DEP0007911MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 30. Juni 1952 Bekanntgemacht am 3. November 1955
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum gelenkigen Verbinden von Platten, Rahmen
od. dgl. zum Aufbau von Wänden, insbesondere von Zwischenwänden zur Aufteilung von Räumen für
Ausstellungszwecke, Bühnenbilder usw. Es ist bekannt, zu diesem Zweck einzelne Platten, Rahmen
od. dgl. so miteinander an den Schmalseiten zu verbinden, daß die Platten od. dgl. gegeneinander um
bis zu 3600 drehbar sind. Auf diese Weise ist es möglich, eine Reihe von Platten aneinanderzusetzen und
in verschiedener Lage zueinander aufzustellen, so daß ein vorhandener Raum in beliebiger Weise aufteilbar
ist und Ecken, Nischen usw. gebildet werden können.
Diese Aufstellung von miteinander verbundenen Platten ist beispielsweise erwünscht für die Einteilung
von Ausstellungshallen. Hierbei können die miteinander verbundenen Platten ganz beliebig geschoben
und gedreht werden, um die jeweils erforderlichen Einzelräume herzustellen.
Eine gelenkige Verbindung der Platten mittels der üblichen Scharniere ist für diesen Zweck wenig geeignet.
Werden zwei Platten durch ein Scharnier verbunden, das aus konstruktiven Gründen nur auf einer
Breitseite der Platten angeschraubt werden kann, so können die Platten aus dem zusammengeklappten
Zustand nur bis in die gestreckte Lage aufgeklappt werden. Es ist nicht möglich, über diese Schwenkung
von i8o° hinaus die beiden Platten nach der anderen Richtung zu schwenken. Ferner hat diese Scharnierverbindung
den Nachteil, daß bei einer Winkelein-
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stellung \'<Mi ()()" die Platten nur auf der Scharnierseite
mil einer Kante aneiiianderliegen, auf der anderen
Seile aber ein offener Winkel frei bleibt, so daß kein geschlossenes Aussehen entsteht.
Uni ein besseres Schwenken gelenkig verbundener
Plallen zu erreichen, isl es bereits bekannt, die aneinanderstoßenden
Sciiinalseiten der Platten abzurunden und die im Mittelpunkt der Abrundung liegenden
Achsen der Platten durch Zwischenstücke zu verbinden. I )iese Ausbildung hat jedoch den Nachteil,
daü infolge der Abrundiing an den Verbindungsstellen
der Platten riinicnförmige Räume entstehen, und
außerdem müssen in den gerundeten Schmalseiten Schlitze vorgesehen werden, durch die Yerbindungsstangeu
hindurchgehen. Eine solche Verbindung ist also äußerlich nicht völlig glatt und ohi"1 Locher, was
unerwünscht ist.
liei der Kinrichtung gemäß der Erfindung sind die
Platten usw. ebenfalls mit zwei zueinander parallelen und durch Zwischenstücke miteinander verbundenen
Achsen versehen. Erfmdungsgemäß bestehen die an sich bekannten Zwischenstücke aus zwei kuppelbaren
'Peilen, z. I!. aus einem ösenartigen Kuppelteil und
einem hakenartigen Kuppelstück, und ferner sind Kuppelteil und dder Kuppelstück aus den Teilen des
Zwischenstücks bzw. aus den eben ausgeführten, scharfkantig aneinanderstoßenden Schmal- und ßreitseiteii
der Platten ausziehbar, wodurch die Platten um ihre scharfen Kanten schwenkbar und mit ihren
Schmal- mid I Ireilseiten aneinander legbar sind.
Infolge dieser Verbindung der Platten sind also bei jeder Schweiiklage völlig ebene Stoßstellen vorhanden,
und lerner sind keine Schlitze oder sonstige Öffnungen
sichtbar.
Weiten· Einzelheiten der Erfindung sind aus der
Beschreibung ersichtlich. Es zeigt
Fig. ι eine schaubildliche Ansicht von fünf miteinander
verbundenen Platten,
Fig. 2 das Kuppelteil eines Zwischenstückes mit zugehörigen Teilen in schaubildlicher Ansicht,
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch das in eine
Schinalseite einer Platte eingelassene Kuppelteil gemäß Fig. .;,
I'"ig. .| einen Ouerschnitt nach der Linie Λ-# in Kig.3,
Fig. "j einen pucrsehnitl nach der Linie C-D in
Kig.V
Fig. (1 einen Ouerschnitt ähnlich Fig. 5 durch das
Kuppelstück (\v>
Zwischenstückes,
Fig. 7 einen Längsschnitt durch das Kuppelteil nach der Linie K-I' in Fig. 3,
Fig. S eine schaubildliche Ansicht des Kuppelstückes
nach Fig. (>,
Fig. i) einen senkrechten Schnitt durch eine andere Ausführung des Kuppelleiles gemäß Fig. 2,
Fig. 10 eine Seitenansicht einer Platte, teilweise geschnitten.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, besteht die Aufgabe der
Erfindung darin, die Plat ten 1, 2, 3, 4, 5 oder noch mehr
Platten miteinander so gelenkig zu verbinden, daß lic Schmalseiten und die Kieitseiten, wie bei
<>, 7 und 8 ',('zeigt, immer völlig bündig aufeinanderliegen,
,',leiehgültig, welche Winkelstellung vorliegt. Ferner
oll die gelenkige Verbindung das völlige Zusammenklappen zweier Platten, wie hier bei den Platten 4
und 5 gezeigt, ermöglichen.
Zu diesem Zweck sind die Platten 1 bis 5 immer an
zwei Stellen 9, 10 gelenkig verbunden. Für jede Verbindung ist ein Zwischenstück erforderlich, dessen
Hälften je in eine Schmalseite jeder Platte eingesetzt sind.
Eine Hälfte 11 des Zwischenstückes ist aus Fig. 2 ersichtlich. Sie hat einen quadratischen Grundriß
(vgl. auch Fig. 5) und ist kastenartig ausgebildet, um den eigentlichen Kuppelteil 12 aufzunehmen, der durch
seitliche Schienen 13 im Zwischenstück schiebbar gelagert
ist. Vorn am Kuppelteil 12 greift (vgl. Fig. 3) eine Feder 14 an, die über eine im Zwischenstück n
gelagerte Rolle 15 nach unten abgelenkt und hier an einem Arm 16 einer Hülse 17 befestigt ist, die auf
einer Achse iS senkrecht schiebbar aufgesetzt ist. Die Achse ist in der Platte 19 mittels eines Kugellagers
20 drehbar gelagert und sitzt oben an der Zwischenstückhälfte 11 bzw. besteht mit diesem aus
einem Stück. Die Zwischenstückhälfte 11 ist also damit in der Aussparung 21 der Platte 19 drehbar
gelagert. Um die Drehung zu ermöglichen, ist die hintere Wand 22 (vgl. auch Fig. 6) bogenförmig ausgeführt.
Die Zwischenstückhälfte 1: hat nach oben hin einen
hohlen Zylinder 23 mit zwei Schlitzen 24, die zur Einführung der anderen Hälfte, und zwar des Kuppelstückes
25 mit seinen Haken 26 (vgl. Fig. 8) dienen. Dieses Kuppelstück 25 befindet sich ebenfalls schiebbar
in der anderen Hälfte 27 des Zwischenstückes, die genau wie die Zwischenstückhälfte 11 in der Schmal-Seite
der anschließenden Platte untergebracht ist. Den Schlitzen 24 entsprechen in der Zwischenstückhälfte π
zwei Längsnuten 28, die, wie Fig. 7 zeigt, in der Mitte des Kuppelteiles 12 tief nach unten gehen, um die
Haken 20 im gekuppelten Zustand aufzunehmen. An der Vorderkante 29 der Nuten 2S können (vgl. Fig. 2)
kleine Rollen vorgesehen werden, um das Einlaufen der Haken 26 zu erleichtern, die zunächst in die
Schlitze 24 eingeschoben werden und dann durch gegenseitiges ScIiI(1I)Cn der Platten in senkrechter
Richtung nach unten in die Vertiefung der Nuten 28 einrasten.
Die Feder 14 dient dazu, den Kuppelteil 12 in die
Zwischenstückhälfte 11 hineinzuziehen, d. h., die !'"(.■der 14 wirkt im Sinne des Auseinanderziehens von
Kuppelteil 12 und Kuppelstück 25, und sie hält im gekuppelten Zustand die verbundenen Platten bündig
zusammen. Im ausgekuppelten Zustand ist der Kuppelteil 12 in der Zwischenstückhälfte 11 in der
in Fig. 3 gezeigten Stellung verriegelt, und die Wirkung der Feder 14 wird erst freigegeben, Avenn der Kuppelvorgang
vor sich geht. Zu diesem Zweck befinden sich an dem mittleren Steg 30 des Kuppclteiles 12
zwei federnde Sperrhebel 31, die unten seitliche Nasen 32 haben. Diese Nasen 32 greifen durch
Öffnungen des Kuppelteiles 12 hindurch und fassen in Löcher der Zwischenstückhälfte 11, so daß zwischen
Kuppelteil 12 und Zwischenstückhälfte 11 eine Verriegelung
entsteht. Wie Fig. 7 erkennen läßt, liegen die Sperrhebel etwas schräg in den Nuten 28, die
auch auf der gegenüberliegenden Seite: eine schräge
"' 578/.!Hf,
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Wand haben, so daß eine konische Form entsteht. Werden die Haken 16 von oben in die Nuten 28 eingeführt,
so werden die beiden Sperrhebel 31 nach dem Steg 30 zu abgelenkt, die Nasen 32 rasten aus, und
die Wirkung der Feder 14 wird freigegeben.
Die Zwischenstückhälfte 27 an der anderen Platte (vgl. Fig. 8) entspricht in der äußeren Form der
Zwischenstückhälfte 11. Auch hier ist eine Feder 33 wie die Feder 14 vorgesehen, die das Kuppelstück 25
durch ihre Spannung in das Zwischenstück 27 hineinziehen will. Im ungekuppelten Zustand wird auch
hier das Kuppelstück 25 in der vordersten Stellung, die in Fig. 8 gezeigt ist, gesperrt. Dies geschieht
durch federnde Sperrhebel 34, die an den Haken 26 angebracht sind (vgl. auch Fig. 6). Beim Einführen
der Haken 26 in die Nuten 28 legen sich die vorderen Enden der Sperrhebel gegen die Haken 26. Dadurch
kommt im hinteren Teil der Sperrhebel 34 eine Nase 35 zum Ausrasten, die im ungekuppelten Zustand in
einer entsprechenden Aussparung des Zwischenstücks 27 liegt.
Im gekuppelten Zustand der Zwischenstückhälften 11, 27 mit ihrem Kuppelteil 12 bzw. Kuppelstück 25
kann eine Verriegelung dieser Teile vorgenommen werden. Diese Verriegelung wird nachstehend nur
für die Zwischenstückhälfte 11 mit Kuppelteil 12 beschrieben.
Sie ist für die Zwischenstückhälfte 27 mit dem Kuppelstück 25 in gleicher Weise anwendbar.
Zur Festlegung des Kuppelteiles 12 (vgl. Fig. 3) dient eine Druckplatte 36, die durch eine Stange 37
mit einem Druckstück 38 verbunden ist, das durch Leisten 39 geführt ist (Fig. 4) und zur Festlegung der
Zwischenstückhälfte 11 dient. Die Stange läuft in einer auf einer Seite einseitig geschlitzten Hülse 40,
die in der Platte 19 befestigt ist. Das Druckstück 38 steht unter Wirkung einer Feder 41, die das Druckstück
38 mit der Druckplatte immer nach unten drückt. Seitlich am Druckstück 38 ist eine Zugstange
42 angeschlossen, die innerhalb einer weiteren Aussparung 43 der Platte 19 bis zur Unterkante verläuft,
wie aus Fig. 10. ersichtlich ist. Am Ende ist eine beliebige Einstellvorrichtung für die Zugstange 42
vorgesehen, beispielsweise in Form eines Exzenterhebeis od. dgl.
Da sich die Zwischenstückhälfte 11 mit dem
Zylinder 23 drehen kann, während die Druckplatte 36, das Druckstück 38 und die Hülse 40 nicht drehbar
sind, kann am Durchtritt der Hülse 40 durch den Deckel des Zylinders 23 ein Kugellager 44 vorgesehen
sein. Die in Eingriff kommenden Flächen von Kuppelteil 12 und Druckplatte 36 sowie von Zylinder 23
und Druckstück 38 sind gezahnt.
Die Einstellung der Federspannung der Federn 14 und 33 erfolgt dadurch, daß an der Hülse 17 über ein
Kugellager 45 mittels eines Arms 46 ein Gleitstück 47 angreift, das auf der Stange 42 schiebbar geführt ist
und durch einen Zugdraht 48 betätigt werden kann. Dieser Zugdraht wird beispielsweise durch eine Stellschraube
an der Unterkante der Platte 19 beeinflußt. Wird keine Einstellung der Federspannung gewünscht,
so kann, wie Fig. 9 zeigt, unmittelbar in der Zwischenstückhälfte 11 eine Feder 49 untergebracht sein.
Die Wirkungsweise ist folgende: Beim Zusammenfügen zweier Platten, die je mit den Zwischenstückhälften
11 bzw. 27 versehen sind, werden die Zwischenstückhälften zunächst in eine solche Lage
gedreht, daß Kuppelteil 12 und Kuppelstück 25 an den Schmalseiten liegen. Sodann wird die Platte mit
den Kuppelstücken 25 gegen die andere Platte mit ηα
den Kuppelteilen 12 angeschoben und etwas angehoben, so daß die Haken in die Schlitze 24 hineingelangen.
Durch Herunterlassen der Platte kommen die Haken in der beschriebenen Weise in die Nuten 28,
wodurch der Kuppelvorgang bewirkt ist. Beim Kuppeln wird durch das Ausrasten der Sperrhebel 31,
34 die Wirkung der Federn 14, 33 freigegeben. Die beiden Platten sitzen jetzt fest aneinander, und
Kuppelteil 12 und Kuppelstück 25 werden durch die Federn 14, 33 gehalten, die bestrebt sind, die
beiden auseinanderzuziehen. Trotzdem die Platten dadurch fest aneinandersitzen und wie bei den Platten
2, 3 in Fig. ι gezeigt, bündig aufeinanderliegen, kann in diesem gekuppelten Zustand ein Schwenken der
Platten vorgenommen werden. Beim Schwenken müssen die Platten über die Kanten gedreht werden.
Dies ist bei der beschriebenen Verbindung möglich, weil dabei die Federn 14, 33 nachgeben, d. h. Kuppelteile
12 und Kuppelstücke 25 treten dabei etwas aus ihren Zwischenstücken 11, 27 heraus. Die Platten 2, 3
nach Fig. 1 können also in die 90 ° Winkellage gebracht werden, wie dies bei den Platten 1, 2 bzw. 3, 4
dargestellt ist. Ferner kann eine weitere Schwenkung vorgenommen werden, wobei die Platten aufeinandergeklappt
werden, wie durch die Platten 4, 5 in Fig. 1 gezeigt. Es ist auch möglich, die Lage der Platten bei
einer bestimmten Einstellung zu verändern. Wenn nämlich bei den Platten 1, 2 die Platte 2 mit ihrer
Schmalseite zur Breitseite der Platte 1 bündig liegt, kann hier gewechselt werden, so daß die Schmalseite
der Platte 1 auf der Breitseite der Platte 2 liegt.
Die Verbindung nach der Erfindung gestattet mithin bei einer beliebigen Anzahl miteinander verbundener
Platten, diese in alle Einstellungen zu bringen, ohne daß ein Lösen der Verbindung erforderlich ist.
Ist die gewünschte Einstellung hergestellt, so werden durch die Zugstange 42 die Druckplatten 36 .
und die Druckstücke 38 jeder Platte auf die Kuppelteile 12 bzw. Kuppelstücke 25 und die Zwischenstückhälften
11, 27 heruntergedrückt (vgl. Fig. 10), wo die no
Platte drei Zwischenstücke hat. Diese werden damit festgelegt bzw. verriegelt. Es ist dann kein Schwenken
der Platten mehr möglich, und die bewegliche Verbindung ist zu einer starren Verbindung geworden.
Wird die Verbindung der Platten gelöst, um beispielsweise eine andere Zusammenstellung vorzunehmen,
so ist der Vorgang umgekehrt wie beschrieben, d. h. die Platte mit den Kuppelstücken 25 wird angehoben,
und die Haken werden dadurch ausgerastet und abgezogen. Bei diesem Entkuppeln rasten die
Sperrhebel 31, 34 wieder ein und legen die Federn 14,
33 fest.
Bei Nichtgebrauch können die Kuppelstücke 25 in die Zwischenstücke 27 eingezogen werden, indem man
mit zwei Fingern einer Hand die Sperrhebel 34 an den Haken 26 zusammendrückt. Das Zwischenstück
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kanu dann in eine solche Lage gedreht werden, daß
die Ilaken 26 verdeckt und geschützt in der Platte 19
liegen.
Statt einer vollen Drehung um 360° genügt es evtl.
auch, eine Drehung von nur 180" vorzusehen, wobei allerdings die Platten dann nicht zusammengeklappt
werden können. In diesem Fall braucht nur eine Platte ein drehbares Zwischenstück zu haben.
Claims (7)
1. Einrichtung zum gelenkigen Wrbinden von
Platten, Rahmen od. dgl. zum Aufbau von Wänden, insbesondere Zwischenwänden bei der Aufteilung
von Räumen für Ausstellungszwecke, Bühnenbilder usw., wobei die um bis zu 360° gegeneinander
drehbaren Platten, Rahmen od. dgl. an den Schmalseiten mit zwei zueinander parallelen
und durch Zwischenstücke miteinander verbundenen Achsen versehen sind, dadurch gekennzeichnet,
daü die Zwischenstückt· aus zwei kuppelbaren Hälften (11, 27), z. B. aus einem ösenartigen
Kuppelteil (12) und einem hakenartigen Kuppelstück (25), bestehen und daß Kuppelteil (12)
und/oder Kuppelstück (25) aus den Hälften des Zwischenstückes bzw. aus den eben ausgeführten,
scharfkantig aneinanderstoßenden Schmal- und .Breitseiten der Platten (1, 2, 3, 4, 5) ausziehbar
sind, wodurch die Platten um ihre scharfen Kanten schwenkbar und mit ihren Schmal- und
Breitseiten aneinanderlegbar sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zwischenstückhälften (ir,
27) im Grundriß quadratisch ausgeführt sind und ihre Seitenlänge der Dicke der Platten (1, 2, 3,
4, 5) entspricht.
3. Einrichtung nach den Ansprüchen .1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Kuppelteil 12 und
Kuppelstück 25 im gekuppelten Zustand durch gespannte Federn (14, 33) gehalten sind, die auf
Auseinanderziehen der beiden wirken.
4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkung der
Federn (14, ^) beim Einkuppeln von Kuppclteil
(12) und Kuppelstück (25) durch federnde Sperrhebel (31, 34) freigegeben wird.
5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Kuppelteil (12) und
Kuppelstück (25) im gekuppelten Zustand verriegelbar sind, beispielsweise durch eine an sich 5a
bekannte Druckplatte (36) mit Verzahnung.
6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenstückhälften (11, 27) im gekuppelten Zustand verricgelbar
sind, beispielsweise durch ein an sich bekanntes Druckstück (38) mit Verzahnung.
7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn (14, 33)
von Kuppelteil (12) und Kuppelstück (25) in jeder Zwischenstückhälfte (11, 27) über eine Rolle (15)
um etwa go° abgelenkt und durch eine Zugstange (48) od. dgl. in ihrer Spannung einstellbar sind.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 628 478, 812047;
USA.-Patentschriften Nr. 2494682, 2558228.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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