DEP0002094DA - Schachtel - Google Patents
SchachtelInfo
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Description
Pleas, gr» 3702
/45
Ernst Wolf CTnn9 UUrnberga äussere Sulzbacher Sferasae 59
Sohaohtel
Die Erfindung betrifft eine Schachtel aus Pappe8 Karton oder
sonstigem geeignetem Werkstoff» Sie ist auf eine Sohaohtel gerichtet ,
Helohe ein- oder Mhrfachig* ausgebildet und νornehmlioh zur Mitnahme von Esawaren namentlich von Reise- bezw» Wanderproviant
bestimmt ist.
Bisher werden belegte Brote9 Obst usw. auf die Reise, auf eine
Wanderung usw. in der Hegel in Papier eingewickelt mitgenommen. Es
müssen daher mehrere kleine Päckchen mitgeführt werden. Wenn der
Proviant unterwegs verzehrt wird, so ergeben sich manche Schwierig-Keiten8
weil, eine mnrzam geordneter ^apierpatj Konen irgendwo abgelegt werden müssen, um das Mitgenommene es3en zu können. Namentlich
wenn des Essen im Zug oder im Iiraftwagen stattfindet, bleibt in der Regel niohts anderes übrig, als diese Päckchen auf den Sohoss
zu legen. Dabei werden häufig die Kleider beschmutzt. Ein weiterer Misstand liegt darin, dass die eingewickelten Esswaren oft im Koffer,
im Ruoksack oder dergl. zusammengedrückt Werdens mithin nicht mehr in appetitlichem Zustand sind', wenn sie verzehrt werden sollen.
Werden die Esswaren jedoch, um diesem Mangel vorzubeugen, in gewöhnlichen Schachteln verwahrt, so ist die unangenehme Folge, ein erhöhter
Raumbedarf für die Unterbringung im Koffer, Rucksack usw.
Hier schafft die Erfindung Abhilfe durch eine Feltschacktels welche ein- oder mehrfachig zur Mitnahme von Esswaren bestimmt und
infolge klappbarer Deckel- und Wändteile r.a#h ihrer öffnung als EsstaMett verwendbar ist. Eine solche Schachtel ist vorzugsweise
derart ausgebildet, dass sie vier offenbare Klappdeckel besitzt, von «©!«Ilen zwei gegenüberliegende mit der zugehörigen Seiten wand
in die Ebene des Schaohtelbodens zu dessen Verlängerung, klappbar sind. Zweokvoll ist entlang jeder der umleßbaren Reiten-Wände
eine das zugehörige Fach begrenzende, bei Sohachtelcffnung stehenbleibende zweite Wand vorgesehen. Diese Standtvand ist vorzugsweise
von zwei ineinanderhängbaren, an die nicht umlegbare Seitenband angebogenen Lappen gebildet. Uip einen sicheren YerschlUaa
der Sohachtel ohne zusätzliche Verschnürung oder so) f tige Kittel zu gewährleisten, sind nach einem weiteren Merkical der Erfindung die
beißen seitlichen Deckelklappen mit Schrägachlitzen Vexsehens in
welche die Ecken der einen auergerichteten Deckelklappe einsteckbar sind j an welcher die Gegenklappe mittels einer Stecklasche fest<-Legbar
ist.
Eine gemäss der Erfindung ausgebildete Sohachtels welche vorteilhafterweise in mehrere !fächer unterteilt ist, ermöglicht die Unterbringung
!mehrerer, zur Slitnahme bestimmter Essisaren auf engem Baum« Sie schützt den Inhalt gegen Druck9 verhindert somit, dass die Eas*-
•»aren zerquetscht, somit unansehnlich werden» Ein besonders wichtiger JOrtschritt der Erfindung liegt jedoch darin» dass die SahachteX nach
Öffnung und nach dem Aufklappen der beiden ε e it liehen DeakelklSppen ein tablettartiges Gebilde- (Sarstellt8 welches das Verzehren der Essswaren
wesentlich erleichtert. Dieses Tablett kann von seinem Benutzer auf den Schoss gelegt werden und schützt dann die Kleider vor Verunreinigungen. Es bildet eine feste, tablettartige Ablage la bei
Unterbrechungen des Essens«. Ausserdem bietet dieses Tablett den Vorteil, dass der Essende den mitgenommenen Proviant stets in übersieht
Lioher Weise vor sich liegen hat. Dabei ist ein weiterer wichtiger Vorzug darin, zu sehen, dass trotz der Umgestaltung der Schachtel in
ein Tablett die Schachtel ihren Che rakter als Behälter nicht TOrliexts denn die beiden neben den umlegtareη Seitenwänden
vorgesehenen .Stand-Hände bilden nach w ie vor <Jie rahmenartige
Begrenzung der Schachte Ii acher» Es können daher die Esswaren auch infolge von Erschütterungen, t?ie sie im Kraftwagen3 Ijb Zug
ua«, üblich Slnd8 nicht aus der Schachtel herausrutschen oder herausfallena
Darin erschöpft sich jedoch die Erfindung nicht. Sie bietet zusätzliche Torteile9 wenn sie von Feinkost-, Kolonialwaren- oder
sonstigen Geschäften oder von Yerkaufskiosken4 fliegenden Händlern oder dergl* für den Verkauf ihrer IiTaren vornehmlich: fertigen
Proviant packungen benutzt wird- Sie ermöglicht solchen 7er käu fern,
ihre TTaren bei geöffneter Schachtel darzubiet»n, sodass der Käufer sich mit einem Blick über den Schachtelxnhalt unterrichten kann«. Die gewünschte Packung ist dann durch Zuklappen der
Deckelklappen mit Hilfe deren Steckverschlussteilen rasch, verschliessbar, sodass der Verkäufsvorgang sich rasch aburiakeln lasst
BQQCIX und nicht durch umständliches Einpacken der erstandenen Iaren verzögert Wirdj was nahentlieh be ir Verkauf an eilige Heisende
von Wichtigkeit ist« Die Schachtel kann in auseinandergeklappten Zustand als Flachstück vorrätig gehalten werden." Sie beanspruoht
also einen nur sehr geringen Lagerraum. Dieses Flachstück ist mit ■Kenigen Handgriffen, nämlich nur durch Ineinanderhängen der
die Standwände bildenden Lappen, in Schachtelform zu bringen» kann also vor Yerkcufsbeginn rasch hergerichtet und gefüllt werden.
Es brauchen also nicht fertig gepackte Schachteln längere Zeit vorrätig gehalten zu werden, ^ias namentlich dann nachteilig
ist, -?enn rasch verderbliche Sssoaren zum Verkauf gelangen sollen.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsi veranschaulicht* Ea zeigt
Figur 1 eine ^naiaht der Schachtel mit in die Bodenebene ausgebreitetem D&ckel- und Sandteilen, 'also den Zusohnitt
der Schachtel
Figur 2 eine geöffnete, also als Tablett verwendbare Schachtel in achautildnerlache Darstellung
JTlgur 3 eins verachluasfertige oohachtel in c: α haut i ldnsriac her Daratelltmge .
An den Boden a sind die beiden längsgerichtetan deitemsrände b und die beiden querverlaufenden äeitensände c angebogen» An die
ers-teren schilesaen mit einer Biegekante die Deokellclappen d und e, an die beiden letzteren ebenfalls mittels einer Biegekante die beiden,
seitlichen DeokeIk-Lappen Γ und g an.
Belm gezeichneten AU3führungsbeiapiel weist die Sahaohtel drei Fächer auf. Diaae sind durch die SeitenHancfehs die eingeklebt en
Zwischenwände h und 1 sowie die Standwände k und 1 begrenzt. Diebeiden letzteren bestehen je aas zwei Lappen., TieIohe in der Sähe
ihrer freien Baden mit Binaohniirtaa m- versehen Sind9 welche mithin:
ist der aus Figur 2 ersichtlichen «eis® durch Einhängen aneinander befestigt werden können.*
Zam Yeraohliessen der Schachtel werden die 3cken der DeaiceiL—
klapp® e in die Sohrägaohlitze η der beiden s ältlichen DeckeHciap«·- gen. f und g eingesteckt-. Auf dies© iTeise findet dia Klapne β einen
zuverlässigen Halt« As ihr wird die Deckellclappe d festgelegt» Ixt-*·
dem deren Stecklaache ο in den Schlitz ρ der Klappe eingeschoben wird.»
1Senn beim Öffnen der Schachtel na oh dem Aufklappen der Deckelklappen
d und e auch die beiden seitlichen Verschlussklappe« f undg gach aussen utngelegt werden, so schwingen auch lie beiden anachlies»
senden. 3eitenwände c nach aussen. IIa bilden somit -vie namentlich-Eigur ?. zeigt s die Seitenwände c und !ie zugehörigen Deckelklappen
f und g eine erhebliche VerlangerunG des Schachtelbodena a. Die offene Schachtel stellt nunmehr ein Ü33tablett dar. JIach wie
vor erfüllen jedoch die Standwände k und 1 ihre Aufgabe der Begrenzung der Schachtelfäoher. Auch im Zustand eines Ssstablettea
ist also der Cliarakter einer Schachtel gewahrt, welahe das Herausfallen des Inhalts verhindert.
Die Lappens welche zusammengenängt die Standwände k und 1 ergeben, Sind8 wie hauptsächlich der Zusohnitt gemäss Iigwr 1
zeigt, dip abbiegbare Verlängerung der längageriohteten Seitenwände b» Diese Ver1angerungsteil© ensprechen in ihrer Länge der
Breite der Seitenwände α und der anschliessenden Deokelklappe f bzw a g»
Die Schachtel kann an die Verbraucher als Plachstück gemäss Figur 1 geliefert werden, in welches nur die Einschnitte q und m
und die Schlitze η und ρ eingestanzt zu sein brauchen, und auf welahes die Zwischenwände h und i aufgeklebt sind. Aus diesem
FlachstQok kann der Verbraucher die Schachtel herstellen, ohne dass Klebemittel, Eeftglieder oder dergl. erforderlioh sind. Er
braucht lediglioh die Lappen der Standwande k und "! in die Gebr^uciE-Iage zu bringen und ineinanderzuhängen, sowie die Zwischenwände
h und i aufzurichten. Dann ist die Schachtel füllbereit.
".'ie bereits erwähnt, ist die Schachtel gemäss der Erfindung mit besonderem Vorteil für Feinkostgeschäfte, Verkaufskioske,
fliegende Händler usw. geeignet. Sie ist aber mit gleichem Vorteil -ÖS auoh für haushaltliche Zwecke brauohbar. Der aiobere Verschluss
der Schachtel kann dadurch verbessert werden, dass über die ein»
geschobene Steoklasche ο und den Schlitz ρ eine 7erschlussinarke geklebt 1Birds uelohe Angaben über Art, Menge1 'iev;i»oht usw. des
Inhaltes aufweist oder als Werbemittel a us ^e"' ilia S sein kann.
Ss ist selbatverständlioh möglich, wenngleich in der Segel nioht notwendigs die Festigkeit der Schachtel duroh festkleben ihrer
Teile zu erhöhen. Für Gebrauohafallej in weichen die Schachtel zur Verpackung von' flüsaigem oder f Ils s i gwe r d e nd β πι Füllgut bestimmt
Iat9 mag sie eine geeignete Ausfüttercmg oder eine geeignete Imprägnierung aufweisen.
Bs steht selbstverständlich nichts im 'wege« die schachtel mit schmückenden oder ■Werbliohen Zutaten, Aufdrucken usw. zu versehen»
Claims (1)
- Patentansprüche1} !faltschachtel, welche ein- oder mehrfach ig zur Mitnahme von. Esswaren., namentlich Beise- oder Wanderpr oviant,bestiiHiit und infolge klappbarer Deckel- und Randteile nach Öffnung als Esstahlett verwendbar ist.2) Faltschachtel Äch Anspruch. I1 dadurch gekennzeichnet, dass sie mit vier Klappdeckeln versehen ist, von «eichen zwei Gegenüberliegende mit der zugehörigen Seitenwand in die Ebene des Schachtel- bodena zu dessen Yerlängerung klappbar Sinda3) Faltschachtel nach Ansprüchen 1 und 2., dadurch gekennzeichnet,dass entlang jeder uml«gt>aren Seitenwand eine das zugehörige. FaohHandbegrenzende, bei Schaohtelö'ffnung stehenbleibende/vorgesehen ist. 4} Faltschachtel nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnett dass als umlegbare Seitenwand eine zwischen Boden und Deckelklappe eingefügte, an diese beiden Sohaohtelteile angebogene Zwischenleiste dient»5) Faltschachtel nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Standwand ajus zwei ineinander einhängbaren, an die nicht umlegbaren Seitenwand« angebogenen Lappen gebildet ist.6) Faltschachtel nach Ansprüchen 1 und Z1 dadurch gekennzeichnet,dass die beiden seitlichen Deckelklap-en mit 8ohrägschlitzenin/versehen und diese die Eokeh der einen quergerichteten Deckelklappe einsteckbar sind, en welcher die Cegenklappe mittels einer Stecklasohe festlegbar ist.7) Zuschnitt für eine Schachtel gemäss Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an den Schachtelb od en kreuzweise je eine eine Seitenwand bildende Leiste und daran ein eine DeckeUclappe darstellender Ansatz anschliesat und zwei gegenüberliegende Seitenband -Le is ten beiderseits um die Breite der quergerichteten&eitenwand-Leiate und der anschliessender: Leckelklappe verlängert Sinda
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