DEP0033330DA - Wärmeisolierter Behälter - Google Patents

Wärmeisolierter Behälter

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DEP0033330DA
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thermally insulated
insulated containers
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Expired
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English (en)
Inventor
Frank Scholtz
Original Assignee
Maschinenfabrik Sürth, Zweigniederlassung der Gesellschaft für Linde's Eismaschinen AG, Sürth/Rhein
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung wärme-isolierter Behälter jeder Art, sowohl von Wärme- und Kühlschränken, als auch von Räumen, Kammern, Gefässen usw., die den gleichen Zwecken dienen.
Die bekanntesten Ausführungsformen derartiger Kühl- und Wärmeeinrichtungen bestehen aus tragenden Bau-Elementen, wie z. B. Rahmen, Aussen- und Innenwände, Mauerwerk und isolierten Zwischenschichten, für die eine Vielzahl von Stoffen verwendet werden kann. Für den Zusammenbau können entweder die Wände als fertige Isolationselemente für sich hergestellt werden, oder es kann ein Rahmengestell mit einer Aussen- und Innenverkleidung die Isolation in Form von Platten oder ähnlichen Einzel-Elementen eingebracht werden.
Um die teure Rahmenbauweise zu vermeiden, hat man schon vorgeschlagen, die Isolierung selbst als tragende Wandung eines Kühlschrankes auszubilden. Dabei soll beispielsweise die Wandung aus einer Schicht Schaumzement und einer die Innenwandung bildende Kunstmarmorschicht bestehen, oder die Isolierwandungen sollen aus mehreren fest miteinander verbundenen Schichten zusammengesetzt sein.
Die vorliegende Erfindung geht von dem Gedanken aus, dass eine wesentliche Verbilligung durch ein Giessverfahren erreicht werden kann. Sie ermöglicht es, in einem Arbeitsgang gebrauchsfertige, wärme-isolierte Behälter herzustellen, deren Aussen- und Innenverkleidung allen Ansprüchen in technisch-physikalischer, hygienischer und ästhetischer Hinsicht entspricht und die bereits alle Tragelemente enthalten, die gegebenenfalls für die Ausrüstung mit maschineller Kühlung notwendig sind. Das kennzeichnende Neue des Verfahrens liegt darin, dass die Aussen- und Innenverkleidung, eine den vorderen Abschluss bildende Frontplatte und ein als Sockel ausgebildeter Grundrahmen nach dem Einlegen in eine Hohlform allen durch die Klebeeigenschaft eines schaumförmig erstarrenden Isolationsmittels so miteinander verbunden werden, dass ein gebrauchsfertiges Erzeugnis entsteht.
Anhand eines Ausführungsbeispiels, für das ein Kühlschrank gewählt wurde, sei das Wesen der Erfindung näher erläutert. Die Zeichnung stellt in perspektivischer Ansicht einen Mittelschnitt durch die Hohlform und den fertig gegossenen Kühlschrank dar.
1 bedeutet die Grundplatte der Gussform, auf der die Aussenwände 2 der Form, die Kerne 3 und 4 für die Hohlräume, sowie der als Sockel des Kühlschrankes dienende Grundrahmen 5 leicht abnehmbar befestigt sind. Alle diese Teile können aus einem beliebigen preiswerten Werkstoff, z.B. Holz, hergestellt werden, da die Giesstemperatur unter 200°C liegt. 6 ist eine als vorderer Abschluss für den Kühlschrank dienende Frontplatte, die zweckmässig so stark gemacht wird, dass die Türbeschläge an ihr befestigt werden können. Als Werkstoff kann ebenfalls Holz oder auch ein Kunststoff verwendet werden, dessen porenfreie polierte Oberfläche jegliche, zusätzliche Bearbeitung, Lackierung usw. entbehrlich macht. Mit 7 ist eine als äussere Verkleidung dienende Folie bezeichnet. Da sie nicht als tragendes Bauelement zu dienen hat, dann sie verhältnismässig dünn gehalten werden (beispielsweise 0,6 mm). Aus den bei der Frontplatte bereits ausgeführten Gründen wird man sie ebenfalls aus Kunststoff herstellen. Die Folie kann, das sie bei der geringen Stärke elastisch biegbar ist, einfache rechteckige Form erhalten und in die Hohlform eingelegt werden. Die durch den gebogenen Zustand hervorgerufene Spannkraft bewirkt, dass sich die Folie fest an die Aussenwand der Hohlform anschmiegt und keine weitere Befestigung für den Giessvorgang notwendig ist. 8 und 9 bedeuten Kunststoff-Folien, die die Innenverkleidung für Hohlräume bilden, in denen das Kühlgut und bei maschineller Kühlung Verdampfer bzw. Maschinensatz unterzubringen sind. 10 ist der Isolierstoff, der flüssig eingegossen wird und in diesem Zustand eine solche Klebkraft besitzt, dass alle angeführten Teile des Schrankes ohne weiteres Arbeits- oder Materialaufwand zu einem festen Gehäuse verbunden werden. Beim Erstarren wird der Isolierstoff zu einer festen, verhältnismässig harten schaumförmigen Masse, die ohne weitere Bewehrung und ohne Traggerüste allen Beanspruchungen gewachsen ist, die bei einem Kühlschrank oder anderen isolierten Behältern auftreten können.
Da der Isolierstoff, dessen Zusammensetzung und Eigenschaften nicht unter dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung fallen, in sich dampfdicht und wasserabweisend ist, könnte die Aussen- und Innenverkleidung fortfallen oder durch Lackanstriche ersetzt werden. Die besonderen Eigenschaften des Isolierstoffes geben die Möglichkeit, die Rückwand des gegossenen Behälters entweder roh zu lassen, mit einem Deckanstrich zu versehen, oder auch, eine Deckplatte aus beliebigem Stoff zu verwenden, die sich mit der Isoliermasse in der gleichen Weise verbindet, wie die übrigen Teile. Im letzteren Falle wird man, wie bei jedem Giessverfahren, einen Einguss und einen Steiger vorsehen, die später abgesägt werden.
Dem Erfindungsgegenstand, durch Giessen in einem Arbeitsgang gebrauchsfertige Kühlschrankgehäuse oder ähnliche Isolierbehälter herzustellen, die eine weitere Neuerung, die darin besteht, dass die für den Anbringen von Tragrosten, Verdampfern und anderen Ausrüstungsgegenständen einer maschinellen Kühleinrichtung notwendigen Tragelemente in die Isoliermasse eingegossen werden. Sie erhalten zweckmässig eine Form, die eine gute Verankerung im Isolierstoff verbürgt. In der Zeichnung ist das Tragelement für einen Verdampfer angedeutet und mit 11 bezeichnet. Diese Tragelemente haben auch beim Giessvorgang eine Aufgabe zu erfüllen. Sie sollen die als Innenverkleidung dienende Folie festhalten und werden zu diesem Zweck mittels Schrauben, die durch die Kernwandung hindurchgehen, fest an diese angepresst. Die Schraubenlöcher in den Tragelementen diesen später zur Befestigung der entsprechenden Ausrüstungsgegenstände.

Claims (5)

  1. Verfahren zur Herstellung von wärmeisolierten Behältern, Kammern, Schränken, Gefässen usw., deren Isolation ein sich selbst tragendes Gehäuse bildet, dadurch gekennzeichnet, dass eine verhältnismässig dünne Aussen- und Innenverkleidung eine den vorderen Abschluss bildende Frontplatte und ein den Sockel bildender Grundrahmen in eine Hohlform eingelegt und durch Eingiessen eines schaumförmigen erstarrenden, im flüssigen Zustand Klebeeigenschaften aufweisenden Isolierstoffes in einem Arbeitsgang so miteinander verbunden werden, dass ein gebrauchsfertiges Erzeugnis entsteht.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung von wärmeisolierten Behältern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die Aussenverkleidung eine Kunststoff-Folie verwendet wird, die sich infolge ihrer geringen Stärke und der durch den gebogenen Zustand hervorgerufenen Spannkraft fest an die Innenwandung der für den Guss bestimmten Hohlform anschmiegt.
  3. 3. Verfahren zur Herstellung von wärmeisolierten Behältern nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die für das Anbringen von Tragrosten, Verdampfern und ähnlichen Ausrüstungsgegenständen erforderlichen Tragelemente eingegossen werden.
  4. 4. Verfahren zur Herstellung von wärmeisolierten Behältern nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die die Innenverkleidung bildende Folie während des Giessvorgangs durch die Tragelemente festgehalten wird, die mittels Schrauben an dem für den Hohlraum notwendigen Kern befestigt sind.
  5. 5. Ausführungsform eines nach dem Verfahren der Ansprüche 1 bis 4 hergestellten wärmeisolierten Behälters, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile des Gehäuses z.B. eine verhältnismässig dünne, vorzugsweise aus Kunststoff bestehende Aussen- und Innenverkleidung, eine stärkere die Türbeschläge aufnehmende Frontplatte und ein als Sockel ausgebildeter Grundrahmen mittels der Isoliermasse zu einem gebrauchsfertigen Gussstück vereinigt sind.

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