DEP0006343DA - Dachausbildung für Eisenbahngüterwagen zur Erzielung einer Belademöglichkeit von oben her - Google Patents
Dachausbildung für Eisenbahngüterwagen zur Erzielung einer Belademöglichkeit von oben herInfo
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Description
Ab schrift
.Dach für Eisenbahnglitbi^agan.·
Um gedeckte E i s enb ahngü t β ravage η allgemeiner- anwenden au Icbhneni inabesondere um solajje Wagen sowohl als Stückgutwagen
als auch zur Aufnahme von Ochüttgütern einsetzen zu können", hat man Wagen mit gaiia oder teilweise au entfernenden
Dächern" Vorgeschlagene
Bei einer dieser Dachausbildungen ist das Dach in der Mitte quer unterteilt» Die beiden Dachteile laufen beide auf
Hollen auf der oberen Kantes der mit entsprechenden Laufbahnen ausgerüsteten Wgenseitenwändesa, wobei das eine Dachte il
so ausgebildet Ist9 dass es, das andere Dachteil übergre Ifenc über dasselbe herübergeschoben und umgekehrt das andere unter
das eine Dachteil heruntergeschoben werden kann.
Wenn auch diese zuvor gekennzeichnete Dachausbildung gegenüber anderen bekannten Ausfuhrungen9 wie z.B. gegenüber
solchen mit insgesamt ab hebbar em. Daofr oder mit insgesamt zur Seite schiebbarem und abklappbarem Dach oder mit aufklappbaren
Dachiängshall"ten einen Fortschritt darstellt, so ist es doch nur· zu einer versuchsweisen Aawendimg gekommen*
Die Konstruktion hat sich trotz Vorliegens eines sehr starken Bedürfnisses nicht durchsetzen können, insbesondere
v/eil es schwierig war, die Stoßstelle der Daohteile einwandfrei gegen j 1Iindringen von Spritzvvasser zu sichern, was
aber unbedingt notwendig i.st, wenn empfindliche Güter, wie loser Zement, geladen werden sollen«
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Mängel · der eingang·s beschriebenen .Dac-hausbildtuig zu beseitigen.
Dieses wird erfindungsgeinäss dadurch erreicht, dass die Dachteile, die in ihrer Schließstellung auf dem Oberrand'der
Seitenwandungen aufruheη und oberseitig ebenflächig miteinander absohliessen, Laufbalmen in Daehlängsriohtung besitzen,
auf die die Dachteile gegenseitig nach Anheben aus der ^chl ie 13 st el lung auf die Höhe dieser Laufbahnen aufgeschoben
werden, wobei sich die in Üeffnungsrichtung rückwärtigen Dachteilpartieen, das Dachteil dabei planparallel
führend, auf den auf dem Oberrand der Seitenwand vorgesehenen Laufbahnen abstützen.
Bei einer besonders zweckmässigen Ausführungsform der Dachausbildung nach der Erfindung sind bei einem zweier
übereinanderschiebbarer Daohteile an der einen Längskante mehrere auf die Länge verteilte Laufrollen und an der anderen
Längskante eine Doppellaufbahn vorgesehen, deren Laufflächen nach oben und unten weisen, während Laufrollen
und Doppellaufbahn des zweiten Dachteiles seitenvertauecht angeordnet sind unter Kinlialtung gleicher Pluchtlixiien
der Laufbahnen und Laufrollen beider Dachteile untereinander. An den rückwärtigen Enden beider Dachteile sind beiderseits
Stützrollen vorgesehen, die auf der Oberkante der Seitenwandungen laufen, aus der Fluchtlinie der Laufrollen
versetz): sind und die gegenüber den Laufrollen uei ein geringes Iflass vorstehen, sodass der tu verschiebende Dachteil
praktisch planperallel beim Auflaufen auf den anderen
Dacliteil verschoben wird,' wobei aber "die Zwischenlaufrollen die Laufbahn auf der Oberkante der Seitenwandungen nicht
berühren. Ss ist dieses zweckmässig, weil die Laufrollen im geschlossenen und abgesenktem Zustand des Dachteiles in
Schlitae der Laufbahn auf den Seitenrändern dee Wagens eingesenkt werden. Es ist dann nicht notwendig, sämtliche Schlitze
für das Rollen der Dachteile zu schliessen; es genügt vielmehr j wenn die Schlitze für die Laufrollen an den Stirnenden
der Dachteile und die Schlitze für die Stützrollen durch anhebbare L'insat ζ stücke unter Anheben der "Rollen und damit
dps Dachteiles zur Aufhebung der Unterbrechung der Laufbahn ver s chi i e s sb ar Sinde
Durch den stufenlosen Übergang zwischen den in Schließstellung auf den Oberrändern der Seitenwandungen aufruhenden
Dachteilen ist an sich schon die Gefahr des Eindringens von Spritzwasser vermieden, im Gegensatz zu der eingangs erläuterten
Dachausbildung, bei der ein Dachteil über den anderen herausragt, el so eine Stufe mit vertikaler Fläche entsteht
, wodurch anschlagendes Regenwasser, an der vertikalen '1Iache abtropfend, uruaittelbar auf die Trennstelle zwischen
den Dachteilen hingelenkt ward. Zur Erhöhung der VHrksamkeit der Abdichtung an der Trennfuge zwischen den Dachteilen
sieht die Erfindung ausserdem unterhalb dieser Trennfuge ein von Seitenwand zu Seitenwand sich erstreckendes U-Eisen mit
nach oben stehenden Flanschen und an den entsprechenden Rändern beider Dachteile je ein Profileisen mit nach unten
weisenden Planschen vor. Bejin Absenken der Dachtedle in die Sehließstellang greifen die Plansehen der an den Dachteilen
angebrachten Drofileisen zwischen die Planschen des daiunter von Seitenwand zu Seitenwand ausgelegten U-Profiles5 v;odureh
eine Art Labyrinthdichtung geschaffen wird» Zur dichten Verbindung des Daches mit der »Vagens t irnwand sind an den
entsprechenden Dachteilr and em und an den 7/ ag ε η s t i r nw and e η
gleichartige Dichtungsprofile vorgesehen. Auch die Seitenränder der Dachteile können in gleicher Weise gegen die Wagenkastenseitenwände
abgedichtet werden, doch genügt es hier meist, die seitlichen Daehränder nach unten abzubiegen zur
seitlichen .Abdeckung der Oberkante der Seitenwände.
Weiterhin schlägt die Erfindung eine Sicherung gegen das jibheben der in Schließstellung stehenden Dachteile vor, die
in einfacher Weise aus einer einrückbaren Klaue o.dgl. bestehen kann zur Verklamrner ung des abgesenkten Dachteiles
mit dem Iagenkastene Der Bewegungsmechanismus dieser Sicherungsvorrichtung
wird zweckmässig mit der Vorrichtung gekuppelt, die zum Anheben und Fortbewegen der Dachteile dient;
dabei wird der Bewegungsvorgang so eingerichtet, dass vor Einleitung der Anhubbewegung zunächst die Sicherung ausgerückt
wird und umgekehrt nach Abschluss der Absenkbewegung die Verklammerung selbsttätig eintritt.
Zur Erläuterung der Erfindung ist in den Abbildungen 1 bis 9 in schematischer Darstellung ein Eisenbahngüterwagen mit
zweiteiligem Schiebedach veranschaulicht.
Im einzelnen zeigen;
Abb,. 1. eine. Seitenansicht jles.jf/ag,ens,„.Jbßi welchem ein DachtsU
angehoben und teilweise über das andere in Schließstellung abgesenkte Dachteil geschoben ist,
Abb» ? eine Draufsicht zu Abb. 1 bei. geschlossenen Dachteilen,
Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Abb» I9
Abb. 4 einen Schnitt nach der Linie Iv-IV der Abb«, 1,
Abb» 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der Abb» 2 in grösserem
MaBstabes
Abb» 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI der Abbe 2 in
grösserem Maßstabe»
Abb» 7 und 8 die Anordnung von Dichtungen an den Tremifugen zwischen den Dachteilen und zwischen Dachrand und
'Wagensti rnwand nach den Linien VII-VII und VHI-VIII der Abb» 2 in grösserem Maßstäbe,
Abb» 9 die Anhubvorrichtung und die Sicherung der Dachteile gegen Abheben.
Bei dem dargestellten AusfuhrungjSbeispiel besteht das Dach aus den beiden Schiebedachteilen 1 und Zt die in Schließstellung
an der Trermiuge 2 (Abb»2) voreinander stehen» 4 ist die Seitenwand des Wagenkastens. In geschlossenem
Zustande ruhen beide Dachteile auf dem oberen Rand 5 der Seitenwand© 4 (Abb »5). Ks kann z.B. (Abb. 1) das Dachteil 1
in angehobenem Zustande über das andere Dachteil 2 herübergeschoben werden» zu welchem 2v/eck an den Dachteilen 1 und.
Laufrollen 6 und Stützrollen 8S sowie Laufbahnen J und an
den Seitenwänden 4 Anhubrollen 9 urtd eine Laufbahn 5 an der überkante der Seitenwand 4 vorgesehen sind.
Tiei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Laufrollen 6 bei dem Dachteil 1 an der Vorderkante und beim Dachteil
2 an der rückwärtigen Zante angeordnet. An der den. Laufrollen gegenüberliegenden Kante einesjj eden Dachteiles
sind. Laufbahnen 7 vorgesehen (vgl.Abb,2 und 5) * die eine nach oben weisende Lauffläche 7a und eine nach unten weisende
Lauffläche 7b besitzen, also als Boppellaufbahnen ausgebildet sind. Beim Ubercinanderschieben dos angehobenen
Dachteiles 1 (Abb.1) über den Dachteil 2 laufen die Laufrollen
an der Vorderkante des Dachteiles 1 auf der Oberseite 7a der Doppellaufbalm 7 an der Vorderkante des Dachteiles
2 und die Unterseite 7b der Doppellaufbahn 7 der rückwärtigen Ivante des Dachteiles 1 auf den Laufrollen 6
an der rückwärtigen -' ante des Dachteiles 2. Die Laufrollen 6 und die Doppellaufbahn der Dachteile liegen in einer
Flucht.
Ausser den Laufrollen sind an beiden Seitenrändern der Dachteile noch Stützrollen 8 und zwar lediglich an den
Stirmvandenden 13 eines jeden Dachteiles vorgesehen. Weiterhin sind noch Anhub»ollen 9 vorhanden und zwar am Irennfugenende 12
und an denjenigen Seitenrandern der Dachteile9
die mit einer Doppellaufbahn und nicht mit Laufrollen -versehen sind. Die Stützrollen 8 sind gegenüber den Laufrollen
6 nach innen'um ein geringes" MasTVersetzt, dagegen stehen die Anhubrollen 9 in der Flucht der Laufrollen 6 und der
Doppellaufbahnen 7*
In abgesenkter, geschlossener Stellung ruhen die Dachte11e auf den oberen Rändern 5 der Seitenv^ände 4· auf, wie aus
Ahb .-1- -für das Dachteil 2 und- aus Abb .* 5 -l'ür das Dachteil 1 ersichtlich ist.
Für die Laufrollen 6 und die Stützrollen 8 sind an der Laufbahn 5 der Oberkante der Seitenwande 4 schlitzförmige
Ausnehiaungen Io vorgesehen, durch die die unteren Teile der Laufrollen 6 beim Aufsitsen der abgesenkten Dachteile
auf der Oberkante 5 der Seitenwände hindurchgreifen. Ebenso ist für die Stützrollen 8 eine entsprechende Schlitzuiig
vorhanden, ^uch für die Anhubrollen 9$ die nicht mit dem Dach9 sondern mit der Bejtenwand in Verbindung stehen, ist
in dem Oberrand 5 der Geltem/and eine schlitzförmige Durchtrittsöffnung angeordnet.
Die Schlitze Io für die Laufrollen 6 und üie Stützrollen 8 sind durch E-'ncatzsV-cke 11 vorschli essbar, d""e von unten
her in die Tichlitae eingeführt werden können, sodass die Oberfläche der OberKante 5? die als Lauffläche für die Laufrollen
6 beaw. die Stützrollen 8 dienen muss, ohne Unterbrechung ist.
Durch das AnheTjen der zu einem Dachteil, z.B.. dem D&ehteil 1, gehörigen Köllen 6 und 8 vermittels der von unten her
in die Schlitze eingeführxen Kinsatzstücke 11 wird das Dachteil angehoben. Zugleich mit dem Aritxeben der Ilinsatzstücke
11 geht auch ai e Anhubrblle cJ in die Höhe und stützt das Dacliteil auf derjenigen Seite ab, auf eier keine Laufrollen,
sondern Laufbahnen 7 vorgesehen sind» Das Stirnwandende 1J> ruht dabei beiderseits auf den Stützrollen 8,
die um ein geringes Hass gegenüber den Laufrollen 6 nach unten vorstehen, sodass das Dachteil an seinen viel" Eckpunkten
abgestützt ist und zwar au der ^uerkante 12 längs der Trennfuge 3 an der Vorderkante auf der Holle 6 und an
der Hinterkante auf der Anhubrolle 9 und an der Stimwandkante 15 auf den beiden Stützrollen 8, 'während die Laufrollen
6 im mittleren Teil der vorderen liante des Daehtei-Ies nicht aufliegen. Im angehobenen Zustande kann das eine
Dachteil über das andere herübergerollt werden, wobei die Laufrollen des zu verschiebenden Dachteiles 1 auf der in
gleicher Flucht liegenden Laufbahn 7 des anderen Dachteiles 2 und die Laufbahn 7 des bewegten Dachteiles 1 auf den
Laufrollen 6 des stehenbleibenden Dachteiles 2 gleiten. Dasselbe gilt, wenn statt des Dachteiles 1 das Dachteil 2
angehoben ist und geöffnet werden soll.
Die Einsatzstücke 11 zum Schliessen der Schlitze Io sind als Hebelplatten ausgebildet, die an der Wagenseitenwand 4
um Zapfen 14 drehbar gelagert sind (vgl.Abb.9). Das Anheben erfolgt durch Lenlcer 15, die bei 16 an der "."agemvand
drehbar befestigt sind undmit einer Umsteilstange 17 über die Gelenke 18 in Verbindung stehen. Die Umstellstange 17
läuft zur gemeinsamen Verstellung aller Einsatzstücke 11 -eines Dachteiles an diesem--entlang und steht mit einer auf
der anderen Seite des Dachteile s^ in gleicher^ Irt arbeitenden TJins t eil st aage" in Verbindung'.~ "im Bereich des anderen Dachteiles
sind gleichartige Betätigungsvorrichtungen für die Einsatzstücke vorgesehen; die Antriebe der Betätigungsvorrichtungen
beider Dachteile sind getrennt voneinander«
Die Schlitze für die im mittleren Teil eines jeden Dachteibles vorgesehenen Laufrollen 6 müssen nicht unbedingt
mit Schließstücken 11 abgedeckt werden, da das Dach in seinem hinteren Teil von den Stützrollen 8 getragen wird und
die Laufrollen 6 -Ία mittleren Teil des Dachteiles die Laufbahn 5 auf der Oberkante der Seitenwände nichtjberühren. Dadurch,
dass die auf der Laufbahn 5 befindlichen Stützrollen 8 um ein geringes Mass gegenüber den laufrollen 6 nach innen
versetzt sind, laufen sie ungehindert neben den gegebenenfalls offenbleibendenjSchlitzen im mittleren Teil vorbei.
Für die Betätigung der Umsteilstange 17 zum Anheben der Einsätζstücke 11 und damit eines Dachteiles dient eine
Griffstange 19, die mittels eines Langloches 2o an einem Bolzen 21 am Dachteil angelenkt ist. Die Griffstange besitzt
einen Hocken 22, der mit einem Keeken 23 der Umstellstange zusammenarbeitet. Wird die Griffstange 19 in Richtung
des Pfeiles bewegt (vgl .Abb.9), dann wird die Umstellstange 17 in der gleichen Richtung herübergeschoben, wodurch
die Lenker 15 an den Einsatsstücken entlang rutschen und diese nach oben in die Schlitze Io einschwenken. Das
Dach hebt sich hierdurch und die Zugstange wird, da sie am Bolzen 21 des Dachtciles hängt, mit angehoben, wodurch die
Verklinkung zwischen Griffstange 19 und Umstellstange 17 bezw. der Nocken 22 und 23 gelöst wird, was aus der stri chpunktiert
dargestellten Schräglage der Griffstange in Abb.9 ersichtlich ist. Das Dachteil wird dann durch Weiterbewegung
der Griffstange in Pfeilrichtung verschoben. Beim Zurückholen des angehobenen Daehteiles muss die Stange zum
Vorbeiführen des Rockens 22 an dem Hocken 23 etwas angehoben werden, da sich die Umstellstange 17 ebenfalls in angehobener
Stellung befindet. Zu diesem Zweck ist die Griffstange 19 mittels eines Langloches am Dachteil angelenkt.
Zur Kupplung der Bewegung der Einsatzstücke 11 an der Vorder- und Rückkante der Dachteile sind die Lenker 15, die
der Stirnwandkante 13 zunächst liegen, durch die Kuppelstange 24 (vgl.Abb.2 und 4) verbunden, wodurch auch die Umstellstangen
17 auf beiden ^agenseiten zwangläufig gleiche Bewegung machen; auch die Anhubrolle 9 auf der rückwärtigen
Seite des Dachteiles wird auf diese Art mitbetätigt.
In Abb.9 ist auch die Vorrichtung zur Sicherung der Dachteile gegen Abheben schematiseh dargestellt. Am Seitenrand
der D;.chteile sind Y/inkelstücke 36 fest angebracht. Mit diesen arbeiten Winkelstücke 37 zusammen, die mit der
Seitenwand 4 des Wagenkastens in Verbindung stehen und zwar derart, dass bei abgesenktem Dachteil die .vagerechten Schenkel
38 und 39 der beiden Winkelstücke klauenartig hintereinandergreifen. Das Winkelstück 37 ist mit der Anhubvorrichtung
gekuppelt dadurch, dass es fest mit dem Lenker 15 verbunden ist, und dessen Schwenkbewegung mitmacht· Durch
stark ausgezogene linien ist die Stellung der einzelnen •Steile dargestellt, wie -si-e -bei--ge-strhlO-Bsenem, abgesenktem
und durch die Winkel 36 und 37 gesichertem Dachteil sich ergibt. Das obere Ende des Lenkers 15 steht in der Schließstellung
des Dachteiles in einem gewissen Abstand von dem Einsatzstück 11. Wird zum Anheben des Dachteiles die Zugstange
17 bei Betätigung der Griffstange 19 in Pfeilrichtung verschoben, so schwenkt der Lenker 15 zunächst ohne
Einwirkung auf die Einsatzstücke 11 in die strichpunktierte Lage5 wobei dr.s Winkelstück 37 mitgeschwenkt wird und in
der nunmehr eingenommenen strichpunktierte dargestellten Stellung den Gegenwinkel 36 freigibt, sodass das Dachteil
angehoben werden kann. Das Anheben erfolgt dann durch die weitere Verschiebung der Umstellstange 17, welche den Lenker
15 weiter nach links schwenkt, der dann das Einsatzstück 11 nach oben drückt. Beim Absenken des Dachteiles läuft der
Vorgang umgekehrt ab. Durch den Zug an der Griffstange 19 entgegen der eingetragenen Pfeilrichtung wird nach dem Aufsetzen des Daches die Verklinkung der Sicherungswinkel 36
und 37 selbsttätig herbeigeführt.
In den Abbildungen--* 7 und 8 ist die besondere Art der Abdichtungen an den DachtejSlenden dargestellt.
An der Stirnwand f'5 des ''■agenkastens ist an oberen Kande entlang laufend ein U-Profil 26 mit nach oben weisendem
Flansch 27 befestigt und am Rande 13 des Dachteiles ein U-Profil 28 mit nach unten vej senden Flansch 29. Beim Absenken
des Dachteiles greift das U-Eisen 28 über den einen Flansch 27 des U-Eisens 26. Für die Abdichtung der Trennfuge
3 zv.'isehen den beiden Dachteilen 1 und 2 ist von Seitenwand zu cIeitenwancI des Wagenkastens unterhalb der Stossfuge
verlaufend ein U-Eisen 3o ausgespannt, in welches die nach unten stehenden Flanschen 31 bezw. 32 der am Dachteilrand
12 befestigten Winkeleisen 33 und 34 eingreifen.
Für die Abdichtung zwischen den Seitenrändern der Dachteile und den Seitenwänden können gleichartige Dichtungen vorgesehen
sein. In den meisten Fällen genügt aber die Dichtung, die dadurch erreicht wird, dass das Dach mit seinem Rand auf
der Oberkante der Seitenwand auf ruht, w-'»nn man noch eine Spritzwasserleiste vorsieht. Aus Abbildung 5 ist diese ersichtlich. Am Dachrande ist zur Bildung der Laufbahn ein
Z-Eisen vorgesehen, dessen Stegunterseite Tb auf der Oberseite der Laufbahn 5 aufsitzt und dessen nach unten weisender
Schenkel 35 die Tropfkante bildet und zugleich Spritzwasser abhält.
Claims (8)
1. Dachausbildung für Eisenbahngüterwagen zur IirzieLung einer Seiademöglichkeit der gesamten "tfagenfläche von
oben her unter Verwendung von durch Querteilung erhaltenen in Wagenlängsrichtung auf Bollen verschiebbaren
Dachteilen, die in geschlossenem Zustande auf dejf oberen als Laufbahn ausgebildeten Sandern der Wagenlängswände
aufliegen, dadurch gekennzeichnet, dass die in Schließstellung stufenlos voreinander stossenden Dachteile Laufbahnen
(7] in Wagenlängsrichtung besitzen, auf die benachbarte Dachteile, nach Anheben auf die Höhe dieser Laufbahnen,
gegenseitig aufgeschoben werden unter Abstützung der rückwärtigen Partieen des planparallel verschobenen
Dachteiles auf der durch die Oberkante der Seitenwände (4 j gebildeten Laufbahn (5)..
2. Dachausbildung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
1) das eine zweier übereinanderschiebbarer Dachteile an der einen Längskante mehrere auf die Länge verteilte
Laufrollen(6) und an der anderen Längskante eine Doppellaufbahii (7 J besitzt, deren Lauf flächen (7a und Jb)
nach oben und unten weisen,, während Laufrollen und Doppellaufbahn des zwei ten Dachteiles seitenvertauscht
angeordnet sind unter Einlialtung gleicher Fluchtlinien der Laufbahnen und Laufrollen beider Dachteile
untereinander,
2) an den in Oeffnungsriclitung rückwärtigen Enden beider Dachteile beiderseits Stützrollen[8) vorgesehen sind,
die, auf der Oberkante {51 der Beitenwaiidungen (4j laufend, aus der Fluchtlinie der laufrollen(6/verschoben
sind und mit ihrem tiefsten Punlct um ein geringes Mass über den tiefsten Punkt der Laufrollen nach unten vorstehen,
3) in der Lauf bahn (5) auf der Oberkante der Seitenwand Hchlitze (löj vorgesehen sind, in die sich die Laufrollen
und Stützrollen beim Absenken der Dachteile in die Schließstellung teilweise einsenken,
4) mindestens die Schlitze für die Laufrollen an den Stirnenden der Dachteile und für die Stützrollen durch
anhebbare Einsatz stücke (llj unter Anheben der Rollen und damit des Dachteiles zur Aufhebung der Unterbrechung
der Laufbahn verschliessbar sind.
3» Dachausbildung nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschließstücke (ll) der Schlitze
(loj für die Rollen eines Dachteiles gemeinsam betätigt werden,
4· Dachausbildung nach Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn* zeichnet, dass die Verschließstücke (ll) als Hebel ausgebildet
sind, die durch Verschieben der auf jeder Wagenseite unterhalb der Oberkante der Seitenwandung angeordneten
und untereinander gekuppelten Umstellstangen (17)ein- und ausgeschwenkt werden.
5. Dachausbildung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebung der Umstellstange
(17,/ durch einen am Dachteil angelenkten mit der Um-
stellstange in Eingriff stehenden Hebel (Griffstange 19) erfolgt, der nach Anheben der SchlitzverSchlüsse(IlJ dure]
„das, hierdurch bewirkte Jinhehen d«es-Dachres--ausser Eingriff kommt und der nach unten in Reichweite verlängert
als Betätigungsstange sum Portschieben des Dachteiles dient»
6. Dachausbildung nach Anspruch 1 gekennseich.net, aurcn eine gegen Abheben der in rJChließstellung stehenden
Dachteile v/irkende, diese Teile mit dem Wagenkasten ver-
7. DachauDbildung nach den Ansprüchen 1 und 2-6, dadurch gekennze-ίchnet, dass die Hicherungsvorrichtung mit der
Anhub- und Absenkvorrichtung für die Dachteile bezw. mit der Betätigung der anhebbaren Yerschli eßstücke der
Schlitze derart gekuppelt ist, dass die Einleitung des Anhubirorgangcs zunächst e^ne Lösung der Hicherangs-Verb-indung
zwischen Y/agenkasten und Dachte-sI bewirkt und die ~i cherung nach dem Absenken des Dachteiles selbsttätig
einfällt.
8. Dachausbildung nach den Ansprüchen 1 und 2 bis 5? dadurch gekennzeichne t, dasj zur -abdichtung der Dachteile
untereinander und mit dem wagenkasten, inabesondere der quer verlaufenden Fugen an Jen abzudichtenden Randern
der Dachteile Profileiaenil zum Beispiel TJ-Zli sen(28^ mgee:
ordnet sind Ψ d iren nach unten reisende Planschepgjbeim Absenlcen der Dachteile in ein rinnenf broi gec Profileisen
'26), zum Beispiel ein U-Ülisen, eingreifen, dasjmi t nach oben stehenden Planschen(27) am ,Vagenfcasten (Wandungen
4/25) Lef-stigt 1st,
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