DEP0001542DA - Elektrische Spule für Fernmeldeanlagen, insbesondere Pupinspule oder Übertrager - Google Patents

Elektrische Spule für Fernmeldeanlagen, insbesondere Pupinspule oder Übertrager

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DEP0001542DA
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DE
Germany
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coil
wires
pupin
telecommunication systems
windings
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Willi Köln-Höhenhaus Schäfer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Felten and Guilleaume Carlswerk AG
Original Assignee
Felten and Guilleaume Carlswerk AG
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Description

In elektrischen Fernmeldeanlagen werden häufig Spulen verwendet, die zwei oder mehr Wicklungen aufweisen, von denen jeweils zwei elektrisch möglichst symmetrisch zueinander sein sollen. Solche Spulen können zu den verschiedensten Zwecken benutzt werden, wie Verlängerungs- oder Verzögerungsleitungen, Filtern, künstlichen Leitungen oder anderen Netzwerken. Die Forderung nach symmetrischen Wicklungen tritt auch bei Übertragern und Pupinspulen auf, die eine besonders häufige Verwendung in Fernmeldeanlagen finden. Bei derartigen Spulen wird die Erzielung einer ausreichenden Symmetrie dadurch erschwert, daß für solche Spulen Ringkerne verwendet zu werden pflegen, bei denen für die Wicklung bekanntlich nur wenig Raum zur Verfügung steht. Eine gute Ausnutzung des Wicklungsraumes ist daher gerade bei diesen Spulen besonders wichtig.
Bisher hat man zu dem genannten Zweck die Drähte der beiden zusammengehörigen Wicklungen miteinander verdrillt und in dieser Form auf den Kern gewickelt. Dabei ist aber der Wickelraum schlecht ausgenutzt. Das Gleiche gilt für eine weitere bekannte Ausführung, bei der man vier Drähte miteinander verseilt auf den Kern wickelte und alsdann von diesen Drähten je zwei hintereinander schaltete. Beim Wickeln solcher verdrillter oder verseilter Leitergebilde bleiben zwischen den einzelnen Windungen stets größere zwickelförmige Räume frei, die damit für die Wicklung verloren gehen. Außerdem kommt es dadurch, daß sich die einzelnen Drähte jeweils an den Berührungsstellen der benach- barten Leitergebilde kreuzen, durch die mechanische Beanspruchung beim Wickeln leicht zu Windungsschlüssen zwischen diesen Drähten.
Man hat auch schon vorgeschlagen, die Drähte der beiden zusammengehörigen Wicklungen parallel nebeneinander zu wickeln, und zwar in der Weise, daß die isolierten Drähte vorher parallel nebeneinander gelegt und gemeinsam umhüllt werden, so daß die Form eines Bandes entsteht. Dieses Band ist aber durch die unverschiebbare Verbindung der beiden Drähte versteift, was ein lückenloses Anschmiegen beim Wickeln erschwert. Außerdem beansprucht die über der Drahtisolierung befindliche gemeinsame Umhüllung zusätzlichen Wickelraum. Die Raumausnutzung ist daher immer noch ungünstig. Ferner können beim strammen Aufwickeln des verhältnismäßig steifen Bandes auch hier Windungsschlüsse, und zwar zwischen den beiden zusammengefaßten Drähten, entstehen.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß sich zwei isolierte Drähte auch ohne gemeinsame Umhüllung gleichmäßig parallel nebeneinander aufwickeln lassen. Nach der Erfindung sind daher die Drähte der beiden Wicklungen, die zueinander elektrisch symmetrisch sein sollen, auf ihrer ganzen Länge ohne gemeinsame Umhüllung parallel nebeneinander gewickelt.
Da der einzelne isolierte Draht schmiegsamer ist als jedes aus solchen Drähten zusammengesetzte Gebilde, lassen sich die Windungen so dicht wickeln wie bei keiner anderen Anordnung. Zusätzliche Mittel, die Platz beanspruchen, sind nicht vorhanden. Die Ausnutzung des Wickelraumes ist daher ein Optimum. Dabei wird die Symmetrie der Wicklungen im Vergleich zu den genannten bekannten Ausführungen keineswegs beeinträchtigt, und es brauchen auch keine anderen Nachteile in Kauf genommen zu werden. Im Gegenteil, die bisher notwendigen zusätzlichen Maßnahmen, das Verseilen der Drähte oder das gemeinsame Umhüllen der Drähte mit Band, fallen weg. Da lediglich einfach isolierte Drähte verwendet werden, ist damit auch eine vereinfachte Lagerhaltung erzielt.
Die Zeichnung zeigt beispielsweise in schematischer Darstellung einen Ringübertrager nach der Erfindung, wie er für die Zwecke der Fernmeldetechnik benutzt wird. Der Kern 5 besitzt vier Spulen 1 bis 14, von denen je zwei zueinander elektrisch symmetrisch sein sollen. Von diesen Spulen sind jeweils die Anfänge mit 1' bis 4' und die Enden mit 1'' bis 4'' bezeichnet. Die Drähte der Wicklungen 1 und 2 sind auf ihrer ganzen Länge ohne gemeinsame Umhüllung parallel nebeneinander liegend gewickelt. Dasselbe gilt für die Drähte der Spulen 3 und 4.

Claims (1)

  1. Elektrische Spule für Fernmeldeanlagen, insbesondere Pupinspule oder Übertrager, mit mehreren auf einem gemeinsamen magnetischen Kern angeordneten Wicklungen, von denen immer zwei Wicklungen elektrisch zueinander symmetrisch sein sollen, dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte der zusammengehörigen Wicklungen auf ihrer ganzen Länge ohne gemeinsame Umhüllung parallel nebeneinander liegend gewickelt sind.

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