DES0029888MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 22. August 1952 BekaiMitgemacht am 30. August 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft ein Schalttafel-, Verteilerod. dgl. Gerüst zur Befestigung von Schaltgeräten
verschiedener Art und Abmessungen.
Der Aufbau von Schalt- oder Verteilertafeln muß stets so ausgebildet sein, daß eine beliebige Anzahl
von Geräten verschiedener Größe bei bestmöglichster Raumausnutzung und günstiger Kabelführung
angeordnet werden kann. Hierzu hat man vorgeschlagen, eine als Gerüst dienende Wand mit
einer Vielzahl von Bohrungen zu versehen, die jede beliebige Kombination im Aufbau der Geräte zuläßt.
Diese Gerüste sind verhältnismäßig schwer, und die Leitungsführung zu den Geräten ist
schwierig. Auch hat man vorgeschlagen, die Geräte baukastenmäßig aneinanderzusetzen. Hierbei
bereitet das Auswechseln ebenso wie die Leitungsführung Schwierigkeiten. Weiterhin ist es bekannt,
Schalttafeln aus auf Profileisenbindern zusammengesetzten Frontblechen mit schlitzartigen
Öffnungen im Bereich der Trennfugen der Frontbleche zur Durchführung der Leitungen aufzubauen.
Diese schlitzartigen Öffnungen ergeben sich hierbei durch Aussparungen an den Frontblechen,
die zur Sicherheit der Verdrahtung auf den Bindern aufgebracht sind. Durch diese schlitzartigen
Öffnungen werden die Leitungen an die einzelnen Schaltgeräte herangeführt. Diese bekannte Anordnung
hat jedoch den Nachteil, daß die Leitungen — außer in den irgendwie hinter den Abdeckplatten
liegenden Klemmen — keine genügende Führung
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haben und daß die Leitungen in den Schlitzen weder gekennzeichnet noch gegen mechanische Beschädigung
gesichert sind.
D.ie Erfindung hat die Aufgabe, ein Schalttafel-, Verteiler- od. dgl. Gerüst zum Befestigen von
Schaltgeräten verschiedener Art und Abmessungen zu schaffen, das aus mehreren an ihren Längskanten
übereinander angeordneten Montageplatten und mit wenigstens einer fensterartigen Öffnung
ίο im Bereich der Trennfugen der Platten besteht,
deren Gewicht nicht über das für die Stabilität notwendige Maß hinausgeht. Bei der Schalttafel nach
der Erfindung sollen die Zuführungsleitungen, Kabel od. dgl. leicht und sicher so geführt werden
können, daß eine Beschädigung auch bei Schalterschütterungen und scharfen Kanten der Metallteile
nicht auf tritt und' gleichzeitig eine genaue Kennzeichnung der einzelnen Leitungen möglich
ist. Das Gerüst nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß in die fensterartigen Öffnungen
weiche, vorzugsweise elastische Einsatzteile zum Durchführen der Leitungen eingesetzt sind.
Die Einsatzteile wirken als Dämpfungspuffer, so daß von den Schaltstößen herrührende Erschütterungen
bereits innerhalb des Systems abgedämpft werden. Es empfiehlt sich hierbei, die Führungsstücke
mit durch Trennwände geteilte Bohrungen zu versehen, die je nach Bedarf für die
durchzuführenden Leitungen durchstoßen werden.
Am günstigsten ist es daher, die Führungsstücke aus gummiartigen elektrischen Isolierstoffen herzustellen,
so daß selbst bei leichten Beschädigungen der Isolierung der Anschlußleitungen durch Biegen
od. dgl. ein Kurzschluß zwischen den verschiedenen Kabeln nicht auftreten kann.
Das Gerüst selbst besteht aus einem System abgestufter, von jeweils eine eigene Baueinheit darstellenden
Blechteilen gebildeten Montageplatten gleicher Breite, die an senkrecht angeordneten Trägern
in beliebiger Zusammenstellung befestigt sind, wobei die weichen Einsatzteile jeweils zwischen
Aussparungen zweier Blechplatten angeordnet sind. Die Platten werden besonders vorteilhaft aus
Stanzteilen gebildet, deren freie Längskanten zur Versteifung der Platten abgewinkelt sind, während
die auf den Trägern befestigten Teile zugleich als Abstandsstücke zur nächsten Platte ausgebildet
sind. Da es im allgemeinen üblich ist, die Geräteabmessungen nach einem gewissen System abzustufen,
werden die Platten diesem System entsprechend angepaßt und die Lagerhaltung für den
Aufbau verschiedener Schalttafelgerüste wird da-. durch vereinfacht, da der jeweilig vorgesehenen
Aufgabe entsprechend Platten zusammengestellt werden, die ein Optimum an Raumausnutzung und
Gewicht für die Schalttafel ergeben. Die Einsatzteile sind vorzugsweise als selbsthaltende weiche
Führungsteile für die Leitungen ausgebildet, die eine leichte und übersichtliche Führung der An-Schlußleitungen
ermöglichen.
An Hand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel eines Schalttafelgerüstes nach der Erfindung
erläutert. ■ . .;.
In der Fig. 1 sind an vorzugsweise U-föfrnigen
Trägern 1 Blechplatten A1 B in verschiedener Höhe
befestigt. Diese können an den Trägern angeschraubt,
angeschweißt oder in sonst an sich bekannter Weise befestigt sein. Fig. 2;zeigt die Abwicklung
einer derartigen Platte, die vorzugsweise als Stanzteil hergestellt wird und bei der die Lappenn,
12 zur Versteifung abgewinkelt werden, und zwar um die gestrichelt angezeichneten Linien.
Die auf den Trägern befestigten Kanten 13, 14 der
Platten A, B, C bilden mit ihren Ansätzen 15, 16,
17, 18 zugleich die Abstandsstücke zur nächsten Platte. Zwischen die Platten werden Einsatzteile
aus z. B. gummiartigen elektrischen Isolierstoffen vorzugsweise selbsthaltend befestigt, wobei zur
sicheren Halterung aus den abgewinkelten Teilen der Platten Zähne oder eine weitere Abwinkelung
3 ausgebogen wird, die in entsprechenden Aussparungen bzw. Nuten 4 der Einsatzteile 5 eingreifen.
Fig. 3 zeigt einen derartigen Einsatzteil im Schnitt. Zur Durchführung der Leitungen sind
die als Dämpfungspuffer ausgebildeten Einsatzteile mit Bohrungen 6 versehen, die durch eine Trennwand
7 unterteilt sind. Diese Trennwand 7 ist nach Bedarf leicht durchstoßbar und. erleichtert die Herstellung
des Einsatzteiles, da dieser im allgemeinen als Preßformteil hergestellt wird, wobei zur Herstellung
der Bohrungen üblicherweise zwei von entgegengesetzten Seiten eintretende Schieber verwandt
werden. Der Einsatzteil 5 ist mit Flanschen 8 versehen, die im Zusammenwirken mit dem
Einschnitt 4 und den Zähnen 3 einen sicheren Halt der Einsatzteile ergeben und gleichzeitig Metallkanten
abdecken.
Der Aufbau von Schalttafel-, Verteiler- od. dgl. Gerüsten nach der Erfindung ist durch das beschriebene
Beispiel nicht erschöpft. Je nach der Größe der Schalttafel kann insbesondere,die Form
und Profilstärke der Träger verschiedenartig ausgebildet sein. Ebenso können die Einsatzteile den
jeweiligen Aufgaben entsprechend mit verschiedener Anzahl von Reihen und verschiedener Art
von Bohrungen versehen werden. .
Claims (10)
1. Schalttafel-, Verteiler- od. dgl. Gerüst aus mehreren an ihren Längskanten übereinander
angeordneten Montageplatten zum Befestigen von Schaltgeräten verschiedener Art und Abmessungen
und mit wenigstens einer fensterartigen Öffnung im Bereich der Trennfugen der
Platten, dadurch gekennzeichnet, daß in diesen öffnungen weiche, vorzugsweise elastische Einsatzteile
zum Durchführen der Leitungen eingesetzt sind.
2. Gerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von jeweils eine eigene Baueinheit
darstellenden Blechteilen gebildeten Montageplatten gleicher Breite an senkrecht angeordneten
Trägern in beliebiger Zusammen-Setzung befestigt sind, wobei die weichen Ein-
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Satzteile jeweils zwischen Aussparungen zweier Blechplatten angeordnet sind.
3. Gerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Montageplatten aus einem
Stanzteil bestehen, dessen freie Längskanten zur Versteifung der Platten abgewinkelt sind,
während die auf den Trägern befestigten Teile zugleich die Abstandsstücke zur nächsten Platte
bilden.
4. Gerüst nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß in den abgewinkelten freien Kanten der Platten Zähne zur Halterung der
Einsatzteile ausgebogen sind.
5. Gerüst nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die weichen Einsatzteile als selbsthaltende Führungsteile für die Leitungen
ausgebildet sind.
6. Gerüst nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die weichen Einsatzteile als
ao Dämpfungspuffer ausgebildet sind, die die
Übertragung von Schaltstößen u. dgl. innerhalb des Gerüstes dämpfen.
7. Gerüst nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die weichen Einsatzteile mit durch Trennwände geteilte Bohrungen versehen sind, die je nach Bedarf für die durchzuführenden
Leitungen leicht durchstoßbar sind.
8. Gerüst nach Anspruch 1 bis 7', dadurch gekennzeichnet,
daß die weichen Einsatzteile aus gummiartigen elektrischen Isolierstoffen hergestellt
sind.
9. Gerüst nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsatzteile mit Nuten in ihrer
Längsrichtung versehen sind, die im Zusammenwirken mit entsprechend gefertigten Teilen der
Montageplatten die Einsatzteile halten.
10. Gerüst nach Anspruch 8 und 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einsatzteile zur Halterung mit Flanschen (8) versehen sind, die
gleichzeitig Metallkanten abdecken.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 212 716.
Schweizerische Patentschrift Nr. 212 716.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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