DEM0027053MA - - Google Patents

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DEM0027053MA
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 10. Mai 1955 Bekanntgemacht am 22. November 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
\ ν /■'■
Alarmanlagen zum Schutz gegen den widerrechtlichen Eingriff in Besitzgüter räumlicher Art erfordern eine vollendete Sicherung, die bei elektrischen Schaltungsanordnungen nur dann gegeben ist, wenn die Alarmanlage bei jedem nur denkbaren Eingriff einwandfrei arbeitet. Die allgemeine Verwendbarlieit soldher Anlagen bedingt noch die Erweiterung des Wirkungsbereichs, d.h.-noch die . Einbeziehung der Sicherung gegen Schäden durch Feuer und Wasser sowie durch .Naturereignisse. Sie wird aber auch bedeutend vervollkommnet durch die Einrichtung einer Signalgabe von Hand, ζ. B. einer Notrufeinridhtung.
Man hat versucht, den genannten Erfordernissen, soweit die rein elektrische Schaltungsanordnung betroffen wird, durch die Anwendung der kombinierten Ruhe-Arbeits-Stromschaltung Rechnung zu tragen. Diese verlangt in ihrer grundsätzlichen Verwirklichung drei Leitungen zwischen den zu schützenden Räumen oder Gegenständen und der alarmgebenden Einrichtung. Davon gehören zwei zum Ruhestromkreis und die dritte in Verbindung mit einer oder auch beiden Ruhestromleitungen zum Arbeitsstromkreis. ■
Arbeitet man nur mit einem Ruibestromkreis, so hat dies den Nachteil, daß die Alarmgabe bei einem gut vorbereiteten Einbruch' durch Überbrücken der beiden Zuleitungen zwischen dem zu schützenden Gegenstand und der alarmgebenden. Einrichtung unwirksam gemacht, wird, weil eine solche Über-
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brückung die beim Einbruch selbst automatisch erfolgende Unterbrechung des Kreises und damit z. B. den Abfall desi Ruhestromrelais ausschließt. Diesen Mangel soll eben der hinzukommende ArbeitsstromkreiiS' beseitigen. Aber auch diese Anordnung bietet dem gut unterrichteten Fachmann keinen unüberwindlichen1 Widerstand, die Anlage unberechtigterweise außer Betrieb zu setzen.
Die Erfindung bietet demgegenüber die Möglichkeit, ein unbefugtes Außerbetriebsetzen' der Anlage auszuschließen. In einer der erfindungsgemäßen Ausführungsformen' wird selbst durch den Diebstahl der alarmgebenden Einrichtung1 oder deren Entfernen (auch durch den Besitzer selbst oder den Hersteller der Anlage) ein Alarm ausgelöst.
Die Erfindung betrifft eine Alarmanlage, bei der nur zwei Signalleitungen vorgesehen sind', deren Unterbrechung und/oder Überbrückung den Alarm
auslöst und bei der die praktisch widerstandslosen Signalleitungen, in die die verschiedenen die Unterbrechung bzw. Überbrückung bewirkenden Kontakte, Schmelz-, Zerreiß-, Stolperdrähte, die Licht- (Infrarot-) Sicherungen und Pegelkontakte sowie die Metallfolien an Fensterscheiben u. dgl, eingefügt sind,, zwischen dem alarmgebenden Teil und der Stromquelle angeordnet sind, die den signalauslösenden Stromkreis speist.
Die Anordnung wird1 zweckmäßig mit einer Batterie betrieben, die ständig über Gleichrichter vom Netz aus geladen wird. Welcher Art die Älarmgabe an sich· ist, ob akustisch, optisch oder kombiniert, ist belanglos. Nach einer Weiterentwicklung der Erfindung kann bei der akustischen
Alarmgabe ohne jedes Relais gearbeitet werden. Gerade diese Anordnung gestattet eine hundertprozentige Sicherung, weil hier nicht einmal der Hersteller der Anlage fähig ist, sie außer Betrieb zu setzen und auch das Entfernen der eigentlichen alarmgebenden Einrichtung oder einer von mehreren solchen Einrichtungen den Alarm der entfernten sowie der übrigen bewirkt.
Die Fig. ι und 2 zeigen die grundsätzlichen Schaltungsanordnungen, wie sie mit verschiedenen Abwandlungen den Stand der Technik darstellen. In Fig. ι ist schematisdhi die Ruhestromsehialtung dargestellt, in der mehrere Kontakte, die durch Türen, Bimetallstreifen usw. betätigt werden, sowie skizzenhaft ein Schaufensterschutz mittels Metallfolien angedeutet. Bei einer Unterbrechung der Leitungen an beliebiger Stelle wird der Ruhestromkreis geöffnet, das Relais R fällt, ab· und schließt mit seinem Kontakt r den Alarmkreis. Es leuchtet ein, daß ein künstlich, z. B. zwischen den Punkten X-X hergestellter Kurzschluß die ganze Anlage außer Betrieb setzt. Wenn also ein Einbrecher seinen Eingriff plant, wird er immer eine Möglichkeit zu einer solchen Manipulation finden. Diesen Mangel soll die kombinierte Ruhe-Arbeits-Stromschaltung1 vermeiden (Fig. 2), die .ebenfalls zum Stand der Technik gehört. Hierin sind die Kontakte als Wechselkontakte ausgebildet, die beim Umlegen den Ruhestromlkreis öffnen und den Arbeitsstromkreis schließen. Die Relais A und R arbeiten sinngemäß. Aber auch diese Schaltung hat schwerwiegende Mängel; zunächst wirkt sich der Arbeits-stromkreis· für die Teile nicht aus, die wie der Fensterschutz ohne mechanisch wirkende Kontakte arbeiten. Ein Einbrecher hat also immer noch die Möglichkeit, diese Schaltteile durch Kurzschluß unwirksam zu machen. Sodann ist es für einen Fachmann verhältnismäßig leicht, unter den drei Leitungen die Arbeitsstromleitung1 herauszufinden und zu unterbrechen, so daß nur die anfällige Ruhestromleitung übrigbleibt. Schließlich kann1 ein Einbrecher, der bei einem großen Objekt seine Tat gut vorbereitet, durch; einen Eingriff in die Zentralanlage diese außer Betrieb setzen.
Alle diese Mangel beseitigt, die im folgenden beschriebene Erfindung, von der nur einige Ausführungsbeispiele angeführt werden, auf die jedoch die Erfindung nicht beschränkt ist. Die als letzte Ausführungsform beschriebene Anordnung zeigt die denkbar einfachste Bauart solcher Anlagen, die überdies durch keine unvoorsdiriftsmäßige Handlung wieder außer Betrieb zu setzen ist, wenn sie erst einmal in Betrieb gesetzt worden ist.
Diese Anordnung hat noch den besonderen Vorteil',· daß mehrere (theoretisch· beliebig viele) alarmgebende Einrichtungen an verschiedenen Orten vorgesehen werden können und1 daß die widerrechtliche Entfernung einer oder mehrerer Alarmeinrichtungen oder die Auftrennung oder der Kurzschluß der Leitungen, zwischen diesen ebenfalls den Alarm auslöst, ja daß sogar das von der Sammelleitung abgeschnittene Alarmgerät weiter Alarm gibt, ohne daß jemand in der Lage ist, das Gerät selbst bei gewalttätiger Zertrümmerung sofort zum Schweigen zu bringen.
Ein Merkmal der Erfindung, das sich in allen Ausführungsbeispielen wiederfindet, liegt darin, daß die Leitung, der gewissermaßen der Schutz der Räume und Gegenstände übertragen ist, wie bereits oben erwähnt wurde, grundsätzlich zwischen den eigentlichen alarmgebenden: Teil der Anlage und die Spannungsquelle gelegt wird, aus der der im alarmgebenden Teil befindliche alarmauslösende Teil der Anlage gespeist wird:; wie dies im einzelnen geschieht, lehrt die folgende Beschreibung.
Diese betrifft zwei· Beispiele von Anlagen für den Betrieb mit Gleich- (Batterie-) Strom, und, zwar eine, die mit einem Hilfsrelais (Fig. 3) arbeitet, und eine mit den bereits oben mehrfach erwähnten Vorteilen, die ohne jedes Hilfsrelais arbeitet (Fig. 4a und 4b in Zusammenhang mit Fig. 3).
Für die Leitungsführung wird die bereits zum Stand der Technik gehörende, in Fig. 1 schemata sch dargestellte Schaltung angewandt, also eine Zweidrahtschaltung, in die die bereits genannten verschiedenen Schaltmittel zum Auftrennen einer Leitung oder zum Kurzschließen beider eingefügt sind. Hierbei ist nur die Anordnung der Fensterscheibenfolien1 erfindungsgemäß von der üblichen abweichend. Diese umgeben nicht, wie üblich, (vgl. Fig. 1), das zu schützende Fenster als Kreis mit den Zuleitungen in einer Ecke, sondern als zwei
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Halbkreise, so daß jeder Halbkreis in einer der beiden Leitungen ι bzw. 2 Hegt.
In der ernndumgsgemäßeo Anordnung ist die Speisestromquelle, die, wie Fig. 3 zeigt, aus der - 5 Batterie B besteht, die zweckmäßig ständig über Gleichrichter vom Netz gespeist wird (nicht dargestellt), am Ort der alarmgebenden Einrichtung Al aufgestellt. Sie ist mit den Signallei tungeni 1, 2 über eine Doppelleitung verbunden.
Diese Doppelleitung kann frei und ungeschützt verlegt werden, weil ein: Vorteil der erfinderischen Schaltung darin besteht, daß auch beim Durchschneiden oder Kurzschließen dieser Doppelleitung der Alarm ausgelöst wird. Die Arbeitsweise dieser Anordnung ist folgende: Im Ruhezustand ißt Relais R erregt und hält den Stromkreis der Alarmeinriohtung Al offen (B, Leitung 1, Kontakte usw., R, Leitung 2, B, Al, Stromquelle, r in ausgezogener Stellung). Wird die Leitung 1, 2 kgendwie unterbrochen, so fällt R ab und schaltet Al ein. Wird die Leitung 1, 2 irgendwo kurzgeschlossen1, so wird R ebenfalls stromlös·, weil die Spannung fehlt, und fällt ab, so daß1 der Alarm ertönt (Relaiskontakt r in gestrichelter Lage). Bei'. Kurzschluß der Lei tungeni i, 2 wird die ■ Batterie B durch Sicherheitswiderstände W vor Zerstörung geschützt.
Für das zweite Ausführungsbeispiel ist Fig. 3 in Zusammenhang mit Fig. 4 a, 4b zu betrachten). Diese Anordnung unterscheidet sich von dem vorigen nur durch die andere Gestaltung der alarmgebenden Einrichtung, daher ist Fig. 4 a als Ersatz des Teils >rechts der Trennzeichen T-T der Fig. 3 gedacht.
Die Fig. 4a, 4b zeigen eine alarmgebende Eimrichtung gemäß der Erfindung ohne jedes Hilfsrelais. Ist diese Anlage erst einmal betriebsfertig gemacht., so kann sie auch durch raffinierteste Maßnahmen nicht mehr außer Betrieb gesetzt werden. Selbstverständlich ist Vorsorge getroffen, daß die Anlage z. B. am Tage abgeschaltet werden kann.
Die alarmgebende Einrichtung nach Fig. 4b ist als selbständiges Aggregat ausgebildet, das an geeigneter Stelle über Stecker angestöpselt wird.
Zweckmäßig können mehrere solcher Aggregate in verschiedenen Räumen angeschaltet werden, die lediglich durch eine Doppelleitung miteinander verbunden sind. Eine unbefugte Beeinflussung führt unweigerlich zur Alarmgabe. Als Alarmgerät ist in Fig. 4b eine Glocke üblicher Bauart gezeigt, die lediglich mit drei statt zwei Ableitungen versehen ist. Von der Hilfsbatterie B1 führt einerseits eine Verbindung zur äußeren Magnetwicklung, andererseits zum Unterbrecher (am Klöppel). Die ankommenden Signalleitungem 1, 2 führen über einen nicht dargestellten Schutzwiderstand zu den beiden Enden der Magnetwicklung. Die Wirkungsweise dieser Ausbildung ist derart., daß die für jedes Aggregat vorgesehene Batterie B1 (Trockenbatterie oder Akkumulator) in der üblichem Weise das Ge* rät zum Tönen bringt. Es wird aber zum Schweigen gebracht, sobald von der Zentralbatterie B der Amlage Strom über die Leitungen 1, 2 zum Arbeitsmagnet des Geräts fließt, weil dieser Strom vom der Batterie B den Magneten dauernd anzieht, also den Unterbrecherkontakt (am Klöppel) ausschaltet. Die Folge dieser Anordnung ist also, daß das Gerät nur tönt, wenn- der Strom der Batterie B infolge Öffnems oder Kurzschluß der Leitungen is 2 ausbleibt. Es leuchtet ein, daß statt einer Glocke z. B. auch eine Sirene in sinnemtsprechender Weise verwandt werden kann.
Aus dem eben Gesagten ist aber auch zu erkennen, daß beim Abtrennen eines Alarmgeräts weiter Alarm gegeben wird, da es ja von der eingebauten Batterie B1 gespeist wird. Die Wirkungsweise wird noch verstärkt, wenn man vier Aggregate an verschiedenen Orten einbaut, die derart untereinander verbunden sind, daß je zwei Aggregate in Reihe und je zwei solcher Reihen parallel geschaltet sind. Denn bei dieser Schaltung wird bei unrechtmäßiger Entfernung eines Aggregats nicht nur dieses, sondern auch das mit diesem in Reihe geschaltete Aggregat Alarm geben, während- die beiden anderen für die Kontrolle der Anlage erhalten bleiben.
Mit der soeben beschriebenen Anordnung wird nach einer Weiterbildung der Erfindung die Einrichtung einer zusätzlichen Fernmelde- und Notrufanlage betrieben. Nimmt man beispielsweise an, daß eine Alarmeinrichtung in einem alleinstehenden Haus eingerichtet ist, so kann durch Verbindung dieses Hauses mit einem benachbarten mittels einer Doppelleitung eine gegenseitige Verständigung zwischen beiden Häusern dadurch erzielt werden, daß eine von zwei in Reihe geschalteten alarmgebenden Einrichtungen^ im Nachbarhaus angebracht wird, wodurch zugleich beim Einbruch in das erste Haus der Alarm auch im zweitem gegeben wird. Wird nun im Haupthaus eine Taste od. dgl. so angeordnet, daß mit ihr die Leitung zwischen den Häusern kurzgeschlossen werden kann, so wird bei jedem Tastendruck die Glocke im Nachbarhaus ertönen, ohne daß dadurch die Alarmanlage in ihrer Hauptaufgabe beschränkt wird. Entsprechend1 wird die ankommende Leitung im Nebenhaus mit einer Taste versehen, die diese Leitung auftrennt. Bei ihrem Druck wird demnach die Glocke dieser Reihe im Haupthaus ertönen1. Es ist also möglich, mit dieser Einrichtung Morsezeichen zu geben, und zwar in beiden Richtungen.
Diese Vorrichtung kann aber noch durch eine weitere Anordnung vervollkommnet werden, indem man die Doppelleitung1 zwischen den Häusern noch für eine an sich bekannte Fernspreeheinrichtung ausnutzt. Die Fernsprechgeräte werden in diesem Fall auf beiden Seiten der Doppelleitung über Kondensatoren angeschaltet. Natürlich kamm die Querverbindung zwischen beiden Häuserm beliebig lang sein, also auch zu einem entfernt liegenden Haus führen.
Die einzelnen Alarmaggregate werden erfin^- dungsgemäß in kleinen mit Schallöchern versehenen Panzergehiäusen untergebracht, an deren Rückseite ein Stecker sitzt, in den die Zuleitungen unverwechselbar (weil sie richtig gepolt sein müssen)
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eingestöpselt werden. Um niun zu verhindern, daß beim widerrechtlichen Entfernen eines Aggregats von der Signalleitung durch schnelles Wiedereinstöpseln oder durch Anschalten einer Hilfsstromquelle der Alarm unterbrochen wird, wird die Steckeröfrnung im Gehäuse durch eine Falle geschlossen, die durch eine Feder bewegt und durch eine Sperre festgehalten wird. Hierdurch, wird das Tönen des von der Signalleitung getrennten Aggregats sichergestellt. Denn in dem Panzergehäuse ist außer der Alarmglocke oder -sirene die Batterie eingebaut, die, wie oben beschrieben, fest mit dem Gerät zusammengeschaltet ist.
Damit nun die Aggregate von der Herstellung über den Transport bis zur Montage an die Sigiialleitung nicht etwa zu tönen anfangen, sind zwei Sicherungen vorgesehen: 1. die soeben erwähnte Falle wird durch einen Holzkeil an ihrem Schließen gehindert, so daß also die Steckeinrichtung zugänglieh bleibt, 2. der Unterbrecherkontakt der Glocke oder Sirene wird durch ein zwischengeschobenes Isolierblatt, das von außen entfernt werden kann, unwirksam gemacht, so daß also kein Strom von der eingebauten Batterie zum Magneten des Geräts fließen kann. Die Montage der Aggregate erfolgt dann so, daß die Stecker der fertig verlegten Signalleitungen eingestöpselt, sodann der Holzkeil, der die Falle festhält, und schließlich der Isolierstreifen aus dem Unterbrecherkontakt entfernt werden. Jedes Aggregat wird dann kurz anschlagen, wobei die Magneten erregt und durch die Signalbatterie erregt gehalten werden.

Claims (14)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Alarmanlage, bei der nur zwei Signalleitungen vorgesehen sind, deren Unterbrechung und/oder Überbrückung den Alarm auslöst, dadurch gekennzeichnet, daß die praktisch widerstandslosen Signalleitungen (1, 2), in die die' verschiedenen die Unterbrechung bzw. Überbrückung bewirkenden Kontakte, Schmelz-, Zerreiß-, Stolperdrähte, die Licht- (Infrarot-) Sicherungen und Pegelkontakte (K) sowie die Metallfolien an Fensterscheiben u. dgl. eingefügt sind, zwischen dem alarmgebenden Teil (Al) und der Stromquelle (B) angeordnet sind-, die den signalauslösenden Stromkreis speist.
2. Alarmanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromquelle (B) am Ort der alarmgebenden Einrichtung (Al) aufgestellt und mittels einer Doppelleitung mit den Signalleitungen (1, 2) verbunden ist.
3. Alarmanlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein einziges Relais (R) vorgesehen ist, das sowohl bei Unterbrechung als auch' bei Kurzschluß der Signalleitungen (1, 2) abfällt und den Alarm auslöst.
4. Alarmanlage nach' Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die am Rand von Fensterscheiben u. dgl. angebrachten Metallfolien (F) zwei halbkreisförmige Leitungsteile bilden, die beide jeweils in einer der beiden Signalleitungen (1, 2) liegen.
5. Alarmanlage nach Anspruch 1, 2 und 4, dadurch' gekennzeichnet, daß sie ohne besonderes Hilfsrelais arbeitet und daß die alarmgebende Einrichtung in an sich bekannter Weise so eingerichtet ist, daß der über die ungestörten Signalleitungen (1,2) fließende Ruhestrom unter Ausschluß der Unterbrechereinrichtung den Arbeitsmagneten der Glocke oder Sirene dauernd erregt.
6. Alarmanlage nach Anspruch; 1, dadurch gekennzeichnet, daß1 die alarmgebende Einrichtung (Al) in an sich bekannter Weise durch eine örtliche HiKsbatterie (.B1) zur Signalgabe gebracht wird.
7. Alarmanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die alarmgebende Einrichtung (Al) als selbständiges Aggregat gebaut und an die Signalleitung (1, 2) angestöpselt wird.
8. Alarmanlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Aggregat in ein Panzerschränkchen mit Schallöffnungen eingebaut ist.
9. Alarmanlage nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungseinrichtung des Aggregats durch eine automatische Falle nach Abtrennung des Aggregats von der Signalleitung gesperrt ist.
10. Alarmanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere alarmgebende Einrichtungen vorgesehen sind.
11. Alarmanlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Einrichtungen teils in Reihe, teils parallel geschaltet sind.
12. Alarmanlage nach Anspruch 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein alarmgebendes Aggregat oder mehrere an einem oder mehreren entfernten Orten aufgestellt sind und durch eine Doppelleitung mit der Mutteranlage verbunden sind.
13. Alarmanlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß Schalter, z. B. Tasten, Impulsgeber, Nummernscheiben od. dgl., vorgesehen sind, die durch Öffnen oder Kurzschließen der Doppelleitung eine Signalgabe von Hand ermöglichen! (Notruf).
14. Alarmanlage nach: Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet1, daß die Doppelleitung zwischen den Einzelanlagen; mit Fernsprechanlagen (z. B. OB-Anlagen) kapazitiv verbunden sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 398622, 533221, 563590, 698313, 732 994;
französische Patentschrift Nr. 1 085 295;
britische Patentschrift Nr. 198755;
USA.-Patentschrift Nr. 2086405.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 708/88 11.56

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