DEM0022075MA - - Google Patents
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Description
EOTrDESREFUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 7. Januar 1953 Bekanntgemacht am 26. Juli 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Bekannt ist bereits ein Verfahren zur Herstel- - lung von gegen chemische Einflüsse widerstandsfähigen
Überzügen auf Metall, Metallegierungen, y Holz, Pappe, Kunststoffen usw. durch Auftragen
konzentrierter Lösungen von Phenoldehydkondensationsprodukten auf die durch Beizen oder Rauhen
vorbehandelten Flächen,. bei welchem die konzentrierten Lösungen auf die Gegenstände aufgetragen,
darauf die trockenen Füllstoffe aufgeblasen oder ) aufgespritzt werden und endlich der Überzug nach
mehrmaliger Wiederholung beider Maßnahmen durch einmaliges Erhitzen erhärtet wird. Dieses
Verfahren besteht demnach auf der \^erwendung von warm aushärtbaren Kunstharzen und besteht
darin, daß die Härtung des so hergestellten Überzuges, der aus mehreren Schichten besteht, durch
Erhitzen in. einem Ofen durchgeführt wird. Auf diese Weise können jedoch nur kleinere und be-·
wegliche Gegenstände, die sich in einen Ofen oder eine sonstige entsprechende Trocknungseinrichtung
einbringen lassen, mit einem widerstandsfähigen Überzug versehen werden.
Diese Nachteile zu beseitigen, ist der Zweck der Erfindung. Diese betrifft ein Verfahren zum Herstellen
von Schutzüberzügen, bei dem zunächst härtbare Kunstharze aufgetragen und darauf
trockene Füllstoffe in den Überzug eingespritzt werden und besteht darin, daß kalt härtende Kunst-
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harze verwendet werdem Das Einspritzen der Füllstoffe in den Überzug kann mittels kalter oder
nach Erfordernis auch mittels warmer gespannter Gase· erfolgen/ ■.-■...:'■■■■:.■
Dadurch wird ermöglicht, Gegenstände jeglicher Form und Größe, sowohl bewegliche als auch unbewegliche,
aus Metall, Holz, Stein u. dgl., mit einem gegen äußere Einflüsse widerstandsfähigen
Überzug auf kaltem Wege zu überziehen, da durch ίο die Verwendung des kalt härtenden Kunstharzes
eine weitere nachträgliche Behandlung1 nicht erforderlich
wird.
Zur Erzielung eines· allen Anforderungen genügenden Überzuges werden erfindungsgemäß
trockene pulverisierte Stoffe mittels kalter oder warmer gespannter Gase unter hohem Druck in die
noch feuchte Schicht des auf den vorher gereinigten Untergrund aufgebrachten kalt härtenden
Kunstharz eingespritzt. Hierdurch wird eine innige Verkittung und Verfilzung der pulverisierten
Stoffe unter sich und mit der 'Kunstharzschicht sowie auch mit dem Untergrund herbeigeführt,
was außerdem zur Folge hat,, daß dem Kunstharz die Schrumpfspannung genommen wird. Bekanntes
lieh haben alle Kunstharze eine sehr hohe Schrumpfung,
die bis zu 36% betragen kann, die sich in jedem Falle bei Verwendung als Überzug auf
anderen Werkstoffen ungünstig auswirkt. Durch das Einspritzen der pulverisierten Stoffe wird das
kalt härtende Kunstharz entspannt und so auf seiner Unterlage flexibel und festhaftend gebunden,
so daß ein Abheben von dem Untergrund und auch jegliche Rissebildungen im Überzug verhütet werden.
Es werden so besonders mechanisch widerstandsfähige Überzüge erhalten, wie sie durch
Aufspritzen eines fertigen Kunstharz-Füllstoff-Gemisches nicht zu erzielen sind.
Auf diese Weise lassen sich auch Gegenstände mit einem haltbaren und gegen äußere Einflüsse
widerstandsfähigen Überzug verwenden, die besonderen Hitzeeinwirkungen zum Erhärten des Kunstharzes
nicht ausgesetzt werden dürfen.
Zur Durchführung des Verfahrens werden zweckmäßig Spritzpistolen verwendet, mittels
denen das Kunstharz und die Füllstoffe nacheinander und unabhängig voneinander aufgespritzt
werden können.. \
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Verfahren zur Herstellung von Schutzüberzügen, bei dem zunächst härtbare Kunstharze aufgetragen und darauf trockene Füllstoffe in den Überzug eingespritzt 'werden, dadurch gekennzeichnet, · daß kalt härtende Kunstharze verwendet werden.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche·. Patentschrift Nr. 497056;
schweizerische Patentschriften Nr. 137 286,237831.; . .britische Patentschriften Nr. 566 543, 590 508.© 609 576/305 7. 56
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