DEN0001943MA - Transmissionsbänder, welche aus einer thermoplastischen Masse bestehen, die eine oder mehrere Einlagen aus einem wenig dehnbaren Material mit hoher Zugfestigkeit enthält - Google Patents

Transmissionsbänder, welche aus einer thermoplastischen Masse bestehen, die eine oder mehrere Einlagen aus einem wenig dehnbaren Material mit hoher Zugfestigkeit enthält

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DEN0001943MA
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DE
Germany
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transmission belts
inserts
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thermoplastic mass
thermoplastic
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Expired
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English (en)
Inventor
Leonardus Frans Helène Eindhoven Maas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf Transmissionsbänder, wie Treibriemen und Antriebseile.
Es ist bekannt, Transmissionsbänder aus Leder, Textilien oder ähnlichen wenig dehnbaren Materialien herzustellen. Auch wurden zu diesem Zweck dehnbare Materialien, wie Gummi und thermoplastische Stoffe verwendet, wobei zur Vermeidung einer störenden Dehnung bisweilen Verstärkungen in Form von meist aus Textilien bestehenden Einlagen im Material vorgesehen sind, welche die mechanische Belastung im wesentlichen aufnehmen können.
Zur Verbindung der Enden von Transmissionsbändern werden im allgemeinen mechanische Mittel, wie metallene Riemenschlösser, verwendet, während in den Fällen, in denen sich das Material dazu eignet, die Verbindung auch wohl durch Kleben hergestellt wird. Solche Verbindungen haben den Nachteil, dass die Verbindungsstelle in ihrer Beschaffenheit von derjenigen des Transmissionsbandes selbst abweicht, was einem geräuschlosen und stossfreien Lauf abträglich ist.
Auch wurden endlose Transmissionsbänder aus Gummi oder thermoplastischen Materialien und mit diesen Stoffen getränkten Textilien hergestellt. Ein Nachteil endloser Bänder besteht darin, dass sie nur in einer beschränkten Zahl von Normalmassen verfügbar sind, dass die bei Belastung auftretende Dehnung durch mechanische Mittel, wie Führungsräder, ausgeglichen werden muss, und dass die Bänder infolge ihrer Dehnung vielfach bereits unbrauchbar werden, bevor ihre Abnutzung dazu Anlass geben würde.
Bei aus thermoplastischen Materialien zusammengesetzten Transmissionsbändern kann die Verbindung leicht durch thermisches Schweissen oder durch Kleben hergestellt werden. Eine etwa im Betrieb auftretende Dehnung kann dann einfach durch Kürzen oder Neuverbinden ausgeglichen werden. Diese Materialien haben aber den Nachteil, dass sowohl die elastische als auch die bleibende Dehnung besonders gross ist.
Die Erfindung, bei der die obenerwähnten Nachteile vermieden sind, bezieht sich auf Transmissionsbänder, die aus einer thermoplastischen Masse bestehen, welche eine oder mehrere Einlagen aus einem wenig dehnbaren Material mit hoher Zugfestigkeit enthalten, welche die mechanische Belastung im wesentlichen aufnehmen können, und weist das Kennzeichen auf, dass diese Einlagen mit der thermoplastischen Masse fest verbunden sind, so dass sie sich nicht verschieben können, und dass die Bänder derart bemessen sind, dass die thermoplastische Masse an sich bereits die Belastung aushalten kann.
Zur Herstellung der Transmissionsbänder kommen verschiedenartige thermoplastische Werkstoffe in Frage. Die Wahl wird im wesentlichen durch die mechanischen Eigenschaften bestimmt. Plastifiziertes Polyvinylchlorid und im wesentlichen Vinylchlorid enthaltende Kopolymere z. B. haben sich als besonders geeignet erwiesen.
Für die Kerne können Materialien verwendet werden, wie sie bereits für endlose Antriebseile Anwendung finden, z. B. Textilien und Metalle.
Die Bänder können in jedem gewünschten Querschnitt, z. B. durch Umspritzen der Einlagen, auf einfache Weise hergestellt werden.
Die Haftung der Einlagen am thermoplastischen Material kann durch Verwendung einer Zwischenschicht erhöht werden, die aus einem Stoff besteht, der sowohl am Material der Einlagen als auch an der thermoplastischen Masse gut haftet. Bei Einlagen aus Textilien ergibt sich durch Tränkung mit einem solchen Stoff eine sehr gute Haftung. Besonders geeignet sind zu diesem Zweck Dispersionen von Polyvinylchlorid in Weichmachern, die unter dem Namen "Plastisolen" bekannt sind.
Die Enden der Transmissionsbänder nach der Erfindung können ohne Bedenken immer von neuem durch thermisches Schweissen oder durch Kleben miteinander verbunden werden; denn im Betrieb tritt trotz der Anwendung von thermoplastischen Materialien keine störende Dehnung auf, da die Belastung im wesentlichen von den Einlagen aufgenommen wird, die nicht dehnbar sind und sich nicht verschieben können. An der Verbindungsstelle selbst kommt zwar die volle Belastung auf das zwischen den Enden der Einlagen befindliche Material, aber dies hat keine nachteiligen Folgen, da einerseits der Querschnitt im Verhältnis zur Belastung hinreichend gross gewählt ist und andererseits das Transmissionsband nur über eine sehr geringe Länge keine Einlage enthält und folglich eine grosse spezifische Dehnung an der Verbindungsstelle keine nennenswerte Dehnung des Transmissionsbandes herbeiführen kann.
In der beiliegenden Zeichnung ist in Fig. 1 ein Transmissionsband nach der Erfindung im Querschnitt und in Fig. 2 ein Längsschnitt einer durch thermisches Schweissen erhaltenen Verbindung der Enden eines solchen Transmissionsbandes dargestellt. In diesen Figuren ist mit 1 eine Einlage bezeichnet, die z. B. aus Textilien besteht, welche mit einer Dispersion von 1 Teil Polyvinylchlorid in 1 Teil Dioctylphthalat getränkt und so mit einer dünnen Schicht 2 dieses Materials überzogen sind. Die Einlage ist mit einer Polyvinylchloridmasse 3 umspritzt, welche 40 % Dioctylphthalat enthält. In Fig. 2 ist die Unterbrechung der Einlage an der Verbindungsstelle mit 4 angedeutet.

Claims (3)

1. Transmissionsbänder, welche aus einer thermoplastischen Masse bestehen, die eine oder mehrere Einlagen aus einem wenig dehnbaren Material mit hoher Zugfestigkeit enthält, welche die mechanische Belastung im wesentlichen aufnehmen können, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlagen mit der thermoplastischen Masse fest verbunden und die Bänder derart bemessen sind, dass die thermoplastische Masse an sich die mechanische Belastung aushalten kann.
2. Transmissionsbänder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlagen mit der thermoplastischen Masse mittels eines sowohl am Material der Einlagen als auch an der thermoplastischen Masse haftenden Stoffs fest verbunden sind.
3. Transmissionsbänder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem plastifizierten Polyvinylchlorid bestehen, welches Einlagen aus Textilien enthält, die mit in Weichmachern dispergiertem Polyvinylchlorid getränkt sind.

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