DEN0008321MA - - Google Patents

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DEN0008321MA
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conveyor belt
fruits
light cone
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photoelectric device
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 18. Januar 1954 Bekanntgemacht am 15. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Es sind Sortiervorrichtungen für Hülsenfrüchte u. dgl. bekannt, bei denen der Sortiervorgang nach der Farbe des zu sortierenden Gutes mit Hilfe von Photozellen gesteuert wird. Zum Beispiel ist es bekannt, mit Hilfe einer Photozelle die einzelnen Hülsenfrüchte od. dgl. je nach ihrer Farbe unterschiedlich elektrostatisch aufzuladen und die in einem elektrischen Feld auf die frei fallenden geladenen Teilchen ausgeübte Kraft zur Sortierung, z. B. zur Aussonderung von verdorbenen Hülsenfrüchten zu verwenden. Nachteilig ist,, daß insbesondere bei Hülsenfrüchten die aus Ladung und elektrischer Feldstärke des elektrischen Feldes gebildete Ablenkkraft verhältnismäßig klein ist, so daß lange Fallstrecken erforderlich sind. Auch ist der Sortiereffekt häufig nicht hinreichend frei von Fehlern. Es ist auch eine Sortiervorrichtung bekannt, bei der das sortierende Gut auf einem durchsichtigen Transportband aufliegt, unter dem die Photozellensteuerung angebracht ist. Die Photozelle steuert nach der· Farbe des zu sortierenden Gutes einen Luftstrom, der fehlfarbige Bestandteile des zu sortierenden Gutes von dem Band herunterbläst. Diese Sortiervorrichtung eignet sich wegen der durch die Transportbandgeschwindigkeit vorgeschriebenen, verhältnismäßig langsamen Sortiergeschwindigkeit praktisch nicht zum Sortieren von Hülsenfrüchten.'
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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Sortierung von Hülsenfrüchten u.dgl.. nach der Farbe mit Hilfe einer photoelektrischen Vorrichtung und mit einem Transportband V-förmigen Querschnitts für die Zufuhr der Früchte sowie einem Sonderauslaß für die in der Farbe abweichenden Früchte. Die Früchte verlassen einzeln das Transportband und durchfallen danach die Herzlinie des Lichtkegels der photoelektrischen Vorrichtung. Die Erfindung besteht darin, zwischen dem Punkt, an dem die Früchte das Transportband verlassen, und dem Schnittpunkt der Bahn der Früchte mit der genannten Herzlinie des Lichtkegels ein Führungsrohr für die Früchte anzuordnen, das vom Ende des Transportbandes ab nach unten gemäß einer an die Geschwindigkeit des Transportbandes angepaßten parabolischen Krümmung abgebogen ist und in einen in Richtung der Tangende am unteren Punkt des parabolischen Teiles angeschlossenen, bis in die Nähe des Lichtkegels der photoelektrischen Vorrichtung führenden, geraden Teil übergeht, der mit der Horizontalen einen Winkel von ungefähr 70 ° bildet.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind vor allem darin zu sehen, daß die Durchflußgeschwindigkeit der zu sortierenden Früchte und damit die Sortiergeschwindigkeit der Vorrichtung bei gleichmäßigen Abstand der fallenden Früchte untereinander sehr hoch gewählt werden kann. Die Leistungsfähigkeit wird nicht mehr beeinträchtigt durch Ungleichmäßigkeiten in der Bahn und in dem Abstand der zu sortierenden Früchte, worin ein besonderer Vorteil gesehen wird. Die Sortiergeschwindigkeit ist lediglich begrenzt durch die Reaktionsgeschwindigkeit der photoelektrischen Zellen und der durch die Zellen betätigten Hilfsorgane. Die Früchte werden bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung stets genau in die Herzlinie des Lichtkegels der photoelektrischen Vorrichtung eingeführt, was für das sichere und fehlerfreie Arbeiten von Vorteil ist. Auch treten beim Übergang des V-förmigen Transportbandes in das Führungsrohr durch Anprall der Früchte gegen die Wand des Führungsrohres keine Unregelmäßigkeiten mehr auf.
Die Erfindung wird im folgenden, an Hand, einer lediglich ein Ausführungsbeiiispiel darstellenden Zeichnung weiter erläutert, die eine vorzugsweise verwendete Vorrichtung schematisch darstellt. Es
■5° zeigt
Fig. ι eine Obenansicht mit teilweisem Schnitt auf eine erfindungsgemäße Vorrichtung,
Fig. 2 eine Vorderansicht mit teilweisem Schnitt nach der Linie H-II der Fig. 1,
Fig. 3 eine teilweise Seitenansicht mit Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 1 und
Fig. 4 ein Teil der Vorrichtung in Ansicht.
Als Beispiel wird das Sortieren von, Hülsenfrüchten beschrieben. Das Auslaßrohr 1 eines Füllbehälters endet in einem zidkzäckförmigen Teil, dessen Beine vorzugsweise unter 45° mit der Horizontalen stehen. Dadurch, werden Aufstauungen vermieden, die durch den Druck im Behälter entstehen können. Zur Regelung der Durchgangsöffnung ist ein Schieber 4 im Rohr 1 angeordnet. Aus dem zickzackförmigen. Rohr fallen die zu sortierenden Hülsenfrüchte auf eine vibrierendie Rinne 5, die unter ο bis io° mit der Horizontalen angeordnet ist.
Die Rinne 5 vibriert mittels eines auf dem Lichtnetz (50 Per./Sek.) angeschlossenen, Elektromagneten. Die Mittellinie des Kernes des Elektromiagnleten schließt einen Winkel von ±55° mit dem Boden der Rinne ein (Fig. 2).
Die Amplitude der Vibrationen ist durch bekannte Mittel einstellbar. Die vibrierende Rinne endet über einem Transportband 6, das in der Richtung des Pfeiles 9 über zwei Scheiben 7, 8 läuft, welche vorzugsweise ein. V-förmiges Profil besitzen^ Dieses Transportband läuft mit einer solchen Geschwindigkeit und hat eine solche Länge, daß die Hülsenfrüchte hintereinander unter bestimmten Zwischenabständen zu liegen kommen und über dem z.B. bei Bohnen gemäß deren Längsachse gerichtet werden.
Es hat sich, gezeigt, daß ein Abstand zwischen den Achsen der Scheiben 7, 8 von, 35 cm und eine Bandgeschwindigkeit von 1 m/Sek. gute Resultate gibt. Eine der Scheiben 7, 8 wird z. B. von einem nicht gezeichneten Elektromotor angetrieben.
Die Hülsenfrüchte fallen bei Scheibe 8 eine nach der anderen in, ein gebogenes Transportrohr 10, dessen oberes Ende trichterförrniig geformt sein kann. Die Mittellinie des unteren geraden Teiles dieses Rohres steht vorzugsweise unter einem WTinkel von + 700 mit der Horizontalen und, endet in einem Gehäusen. In diesem Gehäusen sind zwei photoelektrische Zellen 12, 13 angeordnet, die schräg zueinander liegen und auf die an sich bekannte Schirme und Farbfilter 14 gerichtet sind, die auch im Gehäuse angebracht sind. Die benötigte Beleuchtung geben die Glühbirnen 16.
Der Schnittpunkt dier Achsen der lichtempfindlichen Kegel der Zellen liegt in der Mittellinie des Endes des Rohres 10, wobei die drei Mittellinien in einer Fläche liegen. Senkrecht zu dieser Fläche und durch, den Schnittpunkt, der genannten, Mittellinie läuft die Mittellinie des Blasröhrchens 17. Durch dieses Röhrchen wird bei einer Abweichung der mit Hilfe der Schirme 14, 15 eingestellten Farbe ein Druckluftstrom gegen die Hülsenfrucht geblasen, so' daß diese Frucht in die dafür bestimmte Auslaßrinne 18 abgeführt wird. Die Früchte, welche die eingestellte Farbe besitzen, werden durch das Rohr 19 aus dem Gehäuse abgeführt. Die geneigte Stellung des Gehäuses erleichtert die Wirkung des Luftstoßes, so daß die Zeitdauer dieser Stöße auf ein Minimum beschränkt sein kann.
Das Blasrohr 17 mündet andererseits in ein.Ventilgehäuse 21, an das eine Druckleitung 22 angeschlossen ist. Durch ein Ventil 20 wird der Drucklufteinlaß im Blasrohr gesteuert. Wenn die. auf den Kernen 25, 26 sitzenden Magnetspulen 23, 24, welche parallel geschaltet sind, infolge eines von der photoelektrischen Zelle gegebenen Stromstoßes
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betätigt werden, ziehen, die Kerne ein auf der Ventilstange angeordnetes Plättchen an, wodurch das Ventil geöffnet wird.
Die beschriebene Konstruktion des elektromagnetischen Ventils macht sehr kleine Ventilausschläge möglich, wodurch eine schnelle Wirkung des Ventils gefördert: wird. Auch wird da,-durch die Produktion der ganzen Vorrichtung erhöht, weil die Trägheit der photoelektrischen. Zellen ίο und! des Ventils für die schnelle Wirkung der Vorrichtung maßgebend sind.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Sortiervorrichtung für Hülsenfrüchte u. dgl. mit a,uf die Farbe der Früchte ansprechender photoelektrischer Vorrichtung und Transportband mit V-förmigem Querschnitt für die Zufuhr der Früchte sowie einem Sonderauslaß für die in der Farbe abweichenden Früchte, wobei die Früchte das Transportband einzeln verlassen und fallend die Herzlinie des Lichtkegels der photoeilektrischen Vorrichtung passieren, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Punkt, wo die Früchte das Transportband verlassen, und dem Schnittpunkt der Bahn der Früchte mit: der Herzlinie des Lichtkegels ein Führungsrohr für die Früchte angeordnet ist, das vom Ende des Transportbandes ab' nach unten, gemäß einer an die Geschwindigkeit des Transportbandes angepaßten, parabolischen Krümmung gebogen ist und in einem in Richtung der Tangente im untersten Punkt des parabolischen Teiles angeschlossenen, bis in die Nähe des Lichtkegels der photoelektrischen Vorrichtung führenden geraden Teil übergeht, der mit der Horizontalen eiinlen. Winkel von ungefähr 70° bildet.
    Angezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 805 945; USA.-Patentschriften Nr. 2645343, 2646880; britische Patentschrift Nr. 667669.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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