DEN0006241MA - - Google Patents

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DEN0006241MA
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barium
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Description

BTJNDESREPUBXIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 20. Oktober 1952 Bekanntgemacht am 27. September 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
PATENTANMELDUNG
KLASSE 21g GRUPPE 13 31 INTERNAT. KLASSE H 01 j
N 6241 VIII c/21g
Johannes Jacobus van der Spek und Jan Coenraad van Vessem,
Eindhoven (Niederlande)
sind als Erfinder genannt worden
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken, Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dipl.-Ing. K. Lengner, Patentanwalt, Hamburg 1
Verfahren zur Herstellung eines im wesentlichen aus Barium bestehenden wirksamen Fangstoffmaterials und gemäß diesem
Verfahren hergestellter Fangstoff
Die Priorität der Anmeldung in den Niederlanden vom 23. Oktober 1951 ist in Anspruch genommen
Die Erfindung' bezieht sich auf ein Verfahren
zur Herstellung1 eines im wesentlichem aus Barium bestehenden, wirksamen Fangstoffes, bei dem Barium unter einer Atmosphäre von Argon oder
»5 einem anderen Edelgas geschmolzen wird.
Weiter bezieht sich die Erfindung auf den nach diesem Verfahren erhaltenen Fangstoff.
T Bekanntlich kann die Wirksamkeit eines Barium-
\ fangstoffes dadurch gesteigert werden, daß das ίο Barium in Anwesenheit eines Edelgases oder eines unedlen Gaseis verdampft wird. Dies hat den Nachteil, daß der Gleichgewichtsdiuck dieses Aktivier rungsgaseis später im Fangstoffraum verhältnismäßig hoch ist.
Es ist beispielsweise auch bekannt, bei der Her-Stellung von Fangstoffelememten für Elektronenröhren Barium in einer Argonatmosphäre in einr seiitig geschlossene, nahtlose Nickelröhren einzufüllen.. Auch kondensiertes kolloidales Barium ist unter Argon behandelt worden,.
Die Erfindung schafft ein Verfahren zur Herstellung eines wirksamen, im wesentlichen, aus Barium bestehenden Fangstoffes, bei dem der Gleichgewichtsdruck des Aktivierungsgases mög1-
609 620/371
N 6241 VIII c/21g
liehst niedrig ist und andere Gase so viel wie möglich, entfernt werden:.
Bei einem Verfahren zur Herstellung eines im 'wesentlichen, aus Barium bestehenden, wirksam en Fangstoffes wird gemäß der Erfindung durch unter einer Atmosphäre von Argon oder einem anderen Edelgas geschmolzenes Barium ein Gasstrom hindurchgeführt, der im wesentlichen aus Edelgas, vorzugsweise Argon, und zu einem kleinen Teil
ίο aus Stickstoff besteht, wonach, das Barium abgekühlt und weiter verarbeitet wird. Zweckmäßig wird der Gasstrom so lange durch das Barium hindurchgeiführt, daß das Endeirzeugnis 0,5 bis 2,5 Gewichtsprozent Stickstoff enthält. Der vorhandene Wasserstoff ist dann so gut wie möglich aus dem Barium entfernt'worden,'. : s ; ' ......
Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Handelsübliches Barium wird unter Argon geschmolzen, und, ein Gasstrom von 92% Argon und, 8°/o Stickstoff 20 Minuten, durch, die Flüssigkeit hindurchgeführt. Nach Abkühlung zeigt, es sich, daß das Barium 1 Gewichtsprozent Stickstoff. enthält. Von, dem noch im Barium aufgenommenen Gesamtigasvolumen bestehen 75 °/o aus Stickstoff und, 25 °/o aus Wasserstoff. Letzteres bildet einen großen, Vorteil, da, der Gleichgewichtsdruck für Wasserstoff über dem gerade verdampften Fangstoff dann niedrig ist und darum in. Elektranenröhren, vielfach, frei werdender Wasserstoff leicht:
aufgenommen, werden kann. Das im Barium· vorhandene Gas ist hinreichend,., um das verdampfte Barium zu. aktivieren.

Claims (1)

  1. Patentansprüche?
    i. Verfahren zur Herstellung eines im wesentlichen aus Barium" bestehenden wirksamen. Fangstoffes, bei dem Barium unter1 einer Atmosphäre von Argon oder einem anderen. Edelgas geschmolzen wird, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Barium ein Gasstrom hindurchgeführt wird, der im wesentlichen aus Edelgas, vorzugsweise Argon, und zu einem, kleinen Teil aus Stickstoff besteht.
    . 2. Verfahren nach Anspruch, 1, dadurch gie- · kennzeichnet, daß so lange Gas hindurchgeführt wird, bis das Barium 0,5 bis 2,5 Gewichtsprozent Stickstoff enthält,.
    . 3. Verfahren, nach Anspruch ί oder 2, diadurch .,gekennzeichnet, daß so* lange Gas hinrdurchgeführt wird,' bis das im Barium vorhandene Gas zu etwa 75 % aus Stickstoff besteht."
    4. Gemäß dem Verfahren, nach einem der vorangebenden Ansprüche hergestellter Fangstoff.
    In, Betracht gezogene Druckschriften,:
    Espe-K η oll: »Werkstoffkunde der Hochvakuumtechnik«, 1936, S. 106, Zeilen 22 bis 24.

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