DEM0027573MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 4. Juli 1955 Bekanntgemacht am 6. September 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kreissägenblatt-SpannvoTrichtung
mit einem auf der Antriebswelle sitzenden Antriebsflansch und einem in oder auf die Antriebswelle schraubbaren Spannflansch.
Wird die motorisch in vielen Fällen mit sehr hoher Drehzahl angetriebene Antriebswelle schnell oder
ruckartig abgebremst, um das lange Zöit währende
Auslaufen des Kreissägenblattes zu vermeiden, so besteht die Gefahr, daß sich der das Kreissägenblatt
festhaltende Spannflansch löst, und daß durch diesen Spannflansch und auch durch das alsdann
nicht mehr festgehaltene Sägenblatt Verletzungen von Personen eintreten können.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, das erwähnte ungewollte Lösen des Spannflansches
zu verhindern, mit anderen Worten: die ganze Spannvorrichtung mit einer Sicherung auszurüsten.
Ddese Sicherung besteht erfindungsgemäß darin, daß entweder der Spannflansch oder die Antriebswelle
nach Art einer Spannzange ausgebildet ist und Gewindeteile trägt, die zwecks Sicherung des
Spannflansches radial in das Innengewinde des anderen Teiles einpreßbar sind. Auf diese Weise ist
ein ungewolltes Lösen des Spannflansches wirksam verhindert.
Es sind zwar bereits Vorrichtungen bekanntgeworden, bei denen eine in Längsrichtung mit
Schlitzen versehene Hülse, die Außengewinde aufweist und teilweise konisch gestaltet ist, durch eine
ebenfalls zum Teil konisch ausgebildete Überwurf-
609 617/51
M 27573 Ib/38a
mutter auf eine Welle od. dgl. angepreßt wird. Auch bei Spannvorrichtungen für Sägen hat man
hiervon bereits Gebrauch gemacht. Jedoch dienen diese Vorrichtungen lediglich zur Befestigung
zweier Teile gegeneinander und nicht zur Sicherung gegen Verdrehung des Spannflansches. Außerdem
\vürde lediglich die Übertragung der Merkmale der bekannten Anordnung auf den Erfindungsgeigenstand
nicht ausreichen, da die an sich übliche Ausführungsform
für Kreissägenblatt-Spannvorrichtungen dadurch in den Ausmaßen erheblich vergrößert
werden müßte und infolge der Verwendung einer Spannmutter auch praktisch keine Möglichkeit
vorhanden, ist, diese so anzuordnen, daß die Sicherungsvorrichtung vom freien Ende der Antriebswelle
aus betätigt werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in einem mittleren Längsschnitt
dargestellt.
Mit der motorisch angetriebenen Welle ι ist in bekannter Weise der Antriebsflansch 2 drehschlüssig
fest verbunden. Im Antriebsflansch 2 sind einige Mitnehmerstifte 3 befestigt, die in Löcher 4 des
einzuspannenden Kreissägenblattes 5 eingreifen·. In die zentrale Gewindebohrung 6 der Antriebswelle 1
greift der zentrale!, mit Außengewinde versehene Zapfen 7 des Spannnansches· 8 ein. Durch Einschrauben
und Anziehen des Spannflansches 8,' der zu diesem Zweck mit Löchern 9 für den Eingriff
eines geeigneten Werkzeuges versehen ist, wird das Sägeblatt 5 in bekannter Weise eingespannt.
Im gezeichneten Beispiel ist die Verbindung der Teile 1, 7 nach Art einer Spannzange ausgebildet.
Das freie Ende1 des Gewindezapfens 7 ist mit einigen Radialschlitzen 10 und mit einem Innenkonus
11 versehen, der in eine zentrale Bohrung 12
des Zapfens 7 übergeht. In der Bohrung 12 ist ein Schraubenbolzen 13 verschiebbar gelagert, der
einerseits den in den erwähnten Innenkonus 11 eingreifenden
Spreizkonus 14 und andererseits ein Außengewinde 15 trägt, auf welchem eine sich auf
dem Spannflansch 8 abstützende Mutter 16 angeordnet ist.
Wenn das Sägeblatt 5 in bekannter Weise eingespannt ist, dann wird die Mutter 16 angezogen,
wodurch der Spreizkonus 14 zwischen die geschlitzten
Endteile oder Zungen des Gewindebolzens 7 hineingezogen wird. Durch den Spreizkonus 14
werden dann die das Außengewinde tragenden Zungen in radialer Richtung fest in das Gegengewinde
6 der Antriebswelle ι gepreßt, wodurch ein unbedingt fester Sitz des Spannflansches gewährleistet
ist,
In dem Spreizkonus 14 oder im Schraubenbolzen 13 kann ein Querstift 17 angeordnet sein, der in
einen der Schlitze 10 eingreift, wodurch der ■Schraubenbolzen 13 gegen Drehung gesichert ist.
Soll der Spannflansch gelöst werden, dann hat man nur nötig, die Mutter 16 zu lockern, so daß
sich der Spreizkonus 14 in der gezeichneten Figur etwas nach links bewegt, Sollte diese Lösebewegung
nicht selbsttätig, eintreten, so genügt ein, kleiner axialer Schlag auf den Schraubenbolzen 13 oder
die Mutter 16. Da, nunmehr die feste Ineinanderpressung
der Gewindegänge aufgehoben ist, kann der Spannflansch 8 in üblicher Weise aus der Antriebswelle
ι herausgedreht werden.
Die Erfindung ist auch dann anwendbar, wenn im Gegensatz zum dargestellten Ausführungsbeispiel
die Antriebswelle an· ihrem Ende mit einem Gewindezapfen versehen ist und der in diesem; Fall
mit Innengewinde versehene zentrale Zapfen: des Spannflansches auf den Gewindetzapfen der An^
triebswelle aufschraubbar ist. Auch in diesem Fall kann durch die Anordnung eines axialen Spreizbolzens
für das feste Ineinanderpressen der Gewinde gesorgt sein.
Claims (2)
1. Kreissägenblatt-Spannvorrichtung mit
einem auf der Antriebswelle sitzenden Antriebsflansch und einem in oder auf die Antriebswelle
schraubbaren Spannflansch, dadurch gekennzeichnet, daß entweder der Spannflansch oder
die Antriebswelle nach Art einer Spannzange ausgebildet ist und Gewindeteile trägt, die
zwecks Sicherung des Spannflansches radial in das Innengewinde des anderen Teiles einpreßbar
sind.
2. Spannvorrichtung nach Anspruch: 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zentrale Gewindezapfen (7) des Spannflansches (8) teilweise
radial geschlitzt und mit einem Innenkonus (11)
versehen ist, in den der Spreizkonus (14) eines. im Gewindezapfen (7) gelagerten Schraubenbolzens
(13) eingreift, dessen Mutter (16) sich
auf dem Spannflansch (8) abstützt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 917745.
Deutsche Patentschrift Nr. 917745.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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