DEL0020973MA - - Google Patents

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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 25. Januar 1955 Bekanntgemacht am 23. August 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine. Anordnung zum Prüfen von elektrischen, Stromunterbrechern, insbesondere von: Hochspannungs-Hochleistungsschaltern, mit einer Hochstromquelle niedriger Spannung zur Nachbildung dies Kurzschlußstiromes und einer HochspannungsquellC; geringer Stromstärkei zur Nachbildung der Wiederkehrspannung und mit einer Einrichtung zur Fortzündung des Hochstromlichtbogens am Prüfling über mehrere bis zum Anlegeini d!er Prüfspannung erforderliche Halbwellen..
Nun hat aber die niedrige Spannung des Höchst rotnkreises von, einigen kV dien Nachteil, däiß sie den bei der Ausschaltung des Prüflings, z. B. eines Hochspannungsschalters, sich bildenden Lichtbogen zwischen den. Schal tkontakten nicht über den ganzen Schaltweg, d,. h. bis zur Endstellung der Kontakte aufrechterhalten, kann,, wile dues bei: der Betriebsspannung geschiebt. Der Lichtbogen wird vielmehr nur bis zu einer1 Entfernung der Schaltkontakte voneinander brennen, die noch nicht die vorgesehene Löschstellung ist. Würde in dem Augenblick des vorzeitigen Erlöschens dies Lichtbogens die Prüfspannung an den Schalter gelegt werden, dann würde man als Prüfergeibnis eine viel zu kleine Ausschaltleistung erhalten, da. die Scha.lt-
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strecke infolge des geringen Kontaktabstandes noch nicht genügend spannungsfest sein kann. Würde andererseits die Prüfspainnung erst dann an den. Schalter gelegt werden, wenn* die Schaltkomtakte in ihre optimale Löschstellung· bzw. in ihre End-Ausschaltistellung, die hinter der Löschstellung liegen kann, gelangt sind, dann würde sich wieder eine andere Ausschaltleistung ergeben:, als der Schalter in Wirklichkeit besitzt. Für eine ordnungsgemäße Prüfung ist es daher unbedingt erforderlich, daß der Lichtbogen des Hochs trotneis für eine Reihe von Halbwellen, deren Zahl sich je riach der Stromunterbrechertype ändert, aufrechterhaitein wird und jederzeit kurz vor dem; NuIlwerden einer Hochstromhalbwelle die eigentliche Prüfung begonnen werden kann.
Die Erfindung befaßt sich mit der Aufgabe, eine solche Fortzündung des Prüfschalters in einfacher und wirkungsvoller Weise zu erreichen. Es ist . bereits bekannt, den; Prüfschalter dadurch über mehrere Halbwellen fortzuzünden, daß man die Hochspannung des Prüfspannungskreises zur Wiederzündung der Schaltstrecke bei einem vorzeitigen Erlöschen, des Hochstromlichtbogens ausnutzt. Dieses Verfahren, hat aber den Mangel, daß die Hoehspannungsquelle vorzeitig stark belastet wird. Sie kann daher in dem Augenblick der Spannungsprüfung nicht die volle Prüfspannung zur Verfügung stellen, so1 daß man ein falsches Prüfergiebnis erhält.
Es ist auch schon vorgeschlagen worden, für die Fortzündung dies Hochstromlichtbogens einen, in einem besonderen Stromkreis liegenden und auf eine hohe Spannung aufgeladenen Kondensator sich in, die Schaltstrecke entladen zu lassen, sobald der Lichlbogen, zu erlöschen droht. Dabei kommen, falls mehrere Halbwellen neu zu, zünden sind, weitere Zündkomdensatoren entladen werden. Ein Kondensator entlädt sich jedoch in wenigen, μ&. Auch ist der Zeitpunkt seiner Zuschaltung häufig nicht so genau einzustellen, daß die kurzzeitige Entladung des Kondensators im günstigsten Augenblick einsetzt, um den erlöschenden Hoehstromlichtbogen erneut, zu zünden. Selbst Mittel, die dazu dienen, diie Entladung des Kondensators zu verzögern!, können, keine wesentliche Verbesserung bringen, da der Entladestrom nach, seiner Anfangssteilheit sehr schnell abnimmt und: kleine Stromwert© ohnehin nicht zur Fortzündung des Lichtbogens ausreichen.
Diese Nachteile werden dadurch vermieden, daß sich erfindungsgemäß zur Fortzündung dem Hochstrom kurz vor seinem Nulldurchgang aus einem Hochspannungszündkreis, ein Strom oder eine Stromimpulsreihei gleicher Polarität überlagert, mit dem oder mit denen eine hohe Spannung derart verbunden ist, daß die Schaltstrecke durchschlägt und der mit der neuen Polarität naehfolgiende Zünds-trom den Hochstrom mitreißt. Die Erfindung hat den Vorteil, daß die Überlagerung des Stromes oder der Zündstrotnimpulsei mit dem Hoehstrom die Schaltstrecke am Ende der Hochstromhalbwelle stärker belastet, wodurch, die sich unmittelbar an das Nullwerden des Stromes oder der Zündstromimpulse anschließende hohe Spannung eine günstige Voraussetzung für die Wiederzündung der Schaltstrecke vorfindet. Der Aufwand für den Zündkreis ist daher1 sehr gering. Außerdem ist der zeitliche Einsatz der Zündimpulse ndchiti so kritisch wie bei der Stoßentladung eines einzelnen Kondensators.
Die Erfindung läßt sich besonders vorteilhaft mit einem als mittelfrequenten Schiwingungskreis ausgebildeten Hochspannungszündkreis durchführen, da sich hier die notwendige Umpolung der elektrischen Größen, von selbst ergibt. Es ist auch möglich, eine,Reihe von. Kondensatoren kurzzeitig hintereinander zu entladen und durch eine Steuervorrichtung nach dem Erlöschen der ersten Impulsreihe' eine zweite Impuls reihe durch Entladung weiterer mit umgekehrter Polarität aufgeladener Kondensatoren folgen, zu, lassen. Eine Zündstromimpulsreihe! wechselnder Polarität: läßt sich besonders einfach mit einer im Zündkreis angeordneten mittelfrequenten Hoehspannungsquelle für z. B. 10 kHz herstellen,.
Die Zeichnung zeigt in Abb. 1 ein Schaltschiema einer Prüfanlage nach der Erfindung. Es ist nur der Hoehistromkreis und der Stromkreis mit den Einrichtungen zur Fortzütndung des Lichtbogens für zwei Halbwollen des Hochstromes dargestellt, dagegen der zwischen α und, Erdlei angeschlossene Hochspannungskreiis nicht weiter gezeigt. Seine Ausbildung ist für die Erfindung unwesentlich.
Von, dem Hochstromigenerator G wird über einen als Draufschalter und zugleich als Sicherheitsschalter dienerndem. Schalter 6"s und eine Strombegrenzungsdrossel Lb1 ein Transformator1 T gespeist. Zur Primärwicklung des Transformators T liegt ein RC-GVied, R1, C1 parallel, das dazu dient, etwaige aus dem Sekundärkreis eindringende Überspannungen zu dämpfen. Der Sekundärkreis enthält in Reihenschaltung , eine Strom und Überspannungen begrenzende Drossel Lb2, einen Hilfssehalter Sj1 zur Abriegelung der hohen Prüfspannung1 vom Kurzschiußstrotnkreiis, den Prüfschalter S1, sowie einen Stromwandler W. Parallel zur Sekundärwicklung des Transformators T ist ferner über eine Sicherheitsfunkenstrecke Fs ein zweites Dämpfungsglied Rz, C2 gegen Überspannungen geschaltet.
Ein weiteres J?C-Gliedi R3, C3 kann, der Sekundärwicklung über den Schalter Th, der als gitbergesteuertes Galsentladungsrohr ausgebildet sein kann, kurz vor dem Augenblick, wo diel Prüfspannung über die Anschlußklemme α und Erde an den Prüfschalter gelegt wird,, parallel geschaltet werden. Würde der Kondensator C3 ständig eingeschaltet sein, so hätte er eine Herabsetzung der Eigenfrequenz des Sekundärkreises zur Folge. Eine niedrige Eigenfrequenz würde aber1 den An,- 12-0 stieg der Wiederkehrspannung dieses Kreises verlangsamen und: dadurch noch mehr zur unerwünschten Unterbrechung des Lichtbogens an den Schlaltkontakten der Schalter Sn und Sp beitragen. Daher wird der Schalter Th erst kurz vor der Spannungsprüfung geschlossen, um in, diesem Prüfstadium
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eine unerwünschte Zündung des Hilfsschalters durch, eine höhere Wiederkehrspannung des Sekundärkreises sicher zu, verhüten,
Zur Steuerung des Züirud-Schwingungskreises werden vom Wandler W in, einem Impulswandler IW, der einen hochgesättigten Kern und eine Gleichstromvormagnetisierung aufweist, zu jedem Nulldurchgang des Hochstromes ik phasenverschobenei Spannungsimpulse erzeugt und den Geräten F,
ίο St1, St2 usw. zugeführt. Das Gerät V ist ein Verzögerungsgerät, das die für die Abgabe jeweils eines Impulses eingerichteten, Steuergeräte ^i1, St2 und: St erst dann, freigibt, wenn eine vorbestimmte Anzahl von Hochstromhaibwelleo, bei denen eine Zündung des Lichtbogens aus dem Hochstromkreis noch mit Sicherheit erfolgt:, vergangen ist. Nach diesen ersten Halbwellen wird, zunächst das Steuergerät St1 freigegeben, welches nun kurz vor dem Nulldurchgang einien. Zündimpuls auf die mit einer Hilf ^zündeinrichtung versehenen Funkenstrecken-F1 und F1 gibt. Nach dem Ansprechen fließt über den Kondensator Cz, die Funkenstrecke F1, die Zünddrossel Lz, den Hilfsschalter Sh, den, Prüfschalter Sn und die Funkenstrecke -F1 ein. Strom iz. Dieser
Strom überlagert sich dem über die beiden Schalter Sh und Sn fließenden Hochstrom, so daß sich durch das Zusammenwirken beider Ströme eine erhöhte Beanspruchung dieser Schaltstrecken, ergibt. Beim Stromnulldurchgang erfolgt jedoch, im Verain mit der Spannung des Zünd-Schwingungskreises eine Neuzündung des Zündstromes, der den Hochstrom für eine weitere Halbwelle mitreißt. Muß infolge des Prüfergebnisses am Ende dieser Hochs tromhalbwelle die Prüfung1 fortgesetzt werden, so wird bei der nächsten, Prüfserie das Steuergerät 51^2 freigegeben, welches nun über die Funkenstrecke F9, den PrüfschalterSn, den Hilfsschalter .?/„ die Zünddrossel Lz, diie Funkenstrecke F2 und, den Kondensator Cz den Zündstrom zum zweiten: Mal mit entsprechendler Polarität fließen läßt, so daß eine neue Halbwelle des Hochstromes folgen kann.
Den Funkenstrecken F1 und F2 sind i?C-Glieder Rp, Cp zur Schalterleichterung parallel geschaltet.
Es sei angenommen, daß während dieser Zeiit die
+5 Kontakte des Prüfschalters. Sp in ihrer Lösch- bzw. Endstellung angelangt sind, so' daß die Spannungsprüfung einsetzen kann. Zuvor muß jedoch die jetzt nicht mehr benötigte hohe Eigenfrequenz des Hochstromkreises herabgesetzt werden. Dies wird dadurch erzielt, daß der gleiche Steuerimpuls, d!er die Zündung der Funkenstrecken F2 und F2 be-' wirkt hat, auch den Schalter Tn nach einer bestimmten Verzögerung schließt.
Damit die Schaltkontakte bereits ohne zusätzliehe elektrische Zündeinrichtungen, weit iini die optimale Löschstellung gelangen, sind am D raufschalter 5"5 einstellbare: Hilfskontakte vorgesehen. Mit ihnen kann die Auslösung des Hilfsschalters Sj1 und des Prüf schalters Sn in. eine zeitliche Abhängigkeit zur Einschaltung des Hochstromes gebracht werden. Man bewirkt damit eine gesteuerte Phasenverschiebung zwischen, dem Hochstrom und! der Bewegung der Schaltkontakte:. Diese gelangen dann trotz einer kleinem den HochstiOtn treibenden Spannung weit in die optimale Löschstellung, ohne daß dabei der Ausschaltlichtbogen unter der Löschmitteleinwirkung erlischt.
In Abb. 2 ist ein Stromdiagramm dargestellt, aus dem der zeitliche Verkuf der Schalterprüfung hervorgeht. Darin erhält der Hilfs- bzw. Prüfschalter bei t01 bzw. t02 den, »Aus«-Impuls. Im Zeitpunkt t1 gibt der D rauf schalter 5S Kontakt, so daß der1 Hochstrom ik zu, fließen beginnt. Aus den Schalterdaten ist bekannt, daß die Schaltkontakte in, 4 es nahezu, in die Löschstellung gelangt sind1. Bis zum Erreichen der endgültigem Ausschialtstellung der Kontakte muß der Hochstroni noch ι es lang fließen.
Im Zeitpunkt t2 setzt jedoch bereits eine Lichtbogenspannung U1 ein,. Eiine Aufrechtlerhaltung1 des Lichtbogens am Ende dieser Halbwelle ist nicht zu erwarten. Daher wird von dem Verzögerungsgerät V, das bereits auf die erste Halbwelle das Hochstromes angesprochen, hat, die EntSperrung des Steuergerätes St1 nach 3 es bewirkt, damit es kurz darauf vor dem Nullwerden, der1 vierten Hoch,-stromhalbwelle im Zeitpunkt ts über die Funkeiistrecken, F1, F1 den Zündstrom iz auslöst, der sich dann in der gezeigten Weise dem Hochstram überlagert und seine Wiederzündung bewirkt. Infolge der größeren Entfernung der Schaltkonitakte! voneinander hat sich, in, der fünften Halbwelle die Lichtbogenspannung vergrößert. Gegen Endie dieser Halbwelle· wird der Prüfspannungskreis zugeschaltet. Es sei jedoch angenommen, dlaß der P ruf schalter wieder zündet, trotzdem sich die Kontakte in der optimalen Löschstellung befinden. Die Lichtbogenzeit des Schalters muß noch über eine weiiterei Halbwelle verlängert werdöni. Von dem Steuergerät St1 ist inzwischen das Steuergerät St2 entsperrt wotden, dias nun am Ende der fünften Halbwelle zur Zeit i4 einen Zündimpuls auslöst, der zu, einem Zündstrom über die Funkenstrecken F2, F9' führt. Dieser Strom hat eine sechste Halbwolle dies Hochstromes zur Folge. Mit dem Ansprechen des Steuergerät es St2 war wiederum die Sperrung des Steuergerätes St aufgehoben worden, das nunmehr am Ende der sechsten Hochstromhalbwellei im Zeitpunkt i5 den zum zweiten Mal auf geladenen Hochspannungskreiis nochmals auslöst. Die Hochspan,-nung treibt einen Strom is über den Schalter Sn, bei dessen Nullweirden,1 dann die treibende Spannung als Prüfspannung un, am- Prüfschalter einschwingt. Falls keine neue Zündung des Prüfschalters eintritt, ist damit die Prüfung erfolgreich abgeschlossen.
Die Abb. 3 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt des Stromdiagramms niachAbb. 2 zum Zeitpunkt t3. Man erkennt: hieraus deutlicher die Überlagerung des Zündstromes iz mit dem Hochstrom ik. In das Stromdiagramm ist noch der Strom ih der Hilfszündeinrichtung an dier Schaltfunkenstredkei F1 oder F2 eingetragen. Dieser Strom1 setzt sich aus einem sinusförmig und einem exponentiell verlaufendem Teil zusammen, die beide zusammen einen steilen Stromeinsatz ergeben. Der ecxponen-
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tielle Teil rührt von detr zusätzlichen Entladung eines Kondensators her, wie weiter unten ausgeführt ist.
Ein schematisch, gehaltenes Äusführungsbeispiel ■ für die Ausbildung der Schaltfunkenstrecke F1 oder F2 zeigt die Abb'. 4 in einem Schnitt. In einer düsenförmigen. Hüllet, die die eine Hauptelektrode bildet, befindet sich eine rohrf'örmige zweite Hauptelektrode B. Ein Stift C dient als Hilf βίο elektrode im Zusammenwirken mit der Hauptelektrode B. Durch einen, Hilfsfunken b wird eiln Überschlag zwischen den, Elektroden B und A erzielt. Damit der Zündstrom iz nicht langer als notwendig fließt, werden diese Elektroden gemäß dien eingezeichneten. Pfeilen beblasen., wodurch die Löschung des Zündstronies bei seinem Nulldüirchgang zum; gewünschten Zeitpunkt bewirkt werden kann.
An die Elektrode A ist über die Zünddrössel L2 zo der1 eine Pol des Zündkondensaitors C2 angeschlossen, während sein anderer Pol mit der Elektrode B verbunden ist. In dem umrandeten Teil sind! die in den Steuergeräten, ^i1 und St2 befindlichen Schaltelemente enthalten. Sie umfassen einen Zündlas transformator ZT, eine Zünddrosseil I2, einen trägheitslos steuerbaren Schalter j und einen aufgeladenen Zündkondensator C22.
Der1 von, diem Gerät V freigegebene Zündiimpuils Ji21 ruft zunächst über den Zündtransformator ZT einen schwächeren, Hilfsfunken zwischen den Elektroden B und C hervor und bewirkt gleichzeitig die Schließung des Schalters, s. Dadurch überlagert sich dem schwachen Hilfsfunken sofort ein stärkerer Strom ih, den, die Spannung U22 dies Kondensators c22 über die Drossel· I2 treibt. Dieser Strom leitet durch seinen Lichtbogen! b den Überschlag zwischen den, Hauptielektroden A und, B ein. Zur Verbesserung der Hilf szündung kann, dem Strom ih noch ein exponentiell verlaufender Strom aus einem sich entladenden Kondensator überlagert sein. Dieser zusätzliche Kreis liegt parallel zum Kondensator c2, dem Schalter s und der Drossel I2 und wird zugleich mit dlem Kondensator C2 eingeschaltet·. Während, das Schaltbild nach Abb1, ι eine Prüfanordnung für dfe Fortzündung von zwei Hochstromhalbwellen wiedergibt, zeigt Abb. 5 ein Teilschaltbild einer Einrichtung, die für die wirtschaftliche Fortzündung einer größeren Anzahl von Hochstromhalbwellen geeignet ist.
In dieser Abbildung bedeutet Lb2 wieder die Schutzdrossel, 6"/, und Sp dien, HiIfs.- bzw. Prüfschalter, feinen Stromwandler undSt5 ein Steuergerät. Zwischen, der Klemme α und Erde wird die Prüf spannung angelegt. L2 ist die Zünddrössel und -F5 eine steuerbare Schaltfunkenstrecke, die so' ausgebildet ist, daß sie den Zündstroni nach zwei Halbwellen löscht.. C2 ist der Zündkondensator, R5 ein. Widerstand1 und T5 ein Transformator, dessen Primärwicklung an, dem Hoehstromgenerator angeschlossen ist, soi daß die 'Primärspannung synchron mit dem Hochstrom schwingt. Außerdem ist die Sekundärwicklung mit dem Widerstand R. und dem Kondensator C7 so abgestimmt, daß die Spannung U2 am Kondensator C2 um 900 gegen den Hochstrom1 phasenverschoben wird.
Kurz vor dem Nulldurchgang des. Hochstromes, ij wkd durch Ansprechen des Steiuergeirätes St5 über den. Wandler W die Funkenstrecke F5 gezündet. . Dadurch kann gemäß Abb'. 6 die Spannung U2 dien y0 Zündstrom i2 über den ZündrSchwingungskreis treiben. Der Strom i2 überlagert sich diem Hochstrom ik. Beim Nullwerden, des Stromes iz würde eine hohe Spannung an den, Schaltern Sj1 und S1, auftreten, so daß eine Wiederzündung des Hoch-Stromlichtbogens erfolgt. Dadurch, daß die Funkenstrecke F5 zwei Halbwellen des Stromes i2 durchläßt, geht die Spannung an dem Kondensator C2 wieder in, eine stationäre Spannung über, so daß am Ende der zweiten Hoebstrotnhalbwelle der inzwischen umgeladene Kondensator C2 erneut: für die Zündung einer weiteren Hoehstromhalbwelle bereitsteht.
In der Schaltung nach Abb. 7 wird zur Fortzündung des Hochstronüichtbogens von einer Stromimpulsreihe Gebrauch, gemacht, die durch eine Reihe von nacheinander entladenen Kondensatoren hervorgerufen wird. Die KondensatorenC7, C8 und C9 werden, durch. Funkenstrecken F7, F8 und F9, die in dem. gewünschten Augenblick kurz g0 vor dem Nulldurchgang des Hochstromes gezündet werden, eingeschaltet. Sie rufen, dadurch eine verstärkte Belastung der Schaltstrecken Sh und S1, hervor. Im Nulldurchgang werden, diesie Kondensatoren durch eine weitere mit umgekehrter PoJarität aufgeladene Kondensatoreniredhe C7, C8, C9 abgelöst, die durch Funkenistreickelni F7, F8, F9 eingeschaltet werden. Die Umschaltung1 muß durch ein auf die Polarität des Hochstromes ansprechendes Steuergerät vorgenommen werden.
Eine weitere Möglichkeit zuir Erzeugung einer Impulsreihe zeigt die Abb. 8. Hier ist in, den Hoehstromkreis mit dem Hilfsschalter^ und dem Prüfschalter Sn eine mittelfrequente Hochspannungsquelle MG über einen Transformator T8 etingeschaltet. Die Frequenz dieser Energiequelle beträgt zweckmäßig etwa 10 kHz. Durch ein vom Wandler W gesteuertes Gerät St6 wird dafür gesorgt, daß im. gewünschten, Augenblick vor dem Nulldurchgang des Hochs tromes der mittel frequent β no Zündstrom mit der jeweils richtigen Polarität eingeschaltet wird;. Dieser Zündstrom erzeugt im Verein mit der bei seinem Nullwerden auftretendien, hohen Spannung eine Wiederzündung der Schaltstreeken Sf1 und! Sp.

Claims (12)

  1. Patentansprüche:
    i. Anordnung zum Prüfen von elektrischen Stromunterbrechern, insbesondere von. Hochspannungs - Hochleistungsschailtern, mit einer Hochstromquelle niedriger Spannung zur Nach-■ bildung des Kurzschluißstromes und einer Hochspannungsquelle geringer Stromstärke zur Nachbildung der Wiederkehrspannung1 und mit einer Einrichtung zur FoTtz.ünduiig des Hoch-
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    stromlichitbogens am Prüfling über mehrere bis zum Anlegen, der Prüfspannung erforderlichen Halbwellen, dadurch gekennzeichnet, daß sich zur Fo-rtzündung dem Hochstrom kurz vor seinem Nulldurchgang aus einem Hochspannungszündkreis ein Strom oder eine Stromimpülsreih© gleicher Polarität überlagert, mit dem oder mit denen eine hohe Spannung derart verbunden ist, daß die Schaltstrecke durchschlägt und der mit der neuein Polarität nachfolgende Zündstrom den, Hochstrom mitreißt.
  2. 2. Prüfanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet:, daß der Hochspannungszündkreis aus einem mittelfrequenten Schwingungskreis besteht, der den auf hohe Spannung aufgeladenen Kondensator (C2), die S chwiing drossel (L2) sowie die notwendigen Steuer- und! Schaltelemente enthält.
  3. 3. Prüfanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dler Hochspannungszündkreis zwei Kondensatorgruppen, enthält, von denen je eine einer der fortzuzündenden Halbwellen zugeordnet ist und deren Kondensatoren sich nacheinander über steuerbare Funkenstrecken derart entladen, daß sich die Stromimpulse einer Gruppe dem Hochstrom jeweils mit der richtigen Polarität überlagern.
  4. 4. Prüfanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Hochstromkreis eine mittelfrequente Hochspannungsquelle (MG) angeordnet ist, deren Stromimpulse ein, Steuergerät (Sts) so' steuert, daß sie sich dem, Hochstrom mit der jeweils richtigen Polarität überlagern (Abb. 8).
  5. 5. Prüfanordnung nach, einem oder mehreren der vorangehenden, Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zündkreis in Abhängigkeit des Hochstronies derart gesteuert, ist, daß eiini auf die erste Halbwelle des Hochstromes ansprechendes Verzögerungsgerät die Auslösung des Zündstromes erst nach Ablauf einer vorbestimmten Anzahl von. HochstiOmhalbwellen freigibt.
  6. 6. Prüfanordnung nach einem oder mehreren der vorangehenden, Ansprüche!, dadurch gekenn.-zeichnet, daß die Steuerung des Verzögerungsgerätes und der Steuergeräte durch einen Impulswandler (IW) mit hochgesättigtem Kern erfolgt.
  7. 7. Prüfanordnung nach einem oder mehreren der vorangeheinden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zündkreis mit Hilfszündeinrichtungen versehene Funkenstrecken enthält.
  8. 8. Prüfanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise die löschr fähigen Schaltfunkenstrecken (F1, F2 und, F5) unter Beblasung stehende Hauptelektrodtemi (A) und Hilfselektroden, (C) enthaltende Hauptelektroden (B) aufweisen, die den, Zündstrotn (iz) nach einer vorbestimmten, Anzahl von Halbwellen unterbrechen.
  9. 9. Prüfanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfszünd'strona (ih) durch den vom Impulswandler (IW) ausgelösten. Spannungsimpuls (uzl) erzeugt ist und diesem sich ein, Strom aus dem Schwingungskreiiis; (lz, C22) überlagert (Abb. 4).
  10. 10. Prüfanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß dem sinusförmigen Hilfszündstrom (ifl) zusätzlich der exponentiell verlaufende Entladestrom eines Kondensators überlagert ist.
  11. 11. Prüfanordnung nach, Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerimpuls für dlie Ausschaltung des Hilfsschalters (Sh) und des Prüfschalters (Sn) relativ zu der Einschaltung des Hochstromkreises veränderlich ist.
  12. 12. Prüfanlage nach, Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß dter D rauf schialter (S8) einstellbare Hilfskontakte zur Auslösung des Steuerimpulses für die Ausschaltung der Schalter (Sn und Sn) aufweist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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