DEP0008957DA - Tauchhülse für die Aufnahme von thermometrischen Meßgebern - Google Patents
Tauchhülse für die Aufnahme von thermometrischen MeßgebernInfo
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Description
Die bekannten Tauchhülsen für die Aufnahme von Thermometern o.dgl. wie sie z.B. für Dampf-Hochdruckanlagen benutzt werden, sind so ausgeführt, dass sie mittels Gewinde oder Überwurfschraube in der Wandung des Rohres bzw. des Gefässes verschraubt sind, in welchem sich das Medium befindet, dessen Temperatur gemessen werden soll. Bei den bekannten Tauchhülsen verwendet man dabei Einschraubgewinde von R 3/4 bis R 1 Zoll bzw. Überwurfschrauben mit R 1 1/4 Zoll. Ausser dem Gewinde oder der Überwurfschraube sind bei den bekannten Tauchhülsen Dichtungsflächen vorzusehen.
Beim Einsetzen der Tauchhülse mit Gewinde ist durch zu grosses Anzugdrehmoment das Einschraubgewinde oder der Gewindehals, bei Tauchhülsen mit Überwurfschraube die Berührungsfläche zwischen Tauchhülse und Gefäss, die der Festhaltung und Dichtung dienen muss, gefährdet. Bei zu kleinem Anzugdrehmoment ist die Dichtung unsicher. Die Vermeidung der Gefahren dringt zur Anwendung grösserer Gewinde; damit ist grosser Aufwand von teuren Werkstoffen und Arbeit verbunden.
Der gegen die Bruchgefahr infolge der hohen Beanspruchung durch Temperatur, statischen Druck, seitliche Beströmung und Schwingung bei den bisherigen Konstruktionen zur Verfügung stehende Querschnitt ist gering im Verhältnis zum erforderlichen Stangenquerschnitt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Gefahren bezüglich Gewindefestigkeit und Dichtung zu beheben, die betriebsmässige Beanspruchbarkeit zu steigern, Arbeits- und Werkstoffaufwand zu beschränken.
Die erfindungsgemässe Lösung besteht darin, dass die Berührungsfläche zwischen der Tauchhülse und diese aufnehmendem Schalter als glatte zylindrische oder keglige Fläche ausgebildet ist, bei einer Befestigung der Tauchhülse durch Verschweissen mit dem Behälter oder einem Zwischenkörper.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Mit 1 ist die in Aussenansicht dargestellte Tauchhülse bezeichnet, die Behälterwand, von der die Tauchhülse aufgenommen wird, trägt die Bezeichnung 2. Zwischen diesen beiden Körpern befindet sich der Zwischenkörper 3. Die Tauchhülse kann entweder an der Befestigungsstelle eine glatte zylindrische oder keglige Wand haben und wird entweder mit der Wandung des Behälters direkt verschweisst oder unter Einsetzung eines Zwischenkörpers 3, so dass dann dieser mit der Wandung des Behälters verschweisst werden muss und mit ihm die Tauchhülse. Die dann vorhandenen Schweisstellen sind mit 4 bezeichnet worden.
Die neue Tauchhülse lässt aufgrund ihrer Formgebung die volle Ausnutzung eines Rundstabes von z.B. 28 mm Durchmesser zu. Ausserdem ist weder ein Gewinde noch eine besondere Dichtungsfläche erforderlich. Aus einem Rundstab mit einem Durchmesser von 28 mm ist eine Tauchhülse herstellbar, deren Festigkeit der einer Tauchhülse bisheriger Bauart mit einem Einschraubgewinde von R 1 Zoll entspricht. Zur Herstellung einer solchen ist aber ein Rundstab von 45 mm Durchmesser erforderlich. Auch erfordert die neue Ausführung kein Fräsen von Schlüsselansatzflächen und Dichtungsringe fallen fort.
Claims (1)
- Tauchhülse für die Aufnahme von thermometrischen Messgebern o.dgl. z.B. in Hochdruck-Dampfanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass die Berührungsfläche zwischen Tauchhülse (1) und diese aufnehmendem Behälter (2) als glatte, zylindrische oder keglige Fläche ausgebildet ist, bei einer Befestigung der Tauchhülse durch Verschweissen (4) mit dem Behälter (2) oder einem mit der Behälterwand ebenfalls verschweissten Zwischenkörper (3).
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