DEM0017294MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 9. Februar 1953 Bekanntgemacht am 16. August 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Gegenstand der Erfindung betrifft einen Ver-, Schluß für Flügel von Fenstern, Türen, Kasten
u. dgl. mit einem Verschlußkörper für wahlweise Verwendung als links- oder rechtsseitigen Verschluß
und einem in diesem drehbar gelagerten Riegel. Verschlüsse dieser Art sind bekannt, bei
welchen das Verschlußgehäuse scheibenförmig ausgebildet ist und zur Begrenzung des Drehweges
des Riegels eine fächerförmige Tasche aufweist.
durch welche der Riegel aus dem Gehäuse herausragt. Je nachdem ob das Gehäuse mit nach links
oder rechts gerichteter Tasche am Fenster oder an der Tür befestigt wird, kann also der Verschluß
als links- oder rechtsseitig verwendet werden.
Der Nachteil solcher Verschlüsse, bei denen die Verwendung auf beiden Seiten eine Verdrehung
des'Verschlußgehäuses in der Riegelachse um einen
gewissen Winkel fordert, liegt darin, daß die Lage der Befestigungslöcher sich entsprechend der Verdrehung
der Tasche bzw. des Verschlusses ändert, ausgenommen dann, wenn die Lochteilung im Gehäuse
dem Winkel entspricht, um welchen dasselbe für links oder rechtsseitige Verwendung verdreht
werden muß. Sollen die Löcher im Fenster oder in der Tür also vorfabriziert werden, so muß auf
die Gebrauchslage des Verschlusses Rücksicht genommen werden.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es nun, einen Verschluß zu schaffen, der in beiden der genannten
Verwendungsarten in der gleichen Drehlage befestigt werden kann. Erfindungsgemäß sind
zwecks Begrenzung der Schwenkbewegung des
609 579/91
M 17294 HI/68b
Riegels in der Öffnungsrichtung an einem der beiden Glieder, Verschlußkörper oder Riegel, zwei
Anschläge vorgesehen, von denen jeweils einer
: - dazu bestimmt ist, entsprechend der Drehrichtung
des Riegels, vor oder nach dem Einbau des Ver-
:. Schlusses in: das Fenster u.dgl. mit Hilfe eines
Werkzeuges entfernt oder bei der ersten Betätigung des Riegels weggesprengt zu werden.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform sind
ίο diese Anschläge durch zwei am Verschlußkörper
vorgesehene Nocken gebildet, deren Verbindungsstellen
mit dem Verschlußkörper bzw. dem Riegel so schwach ausgebildet sind, daß die Nocken durch
Wegdrücken mit einem Werkzeug entfernt werden können.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Verschlusses dargestellt,
und zwar zeigt
Fig. ι eine schaubildliche Darstellung des Verschlußkörpers,
Fig. 2 eine Draufsicht auf einen in einem Fensterrahmen eingebauten Verschluß,
Fig. 3 einen Horizontalschnitt nach der Linie ITI-III in Fig. 2,
Fig. 4 einen Vertikalschnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 2.
Mit ι ist der mit der Deckplatte 2 und den
beiden seitlichen Anschlagnocken 3 aus einem Stück bestehende Verschlußkörper bezeichnet.
Dieser hat im wesentlichen zylindrische Form, wodurch auch die zur Aufnahme des Verschlusses erforderliche
Ausbohrung im Rahmen 4 des Fensters eine einfache Form erhält. Die Ansatzstellen 5 der
Nocken 3 sind nur längs einer Nockenkante und so schwach ausgebildet, daß der eine oder andere, je
nachdem der Verschluß links- oder rechtsseitig verwendet werden soll, leicht mit einem Hammer,
einem Schraubenzieher od. dgl. Werkzeug weggedrückt werden kann. Der verbleibende Nocken
dient als Anschlag zur Begrenzung. der Drehbewegung in der Öffnungsrichtung des Riegels 6,
der, wie Fig. 2 und 3 zeigen, zum Eingriff in die Aussparung 7 der Platte 8 sowie in die dahinter
befindliche Aussparung 9 des Rahmens 10 des anderen Fensterflügels bestimmt ist. Fig. 2, 3 und 4
zeigen den Verschluß und insbesondere den Riegel 6 in Schließstellung. Der andere Anschlag für den
Riegel 6, der dessen Drehbewegung in der Schließrichtung begrenzt, wird, durch die Endfläche 11
(Fig. 2) der Aussparung 7 der Platte 8 gebildet. Der Verschlußkörper 1 mit dem Riegel in Offenstellung
kann auch mit beiden Nocken 3 in die Ausbohrung im Rahmen eingesetzt werden, und bei
der ersten Betätigung des Riegels 6 wird entsprechend der Drehrichtung desselben der eine der
beiden Nocken weggesprengt.
Der Riegel 6 sitzt auf dem in der Lagerbohrung 12 des Verschlußkörpers geführten Drehzapfen« 13
und ist in diesem durch Vernietung und am Vierkantende
14 in bekannter Weise drehgesichert verbunden. Der Drehzapfen 13 (Fig. 5) weist überdies
eine Anschlagscheibe 15 auf, die, zusammen mit dem Riegel 6 den Zapfen im Verschlußkörper in
axialer Richtung festhält. Sein äußeres Ende 16 ist zur Aufnahme eines Drehgriffes (in Fig. 3 gestrichelt
eingezeichnet) bestimmt und weist in bekannter Weise eckigen Querschnitt auf.
Der Verschlußkörper ist- ferner mit einem Querschlitz
17 zur Aufnahme eines. Befestigungsstiftes 18 versehen, welch letzterer 'nach Einsetzen des
Verschlusses stirnseitig in den Fensterrahmen 4 eingetrieben wird. Mit Rücksicht auf die zylindrische
Form des Verschlußkörpers ist dieser mit einem scheibenförmigen Keil 19 (Fig. 1, 2, 4) ausgerüstet,
dessen Mittelebene zweckmäßig durch die Längsachse des Verschlußkörpers verläuft und der
zwecks Verhinderung eines unerwünschten Verdrehens des Verschlußkörpers während des Gebrauches bei dessen . Einbau in das Holz des
Rahmens 4 eingeschlagen wird. .
Diese Befestigungsmittel 17 bis 19 ermöglichen
eine einfache und zudem solide Befestigung des Abschlusses am Fensterrahmen, da sie bei geschlossenem
Fenster völlig unsichtbar sind und die Deckplatte 2, die mit der Holzfläche sauber verläuft,
keine Schraubenköpfe und dergleichen aufweist.
Der Riegel 6 kann an sich beliebige, zweckdienliche Form aufweisen, muß jedoch zum Zusammenwirken
mit beiden Anschlagnocken 3 geeignet sein und ist deshalb vorzugsweise symmetrisch ausgebildet.
Seine äußeren Kanten 22 sind zweckmäßigerweise abgeschrägt, um das Eingreifen in
die Aussparung 7 zu erleichtern.
Zwecks Materialersparnis kann der'Verschluß- y.5 körper eine weitere Bohrung 20 aufweisen, während
seitliche Aussparungen 21 einer günstigen Ausbildung der Nocken 3 und deren dünner Ansatzsteilen
S förderlich sind.
Der Verschlußkörper und die Deckplatte 2 sind aus einem einzigen Gußstück, beispielsweise Zinkspritzguß
oder Aluminiumguß, gebildet.
Anstatt am Verschlußkörper können die Anschlagnocken auch am Riegel vorgesehen sein, wobei
sie so ausgebildet sein müssen, daß der verbleibende Nocken in Schließstellung in der Aussparung
7 der Platte 8 Platz findet.
Der erfindungsgemäße Verschluß ermöglicht die wahlweise Verwendung desselben als links- oder
rechtsseitiger Verschluß, wobei diese Wahl erst bei der Montage der Fenster .bzw. dem Einbau des Verschlusses
in das Rahmenstück getroffen und der Verschluß durch einfaches Wegschlagen des einen
Nockens mit einem Werkzeug gebrauchsbereit gemacht werden kann.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Verschluß für Flügel von Fenstern, Türen, Kasten u. dgl. mit einem Verschlußkörper und einem in diesem, drehbar gelagerten Riegel für wahlweise Verwendung als links- oder rechtsseitigen Verschluß, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Begrenzung der Schwenkbewegung des Riegels in der öffnüngsrichtung an einem . der beiden Glieder, Verschlußkörper (1) oder Riegel. (6), zwei Anschläge (3) vorgesehen sind,'609· 579/91M 17294 HI/68bvon denen jeweils einer dazu bestimmt ist, entsprechend der Drehrichtung des Riegels, vor oder nach dem Einbau des Verschlusses in das Fenster u. dgl. mit Hilfe eines Werkzeuges entfernt oder bei der ersten Betätigung des Riegels weggesprengt zu werden.
- 2. Verschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge am Verschluß körper (i) vorgesehene Nocken (3) sind. 3· Verschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstellen (5) der Anschlagnocken (3) mit dem Verschlußkörper (1) so schwach ausgebildet sind, daß die Nocken durch Wegdrücken mit einem Werkzeug entfernt werden können.In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 464 450.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 579/91 8.
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