DEM0023158MA - - Google Patents
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Description
M23158Ib/7c
Es sind bereits Maschinen bekanntgeworden, auf denen Bleche sowohl gerichtet als auch gebogen
werden können. Das verwendete Arbeitssystem besteht hierbei aus insgesamt fünf Walzen. Diese sind
dabei so angeordnet, daß zwei in ihrer Höhe unverändert festliegende, aber angetriebene untere Walzen
einer in der Höhe verstellbaren oberen Walze zugeordnet sind. Zusätzlich sind dann noch zwei weitere
obere Walzen vorgesehen, die zum Richten verwendet werden, während die übrige Konstruktion
zum Biegen benutzt wird. Beim Biegen müssen sich die zwei oberen Richtwalzen in ihrer tiefsten Lage,
also neben den beiden Unterwalzen befinden, damit sie beim Biegeprozeß nicht hinderlich sind.
Es hat sich jedoch herausgestellt, daß man mit fünf Walzen zwar Bleche richten kann, daß aber
eine gute und schnelle Richtärbeit nur mit sieben Walzen erzielt werden kann. Diese Möglichkeit ist
jedoch bei den bisher bekannten Maschinen, die gleichzeitig zum Biegen und Richten verwendbar
sind, nicht gegeben. Um die Vorteile der Spezialmaschinen auf eine derartige ■ Kombinationsmaschine zu übertragen, wird diese nach der Erfindung
mit sieben Walzen ausgerüstet, wobei die Oberwalze verschiebbar, die zwei äußersten Walzen
in waagerechter Richtung und die zwei auf die äußersten folgenden Walzen in einer Richtung verschiebbar
sind, welche in einem Winkel zur Waagerechten verläuft. Dadurch ist es möglich, das
Richten in bekannter Güte mit sieben Richtwalzen durchzuführen, außerdem aber auch das Biegen der
Bleche ohne Beeinträchtigung zu erreichen. In gleicher AVeise kann die Maschine auch zum Anbiegen
der Blechenden verwendet werden, und zwar in der Weise, daß das Anbiegen vor dem eigentlichen
Biegeprozeß stattfindet, ohne daß man dabei das Blech in der Maschine wenden muß.
Vorzugsweise werden von den unteren Walzen nur die äußersten und die innersten angetrieben,
während die schräg fahrenden Walzen keinen Antrieb erhalten. Hierdurch läßt sich die Konstruktion
wesentlich vereinfachen. Die obere Walze ist zweckmäßig in waagerechter und senkrechter Richtung
verschiebbar. Diese Anordnung ist wesentlich für das Anbiegen der Blechenden.
Die Zeichnung zeigt in.' mehreren Figuren die >
verschiedenen Arbeitsmöglichkeiten mit der erfindungsgemäßen Maschine in schematischer Ausführung.
Die Bezugszeichen beziehen sich in ■ allen Figuren auf die gleichen Teile.
Die eigentliche Oberwalze ist mit 1, die zwei äußersten Walzen sind mit 2 und die beiden innersten
Walzen mit 3 bezeichnet. Die beiden in schräger Richtung verschiebbaren Walzen 4 befinden
sich in Fig. 1 in ihrer obersten Lage. Das Blech 5 wird hierbei gerichtet. In Fig. 2 sind die
Walzen 4 in ihre unterste Lage geschoben worden, wobei die Walzen 2 nach außen gezogen, wurden,
um den Platz für die Walzen 4 freizumachen. In der hier dargestellten Lage der Walzen ist die Ma-.sehine
zum Biegen bereit. In den Fig. 3 und 4 befinden sich die AValzen 2, 3 und 4 ebenso wie in
Fig. 2 unten. Die Oberwalze 1 «wird in waagerechter Richtung verschoben, um das Anbiegen der
Bleche zu ermöglichen. Dabei zeigt Fig. 3 das Anbiegen von links und Fig, 4 von rechts. Angetrieben
werden in allen Anordnungen lediglich die Walzen 2 und 3, während die übrigen Walzen leer
mitlaufen.
Claims (3)
1. Blechricht- und Biegemaschine, dadurch gekennzeichnet, daß sieben Walzen angeordnet
sind, wobei die Oberwalze (1) verschiebbar ist, die zwei äußersten Walzen (2) in waagerechter
Richtung und die zwei auf die äußersten folgenden Walzen (4) in einer Richtung verschiebbar
sind, welche in einem Winkel zur Waagerechten verläuft.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die untenliegenden äußersten Walzen (2) und die innersten Walzen (3) angetrieben
sind.
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Oberwalze (1) in waagerechter und senkrechter Richtung verschiebbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 580/14O- 8.56'
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