DER0006262MA - - Google Patents
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Description
R 6262 VIII'76 d
Die Erfindung bezieht sich auf eine Spulmaschine mit mindestens einem einer Saug- und/oder Blaseinrichtung
zugehörigen Hohlkörper.
Es sind Saug- und Blaseinrichtungen für Spulmaschinen
bekanntgeworden, bei denen durch den Anbau oder Einbau von Gebläsen und zugehörigen
Zu- und Ableitungsrohren eine Möglichkeit geschaffen wurde, an allen Arbeitsstellen Saug- bzw.
Druckluft zu erzeugen. Der Nachteil aller bisher
ίο bekanntgewordenen Einrichtungen besteht darin,
daß der Grundauffoau. der Spulmaschinen unverändert
erhalten blieb und daß die zur Führung der Luftströme vorgesehenen Leitungen zusätzlich an-
oder eingebaut wurden.
Vorliegende Erfindung beseitigt diese Nachteile dadurch, daß der Hohlkörper so ausgebildet ist,
daß er auch zu mechanischen Aufgaben, z. B. als Träger oder Halter von Maschinenteilen oder zur
Festlegung der Rahmenteile, (heranziehbar ist. In weiterer Ausbildung der Erfindung ist der zwischen
den Maschinengestellen angeordnete Hohlkörper in mehrere längs durchlaufende Kammern
unterteilt. Vorteilhaft können auch mehrere zum Zwecke der Luftförderung als Hohlkörper ausgebildete,
die Maschinengestelle verbindende und gleichzeitig zwischen den Maschinengestellen angeordnete,
Maschinenteile tragende, vorzugsweise rohrförmige Gebilde vorgesehen sein. In einer
weiteren Ausführungsform der Erfindung sind die zur Luftförderung erforderlichen Einrichtungen in
den Maschinengestellen angeordnet, wobei sie in unmittelbarer Verbindung mit dem beide Maschinengestelle
verbindenden Hohlkörper stehen. Der Hohlkörper kann ferner auch in einen mit der
Saug- und einen mit der Blasvorrichtung verbundenen Teil unterteilt sein. Schließlich können die
Absaug- und/oder Ausblasglieder direkt am Hohlkörper angebracht sein.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht des Erfindungsgegenstandes
mit einem Saugrohr als Tragkörper,
Fig. 2 die Vorderansicht zu Fig. i,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Erfindungsgegen-Standes mit einer Saug- und1 Druckkammer als Tragkörper und
Fig. 2 die Vorderansicht zu Fig. i,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Erfindungsgegen-Standes mit einer Saug- und1 Druckkammer als Tragkörper und
Fig. 4 eine teilweise Seitenansicht nach Fig. 2. In Fig. ι und 2 ist zwischen den Maschinengestellen
ι und 2 einer Spulmaschine ein die beiden Gestelle verbindendes Rohr 3 vorgesehen, an
welchem Schraubflächen 4 für die verschiedenen Arbeitsstellen angebracht sind. Aus den zu den
einzelnen Arbeitsstellen führenden Saugöffnungen 5 wird inPfeilrichtungo durch ein von einem Motor 8
angetriebenes Gebläse 7 Saugluft gezogen, welche (s. Fig. 1) durch den im Maschinengestell 2 eingebauten
Druckkanal 9 in Pfeilrichtung 10 in an sich bekannter Weise durch den Druckkanal ausgestoßen
wird.
In Fig. 3 und 4 ist zusätzlich zu den in Fig. 1
und 2 beschriebenen Teilen unter dem Rohr 3 eine Druckkammer 11 angeordnet, welche ebenfalls
durch die ganze Maschine hindurchgeführt ist. Die Druckkammer 11 ist mit Druckluftöffnungen 12
versehen, welche zu den einzelnen Spulstellen führen. .:■■
Die Anordnung der Luft fördernden Teile 3 und in der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Form
ist besonders raumsparend und verleiht den meist langen Spulmaschinen gleichzeitig eine äußerordentliche
Stabilität. Selbstverständlich können die Luft fördernden Teile aus Herstellungsgründen
beliebig in ihrer Länge unterteilt werden. An den Teilungsstellen sind auch sogenannte Zwischengestelle
zum Abstützen in an sich bekannter Weise anzuordnen. . .· .
Claims (6)
1. Spulmaschine mit mindestens einem einer
Saug- und/oder Blaseinrichtung zugehörigen Hohlkörper, dadurch gekennzeichnet, daß der
Hohlkörper so ausgebildet ist, daß er auch zu mechanischen Aufgaben, z. B. als Träger oder
Halter von Maschinenteilen oder zur Festlegung der Rahmenteile, heranziefaibar ist.
2. Spulmaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der zwischen den Maschinengestellen angeordnete ■ Hohlkörper in
mehrere längs durchlaufende Kammern unterteilt ist.
3. Spulmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere zum Zwecke
der Luftförderung als Hohlkörper ausgebildete, die Masdhinengestelle verbindende und gleichzeitig
zwischen den Maschinengestellein angeordnete, Maschinenteile tragende, vorzugsweise
rohrförmige Gebilde vorgesehen sind.
4. Spulmaschine nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die zur Luftförderung erforderlichen Einrichtungen in den
Maschiinengestellen angeordnet sind und in unmittelbarer Verbindung mit dem beide Maschinengestelle
verbindenden Hohlkörper stehen.
5. Spulmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Hohlkörper unterteilt ist und ein Teil mit der Saug-, der andere Teil mit der Blasvorrichtung
verbunden ist.
6. Spulmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Absaug- und/oder Ausblasglieder direkt am Hohlkörper angebracht sind.
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