DEN0011387MA - - Google Patents
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Description
Tag der Anmeldung: 29. Oktober 1955 Bekanntgemacht am 27. September 1956
Röntgenapparate besitzen meist eine oder mehrere Regelvorrichtungen. So kann eine Vorrichtung vorhanden
sein, um die Spannung zwischen der Anode und der Kathode der Röntgenröhre (Röhrenspannung)
zu wählen und auch eine Regelvorrichtung zur Einstellung des Glühkathodenheizstromes. Mit letzterer
Vorrichtung wird die Elektronenemission in der Röntgenröhre1 (Röhrenstrom) geregelt.
In gewissen Fällen werden Maßnahmen getroffen, um zu verhüten, daß der Röhrenstrom von der eingestellten
Lage des Spannungswählers abhängt. Diese bieten den Vorteil, daß bei der Herstellung von
Röntgenaufnahmen die verschiedenen Belastungswerte leichter einstellbar sind. Ist in Abhängigkeit
von der Art des zu photographierenden Objektes die erforderliche Röhrenspannung bestimmt, so kann
festgesetzt werden, wie groß das Produkt des Röhrenstromes und der Belichtungszeit, also die Elektrizitätsmenge, zur Erzielung einer bestimmten Schwärzung
der photographischen Platte sein muß. Die mittels 2u
des Stromreglers und des Zeitwählers eingestellte Elektrizitätsmenge kann auf einer meist in mAs
geeichten Ableseskala erkennbar gemacht werden. Wenn nun der Röhrenstrom von der Röhrenspannung
abhängig ist, ist für jede zu wählende Röhrenspannung
eine andere mAs-Skala erforderlich. Wenn
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sich aber der Röhrenstrom infolge einer Spannungsänderung nicht ändert, so kann bei jeder zu wählenden
Spannung die gleiche mAs-Skala dienen.
■ ■ ι Es sind verschiedene Mittel bekannt, durch die der Röhrenstrom von der Lage des Spannungswählers unabhängig gemacht werden kann. Man kann z. B. einen veränderlichen Widerstand im Glühstromkreis der Röntgenröhre anbringen und dessen Regelorgan mit dem zum Wählen der Röhrenspannung dienenden
■ ■ ι Es sind verschiedene Mittel bekannt, durch die der Röhrenstrom von der Lage des Spannungswählers unabhängig gemacht werden kann. Man kann z. B. einen veränderlichen Widerstand im Glühstromkreis der Röntgenröhre anbringen und dessen Regelorgan mit dem zum Wählen der Röhrenspannung dienenden
ίο Regelorgan kuppeln. Auch wird für den gleichen
Zweck in gewissen Fällen ein Transformator benutzt, dessen Primärspannung mittels eines mit dem Spannungswähler
gekoppelten Bedienungsorgans geregelt wird und dessen Sekundärwicklung im Glühstromkreis
liegt. Ganz genau wirken diese Maßnahmen nicht infolge des Umstandes, daß die Röhrenspannung nicht
ausschließlich von der Stellung des Spannungswählers, sondern auch von dem Spannungsverlust in verschiedenen
Widerständen abhängt, und dieser Spannungs-
ao verlust ändert sich mit der Stromstärke. Sie können daher nur bei einem bestimmten Wert des Röhrenstromes
zu einer vollständigen Korrektion führen.
Zum Ändern der Röhrenspannung wird ein Transformator mit einstellbarem Übersetzungsverhältnis
verwendet. Der durch den Widerstand im Primär kreis dieses Transformators herbeigeführte Spannungsverlust ändert sich nicht nur mit dem Röhrenstrom,
sondern auch mit dem Übersetzungsverhältnis.
Gewöhnlich wird mit dem Röntgengerät eine
• 30 Darstellung mit mehreren Kurven geliefert, die je einem bestimmten Strom entsprechen und die Röhren-
' spannung als Funktion des Übersetzungsverhältnisses des Regeltransformators darstellen. Aus diesem
Kurvenblatt kann die bedienende Person die Stellung ablesen, welche der Spannungsregler einnehmen muß,
um bei einem gegebenen Röhrenstrom eine bestimmte Röhrenspannung erwarten zu können. Auch kann
eine Tabelle benutzt werden, in der die erforderliche Lage des Spannungsreglers für jede Kombination des
Röhrenstromes und der Röhrenspannung verzeichnet ist. In den meisten Fällen sind diese Stellungen auf
einer dem Bedienungsorgan zugeordneten Bedienungsskala durch eine Nummer angedeutet.
Für die Aufzeichnung einer solchen Kurve werden gewöhnlich am Röntgengerät bei jeder Stellung des
Spannungswählers mehrere Messungen, j eweils für eine
Reihe von Röhrenstromwerten, durchgeführt. Bei der Installation des Gerätes wird der Apparatewiderstand
endgültig auf den Wert eingestellt, der der graphischen Darstellung zugrunde liegt.
Die Erfindung bezweckt, die Herstellung der Spannungsgraphik und die Einstellung der Röhrenspannung
zu erleichtern. Zu diesem Zweck ist der Röntgenapparat
nach der Erfindung mit einer Vorrichtung versehen, die bewirkt, daß bei einem gegebenen Wert
des Röhrenstromes der Spannungsverlust bei jeder Stellung des Spannungswähler gleich ist. Die Linien
der Spannungsgraphik werden dann gerade, und man braucht nur in einer Stellung des Spannurigswählers
die Röhrenspannung für eine Reihe von Röhrenstromwerten zu bestimmen.
Die mit der Einstellung der verschiedenen Belastungswerte bei einem Röntgengerät nach der Erfindung
beauftragte Person ist besser in der Lage, den Spannungswähler zu bedienen, ohne die Graphik
heranzuziehen, da sie den einer beliebigen Lage des Spannungswählers entsprechenden Nominalwert nur
um einen für sämtliche Lagen gleichen Betrag herabsetzen (oder erhöhen) muß, um die Größe der wirklichen
Röhrenspannung zu erzielen; dieser Betrag ist im übrigen noch vom Röhrenstrom abhängig.
Erfindungsgemäß ist der Regler der Röhrenspannung dem Regelorgan eines im Hochspannungs-Speisekreis
der Röntgenröhre liegenden veränderlichen Widerstandes derart gekoppelt, daß dieser Widerstand in
der einen Endlage des Reglers einen Wert hat, der den gesamten in dieser Endlage durch Belastung der
Röntgenröhre entstehenden Spannungsverlust gleich dem Spannungsverlust macht, der auftritt, wenn sich
der Regler in der anderen Endlage befindet. Wird auf eine Weise, die im nachfolgenden näher erläutert
wird, der Wert berechnet, den dieser Widerstand bei den verschiedenen Stellungen des Spannungswählers
haben muß, um den Spannungsverlust konstant zu halten, so ergibt sich eine nichtlineare Beziehung
zwischen dem Widerstand und dem Übersetzungsverhältnis des Regeltransformators. Es ergibt sich
aber, daß bei Verwendung eines Widerstandes, dessen Regelstufen denen des Übersetzungsverhältnisses proportional
sind, kein großer Fehler gemacht wird, wenn go nur dafür Sorge getragen wird, daß der Spannungsverlust wenigstens an den Grenzen des Röhrenspannungs-Regelbereiches
nahezu gleich ist.
Das Gerät nach der Erfindung kann in weiterer Ausgestaltung auch derart eingerichtet werden, daß die
Röhrenspannung nicht mehr von der Stellung des Stromreglers abhängig ist. Es ist dann nicht mehr
erforderlich, für die Einstellung der Röhrenspannung eine Graphik oder Tabelle heranzuziehen oder eine
Reihe von Korrektionswerten im Gedächtnis zu behalten, sondern auf der dem Bedienungsorgan des
Spannungsreglers zugeordneten Ableseskala kann für jede mögliche Lage dieses Organs eine den Wert der
Röhrenspannung direkt anzeigende Zahl angebracht werden.
Zu diesem Zweck wird der Speisespannung der Röntgenröhre eine Zusatzspannung zugefügt. Diese
Zusatzspannung ist für jedes Übersetzungsverhältnis des Regeltransformators gleich, ändert sich aber mit
dem Röhrenstrom und kann daher mittels des Bedienungsorgans des Stromreglers gewählt werden.
Auf diese Weise ist auch erreicht, daß sich der Röhrenstrom in noch geringerem Maße als vorhin
ändert, wenn eine andere Röhrenspannung gewählt wird. Die kleine Änderung, die noch auftritt, indem M.5
die Zusatzspannung nicht durch den Röhrenstrom selbst, sondern durch die Stellung des Regelorgans des
Röhrenstromes bedingt ist, ist von keiner Bedeutung mehr.
Schließlich kann der Röhrenstromregler in bekannter Weise mit einer Vorrichtung zum Wählen der
Belastungsdauer gekoppelt sein, so daß der Röhrenstrom bei Zunahme der Belastungszeit abnimmt, und
umgekehrt. Auf diese Weise kann selbsttätig immer die günstigste Röhrenbelastung erreicht werden, und
eine Überlastung der Röhre wird vermieden.
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Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert, in der
Fig. ι ein Ersatzbild der Schaltung eines Röntgenapparates
und
Fig. 2 ein Beispiel des Schaltbildes eines Röntgenapparates
nach der Erfindung in einfacher Form darstellt.
Fig. ι dient zur Erläuterung, was die Ursache des
Spannungsverlustes ist und auf welche Weise dessen
ίο Wert bestimmt werden kann. In der Figur ist der
als Autotransformator ausgebildete Regeltransformator mit T1 und der Hochspannungstransformator
mit T2 bezeichnet. Das regelbare Übersetzungsverhältnis
des Autotransformators wird durch N1 und das konstante Übersetzungsverhältnis des Hochspannungstransformators
durch N2 dargestellt. Wird die als konstant anzusehende Spannung des Speisenetzes
mit En bezeichnet, so ist die auftretende Röhrenspannung
bei einem Röhrenstromwert 0 (Leerlaufspannung) gleich E0 = N1 N2 En.
Der Widerstand des Primärstromkreises im Regeltransformator ist in Fig. 1 durch einen konzentrierten
Widerstand Rn dargestellt. Der verbleibende Widerstand
im Primärstromkreis des Hochspannungstransformators ist in Fig. 1 durch einen konzentrierten
Widerstand Ra dargestellt. Der mit der Röntgenröhre
in Reihe liegende Widerstand des Sekundärstromkreises des Hochspannungstransformators, von
dem der Widerstand etwa vorhandener Gleichrichterröhren einen Teil bildet, ist in Fig. 1 durch einen
konzentrierten Widerstand Rt dargestellt.
Die auftretende Röhrenspannung bei einem Röhrenstromwert / kann durch
EB = E0-I (Rt +RaNl +RnNlNfI
dargestellt werden. Dabei stellt
dargestellt werden. Dabei stellt
I(Rt +Ra Nl+ Rn Nl Nl)
den Spannungsverlust Ev dar. Dieser Spannungsverlust
ist dem Strom proportional und besteht aus zwei Komponenten: / (Rt + RaN$) und I RnNf JV|.
Die erstere Komponente ist nicht vom Übersetzungsverhältnis N1 abhängig, die zweite ändert sich quadratisch
mit 2V1.
Bemerkt wird, das Ra in Wirklichkeit etwas von TV1
abhängig ist. Durch erfahrungsgemäße Einstellung der Widerstandsstufen wird aber vermieden, daß dies
zu fehlerhaften Werten führt.
Die Änderung der Komponente / Rn Nl des Spannungsverlustes
wird durch einen regelbaren zusätzlichen Widerstand im Speisekreis des Hochspannungstransformators
ausgeglichen, dessen Regelorgan mit dem des Regeltransformators gekoppelt ist.
Folglich ändert sich der Wert Ra bei Änderung
von TV1. Wenn Ra =
— RnNl ist, wobei C einen
konstanten Wert darstellt, so ist für einen Strom I der gesamte Spannungsverlust bei jedem Wert von N1
gleich. Um das Gerät gleichzeitig derart einzurichten, daß bei jeder Stellung des Spannungswählers die
wirkliche Röhrenspannung angegeben werden kann, die ungeachtet des Röhrenstromwertes bei dieser
Lage erreicht wird, wird nach einer weiteren Ausarbeitung der Erfindung der im Regeltransformator
induzierten Spannung eine Zusatzspannung Eh solchen
Wertes zugefügt, daß En — Ev einen Betrag ergibt,
der sich nicht mit / ändert. Folglich muß
En - (IRt + IRa Nl +. JAn Nl Nl)
konstant sein. Ersetzt man dabei Ra durch den
oben abgeleiteten Ausdruck, so ergibt sich, daß diese Bedingung bedeutet, daß En — IRt einen konstanten
Wert ergeben muß, daß also die Zusatzspannung sich in proportionalem Verhältnis zum Strom ändern muß.
Das Schaltbild nach Fig. 2 zeigt den als Autotransformator ausgebildeten Transformator I, der mit
den Netzklemmen über den einstellbaren Widerstand 3 verbunden ist. Letzterer dient dazu, die Impedanz
des Primärkreises des Regeltransformators auf denjenigen Wert zu bringen, der beim Eichen des Gerätes
gegolten hat oder bei der Aufzeichnung der Spannungsgraphik berücksichtigt wurde. Der Primärstromkreis
enthält ferner den Regler 4, der eine der Zuleitungen mit verschiedenen Anzapfungen der Transformatorwicklung
verbinden kann. Durch diesen Regler kann, ungeachtet der örtlichen Änderungen der Netzspannung,
ein zwischen zwei festen Punkten der Transformatorwicklung angebrachtes Voltmeter 5 immer
auf eine vorgeschriebene Anzeige eingestellt werden.
Der Glühstrom für die Kathode der Röntgenröhre 6 wird vom Glühstromtransformator 7 geliefert. Wie
bereits eingangs erwähnt wurde, sind zum Konstanthalten des Röhrenstromes bei Änderung der Röhrenspannung
verschiedene Verfahren bekannt. Auf diese braucht nicht weiter eingegangen zu werden, aber
vollständigkeitshalber ist ein zu diesem Zweck dienender Regelwiderstand 8 im Primärstromkreis des Glühstromtransformators
dargestellt, dessen Regelorgan mit dem Spannungswähler 13 gekoppelt ist.
Der Glühstromkreis besitzt ferner eine Spannungs-Stabilisiervorrichtung
9 und einen Regelwiderstand 10. Letzterer dient zum Regeln des Röhrenstromes.
Der Hochspannungsgenerator ist ein Transformator 12, dessen Sekundärwechselspannung, durch
Ventile 14 gleichgerichtet, der Röntgenröhre 6 zügeführt
wird.
Der Regeltransformator 1 liefert die Speisespannung dem Hochspannungstransformator 12, dessen Primärwicklung
durch den Spannnungswähler 13 an verschiedene Anzapfungen 15 des Regeltransformators 1
gelegt werden kann.
Im Primärstromkreis des Transformators 12 liegt ein veränderlicher Widerstand 18, dessen Regelorgan
mit dem Spannungswähler 13 gekoppelt ist. Um zu zeigen, daß 13, 18 und 8 entweder mechanisch oder auf
andere Weise miteinander gekuppelt sind, sind diese Teile in der Figur durch eine strichpunktierte Linie
miteinander verbunden.
Es ist die Absicht, daß bei einer Änderung der Lage des Spannungswählers 13 der Wert des Wider-Standes
18 sich derart ändert, daß der Spannungsverlust durch diese Lagenänderung nicht beeinflußt
wird. Obzwar oben abgeleitet wurde, daß der Wert des Widerstandes 18 sich quadratisch mit dem Transformationsverhältnis
von ι ändern muß, wurde festgestellt, daß beim kleineren Regelbereich, mit dem
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man in der Praxis meist zu tun hat, eine lineare Änderung eine hinreichend genaue Annäherung ergibt.
Der höchste Wert von N1, auf den der Spannungswähler
einstellbar ist, ist meist nicht höher als dreimal der kleinste. Bei diesem Regelbereich ist die größte
Abweichung, die auftritt, wenn die den Widerstand Rt
als Funktion von N1 darstellende parabolische Kurve
durch eine gerade Linie ersetzt wird, welche die äußersten Punkte dieser Kurve verbindet (also die
ίο Punkte, die dem höchsten und dem kleinsten Wert
von N1 entsprechen, die der Spannungsregler ermöglicht),
nicht mehr als 20%. Der Spannungsverlust wird gewöhnlich durch geeignete Wahl der verschiedenen
in Frage kommenden Widerstände unterhalb einer angemessenen Grenze gehalten. Er wird
selten mehr als 25 °/0 der Leerlaufspannung betragen. Der Ersatz eines sich auf die theoretisch richtige Weise
mit N1 ändernden Widerstandes durch einen sich linear mit diesem Wert ändernden Widerstand bewirkt
daher im ungünstigsten Falle nur noch einen Fehler von höchstens 5%,
Auf dem Kern des Regeltransformators 1 liegt eine getrennte Wicklung 16. Die in dieser Wicklung induzierte
Spannung dient dazu, den Spannungsverlust von der Einstellung des Röhrenstromreglers unabhängig
zu machen. Da die Wicklung 16 in einer der Zuleitungen zum Hochspannungstransformator liegt,
liefert diese Spannung einen Beitrag zur Speisespannung dieses Transformators.
Wie oben abgeleitet wurde, muß die in der Wicklung 16 erzeugte Zusatzspannung En sich mit dem
Strom ändern. Um dies zu verwirklichen, ist ein Regelorgan 17 vorgesehen, welches mit verschiedenen
Anzapfungen der Zusatzwicklung 16 verbunden werden kann und, wie es durch eine strichpunktierte Linie
in der Figur angedeutet ist, mit dem Regelorgan des Widerstandes 10 gekoppelt ist. Auch die Regelstufen
der Zusatzwicklung 16 können am besten empirisch bestimmt werden.
Das Ein- und Ausschalten des Speisestromes des Hochspannungstransformators (zu Beginn bzw. am
Ende der Belastungszeit) erfolgt durch den elektromagnetisch betätigten Schalter 19, dessen Erregungsstrom durch ein Zeitbestimmungselement 11 gesteuert
wird. Dieses Element kann gewünschtenfalls in bekannter Weise mit dem Bedienungsorgan des Widerstandes
10 gekoppelt sein (in der Zeichnung durch eine strichpunktierte Linie angedeutet), so daß entweder
verhütet wird, daß die Röntgenröhre stärker belastet wird, als bei der gewählten Belästungsdauer
zulässig ist, oder immer eine möglichst günstigste Belastung der Röntgenröhre erreicht wird.
Der Regelwiderstand 18 kann auch im Primärstrqmkreis
statt im Sekundärstromkreis des Autotransformators ι liegen. Den obengegebenen Gleichungen
kann leicht entnommen werden, welcher Bedingung die Regelcharakteristik des Widerstandes
dann theoretisch entsprechen muß. Die Hilfsspannung der Wicklung 16 muß sich auch in diesem Fall in
proportionalem Verhältnis zum Röhrenstrom ändern.
Claims (5)
1. Röntgenapparat mit einem Regeltransformator
zum Regeln der Röhrenspannung und eingerichtet zur Erzielung eines von der Röhrenspannung
unabhängigen Röhrenstromes, dadurch gekennzeichnet, daß der Regler der Röhrenspannung
mit dem Regelorgan eines im Hochspannungs-Speisekreis der Röntgenröhre liegenden
veränderlichen Widerstandes derart gekoppelt ist, daß dieser Widerstand in der einen Endlage des
Reglers einen Wert hat, der den gesamten in dieser Endlage durch Belastung der Röntgenröhre entstehenden
Spannungsverlust gleich dem Spannungsverlust macht, der auftritt, wenn sich der
Regler in der anderen Endlage befindet.
2. Röntgengerät nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Regelstufen des veränderlichen Widerstandes denen des Übersetzungsverhältnisses des Regeltransformators proportional
sind.
3. Röntgengerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwerte des veränderlichen
Widerstandes eine quadratische Funktion des Übersetzungsverhältnisses des Regeltransformators
sind und demnach einen nahezu konstanten Spannungsverlust über den ganzen Regelbereich herbeifühl en. go
4. Röntgengerät nach Anspruch 1, 2 oder 3
mit einem Regelorgan zum Regeln des Röhrenstromes, dadurch gekennzeichnet, daß eine einstellbare
.Zusatzspannung im Hochspannungs-Speisekreis der Röntgenröhre liegt und das Regelorgan
für diese Zusatzspannung mit demjenigen zum Regeln des Röhrenstromes gekoppelt ist, so
daß sich die Zusatzspannung derart mit dem Röhrenstrom ändert, daß sie um einen konstanten
Betrag vom gesamten Spannungsverlust abweicht, ungeachtet der Einstellung des Röhrenstromreglers.
5. Röntgengerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Regelorgan zur Einstellung der Belastungsdauer mit dem Organ zum Regeln des Röhrenstromes
gekoppelt ist, so daß der Röhrenstrom bei Zunahme der Belastungszeit abnimmt, und umgekehrt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
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