DEL0015665MA - - Google Patents

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DEL0015665MA
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clamping
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 29. Mai 1953 Bekanntgemacht am 13. Dezember 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
\ ν
Die Erfindung betrifft eine Buchungsplatte für Loseblattbuehhaltung mit parallelen heb- und senkbaren Klemmschienen, die an frei tragenden Lager- bocken gelagert sind.
Bei den bekannten Buchungsplatten wird die Klemmwirkung der Klemmschienen in der Regel durch Federkraft erzielt. Dies bedingt eine Ermüdung bei vielfacher Bedienung der Klemmschienen. Da die Klemmwirkung von Federn abhängig ist, so .besteht die Gefahr, daß diese durch Erlahmen der Federn oder Federbruch unwirksam wird.
Es ist auch eine Buchungsplatte bekannt, bei der unter Vermeidung von Klemmfedern die Buchuiigs- und Kontenblätber durch Gewichts- und Exzenterwdrkung von Klemmsehienen festgeklemmt werden. Zu diesem Zweck ist eine schwenkbare Klemmschiene mit rechteckigem Querschnitt und eine zweite in Form einer Exzenterwelle ausgebildete Klemmschiene vorgesehen. Diese Bauart bedingt jedoch eine verhältnismäßig schwere Ausführung, d. lh. einen größeren Materialaufwand für die schweren Klemmschienen, sowie auch eine verhältnismäßig starke Buehutngsplatte. Bei der Montage äst ferner eine sehr genaue Paßarbeit erforderlich, um über die ganze Länge der Klem'msohienen eine gleichmäßige Pressung bzw. Klemmwirkung zu erzielen.
Es ist ferner eine Buchungsplatte bekannt, bei welcher die als prismatische Hohlkörper ausgebilde ten Klemmsdhienen auf feststehenden, auf der Buchungsplatte befestigten Lagerstiften senkrecht verschiebbar sind. In den hohlen Klemmschienen sind längs verschiebbare Riegelstangen gelagert,
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die mit Schrägflächen in Einfräsungen der Lagerstifte eingreifen, so daß bei Längsverschiebung dieser Riegelstangen die hohlen Klemmsehienen gehoben bzw. gesenkt werden. Um die Klemmschienten in der gehobenen Stellung zu halten bzw. von der Buchungsplatte abzuheben, sind außerdem Druckfedern erforderlich. Diese, Bauart ist nicht nur 'kompliziert und teuer, sondern hat auch den Nachteil, daß wegen der Lagerstifte die: notwendiige Verschiebung der eingelegten Buchungsblätter nach oben bzw. unten nicht möglich ist.
Es äst ferner vorgeschlagen worden, unter Ver- · wendüng von an sich bekannten keilförmigen Auflagefläehen die einzelnen Klemmsehienen durch Lämgsvenschiebumg gegenüber ihren Endlagern .gegen die eingelegten Blätter anzudrücken bzw. von diesen abzuheben. Bei der vorbekannten Bauart nach diesem Vorschlag ist die dem Plattenrand nächst liegende Klemmschiene zum Halten des untersten Blattes mittels eines an der vorderen nur heb- und senkbaren Schiene, angreifenden Hebels in Längsrichtung auf ihren keilförmigen Auflaufflächen verschiebbar und aufwärts hebbar, wobei der Handhebel die vordere Klern misch iene gegen Federwirkung von der Grundplatte abhebt, während beim Niederdrücken des freien Handibebelendes die verschiebbare, nicht aufwärts gehobene Schiene fest gegen die Unterlage gedrückt wird und gleichzeitig als Anschlag für das unter die vordere, in diesem Zustand angehobene Klemmschiene ■ schiebbare Durchsehreibeiblatt dient. Auch diese Bauart, bei welcher die beiden Klemmsehienen durch einen Handhebel miteinander gekoppelt sind, ist in Herstellung und Handhabung verhältnismäßig kompliziert bzw. umständlich. Ein weiterer wesentlicher Nachteil ist darin zu sehen, daß auch 'hier das Anpressen der· Buchungsblätter mit Feder -
. kraft erfolgt, wobei hinzukommt, daß nur eine Klemmschiene federbelastet ist, .also alleBuchungsblätter nur mit dieser einen Klenimschiene angepreßt werden. Bin einwandfreies und sicheres Festhalten der Budhungsblätter ist damit nicht gewährleistet.
Die Nachteile der vorbekannten Bauarten werden mit der Buchungsplatte nach der Erfindung vermieden. Nach der Erfindung sind die Klemmsehienen unabhängig voneinander je in Sehrägsehlitzführungen längs verschiebbar so gelagert, daß sie beim Verschieben in der einen Richtung in einem kleinen spitzen Winkel zur Platte bewegt und auf dieser selbsthemmend festgeklemmt und beim Verschieben in der anderen Richtung von der Platte abgehoben werden. Diese neue Anordnung ermöglicht eine sehr einfache Bauart bzw. geringe
Herstellungskosten, insbesondere auch deshalb, weil bei der Montage nur geringe Paßarbeiten erforderlich sind, um eine einwandfreie und sichere Klemmwirkung der Klemmsehienen zu erzielen.
Die Bedienung der Buchungsplatte ist einfach und mühelos, da das Festklemmen und Lösen der Buidhungs- und Kontenblätter durch eine geringfügige Längsverschiebung der Klemmsehienen erzielt wird. Die erfindu-ngsgemäß vorgesehenen Schrägschlitzführungen haben eine doppelte Wirkung: Die obere schräge Begrenzungsfläche dieser Schlitze dient bei der Längsverschiebung einer Klemmschiene zum Heben und Senken der Schiene, während die untere schräge Begrenzungsfläche der Schlitzführung zum Anpressen der Schiene auf die Buchungsplatte dient.
Die Buchungsplatte nach der Erfindung ist im folgenden an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführumgsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
FAg. 1 eine Aufsicht auf eine Buchungsplatte mit längs verschiebbaren Klemmsehienen,
Fig. 2 eine Seitenansicht in Richtung A,
Fig. 3 eine Stirnansicht der Buchungsplatte,
Nach der Zeichnung besteht das Buchungsgerät aus einer Grundplatte 1, einer an der linken Seite dieser Platte befestigten Anschlagschiene 2, zwei Lagerböcken 3 und zwei Klemmsehienen 4 und 5. Die Lagerböcke 3, die vorteilhaft einen hochkantstehenden Rechteckquerschnitt aufweisen, sind auf der. Anschlagschiene 2 befestigt und demgemäß frei tragend angeordnet. Diese Lagerböcke sind mit senkrechten,, unten offenen Schlitzen 6 und 7 versehen, in denen die Klemmsidhienen 4 und 5, die einen flachen, rechteckigen Querschnitt aufweisen, längs verschiebbar gelagert' sind. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, sind die Klemmsehienen je mit zwei Schrägschlitzen 8 versehen, die in einem kleinen ,spitzen Winkel α gegenüber der Grundplatte ι geneigt sind. Durch diese S ehr ag schlitze ragt jeweils ein feststehender, im Lagerbock befestigter Führungsstlift 9 hindurch, der gemäß . Fig. ι und 3 von der Stirnseite der Lagerböcke eingesteckt ist. Die vorerwähnten Schrägschlitze 8 bilden zusammen mit den beiden Führuingsstiften 9 eine: Schrägführung, so daß beim Längsverscihieben der Klemmsehienen in Richtung B diese im spitzen Winkel α auf der Platte 1 zu bewegt und auf dieser selbsthemmend1 festgeklemmt werden. Mit dieser Schrägführung der Klemmsehienen wird eine starke und gleichmäßige Klemmwirkung zwischen Klemmsehienen und Grundplatte erzielt, die die eingelegten Buchungs- und Kontenblätter sicher festhält. Das an der Anschlagschiene 2 anliegende Journalblatt wird· mit der Klemmschiene 4 gehalten und das aufgelegte Kontenblatt von der Schiene S festgeklemmt, wobei die Kleinmsehiene 4 als Anschlag für das Kontenblatt dient.
Zur Betätigung der Klemmsehienen sind an diesen, und zwar zweckmäßig in der Nähe des unteren Lagerbockes 3 nach oben ragend versetzt gegeneinander angeordnete Schubnasen 10 und 11 vorgesdhen. Diese Nasen ermöglichen ein bequemes und müheloses Verschieben der Klemmsehienen 4 und S mit der linken Hand.
Um eine ungewollte Abwärtsbewegung der angehobenen Klemmsehienen 4 und 5 und damit eine Behinderung beim Einlegen der Buchungs- und Kontenblätter zu verhindern, ist, wie in Fig. 2 oben angedeutet, am Schrägsehlrtzende eine Rast 12 vorgesehen, in die der Führungsstift bei- der Bewegung der Klemmleisten in Richtung C eingreift.
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Damit ward die Klemmschiene sicher in der angehobenen Stellung festgehalten.
Die Zeichnung läßt ohne· weiteres den einfachen Aufbau des neuen Buchungsgerätes erkennen. Dieses kann mit verhältnismäßig geringem Materialaufwand hergestellt werden, wobei auch die Buchungsplatte 1 in verhältnismäßig geringer Stärke ausgeführt werden kann.
Die für die Klemmschienen vorgesehenen Schrägführungen machen nur geringe Paßarbeiten bei der Montage erforderlich, um ein sicheres und gleichmäßiges Festklemmen der Buchungs- und Kontenblätter zu erzielen. Die frei tragende Anordnung der Lagerböcke 3 ermöglicht eine beliebige Verschiebung des Journalblattes nach oben, so daß das Kontenblatt also immer voll auf der Buchungsplatte ι aufliegt und keine Beschädigung desselben eintreten kann. Dank der frei tragenden Anordnung der Lagerböcke sind außerdem die Journalblätter nicht an ein bestimmtes Höhenmaß gebunden.
Bei der Buchungsplatte nach der Erfindung müssen die Einzelteile, insbesondere Klemmschienen, Lagerböcke und Anschlagschiene nicht unbedingt aus Metall bestehen und können gegebenenfalls auch aus geeigneten Kunststoffen hergestellt werden.
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. So sind im Rahmen der Erfindung verschiedene Abänderungen möglich, wobei auch an Stelle von zwei Klemmschienen gegebenenfalls auch drei längs verschiebbare Klemmsdhienen für dasDreiblattverfahren vorgesehen sein können.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    ί
    ι. Buchungsplatte für Loseblattbuchhaltung mit parallelen heb- und senkbaren KlemmsChienen, die an frei tragenden Lagerböcken gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Klenimschiienen unabhängig voneinander je in Schrägschlitzführungen längs verschiebbar so gelagert sind, daß sie beim Verschieben in der einen Richtung in einem kleinen spitzen Winkel zur Platte bewegt und auf dieser selbsthemmend festgeklemmt und beim Verschieben in der anderen Richtung von der Platte abgehoben werden.
  2. 2. Buchungsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerböcke senkrechte, unten offene Schlitze zur Lagerung der Klemmschienen aufweisen und letztere je mit zwei Schrägschlitzen versehen sind, durch die je ein feststehender, im Lagerbock befestigter Führungsstift hindurchragt.
  3. 3. Buchungsplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Schrägschlitzende eine Rast vorgesehen ist, in die der Führungsstift eingreift und damit die Klemmschiene sicher in der 'angehobenen Stellung festhält. .
  4. 4. Buchungsplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerböcke einen hochkantstehenden Reckteckquerschnitt aufweisen und der Führungsstift auf der Stirnseite der Lagerböcke eingesteckt ist.
  5. 5. Buehungsplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmschienen, und zwar zweckmäßig in der Nähe des unteren Lagerboekes, mit nach oben ragenden, versetzt gegeneinander angeordneten Schubnasen versehen sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr.'701658, 673 114.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 609 736/16 12. 56

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