DEP0025748DA - - Google Patents

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DEP0025748DA
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Description

,f. .—
η L S.I!"
Bremen, 17. De^ewber 194β.
Ξ. 484.
ν 25748 IIX/45 e,
Bernhard B r u η s , Maschinenfabrikant, Zwischenahn i. Oldbg. "Kipp-?ahrzeug, insbesondere Ackerwagen u.dgl."
Bs fehlt ein Kippfahrzeug, und zwar hauptsächlich für die Landwirtschaft, das also vor allem einfach in der baulichen Ausführung sowie im Gebrauch ist, robuste Behandlung verträgt und preiswert ist. Die Erfindung hilft diesem Mangel durch ein Kipp-Fahrzeug mit verschieb- und kippbarer Pritsche ab, bei welchem die Pritsche mittels Rollbahnen leicht von Hand verschiebbar ist und das Kippen der Pritsche selbsttätig durch ihre Eigenlast erfolgt. .Diese Bauart ist sowohl für Quer- als auch Längskipper geeignet und ermöglicht das Verschieben und Kippen in den Längs- oder Quer richtungen des <»agens durch dieselbe Vorrichtung. Gegenüber bekannten Kippern bietet die Erfindung erhebliche Vorteile, besonders hinsichtlich der baulichen und betrieblichen Einfachheit. Da das Kippen von Hand geschehen kann, sind keine schweren, komplizierten und kostspieligen Windevorrichtungen erforderlich. Ferner kommt die Ladefläche des Wagens wesentlich niedriger zu liegen. Das Eigengewicht des Fahrzeuges mit der Verschiebe- und Kippvorrichtung ist ebenfalls gegenüber bekannten Ausführungen denkbar niedrig. Der Wagen wird durch den Srfindungsgegenstand nicht wesentlich verteuert. Die Erfindung ist sowohl bei ungefederten als auch gefederten .»'agen sowie bei Jagen mit festen Achsengestellen als auch solchen mit Lenkachsen anwendbar.
'/eitere Kennzeichen der Erfindung sind aus der Beschreibung ersichtlich.
Die Zeichnungen stellen schematisch €wei\b_eispielsweis^,
Ausführungs fοrmen
Ausführunrsformen unter Zugrund elegung eines gefederten, luftbereiften Ackerwagens mit quer nach beiden Längsseiten hin _J~ verschieb- und kippbarer Pritsche dar. /Fig. 1 ist eine Ansicht des Wagens von hinten undjFig. 2 eine Seitenansicht. Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsfοrm in der Ansicht von hinten, [Fig. 4 ist eine Teil-Seitenansicht von Fig. 3 und Fig. 5 zeigt die bei dieser Ausführungsform angewendete liost- oder Sprossenschiene von oben gesehen.
Bei beiden Ausführungsformen ist die Pritsche 1 auf zwei an beiden ^'agenenden auf dem Unter- oder Achsgestell 2 befestigten bockartigen Querträgern 3 gestützt, die durch Balken oder Schienen 4 gegenseitig abgesteift sind. Me Oberkante 5 jedes Querträgers dient als Laufbahn für an der Unterseite der Pritsche in Tragschienen R gelagerte !toIlen, Kader, Scheiben, walzen o.dgl. 6. Die Laufbahnen sind beispielsweise, wie aus Fig. 2 ersichtlich, 1^Is Spurrinnen für die Laufrollen ausgebildet, die auiSer ihrem, in der Mnne laufenden Haupt drehkörper 6 n-'C^ wit, seitlichen Haben oder Bunden 7 versehen sind, die auf den Kinnen-Oberkanten laufen. Dadurch wird eine gute Stützung der Pritsche an beiden Snden und zugleich eine fo chere und stabile Führung d?r Laufrollen erzielt. Zweckmäßig ist der Boden der Laufrinne geschlitzt oder mit Durchbrechungen ■""erse'-en, damit etwaige dorthin gelangende Ablagerungen des Ladegutes od-r Verunreinigungen durchfallen können. Die Laufrinne und die darin laufenden Rollkörper können auch konisch gestaltet sein, wodurch die Leinhaltung der Kinnen begünstigt wird. Die anzahl der Kollkörper ist beliebig. In der tiegel genügt eine Stützung der Pritsclienenden auf je einer mittleren und zwei End-liollen, wie dargestellt. Die Anordnung kann nuch umgekehrt, d.h. so getroffen sein, daß die Laufbahnen sich an der Unterseite der Pritsche befinden und die Rollkörper in od=r an der Oberkante der Querträger gelagert sind. Die Wirkungsweise ist in beiden Fällen die gleiche. Die nollen können in Kugel-, xtollen- odez' jiadellagern laufen. Die G-e samt anordnung ermöglicht ein leichtes '"erschieben der Pritsche nach der einen oder anderen Feite hin lediglich durch Handdruck. Das Kippen der Pritsche erfolgt nach
Zuriicklegung
Zurücklegung einer bestimmten Verschiebestrecke selbsttätig1 durch Eigenlast, wobei ρleichzeitig die Entleerung vor sich geht.
Zur Begrenzung der Verschiebung der Pritsche können Anschläge einerseits an d^-r Pritsche oder an den Trägern, in denen die Laufrollen o.dgl. gelagert sind, und andererseits an den Laufbahnen der Querträger vorgesehen sein, die, nachdem die Pritsche um eine bestimmte Strecke bis zum Beginn des Kippens verschoben werden ist, aufeinandertreffen und dadurch die weitere Verschiebung verhindern. Statt dessen können die Pritsche und die Haupt-Querträger durch Gelenke, Gestänge, Spreiz- oder Kniekhebel,/Nürnberger Schere o.dgl. miteinander verbunden s--, die sich während der Verschiebung der Pritsche bis zu einer bestimmten Ausdehnung strecken, spreizen oder öffnen und damit den Verschiebungsweg der Prixsche begrenzen.
Eine weitere, einfache Ausführungsform für den gleichen Zweck ist in Fig. 3 und 4 angedeutet. Bei dieser ist an beiden Enden der Pritsche über je zwei breitflanschige Hollen 13 und 16, deren erstere am Querträger 3 befestigt sind, wahrend die zweitgenannten am Stützträger 8 der Pritsche sitzen, je eine endlose Kette oder ein endloses Seil 14 gehängt. Beim Verschieben der Pritsche nach der einen oder anderen Seite nimmt sie die Ketten mit, bis deren unteres, im Ruhezustand freihängendes Ende die am Querträger 3 sitzenden Rollen 15 erreicht hat, die sie dann festhalten, während die Pritsche unterdessen in die Kipplage gegangen ist, wie in Fig. 3 angedeutet ist.
Bei dieser Ausführungsform sind ferner die Rollbahnen als iiost-, Leiter- oder Sprossenschienen 9 ausgebildet, in welche .1e ein im Stützträger 8 an beiden Enden der Pritsche gelagertes 7ahn- oder Stiftrad 10 eingreift. Auch in diesem Falle sind die Zahnräder und Rollen beiderseits mit Waben, Flanschen o.dgl. 11 versehen, mit denen sie auf Cea seitlichen Oberkanten der Sprossenschienen restätzt sind. Durch eine oder zwei .iufsteckkurbeln 12, die auch fest aufgesetzt sein können, werden die Zahn- od°r Stifträder von Hand gedreht, wodurch die Verschiebung der Pritsche erfolgt oder unterstützt wird. Gegebenenfalls kann 'Kurbel- and Zahnradachse eine Übersetzung,
setzung angeordnet werden, so daß die Verschiebung der Pritsche nur geringsten Kraftaufwand erfordert. Diese Ausftyz^iungsf orm gewährleistet einen geradlinigen Verschiebungsweg und verhindert jedes Pestsetzen von Ladegut oder anderen störenden Ablagerungen auf den Rollbahnen. Die Sprossenschienen können sich umgekehrt auch an der Pritsche und die Zahn- oder Stifträder an den Querträgern befinden. Statt Spfftfssenschie- nen o. dgl. können auch verzahnte Schienen verwendet werden.
Der Wagen kann durch beliebige Zugkraft fortbewegt werden. Die Träger sind unten durch Streben 13 (Fig. 4. u. 5) an den Längsbalken 4 des Untergestells seitlich abgestützt, und zwar ist die Verbindung zwischen Streben und Balken zweckmäßig gelenkig oder verschiebbar, damit die Streben den Winke1-einstellungen der kadachsen folgen können.

Claims (1)

  1. Pat entansprüche .
    1. Eipp-Pahrzeug, insbesondere Ackerwagen u. dgl. mit kippbarer Pritsche, dadurch gekennzeichnet, daß die Pritsche in Quer- oder Längsrichtung auf Kollbahnen von Hand verschiebbar und durch Eigenlast kippbar ist·
    2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pritsche (1) an den Quer- oder Längsend en mittels Rollen, Scheiben, Hadern, Walzen, Kugeln o.dgl. (β) auf .je einem die Rollbahn bildenden Träger (3) gestützt «ι«*, die ihrerseits auf dem Unter- oder Achsgestell (2) ruhen.
    3. Ausführungsform nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß /in den Trägern (3)JRollen o. dgl. (6)/gelagert sind, auf denen die Pritsche (1) ruht.
    4. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pritsche (1) an den Quer- oder Längsend en, außer din, mit auf den Träfern (3) laufenden Stützrollen (6) o.dgl., mit ,ie einem von Hand drehbaren Zahn- oder Stiftrad (10,11) versehen ist, das in .je eine auf den Trägern (3) befestigte Zahn-, Rost- oder Sprossenschiene (9) eingreift.
    5. Ausführungsform nach Anspruch 1 und 4, dadurch ge
    kennzeichnet.
    zeichnet, daß die Sprossenschiene o.dgl. (^j) an der Unterseite der Pritsche (1) befestigt und die Zahn- od^r Stifträd^r (10,11) in den Träfern (3) gelagert sind.
    6. Ausführungsfonn nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die .Pritsche (1) nach Erreichung einer vorbestimmten Verschiebewegstrecke selbsttätig festgehalten wird.
    7. Ausführungsfonn nach Anspruch 1 - 6 , dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Festhalten der Pritsche (1) am Verschiebewegende aus je einer endlosen Kette oaeriSeil (14) besteht, die von der Pritsche (l) während ih er Verschiebung nit genommen und bei Erreichung des Verschiebewegendes durch eine Ketten- od^r Seilführungs- und -stoppvorrichtung (15) festgehalten w<£rd£*t.
    9. Ausführungsform nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Festhalteeinrichtung für die Pritsche (l) aus je einem die Pritsche (1) und die Träger (3) verbindpnden Gelenk, Gestänge, Spreiz- oder Knickhebel, /nürnberger Schere o.dgl. besteht, die sic'i während der Verschiebung der Pritsche (l) bis zu einer bestimmten ausdehnung strecken, spreizen oder öffnen und dadurch den Verschiebeweg der Pritsche begrenzen.

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