DEL0017611MA - - Google Patents

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DEL0017611MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 5. Januar 1954 Bekawntgemacht am 9. Mai 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die vorliegende Erfindung betrifft eine' Fußbodeiientwässerungsvorrichtung mit ringsherum laufendem Auffangrand für Sickerwasser, welches durch entsprechende Aussparungen in den Seitenwandungen des Kastens in dessen Innenraum abgeleitet wird. Diese Auffangränder sind verhältnismäßig schmal. Sie bieten deshalb nur in ungenügender Weise eine Auflage für den Dichtungsbelag und den daraufliegenden Fußboden. Sie erfüllen somit ihren Zweck nur unvollkommen. Würde man bei der üblichen Ausführung der Fußbödenentwässerungskästen in Grauguß die Auffangrinne wesentlich verbreitern, so wurde man auf gußtechnische Schwierigkeiten stoßen und außerdem beim Transport die Kästen leicht einer Beschädigung des Randes aussetzen. Ganz abgesehen hiervon bietet ein weit ausladender sperriger Auffangrand Verpackungsschwierigkeiten. Auf jeden Fall würden hierdurch die Verpackungskosten wesentlich erhöht werden.
Diese Mängel werden erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß der Auffangrand austauschbar am Kasten befestigt ist, vorzugsweise derart, daß er zur Verbreiterung eines schmalen, an den Kasten angegossenen Randes von einem nach unten abgekröpften schmalen Rand getragen wird, mit welchem der am Kasten angegossene schmale Rand versehen ist. Bei dieser Austauschbarkeit des Auffangrandes hat man noch weiterhin den Vorteil, daß man die Entwässerungsvorrichtung für manche Zwecke auch mit einer schmalen Auffangrinne verwenden kann. Man würde dann, wenn es erforderlich ist, bei größeren Sendungen die austauschbaren, getrennt mitversandten Auffangränder am Bestimmungsort an die Vorrichtungen anschweißen; außerdem kann
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man den .anzuschweißenden Rahmen nach Wunsch gestalten, mehr oder weniger schräg zur Entwässerungsvorrichtung, stehend, breiter oder schmäler oder einseitig angeordnet.
Die Neuerung besteht weiterhin darin, daß sowohl der am Kasten angegossene Rand als auch der austauschbare Rand — der letztere an seiner Innenkante — mit einer Abfasung versehen sind, die zur Aufnahme des Schweißflusses beim Verschweißen
ίο der angegossenen Rinne mit der austauschbaren Rinne dienen.
Erfindungsgemäß ist die Auffangrinne mit einer ■ entlang den Kästenwandungen herumlaufenden Rinne versehen. Diese Rinne befindet sich vorzugsweise in der Kastenquerwand, in welcher' sich das Sickerloch befindet, weiterhin in den beiden Kastenlängswänden, in welchen ebenfalls Sickerlöcher vorhanden isind, nicht aber in der anderen Kastenquerwand, die üblicherweise solche Sickerlöcher nicht aufweist. Die Rille ist verhältnismäßig flach gehalten und verläuft vorzugsweise mit einem Gefälle von o, 5 bis auf 5 mm Tiefe. Sie hat ihre! tiefste Stelle bei den 'Sickerlöchern. Die Rille dient dazu, einmal von dem gesamten Rand das Sickerwasser nach den Sickerlöchern zu bringen, und ferner dazu, daß das Sickerwasser, wenn es endlich durch die schräge Isolierschicht an den Entwässerungskörper herangekommen ist, auch in die Sickeröffnung hineinläuft.
Erfindungsgemäß ist der Auffangrand an einer Schmalseite mit einem in voller Höhe an den beiden Längsseiten mit einem allmählich abfallenden Wulstrand versehen. Der so gestaltete Wulstrand hat den Zweck, der Isolierhaut bzw. dem Fußbodenbelag eine derartige Schräglage zu geben, daß das Wasser in Richtung der in den Kastenwandungen vorgesehenen Sickerlöcher gut ablaufen kann. Der Wulstrand kann sowohl bei dem angegossenen schmalen Rand als auch bei dem austauschbaren Rand angeordnet sein.
Weiterhin ist der Auffangrand mit einer aufgerauhten Oberfläche versehen. Die so ausgebildete Oberfläche bietet der aufgeklebten Isolierhaut eine bessere Haftmöglichkeit.
Die Neuerung besteht weiterhin darin, daß die in den Kastenwandungen üblicherweise vorgesehenen Aussparungen für das von der Auffangrinne abfließende Wasser (Sickerlöcher) mit ihrer länglichen Querschnittsgestalt - hochstehend angeordnet sind. Dabei kann es sich um Rechteck-, Ellipsen-, Dreiecksgestalten od. dgl. handeln. Mit dieser Gestaltungsform und Hochstellung erreicht man, daß die Sickerlöcher unabhängig von der Dicke der auf dem Auffangrand liegenden Isolierhaut immer gleichbleibend ihren Zweck erfüllen und das Sickerwasser gut ableiten. Würde man die Sickerlöcher in ihrer Höhe niedriger halten, wäre dieses nicht der Fall. .
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung ist in den Fig. ι bis 3 der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt einen1 senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung nach der Linie A-B der Fig. 2; Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf die Vorrichtung; Fig. 3 zeigt im vergrößerten Maßstab einen Schnitt durch die Auffangrinne. '
Der an den Entwässerungskasten 1 angegossene schmale Auffangrand ist mit 2 bezeichnet. Er hat einen nach unten abgekröpften ringsherum laufenden Rand 3, mit dem er aus einem Stück besteht. Der austauschbar aufgesetzte Auffangrand, der ebenfalls aus Guß besteht, ist mit 4 bezeichnet. Sowohl die schmale angegossene Auffangwand 2 als auch der austauschbare Auffangrand 4 — der letztere an seiner Innenseite — sind mit Abfasungen 5 und 6 versehen. Mit diesen Abfasungen bilden die Auf- . fangränder 2 und 4 einen Zwickel 7, der zur Aufnahme des Schweißflusses beim Verschweißen der beiden Rinnen dient. Dabei trägt der abgekröpfte Rand 3 den Auffangrand 4.
Die in dem Auffangrand 2 angeordnete Rinne ist mit 8 bezeichnet. Sie befindet sich an den beiden Längswandungen 9 und 10 des Entwässerungskastens ι sowie an dessen Querwandungen 11. Lediglich in diesen Wandungen sind Sickerlöcher 12, 13 und 14 angeordnet. Die Sickerlöcher haben die aus Fig. 1 ersichtliche längliche Rechteckgestalt und sind hochstehend in den Wandungen des Entwässerungskastens angeordnet. Die Rinne hat nicht überall die gleiche Tiefe. Sie verläuft mit einem Gefälle von etwa o, 5 mm beginnend bis 5 mm tief zu der Rinne an der Querwand 11 des Entwässerungskastens. Der Auffangrand 4 ist an einer Querseite und an den beiden anschließenden Längsseiten mit einem Wulstrand 15 versehen. Der Wulstrand hat eine gleichbleibende Höhe längs der Querseite und verläuft an den Längsseiten allmählich bis zur Höhe Null. Mit dieser Formgebung des Wulstrandes wird der Isolierhaut bzw. dem Fußbodenbelag eine Schräglage verliehen, so daß eine gute Entwässerung in Richtung auf die Sickerlöcher 12, 13, 14 stattfinden kann.
Der Auffangrand ist weiterhin mit einer aufgerauhten Oberfläche 16 versehen. Diese Aufrauhung bietet beim Aufkleben der Dachhaut eine gute Haftung für diese.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    ι. Fußbodenentwässerungsvorrichtung mit ringsherum laufendem Rand für Sickerwass'er, welches durch entsprechende Aussparungen in den Seitenwandungen des Kastens in dessen Innenraum abgeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Auf fang (4) austauschbar am Kasten (1) befestigt ist, vorzugsweise derart, daß er zur Verbreiterung eines schmalen, an den Kasten angegossenen Randes (2) von einem nach unten abgekröpften schmalen Rand (3) getragen wird, mit welchem der am Kasten (1) angegossene schmale Rand (2) versehen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der am Kasten (1) angegossene Rand (2) als auch der austauschbare Rand (4) — der letztere an seiner Innen-
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    kante — mit einer Abfasung (5, 6) versehen sind, die zur Aufnahme des Schweißflusses (7) beim Verschweißen des angegossenen Randes (3) mit dem austauschbaren Rand (4) dienen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Auffangrand (2) mit einer entlang den Kastenwandungen (9, 10, 11) herumlaufenden Rinne (8) versehen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Auffangrand (4) an einer Schmalseite mit einem in voller Höhe und an den beiden Längsseiten mit einem allmählich abfallenden Wulstrand (15) versehen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der A.uffangrand (2, 4) mit einer aufgerauhten Oberfläche (16) versehen ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis S, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Kastenwandungen (9, 10, 11) üblicherweise vorgesehenen Aussparungen (.12, 13, 14) für das von dem Auffangrand (3, 4) abfließende Wasser mit ihrer länglichen Querschnittsgestalt hochstehend angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 609 514/101 5.56

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