DEL0014206MA - - Google Patents

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DEL0014206MA
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 16. Dezember 1952 Bekanntgemacht am 24. Mai 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die bekannte Fußauflage am Fahnradpedal besteht aus zwei relativ schmalen; und starr gelagerten Gumiirndklötzen, welche die anatomischem Gegebenheiten des' Fußes; nur ungenügend berücksiehtigt; der letztere ist: edm zweiarmiger Hebel und die' Tiretairfeedt wird dem längeren, zwischen. Sprunggelenk und MetMarsalpartie liegenden Hebelarm zugemutet, so daß die am kürzeren Hebelarm bzw. am Fersenbein angreifenden Waden-ίο muiskeln eine ständige und sehr beträchtliche Mehrarbeit leisten müssen, um die ungünstige Belastung auszugleichen. Es hart auch nicht an, Versuchen gefehlt, um. diesen Mangel zu beheben, aber sie erwiesen sich als zu klompliziert und massig und setzten überdies eine Umgestaltung des allgemein üblichem Fahrradpedails voraus.
Wohl sind bereits Pedalklötze bekannt, die eine Anpassung1 der Unterlagekörper an die Schuhsohle vorsieht. Es; ist aber auch .wichtig, daß gleichzeitig dem Fuß bzw1, dem: Schuh eine wesentlich verbreiterte Unterlage geboten wird, und zwar so, daß die beiden Fußunterilagen des Pedals zusammenspieilen müssen, um sich anatomisch einwandfrei dem; Fuß und seinen Bewegungen anzu-
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passen, was bei den bisherigen MetaiUklötzen nicht der Fall war und; so leicht Ermüdungserscheinungen bei Radfahrern auftreten. ■
Im Gegensatz zu den bekanntgewordenen Lösungs-versuehen. stejlti die Erfindung eine an j edem gebraueihilicihieni Fahrradpedal auch nachträglich leicht anzubringende Fußauflage dar, welche den anaitom'i seihen Voraussetzungen entspricht, sich stets nach Stellung' und Bewegung des Fußes ίο richtet und ihm bzw. dem. Scihiuh eine mindestens vierfache und flexible, auf breitester Basis wirksame Auflage bietet.
Zur Lösung der Aufgabe ist demzufolge an einer Fußauflage für Fabr,radpedaile erfindungsgemäß baidseitis· der Pedaiachse j e. ein begrenzt wippen-.artig beweglicher1.'j?ußauflageköirper angeordnet, deren jeder an seinen dem. Fuß zugekehrten Längsrändern mindestens zwei an, sich bekannte, aber durch einen möglichst großen Zwischenraum getrennte1 Fuß auflageflächen aufweist, so daß die sich gegenseitig abstützenden Auflageflächen zwangläufig jeder Bewegung des· Fußes· bzw. Schuhes· folgern und dadurch demselben eine stark verbreiterte, flexible Auflage bieten,, welche eine dauernde und· .wesentliche Entlastung der Ttret-; muskulatur des Fahrers bewirkt. Der Gegenstand der Unteransprüche wird hier nur im Zusammenhang mit dem Hauptanspiruch beansprucht.
Beispielsweise Ausführungsformen, der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Fig. ι ein Pedal mit der Fußauflage im Draufsicht,
Fig. 2 einen Schnittt nach der Linie I-I in Fig. 1, Fig. 3 eine Variante für die Lagerung eines wippenartig beweglichen Fußauflagekörpers,
Fig. 4 eine skelettartige Ausführung eines Fußauflagekörpers in Draufsicht,
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 4,
Fig. 6 eine weiter© Leichtausführung eines Fußauilagekörpers in Dt auf sieht,
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie III-III in .Fig. 6,
Fig. 8 eine Variante zu Form und. Lagerung der Fußauflagekörper in Draufsicht,
Fig·. 9 einen Schnitt nach der Linie IV-IV im Fig. 8,
Fig. 10 Fuß, Schuh und erfindungsgemäß es Pedal in einer Seitenansicht.
Gemäß dan Fig. 1 und 2 ist; 1 die Pedalachse, mit welcher die Träger 2 und 3 der Achsen 4 und 5 verschrauht sind. Auf den letzteren sind die beiden Fußauflagekörper 6 und 7 begrenzt drehbar, d. h. wippenartig beweglich gelagert. Sie weisen, an, ihren dem Fuß zugekehrten, konvexen Längsrändiern die durch die breiten Hohlkehlen 8 und 9 getrennten und gezahnten Fuß auflageflächen 10, 11 und 12, 13 auf. Gleichartige!, durch die, breiten Hohlkehlen: 14 und 15 getrennte Fuß auflag eflächen 16, 17 und 18, 19 sind an den Unterseiten der Fußauflagekörper 6 und 7 vorgesehen. Die zwischen Ober- und Unterseite der letzteren liegenden Seitenflächen sind ebenfalls, rnit Hohlkehlen· 20, 21 und 22, 23 versehen, derart, daß die 'inneren Hohlkehlen 21 und 22 teilweise die Pedal achse 1 um,-greifend als Anschläge wirken und die Drehbeweg'ung der F'ußauflagekörpcr 6 und 7 wippenartig begrenzen, während die äußeren Hohlkehlen 20 und 23 mit licbtreiflektierendern Material 24, 25 versehen, sein können und infolge der doppelten Bogeniform (Hohlkehle und von oben gesehen konvexe Krümmung1) auch seitlich, von unten oder oben einfallendes· Licht zu reflektieren vermögen. Wie sich aus, Fig. 1 weiter ergibt, wirkt sich die konvexe Form der äußeren Fußauflageflächen 10, 13 bzw1. 16', 19 als eine sehr wirkungsvollIe Verbreiterung der dem· Fuß zur Verfugung stehenden Tretfläche im der Richtung der Linie I-I in Fig. 1 aus·. Die auf beiden Seiten der Fußauflagekörper 6 und 7 (Ober- und Unterseite) angebrachten Fußauflagefläelhen 10 bdisi 13 bzw. 16 bis 19 bieten dein Fahrer im jeder Lage des Pedals« die notwendige Fußauflage, ohne daß dieses· bei Benutzung besonders eingestellt bzw1, gedreht werden muß. Für besondere sportliche Zwecke können die Fuß auf- g5 lagekörper 6 und 7 aber auch mit Fußauflageflächen nur1 auf einer Seite (Ober- oder Unterseite) versehen sein, also beispielsweise nur die Fußauflagefläehen 10 bis 13 oder nur 16 bis 19 aufweisen.
Soll die Verbreiterung der gesamten, dem· Fuß zur Verfügung zu steilendien, Auflage vergrößert werden ohne an den genormten Abständen der Achsen 4 und 5 von der Pedallachse 1 etwas· verändern zu müssen, dann können die Fußauflagekörper exzentrisch gelagert werden, wie dies in Fig. 3 als eine Variante zu Fig. 2 veranschaulicht ist. Hier ist ein Fußauflageköirper 26 (an Stelle von 6 in Fig. 1 und 2) mittels der exzentrisch angebrachten Bohrung 27 so gelagert, daß sich der Abstand der äußerem Fußauflageflächen 28 und 29 von der Pedalaehse 1 vergrößert, ohne daß der Abstand zwischen der letzteren und der Achse 4 vergrößert werden muß. Schließlich können die Fußauflagekörper quer zu ihrer Drehachse geteilt sein, beispielsweise in zwei Teile, welche sich nach Form und Bewegungsfähigkeit zu einem, ganzen FußaUifilageköirper (z. B. 6 oder 7) ergänzen.
Die Fig. 4 und 5 zeigen einen in Metall ausführbaren, skelettartigen Aufbau eines· Fuß auf lagekörper s·, bei dem nur die Fußauflageflächen 30, 31, 32 und 33 mit ihren Hohlkehlen 34 und 35 auf der Achse 36 drehbar gelagert sind, wobei wiederum die Hohlkehlen 34 und 35 die Pedalaehse 37 teilweise umgreifen und die wippenartige Bewegung dar Fußauflagekörper begrenzen. Auch hier können die Fußauflageflächen! sowohl an der Ober- und Unterseite 30, 31 und 32, 33 oder auch nur auf einer dieser Seiten 30, 31 oder 32, 33 angebracht sein.
Eine weitere, nicht massive Auisführungsfonm eines Fußauflagekörpers 38 zeigen die Fig. 6 und 7, in welchen 39, 40, 41 und 42 die Träger der Fußauf lageflächen 43, 44, 45 und 46 sind, zwischen .weichten die Hohlräume.47 und 48 liegen. 491 und 50 sind die als Hohlkehlen ausgebildeten Seitenflächen des Fußauflagekörpers 38.
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Eine andere Lagerung der Fußauflagekö'rper zeigen die Fig. 8 undi 9. Die Pedallachse 51 ist hier mit den vier in derselben Acihisebene liegenden, flachen Ansätze 52, 53, 54 und 55 versehen, deren freie Enden alls zylindrische, parallel mit der Pedalaohise verlaufende Wülste 561, 57, 58 und. 59 ausgebildet sind, und zwar haben die letzteren eine etwas größere Breite ata die Ansätze (vgl. Fig. 8). Die Fußaufiageköirper 60 und 61 bestehen zweckmäßig a,us Vollgümimi und haben beidseitig die duircih die Hohlkehlen 62, 63, 64 und 65 getrennten und gezahnten Fußauflagefläicheni 66 und 67, 70 umd 71, 68 und 69 sowie 72 und 73. An den äußeren Schmalseiten sind die Hohlkehlen 74 und 75 auisgespart, welche auch hier mit lichte: eflektierendem Material ausgekleidet sein können. Die Fußauflagekörper 60 und 61 sind an den beiden inneren Schmalseiten offen, derart, daß die sich gegenüberliegendem Fußauflagefläcihen. 67, 71 und 68, 72 auf Lappen sitzen, welche die Pedalachse 51 teilweise umgreifen und die wippenartige Bewegung den Fußaufiageköirper begrenzen:. Die Innenwände der Lappen gehen in keilförmige Schlitze 76 und 77 (Fig. 9) und diese in etwas breitere, zylindrische .25 Hohlräume 78 (Fig. 9) über. Bei der Montage werden die Wülste 56^ 57, 58 und 59 in die Schlitze gestoßen, welche zum Durchlaß etwas, gestreckt werden, sieh alsdann aber fest schließen. Diese Lage veranschaulichen die Fig. 8 und 9, und es ist darausi ersichtlich, daß die Wülste 56 bis 59: Drehachsen bilden, welche den Fuß auf lagekör pern 60 und 61 eine wippemairtige Bewegung erlauben, und zwar immer nur so weit, bis die die Fußauflageflächen 67, 68, bzw. 71, 72 tragenden Lappen ihren Anschlag an der Pedalachse 51 finden.
Fig. 10 zeigt die Vorteile des; ernndungsgernäßen Fahrradpedailsi in Verbindung mit Fuß und Schuh.

Claims (13)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Fußauflage für Fahrradpedale, dadurch gekennzeichnet, daß beidseits der Pedalaohse je ein begrenzt wippenairtig beweglicher Fuß auflagekörper angeordnet ist, deren jeder an seinen dem, Fuß zugekehrten Länger'ändern mindestens zwei an sieh bekannte, aber durch einen möglichst großen Zwischenraum' getrennte Fußauflagefläcihen aufweist.
  2. 2. Füßauflage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als Fußauflage dienenden Längsränder der Fuß auf lagekörper konvex geformt sind.
  3. 3. Fußauflage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflächen der Fußauflageköirper konkave Form auf weisen.
  4. 4. Fußauflage nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die als Hohlkehlen mit doppelter Krümmung ausgebildeten inneren Seitenflächen der Fußauiflageköirper die Pedal· achse teilweise umgreifen und die wippenartige Bewegung der Fuß auf lagekörper begrenzen.
  5. 5. Fußauflage nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Doppelkrümirnung aufweisenden äußeren Hohlkehlen der Fuß auf lagekörper mit lichtreflektierendem Material versehen sind.
  6. 6. Fußauflage nach den Ansprüchen 1 bis> 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Fußauf lagekör ρ er auf der Ober- und Unterseite mit FußaUiflageflächen versehen sind.
  7. 7. Fußauflage nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Fußauf lagekörper nur auf der dem Fuß zugekehrten. Seite mit Fußauflagefläohen versehen sind.
  8. 8. Fußauflage nach den Ansprüchen 1 bis. 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußauflageflächen gerillt sind.
  9. 9. Fußauflage nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußauflagefläohen gezahnt sind,.
  10. 10. Fußauflage nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Fußauflaigekörper' exzentrisch gelagert ist, derart, daß der Teil mit dem größeren Abstand von der Drehachse auf die Außenseite des Fußauflagekörpersi zu liegen kommt, ohne daß das Begrenzung' seiner wippenartigen Bewegung durch die Pedal achse aufgehoben wird.
  11. 11. Fußauflage nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daiß der Fuß auf lagekörper mindestens einmal quer zu einer Drehachse geteilt ist.
  12. 12. Fuß aufläge nach den Ansprüchen 1 bis 11, daduireh gekennzeichnet, daß der Fußauflagekörper skelettartig nur die ata Träger der Fußauflageflächen ausgebildeten, doppelt gekrümmten Hohlkehlen der Seitenflächen! aufweist.
  13. 13. Fußauflage nach den Ansprüchen 1 bis» 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Pedalachse beidseits in derselben Achsebene liegende Ansätze mit zylindrischen, wulstartigen Ab-Schlüssen aufweist, über welche die mit keilförmigen Schlitzen und anschließenden, den Wülsten entsprechenden zylindrischen Aus^ sparungen versehenen, Fußauflagekörper gezogen sind, sei daß die Wülste der Ansätze den Fußaufiageikörpern als Drehachsen dienen können, während die lappenförmigen Träger der inneren Fußauflagefläcihen die Pedalaehse teilweise umgreifen und' die wippenartige Bewegung der Fußauflagekörper begrenzen.
    Angezogene Druckschriften:
    Deutsche Patent schrift Nr. 69806;
    britische Patentschriften Nr. 649361, 634981.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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