DER0000090MA - - Google Patents

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DER0000090MA
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Description

Aktenzeichen R 90 XIl/47 a
Abschrift!
Ringfeder G.m.b.H. Mappe 459
Krefeld-üerdingen. Pat/lh-.
Sicherung eines Sohraubenverbandes.
Die Erfindung bezieht eich auf eine Sicherungseinrichtung an Schraubverbänden, die sich durch,,Einfachheit, geringe Kosten und picherhe it raus ζ eicrmet.
Für die Sicherung von Schraubverbänden sind bereits verschiedene Torschläge bekanntgeworden. Weit verbreitet ist die Kronenmutter mit Splint. Diese Ausführung kann indessen als nicht mehr den heutigen Unfallverhütungsvorschriften entsprechend angesehen werden, da beispielsweise bei den Zug- und Stossvorrichtungen der Yerkehrsfahrzeuge mehrfach die Schraubverbände durch Fahrterschütterungen - infolge Fehlens, Herausfallens, Abscherens, zu grossen Spiels der Splintein den Bohrungen usw. mangels Splintsicherung sich selbsttätig gelöst hatten. Die Erfindung schafft unter Einspraung der Exonenmuttern und Splinte einen einfachen und icfcgr en Schraub verb and dadurch, dass vor oder hinter den Gewindegängen eine oder mehrere Eindrehungen in der Mutter und eine Eindrehung auf dem Gewindebolzen vorgesehen sind, in die bereits bei der Werkmomtage ein Sprengring eingesetzt wird. Dieser Sprengring verlässt seinen Platz auf dem Gewindebolzen auch bei Montage und Demontage nicht. Die Sicherung des Schraubverbandes erfolgt dadurch, dass beim Aufschrauben der Matter auf den Gewindebolzen der Sprengring, welcher vorerst einseitig in der tiefer gestochenen Ringnut des Gewindebolzens sitzt, in eine der winkeligen Ringnuten der Mutter unter Federspannung einspringt» Durch einen vorzugsweise unter 45° gewählten Innenkonus der Mutter wird der Sprengring beim Aufschrauben der Mutter soweit zentrisch zusammengedrückt, dass die Mutter weitergeschraubt werden kann, bis ihre beabsichtigte Endstellung erreicht ist bezw. der Sprengring in die winkelige Ringnute (Sieherungsnute) einspringt. Auch die Sicherungsnuten in der Mutter sind mit einem Winkel von etwa 45° ausgeführt, um das Lösen der Mutter bei der Demontage zu erleichtern. Durch das Hintereinandersehalten mehrerer Ringnuten in der Mutter können verschiedene Ehbaulängen beherrscht werden.
Durch die Einbringung des als Sicherungsmittel verwendeten Sprengringes in einem besonderen Arbeitsgang bei der Werkmontage, seine schmutzsichere und unsichtbare Kapselung während des Betriebes und sein stetiges Verbleiben auf dem Gewindebolzen wird eine Sicherung, ve:rwirklioht, die als absolut .aich.er /Angesprochen werden Kann.
In der Zeichnung ist der G-egenstand der Erfindung in drei Abbildungen im Querschnitt dargestellt.
Abb. 1 zeigt einen Gewindebolzen mit Mutter und Sicherung
gemäss der Erfindung hinter dem Gewinde, Abb. 2 einen Gewindebolzen mit aufgebrachten Sprengring, Abb. 3 eine weitere Ausfiihrungsform entsprechend Abb. 1, mit Sicherung vor dem Gewinde und mehreren Singnuten in der Mutter,
Wie aus den Abbildungen ersichtlich ist, besitzt der Gewindebolzen a vorn oder hinten eine Eindrehung f, in die ein Sprengring c derart mit Spiel eingeführt.,ist, dass eijoeim Aufschrauben der Mutter b zunächst unter der Wirkung der Schrägfläohen bezw. des Innenkonus e während des Schraubvergangs ganz in die Eindrehung f eingedrückt und nach Erreichen der gewünschten Endlage in die Sicherungsnute d der Mutter einspringt. Der Sprengring füllt nun den laum f auf dem Gewindebolzen und den Kaum d auf der Mutter etwa je zur Hälfte aus und verhindert ein Lösen dieser Teile voneinander mit Sicherheit.

Claims (3)

  1. Patentansprüche :
    1·) Sicherung eines Schraubenverbandes, dadurch gekennzeichnet» dass ein bereits bei der Werkmontage in eine Eindrehung (f) des Gewindebolzens (a) eingebrachter Sprengring (c) nach dem Aufschrauben der Mutter in eine winkelige Ausnehmung (d) der Mutter (b) einrastet.
  2. 2.) Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere winkelige Ausnehmungen (d) in der Matter angeordnet sind.
  3. 3.) Sicherung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mutter einen Innenlonus (e) zum Zusammendrucken und zur Zentrierung des Sprengring es (c) in der Ausnehmung des G-ew-öindebolzens besitzt.
    Erefeld-Uerdingen, den 14· Oktober 1949.
    Ringfeder G.m.b.H.
    gez.: gez.:
    Kreissig Dr. Spangenberg

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