DEL0019261MA - - Google Patents

Info

Publication number
DEL0019261MA
DEL0019261MA DEL0019261MA DE L0019261M A DEL0019261M A DE L0019261MA DE L0019261M A DEL0019261M A DE L0019261MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plug
sleeve
borehole
thread
lips
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)

Links

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 3. Juli 1954 Bekanntgemacht am 22. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
. Es ist bekannt, bei Sprengungen aus den Massen das Bohrloch mittels Asbeststopfen, in welchem ein Holz'kegel eingeführt wird, oder aber auch mittels Einstampfen von Lette, Ton oder Sand zu verschließen. Diese Art des Verdichtens bzw. Benetzens des Bohrloches zeigt insofern Mängel, als eine Gasdichtigkeit dieser bekannten Verschlußmittel nicht erzielt wird, da insbesondere ein unregelmäßiges Feststampfen wie auch ein schlechter Sitz der Abdichtungsmittel nicht vermieden werden kann.
Diese Nachteile zu vermeiden, dient die Erfindung. Der erfindungsgemäße Besatzstopfen, besteht aus einer mit umlaufenden, nebeneinanderliegenden dünnen Rippen bzw. Lippen und mit geschlossenem Boden versehene Hülse, die aus elastischem Werkstoff gefertigt ist. An der geschlossenen Seite ist sie mit einem Ansatz versehen, auf welchem aus Gründen der Wärmedämmung eine Asbestplatte befestigt ist,, die im Durchmesser etwas kleiner als die Bohrlochsbohrung ausgebildet ist. In die 'mit Gewinde versehene Bohrung der Hülse wird ein konisch geformter, zweckmäßig mit Kordelgewinde , versehener Stopfen eingeführt, so daß diese, da sie ja aus elastischem Werkstoff besteht, nach außen gedrückt wird, wobei die umlaufenden Rippen bzw. Lippen sich dicht an die Außenwand der Bohrung anschmiegen und beim weiteren Eindlrehen
509 698/82
L19261IVa/78e
des .konischen Stopfens umbiegen, so daß ein absolut dichter Abschluß des Bohrloches erzielt ist. Das Einschrauben des Stopfens in die Hülse wird mittels des Ladestockes vorgenommen, in dessen Stirnseite eine vier- oder sechskantige Öffnung angeordnet ist, die über den vier- oder sechskantigen Kopf des Stopfens gesteckt wird. Durch Drehen des Ladestockes wird der Stopfen in die aus elastischem Werkstoff bestehende Hülse eingeschraubt.
Dadurch, daß bei diesem zweiteiligen Besatzstopfen ein absolut dichter Abschluß des Bohrloches erzielt wird, wird erreicht, daß der Grad der Zertrümmerung oder des Herauislösens von Gestein aus der Masse wesentlich erhöht wird gegenüber den bisher bekannten Besatzverfahren; dazu kommt, daß der Erfmdungsgegenstand, der nur aus zwei Teilen besteht, in seiner Handhabung — einfaches Hineinschieben der Hülse in das Bohrloch und Auseinanderdrücken der Hülse durch Einschrauben des konisch geformten Stopfens — äußerst einfach ist.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
as Abb. ι den Besatzstopfen in das Bohrloch lose eingeführt im Aufriß zum Teil im Schnitt,
Abb. 2 den Besatzstopfen in das Bohrloch eingeführt und an die Bohrwandung dicht angepreßt. Erfindungsgemäß besteht der Besatzstopfen aus der mit geschlossenem Boden versehenen und aus elastischem Werkstoff bestehenden Hülse 4, an deren vorderen geschlossenen Seite der Zapfen 9 angeordnet ist und auf dem eine Asbestscheibe 5 befestigt ist; des weiteren sind am1 Umfang der Hülse 4 mehrere, durch Zwischenräume getrennte, biegsame Rippen oder Lippen 10 angeordnet, deren äußerer Durchmesser etwa dem des Bohrloches 11 entspricht, so daß die Hülse 4 leicht in das Bohrloch 11 eingeführt werden kann. In der Bohrung 12 der Hülse 4 ist ein Gewinde 13, welches zweckmäßig als Kordelgewinde ausgebildet ist, angeordnet. Des weiteren besteht der Erfmdungsgegenstand aus dem konisch geformten Stopfen 6, der am Umfang ebenfalls wie die Hülse 4 mit einem Gewinde versehen ist, so daß beim Einschrauben des aus. härterem Werkstoff bestehenden Verschlußstopfen 6 die aus elastischem Werkstoff bestehende Hülse 4 derartig 'auseinandergedrückt wird, daß sich die umlaufenden Rippen bzw. Lippen 10 nach außen abbiegen und einerseits die Hülse 4 gegen Verdrehung sichern und weiterhin insbesondere eine gute Gasabdichtung des Bohrloches 11 erzielt wird.
An dem aus festerem Werkstoff bestehenden, konisch gestalteten Stopfen 6 ist am dicken Ende ein Vierkant- bzw. Sechskantkopf 8 angeordnet, um das Eindrehen des Stopfens 6 zu ermöglichen.
Die Anwendung dieses Besatzstopfens geht wie folgt vor sich: In das Bohrloch 11 wird zunächst die Zündung 2 mit der Zündschnur 3 eingeführt, hierauf wird die Sprengladung 1 in das Bohrloch 11 eingeführt. Nunmehr wird die aus elastischem Werkstoff bestehende Hülse.4 mit den am' Umfang angeordneten elastischen Rippen bzw. Lippen 10 bis an die Sprengladung 1 in die Bohrung 11 der Gesteinsmasse eingeführt. Hierauf wird der aus festerem Werkstoff bestehende und mit Außengewinde versehene Stopfen 6 in die mit Innengewinde versehene Bohrung 12 mittels des Ladestockes eingedreht, wobei sich die Rippen 10 oder Lippen dicht an die Wandung der Bohrung anschließen und somit eine gute Gasabdichtung erzielen.
Die Zündschnur 3, die zu der Zündung 2 führt, wird ebenfalls von den dünnwandigen umlaufenden Rippen oder Lippen 10 an die Innenwandung der Bohrung 12 gedrückt. Dadurch, daß an der vorderen geschlossenen Seite der Hülse 4 eine Asbestplatte 5 mit der Hülse 4 fest verbunden angeordnet ist, ist eine Wärmedämmung gewährleistet.
Der zweiteilige Besatzstopfen wird mittels der Asbestplatte 5 fest und dicht an die Sprengladung 1 herangeführt, wobei die .,Asbestscheibe 5 als Wärmeisolierung gegenüber dem Besatzstopfen dient.
Durch die Gestaltung und Anordnung wird ein wesentlich höherer Grad der Zertrümmerung erzielt, da einerseits ein völlig gasdichter Abschluß des Bohrloches und auch;weiterhin.ein fester Sitz des Sprengkörpers im Bohrloch erreicht wird (Abb. ι und 2).

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE: .
1. Besatzistopfen, dadurch gekennzeichnet, daß in eine aus elastischem Werkstoff gefertigte, am äußeren Umfang mit umlaufenden dünnwandigen Rippen bzw. Lippen (10) und im Inneren (12) mit einem Gewinde, zweckmäßig mit einem Kordelgewinde (13), versehene Hülse (4) ein aus härterem Werkstoff gefertigter, konischer, am Umfang mit Kordel·· gewinde versehener Stopfen eingeschraubt ist.
2. Besatzstopfen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an das geschlossene Ende der Hülse (4) ein eine Asbestplatte (5) tra-
, gender Zapfen (9) angeordnet ist.
3. Besatzstopfen nach Anspruch 1, dadurch', gekennzeichnet, daß der Stopfen (6) am dicken
. Ende einen mehrkantigen Kopf aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2541762C2 (de) Verankerung eines Befestigungselementes
DE3931831A1 (de) Anschlagkoerper fuer betonschalungen
DE949633C (de) Besatzstopfen fuer Bohrloch-Sprengungen
EP3942122B1 (de) Verschlussstopfen oder anker
DE2702591C2 (de) Dübel für die Verankerung mit einem aushärtbaren Bindemittel
DEL0019261MA (de)
DE2117797A1 (de) Mehrfachschrauber
DE2537644B2 (de) Dübel zum Verankern insbesondere in Gipskartonwänden '
DE7337943U (de) Rohrkupplung
EP0397716B1 (de) Injektionsvorrichtung für das einpressen von flüssigen stoffen in rissige bauwerkskörper
DE4417452C2 (de) Vorrichtung zum Füllen von Hohlräumen in Bauwerkswänden
AT19763B (de) Befestigungsvorrichtung für Einsenbahnschwellen-Schrauben.
DE624858C (de) Absperrvorrichtung fuer Rohrleitungen
DE19635828A1 (de) Einschlagbarer Injektionspacker für Bohrlochverschlüsse in Mauerwerken, Betonbauteilen, Holz o. dgl.
AT519073B1 (de) Klebeanker
DE1559643C3 (de) Behälter zur Aufnahme von Flüssigkeiten oder anderen fließfähigen Medien, insbesondere für Feuerlöscher
DE2135744C3 (de) Vorrichtung zum Verschluß von Rohrleitungen bei Explosionen
DE1178651B (de) Vorrichtung zum Reinigen von Betonfoerder-leitungen
DE2209937A1 (de) Stellventil mit faltenbalgabdichtung
DE3200911A1 (de) Wiederverwendbarer bohrlochverschluss
DE2704237A1 (de) Duebel zum einbetonieren in einem bohrloch
DE7411706U (de) Schraubverbindung, vorzugsweise aus Kunststoff, zum wasserdichten Anbringen einer Zündschnur an eine Sprengkapsel
DE1134559B (de) Verschlusseinrichtung fuer gerade Rohre
DE3123120C2 (de) Ankerstange für einen Kunstharzklebeanker
DE257400C (de)