DEM0007172MA - Düngerstreuer mit umlaufenden Födertellern - Google Patents
Düngerstreuer mit umlaufenden FödertellernInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Düngerstreuer, bei dem unter untere Kastendurchbrechungen umlaufende Förderteller gelagert sind, aus denen der Dünger mittels umlaufender Finger ausgestreut wird. Diese Düngerstreuer wurden bisher so aufgebaut, daß unter dem Düngerkasten, der mit Durchbrechungen über den Fördertellern versehen ist, eine Antriebswelle mit Zahnrädern für den Antrieb der Teller starr gelagert ist. Da es erforderlich ist, bei diesen Maschinen den Förderteller nach Benutzung der Maschine von Dünger zu säubern, und diese Säuberung durch die Bodenöffnungen des Kastens sehr schwierig durchzuführen ist, hat man bereits vorgeschlagen, die Teller mit unteren Konusbuxen zu versehen, mit denen sie über Lagerzapfen fassen, die nach unter herausgezogen werden konnten, so daß der Teller nach hinten frei herausnehmbar war. Damit war der Teller allseitig zur Säuberung zugänglich, womit die Rostgefahr dieser Teller weitgehendst unterbunden werden konnte.
Die Aufgabe der Erfindung besteht ebenfalls darin, eine einwandfreie Säuberung der Förderteller und des Unterbodens durchführen zu können. Um nun gegenüber dem Bekannten das einzelne Herausnehmen der Teller durch senkrechte Bewegung von Lagerzapfen, die eine zusätzliche Verriegelungsvorrichtung aufweisen müssen, zu vermeiden, wird nach der Erfindung vorgeschlagen, daß die
Teller des Düngerstreuers mit vorteilhaft konischem Drehzapfen in entsprechende Lager einfassen, die zusammen mit der Antriebswelle der Teller in einem Rahmen angeordnet sind, der auf der einen längsverlaufenden Unterseite des Kastens nach unten klappbar gelagert ist und in angehobener Stellung verriegelt werden kann. Durch Lösen der Verriegelung mit einem oder mehreren Handgriffen klappt der ganze Rahmen unter dem Boden zusammen mit den Fördertellern nach unten, so daß diese Förderteller mit einem Schlage alle freiliegen und mit ihren Drehzapfen aus ihren Lagern herausgehoben werden können. Damit ist eine besonders einfache und billige Anordnung für die Lagerung der Förderteller mit einer Möglichkeit zum schnellen Herausnehmen zwecks Reinigung getroffen.
Der Rahmen für die Lagerung der Förderteller kann aus einem oder mehreren parallel unter dem Kasten entlanglaufenden Profileisen bestehen, die durch irgendeine Querverstrebung miteinander verbunden sind, und auf dem Rahmen sind die Lager für die Teller und die Lager der Antriebswelle der Teller angeordnet, wobei der Rahmen so ausgebildet ist, daß er an der einen unteren Längskante des Düngerkastens gelenkig befestigt ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, die einen senkrechten Querschnitt durch den Kasten des Düngerstreuers mit unter dem Kasten angeordneter Lagerung der Förderteller und der Antriebswelle zeigt.
Der Düngerstreuer besteht in bekannter Weise aus einem den Dünger aufnehmenden Kasten 1, der vorteilhaft aus Holz hergestellt ist und oben mit einem beliebigen Deckel abgeschlossen werden kann. Im Boden 2 des Kastens sind in bestimmten Abständen
Durchbrechungen vorgesehen, die vorteilhaft die ganze Breite oder nahezu die ganze Breite der Bodenfläche einnehmen, so daß sich keine toten Ecken für den nach unten auf die Förderteller 4 fallenden Dünger ergeben, die zu einer Brückenbildung im Düngerkasten führen können. Zu diesem Zweck wird der Düngerkasten auch so ausgebildet, daß seine Vorder- und Rückwand nicht konisch am unteren Ende zusammenlaufen, sondern durch den Unterteil 1a der hinteren Rückwand parallel oder auch etwas divergierend zueinander angeordnet sind.
Die Förderteller 4 greifen mit konischem Drehzapfen 5 in entsprechende konische Lager 6 ein, die durch Flanschansätze 6a mit einem lang unter dem Kasten 1 verlaufenden Rahmen fest verbunden sind. Im Ausführungsbeispiel besteht der Rahmen aus einem Profileisen, z.B. einem Winkeleisen 7. Mit dem oberen waagerechten Schenkel des Winkeleisens 7 sind beispielsweise Flacheisen 8 o.dgl. fest verbunden, die aufgeschweißt oder aufgeschraubt sein können, auf deren Unterseite Lager 9 für die Antriebswelle 10 der Teller, die mit Zahnrädern in entsprechende Umfangsverzahnungen der Förderteller einfassen, im Beispiel jedoch nicht gezeigt sind, befestigt sind. Die Flacheisen 8 greifen mit hakenförmigen Enden 11 in flache Durchbrechungen 12 der Flacheisen 13 ein, die auf der Vorderseite des Kastens 1 befestigt sind. Die freien Enden der Flacheisen 8 besitzen auf der Unterseite Ausnehmungen 14 oder Einschnitte, in die ein Riegelzapfen 15 eingreifen kann. Dieser Riegelzapfen 15 ist an einem Handgriff 16 befestigt, der bei 17 an einem Flacheisen 18 angelenkt ist, welches auch die Lager 19 für die Welle 20 der umlaufenden Finger 21 trägt. Es ist selbstverständlich möglich, den Griff 16 mit dem Verriegelungszapfen 15 auch anders auszubilden, bzw. am Kasten 1 ver-
schwenkbar zu lagern.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Anordnung ist folgende:
Sobald der Düngerstreuer ausgebraucht ist und gereinigt werden soll, werden die in bestimmten Abstand voneinander liegenden Handgriffe 6, die der Zahl der Flacheisen 8 entsprechen, nach rechts oben angehoben, womit der Zapfen 15 aus der Ausnehmung 14 der Flacheisen 8 herausgedrückt wird. Nach Verschwenkung aller Handgriffe wird der Rahmen 7 mit dem Flacheisen und den Lagern für die Teller 4 und die Antriebswelle 10 in den Durchbrechungen 12 mit den Haken 11 nach unten klappen, so daß damit die gesamten Förderteller 4 frei zugänglich sind und ohne weitere mit ihren Zapfen 5 aus den Lagern 6 herausgehoben werden können. Nach Reinigen der Teller werden diese wieder eingesetzt, und darauf wird der ganze Rahmen mit den Tellern und der Antriebswelle 10 wieder angehoben, und durch den Zapfen 15 der einzelnen Handgriffe 16 erfolgt wieder die Verriegelung. Es ist verständlich, daß bei dieser Ausbildung das auf dem Ende der Welle 10 sitzende Getrieberad so ausgebildet sein muß, daß es direkt oder indirekt mit dem von den Fahrrädern in Umdrehung versetzbaren Getriebe kämmt, sobald der Rahmen sich in seiner angehobenen Stellung befindet.
Wie schon gesagt, kann man anstelle der beschriebenen Verriegelung des Rahmens auch beliebige andere Verriegelungsvorrichtungen anwenden, und man kann anstelle des hakenförmigen Eingriffes 11, 12 zum verschwenken des Rahmens auch beliebige andere scharnierartige Anordnungen verwenden. Die Hakenscharniere nach den Beispielen haben jedoch den Vorteil, daß sie gegen Verschmutzung oder gegen Verrostung sehr unempfindlich sind.
Claims (4)
1. Düngerstreuer, bei dem unter untere Kastendurchbrechungen umlaufende Förderteller gelagert sind, aus denen der Dünger mittels umlaufender Finger ausgestreut wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Teller (4) mit vorteilhaft konischen Drehzapfen (5) in entsprechende Lager (6) einfassen, die zusammen, mit der Antriebswelle (10) der Teller in einem Rahmen (7) angeordnet sind, der auf der einen längsverlaufenden Unterkante des Kastens (1) nach unten klappbar gelagert und in angehobener Stellung verriegelbar ist.
2. Düngerstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen aus einem oder mehreren parallelen, unter dem Kasten entlanglaufenden Profileisen, z.B. Winkeleisen (7), besteht, auf dem bzw. auf denen die Lager (6) für die Teller (4) und auf dem in erforderlichen Abständen zwischen den Tellern Flacheisen (8) o.dgl. befestigt sind, die die Lager der Tellerantriebswelle (10) tragen und an einem Ende gelenkig, z.B. durch in Löcher (12) von am Kasten befestigten Widerlagern (13) eingreifenden Haken (11) am Kasten befestigt sind.
3. Düngerstreuer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerrahmen (7) für die Teller (4) und deren Antriebswelle (10) an der Seite, die der Schwenkachse des Rahmens gegenüberliegt, mit Verriegelungsmitteln zusammenarbeitet, die am Düngerkasten befestigt sind.
4. Düngerstreuer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung des Lagerrahmens aus am Kasten angelenkten Griffen (16) mit seitlichen Zapfen (15) besteht, die in entsprechende Ausnehmungen oder Einschnitte der freien Enden der Flacheisen (8) einfassen.
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