CH303334A - Vorrichtung zur Sortierung von Gegenständen auf Farbe, insbesondere von Hülsenfrüchten und dergleichen, mit Hilfe mindestens einer photoelektrischen Zelle. - Google Patents
Vorrichtung zur Sortierung von Gegenständen auf Farbe, insbesondere von Hülsenfrüchten und dergleichen, mit Hilfe mindestens einer photoelektrischen Zelle.Info
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Description
Vorrichtung zur Sortierung von Gegenständen auf Farbe, insbesondere von Hülsenfrüchten und dergleichen, mit Hilfe mindestens einer photoelektrischen Zelle. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Sortierzmg von Gegenständen auf Farbe, insbesondere von Hülsenfrüchten und der gleichen, mit Hilfe mindestens einer photo- elektrrischen Zelle, welche Vorrichtung mit einem Einlass für die zu sortierenden Gegen stände und mit einem speziellen Auslass für die in Farbe abweichenden Gegenstände ver sehen ist.
Es sind schon Sortiervorrichtungen be kannt mit einem rotierenden Rad, das, am Umfang mit Saugöffnungen versehen ist, wo bei jede Saugöffnung ein Früchtchen fest halten kann. Der Radumfang ,dreht. einer photoelektrischen Zelle entlang, welche bei Farbeabweichimg durch ein Relais ein Ab stossorgan antreibt, das das Früchtchen in ein Auslassrohr wirft. Diese bekannten Vor richtungen sind konstruktiv verwickelt und erfordern viel Unterhalt und sind deswegen teuer, während sie nur eine beschränkte Ver wendungsmöglichkeit besitzen, weil die Saug öffnungen nur für eine bestimmte Form der Früchte berechnet sind.
Auch ist ein Nach teil, dass beim Ausfallen der zentralen Saug vorrichtung die ganze Batterie der Sortier- vorriehtung ausfällt.
Die Erfindung bezweckt, eine Sortiervor- richtung zu schaffen, welche konstruktiv sehr einfach ist, viele Verwendungsmöglich keiten hat und einfach zu unterhalten ist und wobei jede Sortiervorrichtung unabhän gig von den übrigen Sortiervorrichtungen ar-, beutet.
Die Vorrichtung gemäss der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die zu sor tierenden Gegenstände einer nach dem an dern aus einem Leitorgan fallend die photo elektrische Zelle passieren, wobei die in Farbe abweichenden Gegenstände mittels eines von dieser Zelle elektrisch gesteuerten Druckluftstrahls in den Auslass transportiert werden.
Weil .die zu sortierenden Gegenstände einer nach dem andern von einem bestimm ten Punkt aus fallen können, wird auto- niatisch und ohne mechanische Hilfsmittel ein bestimmter Abstand zwischen den aufein- anderfolgenden Gegenständen erreicht, wel cher Abstand hauptsächlich durch die Fall höhe bestimmt wird.
Der Minimum-Abstand zwischen an der photoelektrischen Zelle vorbei fallenden Ge genstände ist bestimmt durch die- Trägheit der photoelektrischen Zelle und der von der Zelle mittels .einer an sich bekannter Schal tung .gesteuerten Organe, wobei selbstver ständlich die photoelektrische Zelle die Ge- genstände einer nach dem andern muss sehen können.
Die Erfindung wird jetzt an Hand der schematischen Zeichnung beispielsweise weiter erläutert. Fig.1 ist eine Obenansicht, teilweise im Schnitt, eines Ausführungsbeispiels -der erfin- dungsgemässen Vorrichtung.
Fig.2 ist eine Vorderansicht der Fig.1, teilweise ein Schnitt (Blickrichtung gemäss der Linie 1I in Fig. 1).
Fig. 3 ist eine Seitenansicht, teilweise ein Schnitt (Blickrichtung gemäss der Linie III in Fig.1).
Fig. 4 zeigt ein Detail.
Als Beispiel wird das Sortieren von Hül- senfrüehten beschrieben werden. Das Auslass rohr 1 eines Füllbehälters endet in einem zickzackförmigen Teil 2, 3, dessen Teile vor zugsweise unter, 45 -zu der Horizontalen stehen. Dadurch werden; 'Stauungen vermieden, wel che durch den Druck im Behälter entstehen könnten. Zur Regelung der Durchgangsöff nung ist ein Schieber 4 im Rohr 1 angeord net.
Aus dem zickzackförmigen Rohr fallen die zu sortierenden Hülsenfrüchte auf eine vibrierende Rinne 5, die lmter 0 bis 10 mit der Horizontalen angeordnet ist..
Diese Rinne vibriert mittels eines auf dem Lichtnetz (50 PeriodenrSek.) angeschlossenen Elektromagneten. Die Mittellinie des Kernes des, Elektromagneten schliesst einen Winkel von 5'5 mit dem Boden der Rinne ein (Fig. 2)..
Die Amplitude der Vibrationen ist. durch bekannte Mittel einstellbar. Die vibrierende Rinne endet über einem Transportband 6, das in der Richtung des Pfeils 9 über zwei Schei ben 7, 8 läuft, welche vorzugsweise ein V-för- iniges Profil besitzen.
Dieses Transportband läuft mit einer solchen Geschwindigkeit und hat eine solche Länge, duss die Hülsenfrüchte hintereinander unter bestimmten Zwischen- abstünden zu liegen kommen und überdies ausgerichtet werden, z. B. gemäss der Längs- achse bei Bohnen.
Es hat. sieh gezeigt., dass ein Abstand: zwi schen den Achsen der Scheiben 7, 8 von 35 cm und eine Band@geschwindigk eit von 1 miSek. sehr gute Resultate gibt. Eine der Scheiben 7, 8 wird z. B. von einem Elektromotor ange trieben (nicht gezeichnet). Die vibrierende Rinne liefert pro Zeit einheit praktisch immer dieselbe Anzahl @Ge- genstände ab.
Das Transportband, dessen Ge schwindigkeit regelbar ist, erteilt den Gegen ständen eine solche Geschwindigkeit, dass sie hintereinander lind mit, gleichen Zwischen abständen fortbewegt. werden, und zuletzt. erhalten -die Gegenstände im Transportrohr beim Fallen die richtige Geschwindigkeit und die gewünschte Richtung.
Die Hülsenfrüchte fallen bei der Scheibe 8 eine nach der andern in ein gebogenes Transportrohr 10, dessen oberes Ende trich terförmig geformt. sein kann. Die Mittellinie des untern geraden Teils dieses im ganzen etwa 35 cm langen Rohres steht. vorzugsweise unter einem Winkel von 70 zu der Horizon- talen und endet in einem Gehäuse 11.
In die sem Gehäuse 11 sind zwei photoelektrische Zellen 12, 13 angeordnet, welche schräg zu einander liegen -und auf die an sieh bekannten Schirme und Farbenfilter 14 und 15 gerich tet sind, die auch im Gehäuse angebracht sind. Die nötige Beleuchtung geben die Glüh birnen 16.
Der Schnittpunkt der Achsen der licht empfindlichen Kegel der Zellen liegen in der Mittellinie des Endes des Rohres 10, wobei diese drei Linien in einer Ebene liegen. Senk recht zu dieser Ebene und durch den Schnitt- punkt der genannten. Linien läuft die -.L#Iittel- linie des Blasröhrehens 17.
Durch dieses Röhrchen wird bei einer Abweichung der mit Hilfe der Schirme 14, 15 eingestellten Farbe ein Druckluftstrom gegen die Hülsenfrucht geblasen, so dass diese Frucht- in die dafür bestimmte Auslassrinne 18 abgeführt wird. Die Früchte, welche die eingestellte Farbe besitzen, werden durch das Rohr 19 aus dem Gehäuse abgeführt. Die geneigte Stellung des Gehäuses erleichtert die Wirkung des Luft stosses, so dass die Zeitdauer dieser Stösse auf ein Minimum beschränkt sein kann.
Die Anwendung zweier photoelektrischer Zellen gibt eine grössere Sicherheit der Sor tierung. Es kann z. B. bei Naturprodukten, wie Früchten und Samen vorkommen, dass die Oberfläche nur örtlich verfärbt ist, so dass beim Gebrauch nur einer Zelle die teilweise verfärbten Gegenstände nicht ausgeschieden werden, weil' die örtliche Verfärbung nicht < < gesehen wird.
Das Blasrohr 1!7 mündet anderseits in einem Ventilgehäuse 21 aus, auf dem eine Druckluftleitung 22 angeschlossen ist. Durch einen Ventilkörper 20- wird der Druckluft einlass im Blasrohr gesteuert..
Wenn die parallel geschalteten Elektromagnete <B>23,</B> 24, deren Kerne mit. 25 und '26 bezeichnet sind, infolge eines von der photoelektrischen Zelle gegebenen Stromstosses betätigt werden, wer den die Kerne ein auf der an einer Blatt feder 29 angebrachten Ventilspindel 27 ange ordnetes eisernes Plättchen 28 anziehen, wo durch das Ventil geöffnet wird.
Die beschriebene Konstruktion. dies elek tromagnetischen Ventils macht sehr kleine Ventilausschläge möglich, wodurch eine schnelle Wirkung des Ventils möglich wird. Auch wird dadurch die Produktion der gan zen Vorrichtung erhöht, weil die Trägheit der photoelektrischen Zellen undi des Ventils für die schnelle Wirkung der Vorrichtung massgebend sind:.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Sortierung von Gegen ständen auf Farbe, insbesondere von Hülsen früchten und dergleichen, mit Hilfe minde- stens einer photoelektrischen Zelle, welche Vorrichtung mit einem Einlass für die zu sor tierenden Gegenstände und, mit einem beson deren Auslass für die in Farbe abwei chenden Gegenstände versehen:ist., dadurch gekennzeichnet., dass die ni sortierenden Gegenstände, einer nach dem andern aus einem Leitorgan fallend, die photoelektrische Zelle passieren und die, in, Farbe abweichen den Gegenstände mittels eines von. dieser Zelle aus elektrisch gesteuerten Druckluftstrahls in den Auslass transportiert werden. UNTERANSPRÜCHE: 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die zu sortierenden Gegenstände aus einem Vorratsbehälter in. ein vertikales Rohr (1) mit zickzackförmigem Ende (2, 3) auf eine vibrierende Rinne (5) fallen, dteren Ende über einem Transport band (6) liegt-, das mit. solcher Geschwindig keit bewegt wird, dass die Gegenstände einer nach dem ändern in ein geneigtes Transport rohr (10) geraten, welches Rohr in der Nähe des lichtempfindlichen Kegels der photoelek- trischen: Zelle endet. 2.Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet., dass zwei photoelek trische Zellen: (12, 13.) derart einander gegen übergestellt sind, dass die Mittellinien der lichtempfindlichen Kegel sich unter einem schiefen Winkel in einem Punkte schneiden, durch welchen auch die Mittellinie des Trans portrohres (10) läuft, wobei diese drei Linien in einer Ebene liegen,und dass die Mittellinie eines den Druckluftstrahl richtenden Röhr chens (17) auch durch diesen Punkt geht uuid senkrecht. zu den: drei erstgenannten Mittel linien steht.3. Vorrichtung nach Paternianspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Regelung des Druckluft strahls am .Anfang des diesen Strahl rich tenden Röhrchens ein elektromagnelssch ge steuertes Ventil angeordnet ist, wobei die Ventilspindel (27) zwischen den Kernen (25, 26) zweier einander gegenüberliegender Elek tromagnete angeordnet ist, welche Ventilspin del ein eisernes Plättchen -(28) trägt,das sich teilweise einer der Seiten der Magnetkerne entlang erstreckt. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass das Ende des Transportrohres (10) unter einem Winkel von 70 mit der Ho rizontalen steht und die ganze Länge dieses Rohres mindestens angenähert 35 ein beträgt.5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, .dadurch gekenn zeichnet, dass das Transportband (6) einen V-förmigen Querschnitt aufweist und mit einer Geschwindigkeit von etwa 1 misec. läuft, 6.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vibrierende Rinne (5) einen Winkel von 0 bis 10 mit der Horizontalen einschliesst und die Vibrationen in einer Richtung erfolgen, welche mindestens angenähert einen Winkel von 55 mit dem Boden der vibrierenden Rinne einschliesst.
Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2966264A (en) * | 1952-06-19 | 1960-12-27 | Mandrel Industries | Sorting apparatus |
| EP1726372A1 (de) * | 2005-05-17 | 2006-11-29 | Visys NV | Rutsche für eine Sortiervorrichtung und Sortiervorrichtung mit einer solchen Rutsche |
| US9492849B2 (en) | 2005-05-17 | 2016-11-15 | Visys Nv | Method for sorting products moving in a continuous stream on a chute |
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1952
- 1952-05-20 CH CH303334D patent/CH303334A/de unknown
Cited By (4)
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| US2966264A (en) * | 1952-06-19 | 1960-12-27 | Mandrel Industries | Sorting apparatus |
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