DEP0009004MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 9. Januar 1953 Bekanntgemacht am 2. August 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Es sind Leuchten für röhrenförmige Lichtquellen, insbesondere Leuchtstofflampen, bekannt, bei denen
die Abdeckung, die meist aus durchscheinendem Kunststoff besteht, abklappbar oder abnehmbar ist.
Die bisher bekannten Leuchten wiesen jedoch verschiedene Nachteile auf, die ihrer universellen Verwendbarkeit
im Wege standen. So mußte beispielsweise bei einer bekannten Leuchte die Abdeckung,
die durch ihre eigene Federung in Nuten der Montageschiene befestigt war, durch Zusammendrücken
der Kaschierung freigegeben werden. Ein bloßes Abklappen war dabei nicht möglich, und bei den
heute üblichen, bis i,6o m langen Leuchtstofflampen ist das gleichmäßige Zusammendrücken der
Abdeckung über ihre ganze Länge schwierig. Bei anderen bekannten Leuchten, insbesondere solchen
mit flacher Grundschiene, sind lediglich einseitig Scharniere oder scharnierartige Lagerungen vorgesehen, so daß die Leuchte stets in einer der Örtlichkeit
angepaßten Lage montiert werden muß. Bei einer weiteren ,bekannten Ausführungsform
muß erst der gesamte Lampenträger mit der Abdeckung von der Decke abgezogen werden — was
nur nach Lösung mehrerer Schrauben möglich ist — um die.Kaschierung, nach beiden Seiten abklappen
zu können. .-■-,.
Die Erfindung betrifft eine Leuchte für röhrenförmige
Lichtquellen mit einer flachen, wahlweise
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P 9004 VHIc/21 f
unmittelbar an senkrechten oder an waagerechten Flächen befestigten Montageschiene und einem
trogförmigen Reflektor, der zusammen mit der . Montageschiene das Gehäuse für die Vorschaltgeräte-
und Verdrahtung bildet, und mit einer die Lichtquelle(n) in sich aufnehmenden, lichtdurchlässigen
Abdeckung.
Erfindungsgemäß ist die Abdeckung in Rinnen der Montägeschiene um eine zur Längsachse der
ίο Leuchte parallele Achse beliebig nach beiden Seiten aufklappbar und auch ganz abnehmbar befestigt. Zweckmäßig sind an den Schmalseiten der
Montageschiene schwenkbare Rastriegel angebracht, welche mit an den Enden der Längsseiten der Abdeckung
befindlichen Zapfen derart zusammenwirken, daß die Zapfen.· in verriegelter Stellung der
Rastriegel drehbar gelagert und in deren entriegelter Stellung völlig freigegeben sind. In an sich bekannter
Weise ist innerhalb der Leuchte über einer ganz flachen Montageschiene ein trogförmiger Reflektor
angeordnet und der Raum zwischen Mon-. tageschiene und Reflektor zur Unterbringung der
Klemmen, Kabel und Vorschaltgeräte ausgenutzt. Die Kabelführung kann dabei entweder unterhalb
oder oberhalb der Schiene erfolgen.
Die Leuchte nach der Erfindung hat den Vorteil, diaß die Abdeckung ohne, Lösen von Seihrauben
wahlweise nach der einen oder der anderen* Längsseite ,aufgeklappt werden kann, so daß es möglich
ist, die Leuchte auch an schwer zugänglichen Stellen, und zwar -sowohl an senkrechten als auch
an waagerechten Flächen zu montieren.
Bei 'dieser Ausbildung des Reflektors ist allerdings
. der zwischen der Abdeckung und dem . 35 Reflektor noch zur Verfügung stehende Raum
. ziemlich beschränkt, so daß besondere Vorkehrungen getroffen werden müssen, um ein leichtes
Auswechseln der Lampen, Reinigen der Innenflächen und Auswechseln sonstiger Teile zu gewähr-Leisten.
Ebenso muß die Möglichkeit bestehen, einen gewöhnlichen Kabelkanal an die Leuchte anzuschließen,
wenn mehrere Leuchten in Form eines
Lichtbandes angeordnet werden.
Die Leuchte nach der Erfindung wird am besten an Hand der Zeichnung erläutert.
Abb. ι zeigt einen Querschnitt der Leuchte nach der Erfindung, bei welcher die Kabel oberhalb
der Montägeschiene laufen, mit geöffneter Abdeckung;
Abb. 2 zeigt einen entsprechenden Querschnitt mit Kabelführung .unterhalb der. Montageschiene
mit geschlossener Abdeckung;
Abb. 3 stellt die Verriegelung der Abdeckung dar und den Anschluß eines Kalbelkanals an die
Leuchte; ·
Abb. 4 zeigt die Befestigung des Reflektors und der Fassung auf der Montageschiene,
Abb. 5 den Rahmen der Abdeckung.
In Abb. ι ist 1 die flache Montägeschiene, vorzugSiweise aus Leichtmetall, die mittels Schrauben an der Decke oder an der Wand befestigt wird. Sie bat an den Längsseiten zwei Rinnen 2, die zur Aufnahme des Rahmens der Abdeckung 4 dienen, An den Endpunkten der Rinnen: 2 befinden sich Pfannen 5, in welche die Zapfen des die Abdeckung 4 begrenzenden Rahmens, welcher aus den- Längsstäben 3 und den Querstäben 13 -.besteht, eingelegt werden. Unter dem trogförmigen Reflektor 6 befindet sich der Raum für die Klemmen, die Kabelführung und die Vorschaltgeräte. In Abb. 1 liegen die Kabel zwischen zwei Kliernms-£ücken 7 und 8 oberhalb der Montage schiene 1.
Abb. 5 den Rahmen der Abdeckung.
In Abb. ι ist 1 die flache Montägeschiene, vorzugSiweise aus Leichtmetall, die mittels Schrauben an der Decke oder an der Wand befestigt wird. Sie bat an den Längsseiten zwei Rinnen 2, die zur Aufnahme des Rahmens der Abdeckung 4 dienen, An den Endpunkten der Rinnen: 2 befinden sich Pfannen 5, in welche die Zapfen des die Abdeckung 4 begrenzenden Rahmens, welcher aus den- Längsstäben 3 und den Querstäben 13 -.besteht, eingelegt werden. Unter dem trogförmigen Reflektor 6 befindet sich der Raum für die Klemmen, die Kabelführung und die Vorschaltgeräte. In Abb. 1 liegen die Kabel zwischen zwei Kliernms-£ücken 7 und 8 oberhalb der Montage schiene 1.
Bei- der Ausführung nach Abb. 2 ist die Montägeschiene
ι so geformt, daß zwei rohrfönmige Hohlräume
9 gebildet werden, in denen die Kabel unterhalb der Schiene verlaufen. Die Anschlüsse
erfolgen dabei durch entsprechende Schlitze 10. Zwischen den Rinnen 9 ist das Vorschaltgerät 11
sichtbar. In Abb. 2 ist die Abdeckung 4 in geschlossenem Zustande gezeichnet. Die Längs-Seiten
des Rahmens der Abdeckung werden durch geschlitzte, mit einer LängSibohrung versehene
Metallstäbe 3 gebildet, in -welche -die aus, durchsichtigem
Kunststoff bestehende Abdeckung 4 eingeführt
und darin mit einem erhärtenden1 Kunststoff,
der sich mit der Abdeckung, nicht aber mit dem Metall der Stäbe 3 verbindet, vergossen wird.
Damit ergibt sich eine sichere Verkeilung der Abdeckung gegen Herausziehen aus dem Schlitz,
während eine Längsbewegliehkeit, z. B. bei Wärmeausdehnung, erhalten bleibt.
An den Enden der Metal !stäbe 3 sind Zapfen 12
(Abb. 5) eingedrückt, 'welche die Querstücke 13 (Abb. 3 und 5) halten und .zur Befestigung der
Abdeckung dienen. '
Abb. 3 zeigt die Halterung und Verriegelung der Abdeckung.-Die Enden der Zapfen 12 liegen in den
Pfannen 5 der Montägeschiene 1 und können durch die an den -Schmalseiten, dar Schiene angebrachten
schwenkbaren Rastriegel 14, die in Betriebsstellung tangential an den Zapfen .anliegen, in ihrer Lage
festgelegt werden. Beim Verriegeln schnappt die
Rastfeder 15 in die Nut 16 'din. In verriegeltem
Zustand der Rastriegel bleiben die Zapfen in der Pfanne drehbar und können sich auch etwas in der
Längsrichtung ausdehnen, so daß eine besondere Präzision bei der Fertigung des Rahmens und der
Pfanne nicht erforderlich ist. Diese Art der Verriegelung hat den großen Vorteil, daß nach Lösen
von zwei. Rastriegeln an einer der Längsseiten die Abdeckung beliebig nach beiden Längsseiten aufgeklappt
werden kann, so daß man trotz des-kleinen Raumes, zwischen Reflektor und Abdeckung in
jedem Falle leicht an die Innenteile heran kann. Nach öffnen aller vier Riegel kann die gesamte
Abdeckung auch ganz abgenommen werden.
Zwischen den. Riegeln befinden sich an der Montageschiene 1 Ausnehmungen 17, in welche
entweder ein Endstück, welches die Schmalseiten des Rahmens der Abdeckung abschließt (bei
Einzelleuchten oder am Ende eines Lichtbandes), oder ein Kabelkanal 18 eingesetzt werden kann..
Abb. 4 zeigt die Befestigung das Reflektors 6
und der Fassung 19 auf der Gr.undschiene. Die Höhe der Fassung und der Steigungswinkel des
Reflektors· sind dabei so bemessen,, daß auf der
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Fläche, an der die Leuchte befestigt ist, neben der Montageschiene praktisch kein Schatten, entsteht.
Abb. 5 zeigt schließlich die Zusammensetzung
des Rahmens für die Abdeckung aus den Längsstäben 3 und den Querstäben 13 mittels der
Zapfen 12.
Dde beschriebene Leuchte stellt eine neuartige'
Konstruktion dar, die wegen 'ihrer geringem Bauhöhe und der 'geringen. S chat tonbildung besonders
gut als Deckenleuchte für Fahrzeugbeleuchtung geeignet ist, wobei praktisch die gesamte Decke als
Reflektor mit ausgenutzt wird. Beli Verwendung in Fährzeugen· kann innerhalb der Abdeckung
gegebenenfalls noch eine Notbeleuchtung, z. B. eine Glühlampe, angebracht werden.
Claims (7)
1. Leuchte für röhrenförmige Lichtquellen
mit einer flachen, wahlweise unmittelbar an senkrechten oder an waagerechten Flächen
befestigten Montageschiene und einem tirogförmigen Reflektor, der zusammen mit der
Montageschiene das Gehäuse für die Vorschaltgeräte und Verdrahtung bildet, und mit einer
die Lichtquelle (n) in siich aufnehmenden, lichtdurchlässigen Abdeckung, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeckung im Rinnen (2) der Montageschiene um. eine zur Längsachse der
Leuchte parallele Achse beliebig nach beiden Seiten, aufklappbar und auch ganz abnehmbar
befestigt ist.
2. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Schmalseiten der
Montageschiene schwenkbare Rastriegel (14) angebracht sind, welche mit an den Enden der
Längsseiten deir Abdeckung befindlichen Zapfen
(12) derart zusammenwirken, daß die Zapfen in verriegtelter Stellung der Rastriegel drehbar
gelagert und in deren entriegelter Stellung völlig freigegeben sind.
3. Leuchte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung unter Federdruck
tangential zu den Zapfen erfolgt.
4. Leuchte nach Anspruch 1 oder folgenden, gekennzeichnet durch eine Abdeckung aus, Polymethacrylsäureester,
deren Rand in einen geschlitzten, mit Längsibohrung versehenen
Metallstab eingeführt und darin durch erhärtenden Kunststoff, der sich mit dem Material· der
Abdeckung, nicht aber mit dem Material des Stabes verbindet, vergossen ist.
5. Leuchte nach Anspruch 1 oder folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Ab-
. deckung eine Notbeleuchtung, z. B. eine Glühlampe,
angebracht ist.
6. Leuchte nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel· der
Reflektorflächen und die Höhe der Fassungen
so bemessen sind, daß das Licht bereits unmittelbar neben der Montageschiene auf die
Fläche, an der die Leuchte befestigt ist, fällt.
7. Leuchte nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß an den Schmalseiten
der Montageschiene Ausnehmungen (17) vorgesehen sind, in die entweder ein Schienen-
. endstück oder ein Kabelkanal (18) eimseitzbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2365614, 2291488, 182, 2312393; 'britische Patentschrift' Nr. 684078;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 632 877.
USA.-Patentschriften Nr. 2365614, 2291488, 182, 2312393; 'britische Patentschrift' Nr. 684078;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 632 877.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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