, wie derselbe Erfolg auch bei den kleinen, als Werkzeuge anzusprechenden Gewindewalzköpfen mit nicht angetriebenen Walzen erzielbar ist. Denn die bekannten Einrichtungen bedienen sich meist großvolumiger Konstruktionsteile, z. B. Doppelkardangelenke, die für den Einbau in einen Gewinderollkopf mangels Raum nicht geeignet sind.
Die Erfindung verwendet eine Kreuzkupplung zum Ausgleich der beim Öffnen eines Gewindewalzkopfes auftretenden Achsverschiebung der Walzen. Dadurch wird erreicht, daß die die Synchronisierung bewirkenden Antriebsmittel für die Walzen, ohne daß sich das Werkzeug dadurch wesentlich vergrößert, nun gleichfalls, wie dies bei großen Gewindewalzautomaten der Fall ist, ortsfest im Gehäuse des Gewindewalzkopfes gelagert werden können.
Ein ähnliches Problem, nämlich eine senkrecht zur Achse auftretende Achsversetzung zwischen An- und Abtrieb unter Aufrechterhaltung der Kuppelverbindung beider Teile auf engstem Raum durchzuführen, ist beispielsweise schon bei Bohrfuttern zur Verbindung von Futterschaft und Werkzeughalter mit Hilfe einer Kreuzscheibe bekanntgeworden. Dieses Anwendungsgebiet einer Kreuzscheibe liegt aber demjenigen der Erfindung so fern, daß von einer naheliegenden Befruchtung beider Gebiete untereinander nicht gesprochen werden kann.
Auf diese Weise ist ein sehr einfacher Ausgleich beim Öffnen des Rollkopfes ermöglicht, wobei es von Bedeutung ist, daß dieser Ausgleich unabhängig von der Art und Wirkungsweise der Mittel zur Synchronisierung ist. So sind in der Zeichnung drei Ausführungsbeispiele die Synchronisierung bewirkender Antriebsmittel dargestellt.
Abb. ι zeigt einen Walzkopf im Querschnitt, bei . dem die Synchronisierung durch Zahnräder erfolgt, Abb. 2 die Kreüzscheibe und
Abb. 3 eine schematische Stirnansicbt der Zahnräder ;
Abb. 4 zeigt eine gleichwertige Lösung mit einer endlosen Kette und
Abb. S eine solche mit einem Kurbeltrieb.
In Abb. ι bedeuten ia und i;, zwei Profilwalzen, die in bekannter Weise, lose um exzentrische Mittel-SS stücke 2/, 2b ihrer Achsen 2a und 2b drehbar sind. Wenn die Kupplung bei 3 gelöst wird, verdreht sich unter Auswirkung der einerseits am Lagerschaft 4 und andererseits am Gehäuses befestigten Spiralfeder 6 das Gehäuse 5. Diese Verdrehung wird über Verzahnungen S0, S6 auf Zahnsegmente 7a, Jb übertragen, die auf den Rollenachsen 20 bzw. 2b sitzen und diese verdrehen, so daß durch Verdrehen der Exzenter 2/ und 2h' die Rollen nach außen aus der Achsmitte des Werkzeugs herausgeschwenkt werden und außer Eingriff mit dem gerollten Gewinde gelangen. Dieser Walzkopf ist nicht Gegenstand der Erfindung, sondern dient nur als Beispiel.
Stirnseitig an den Walzen ia und ib sind Kuppelscheibenringe 8a bzw. 8b befestigt, in deren Radialkulissen S0' bzw. 8b sich Kulissensteine 9/, gb einer Kreuzscheibe ga bzw. gb führen. Diese in Abb. 2 in Ansicht und Schnitt dargestellten Scheiben weisen auf der anderen Seite um 900 versetzte Kulissenführungen ga" auf, in denen sich an den Zahnrädern ioß und ioö sitzende Steine führen. Die Räder ioa und ioö sitzen lose auf den Rollenachsen 2a und 2b und kämmen mit einem gemeinsamen Zahnkranz 11, welcher lose drehbar im Schaftgehäuse 4 gelagert ist.
Beim Öffnen der Walzen, wenn also die Exzenter 2/, 2b verdreht werden, führen die Kreuzscheiben ga und gb eine schwingende Bewegung aus und verbürgen in allen Achslagen der Walzen einen Synchronlauf derselben untereinander. Das Schema einer derartigen Zahnradsynchronisierung ist in Abb. 3 dargestellt, wobei an Stelle der in Abb. 1 gezeigten zwei Rollen drei Profilrollen R1, R0 und R3 vorgesehen sind.
Abb. 4 zeigt dasselbe Schema für eine Synchronisierung mittels Kettentrieb, wobei an Stelle der Zahnräder auf den Rollenachsen Kettenräder 14 vorgesehen sind, über welche eine endlose Kette 16 gelegt ist. In Abb. 5 ist das Schema für eine Synchronisierungsvorrichtung durch Kurbeltrieb gezeigt. Auf der Rollenachse sitzen in diesem Fall Kurbelscheiben 15, deren Zapfen i5a an einem gemeinsamen Kupplungsring 17 angreifen.
Für die lediglich Anwendungsbeispiele der Erfindung darstellenden Gegenstände der Ansprüche 2 bis 4 wird nur in Verbindung mit dem Hauptanspruch Schutz begehrt.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Die Verwendung einer bei Gewindewalzeinrichtungen bekannten Vorrichtung zum Aufrechterhalten der Synchronisierung der Walzen untereinander, die insbesondere auch beim Abheben der Walzen vom Werkstück wirksam ist, bei der jeweils eine kreuzgelenkartige Kupplung zwischen dem ortsfesten Antriebsmittel,
z. B. dem Zahnrad, jeder Walze und der Walze selbst vorgesehen ist, bei einem selbstöffnenden Gewindewalzkopf mit untereinander synchronisierten, nicht angetriebenen Walzen gemäß Patentanmeldung F 8602lb/7f mit der Maßgabe, daß zwischen den an den Walzen angreifenden, die Synchronisierung bewirkenden Antriebsmitteln (ioß, ioö, 14, 15) und den züge-, hörigen Walzen (i0, ib) Kreuzscheiben (9,,, gb) eingeschaltet sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebsmittel Zahnräder (ioa, iOj,) vorgesehen sind, die über ein Sonnenrad (11) miteinander gekuppelt sind.
'509 660/111
F 13251 Ib /7 f
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebsmittel Kettenräder (14) vorgesehen sind, die über eine Kette (16) miteinander gekuppelt sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebsmittel Kurbelscheiben (15) vorgesehen sind, deren Zapfen (■i5a) an einem gemeinsamen Kupplungsring (17) angreifen.
Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 561 806, 666 421; britische Patentschrift Nr. 567 700; USA.-Patentschrift Nr. 2 475 084.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
1 509 660/111 2. 56

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