DES0034595MA - - Google Patents

Info

Publication number
DES0034595MA
DES0034595MA DES0034595MA DE S0034595M A DES0034595M A DE S0034595MA DE S0034595M A DES0034595M A DE S0034595MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
potential
circuit arrangement
arrangement according
poles
pole
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)

Links

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 30. Juli 1953 Bekanntgemacht am: 8. September 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Kennzeichnung der Gruppenzugehörigkeit mehrstelliger Zahlen gemäß einem vorgegebenen Gruppierungsplan. Die zu gruppierenden mehrstelligen Zahlen können beispielsweise Teilnehmeranschlußnummern oder die diesen vorausgehenden Kennzahlen für im wählvermittelten Fernverkehr herzustellende Verbindungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen sein. Die zu kennzeichnenden Gruppen können die Berechtigung rufender Teilnehmer zur Herstellung von Verbindungen mit derartigen Anschlüssen oder die der Gebührenbelastung zugrunde zu legende Tarifzone für derartige, im wählvermittelten Fernverkehr hergestellte Verbindungen ausdrücken. In Fernsteueranlagen können die zu kennzeichnenden Gruppen gleichbedeutend mit der Ausführung bestimmter Schaltmaßnahmen sein, die durch ein in eine mehrstellige Zahlenangabe gekleidetes Kommando befohlen werden. In Rechenanlagen für die Auswertung statistischen Materials können die zu kennzeichnenden Gruppen bestimmte Eigenschaften bedeuten, die bestimmten Kombinationen aus einer Vielzahl vorgegebener, durch mehrstellige Zahlen ausgedrückter Eigenschaften entsprechen. Jedes der genannten Anwendungsbeispiele, auf die die Erfindung im übrigen nicht beschränkt ist, setzt einen Gruppierungsplan oder ein Programm voraus, in dem die Beziehungen zwischen allen für die Auswertung in Betracht kommenden Zahlen und den Gruppen, denen diese Zahlen im einzelnen zugehören sollen, festgelegt sind und auf Grund dessen die Schaltungsanordnung zur Kennzeichnung der Gruppenzugehörigkeit im Einzelfall zu entwerfen ist.
509 551/44
S 34595 VIII a/21 a3
Die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß jeder zu gruppierenden »teiligen Zahl ein Widerstandsnetzwerk mit η I ι 1 "ok-ii zugeordnet ist, an dessen Pol η + ι sich ein die Kennzeichnung der der Zahl entsprechenden Gruppe veranlassendes Potential ausbildet, wenn die betreffende Zahl durch Anlegen von Markierpotentialen an alle ihren ?i Teilen entsprechenden übrigen η Pole des Widerstandsnelzwerks markiert wird.
Die Pole ι bis η eines Widerstandsnetzwerkes können den Stellen der zugeordneten Zahl entsprechen. Killer vierstelligen Zahl ist dann ein fünfpoliges Widerstandsnetzwerk zugeordnet. Die Pole 1 bis Ji können weiterhin jeweils mehreren, vorzugsweise zwei Stellen der zugeordneten Zahl entsprechen. Einer vierstelligen Zahl ist dann beispielsweise ein dreipoliges Widerstandsnetzwerk zugeordnet.
no Fine besonders zweckmäßige und einfache Korni eines Widerslaiidsuetzwerks gemäß der Erfindung stellt eine Sternschaltung aus η Widerständen dar, deren Endpunkte die den n Teilen der zu gruppierenden Zahl entsprechenden Pole 1 bis η und deren Sternpunkt den Pol η + ι bilden.
Λ11 alle Pole, an die kein Markierpotential angelegt wird, ist ein Potential angelegt, unter dessen Kinlluß sich am IOl η + ι ein eine Gruppenkennzeiehiiiuig verhinderndes Potential ausbildet. Das am Pol it -|- 1 sich ausbildende Potential steuert ein elektronisches Relais für die Gruppenkennzeicliniuig.
Der Erfinduiigsgedanke wird an Hand der Zeichnungen erläutert.
Fig. 1 a, 1 1) zeigen ein Ausführungsbeispiel mit Widerstandsnetzwerken in Form von Sternschaltungen ohmscher Widerstände; in
Fig. 2 ist eines dieser Widerstandsnetzwerke im einzelnen dargestellt;
Ί0 !'"ig- 3 ''is 5 dienen zur Veranschaulichung einer allgemeinen Beziehung zwischen der Zahl η der F.iidpinikte einer solchen Sternschaltung, der Zahl I; der markierten F.ndpunkte und dem am Sternpunkt jeweils auftretenden Potential;
Ί5 Fig. Gw, db zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel mit Widerstaiidsiictzwerken in Form einer Sternschaltung aus einem ohm sehen Widerstand
und ;; ι stromrichtungsabhängigen Widerständen;
Fig. 7 stellt eines dieser Widerstandsnetzwerke im einzelnen dar;
Fig. S zeigt ein Ausführungsbeispiel mit Widerstandsnetzwerken der letztgenannten Art, deren Polen 1 bis η jeweils zwei Stellen der zugeordneten Zahl entsprechen;
Fig. o, zeigt eine weitere Ausführungsform in Gestalt einer Sternschaltung aus η stromrichtungsabhängigen Widerständen und einem ständig an Markierpoteutial liegenden ohmschen Widerstand. Schaltungseinzelheiten sind in den Figuren nur
fi() in dem Umfang dargestellt, der für das Verständnis des EiTindtingsgedankens erforderlich ist. Schaltmittel, die unabhängig von den verschiedenen Ausführimgsformcn jeweils die gleichen Funktionen erfüllen, sind in den verschiedenen Figuren im allgemeinen gleichlautend bezeichnet.
Dem in Fig. 1 a, 1 b gezeigten Ausführungsbeispiel liegt die Annahme zugrunde, daß die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung in einer Verzonungseinrichtung Z.V (Fig. 1 b) für die Vcrzonung von im Wählverkehr herzustellenden Fern-Sprechverbindungen Anwendung finden soll. Die auf Grund einer im allgemeinen vierstelligen Kennzahl ermittelte Gebührenzone wird einer im jeweiligen Verbindungsweg liegenden Zähleinrichtung ZE mitgeteilt, die die Fortschaltung des Gesprächszählers beim rufenden Teilnehmer entsprechend Zeit und Zone bewirkt.
Die Verzonungseinrichtung ist mit einem Kennzeichnungswähler ausgerüstet, der in der Figur durch das die Wälllerausgänge bildende Feld der Kontakte /1 bis /O, Ii τ bis JiO, ~ 1 bis zO, ei bis cO (Fig. ι a) angedeutet ist. Die Kontakten bis (O entsprechen den Werten 1 bis 0 der ersten Stelle bzw. der Tausenderziffer der vierstelligen Keimzahlen, die Kontakte/; ι bis //0 den Werten der 1 funderterziffern, die Kontakte s 1 bis aO denen der Zehnerziffern und die Kontakte e 1 bis eO denen der Einerziffern. In der Figur sind von diesen Kontakten nur die im Rahmen des angenommenen Verzollungsbeispiels erforderlichen Kontakte/3, i4, // i, h 2, £4, c5, i'i, C2 und ^3 voll ausgezeichnet. Die Kontakte können Relaiskontakte eines Relaiswählers sein, sie können auch aus Schaltarmen und Bankkontakten je eines der ersten bzw. zweiten, dritten oder vierten Stelle der Kennzahl entsprechend einstellbaren zehnteiligen Drehwählers sein. Für die Erfindung ist die Form des jeweils zur Verwendung gelangenden Kennzeichnungswählers belanglos. Wesentlich ist lediglich, daß die Wähler an alle nicht eingestellten Ausgänge ein Potential anlegen lassen, das von dem an die eingestellten Ausgänge angelegten verschieden ist. Die Wähler werden in bekannter Weise durch die den einzelnen Stellen der Kennzahl entsprechenden Wahlimpulsreihen eingestellt. Die nicht eingestellten Wälllerausgänge sind über die Ruheseiten der Wälllerkontakte und den Widerstand WG mit dem Minuspol der Batterie verbunden. Die eingestellten Ausgänge erhalten nach Schließen des Kontaktes .? Plus- bzw. Erdpotential über die Arbeitsseiten der betreffenden Wählerkontakte. Das negative Potential der nicht eingestellten Ausgänge wird dabei nicht wesentlich verändert, da der Widerstand WG, der lediglich die Rolle eines Schutzwiderstandes für die Wälllerkontakte spielt, n5 wesentlich, beispielsweise um drei Größenordnungen kleiner als der Widerstand W5 ist, so daß nach Schließen des Kontaktes .v praktisch die volle Batteriespannung über dem Widerstand W5 abfällt. Das an den eingestellten Wählcrausgängen auftretende Erdpotential spielt die Rolle des Markierpotentials im Sinn der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung.
Die Widerstandsnetzwerke sind in der Figur mit dem Buchstaben N und einer Zahlenangabe bezeichnet, die mit der zugeordneten Kennzahl iden-
551/44
S 34595 VIIIal21 a3
tisch ist. Fig. 2 zeigt ein derartiges fünfpoliges Widerstandsnetzwerk für eine vierstellige Zahl. Vier ohmsche Widerstände Rn sind zu einem Stern geschaltet, dessen den Polen ι bis η der allgemeinen Bezeichnungsweise entsprechende Endpunkte mit t, h, z, e und dessen dem PoIw+|i entsprechender Sternpunkt mit m bezeichnet ist. Der Endpunkt t ist der Tausenderziffer, der Endpunkt h der Hunderter-, ζ der Zehner- und e der Einerziffer der betreffenden Zahl zugeordnet. Es ist besonders zweckmäßig, die Widerstände Rn sowie die an die Pole ι bis η angeschalteten Markierpotentiale gleich groß zu wählen. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel soll dies voraussetzungsgemäß der Fall sein. Wird das Potential des positiven Batteriepols mit Null und das des negativen mit — U bezeichnet, dann können, je nach der Vollständigkeit der Markierung, verschiedene Potentiale am Sternpunkt bzw. Pol η + ι des Widerstandsnetzwerks auftreten, die in der nachstehenden Tabelle aufgeführt sind.
η ist die Gesamtzahl der Endpunkte, k die Zahl der Endpunkte, an die das Markierpotential O angelegt ist, n-k die Zahl der Endpunkte, an denen das Potential ■—U anliegt, Um das jeweilige Potential des Sternpunktes m.
h η k Um (n = 4)
O
I
2
3
4
4
3
2
I
O
— U
—3U
(Kg. 3)
(Fig. 4)
(Fig. 5)
4
U
2
U
4
O
Allgemein gilt die Beziehung Um = — U
η k
Das die Kennzeichnung der Gruppe, die der dem Widerstandsnetzwerk zugeordneten Zahl entspricht, veranlassende Potential ist das Potential Um = O. Dieses Potential bildet sich, wie aus der obigen Beziehung hervorgeht, nur an dem Pol η + ι eines Widerstandsnetzwerks aus, an dessen sämtliche Pole ι bis η Markierpotential angelegt ist.
Der Kennzeichnungswähler sei beispielsweise der Zahl 3141 entsprechend eingestellt. Beim Schließen des Kontaktes s tritt lediglich am Sternpunkt m des Netzwerks #3141 das Potential 0 auf, da über die in Arbeitslage befindlichen Wählerkontakte *3, hl, ζ4 und ei bzw. an allen Endpunkten dieses Netzwerks Markierpotential anliegt. Der Sternpunkt m des Netzwerks N 3142 führt währenddem gemäß der vorstehend angeführten Beziehung und Bezeichnungsweise das Poten tial , da lediglich an den Endpunkten t, h
und ζ dieses Netzwerks Markierpotential anliegt und der Endpunkt e das Potential —'■ U führt. Es ist unschwer ersichtlich, daß der Sternpunkt des Netzwerks ^3241 im vorliegenden Fall das Potential——, der Sternpunkt des Netzwerks JV3142
das Potential , der. Sternpunkt des Netzwerks
ΑΓ325 das Potential.—·——und der Sternpunkt des
Netzwerks N 4253 das Potential—U führt.
Das vierpolige Netzwerk JV 325 ist der dreistelligen Zahl 325 zugeordnet. Im erfindungsgemäßen Anwendungsfall bedeutet dies, daß die Verzonung für alle Kennzahlen, die mit 325 beginnen, also die Kennzahlen 3251 bis 3250, gleich sein soll. Es sind daher für diese Kennzahlengruppe nicht zehn verschiedene, fünfpolige, sondern lediglich ein vierpoliges Widerstandsnetzwerk vorzusehen.
Die Sternpunkte der Widerstandsnetzwerke sind über Gleichrichter Gm1 die eine gegenseitige Beeinflussung der an ihnen auftretenden Potentiale verhindern, entsprechend dem vorgegebenen Gruppierungsplan, hier dem Verzonungsplan, mit elektronischen Relais verbunden, die aus je einer Gasentladungsröhre und einem elektromagnetischen Relais M bestehen. Den Zahlen 3141 und 325 soll die Gruppe bzw. hier die Zone I, den Zahlen 3142 und 3241 die Gruppe bzw. Zone II und den Zahlen 3242 und 4253 die Gruppe bzw. Zone III entsprechen. Für jede der Gruppen I bis III ist ein elektronisches Relais vorgesehen. Die Schaltung des der Gruppe I zugehörigen Relais, das aus der Röhrei?öl und dem Relais Mi besteht, ist in der Figur ausführlich angegeben. Die den Gruppen II bzw. III zugehörigen Schaltungen, die aus der Röhre II und dem Relais M 2 bzw. der Röhre RölII und dem Relais M3 bestehen, sind gleichartig und daher nur angedeutet. Nicht gezeigt ist in der Figur die Kathodenheizung der Gasentladungsröhren, die als bekannt vorauszusetzen ist.
Die Röhren sind im Ruhezustand gesperrt, da ihre Gitter negativ gegenüber ihren Kathoden vorgespannt sind. Die negative Gittervorspannung wird von dem aus den Widerständen Wi und W 2 gebildeten Spannungsteiler gewonnen. Sie ist dem Betrag nach kleiner als die kleinste, an den Sternpunkten nicht voll markierter Widerstandsnetzwerke auftretende Spannung Um = —— . Im Gittereingang liegt ein aus dem Gleichrichter Gb und dem Widerstand Rb bestehendes Begrenzungsglied, das verhindert, daß Spannungen, die negativer als
Um = sind, sich am Gitter der Röhre auswirken
können. Zu diesem Zweck ist der Widerstand Rb an das Potential gelegt, das von dem aus den
Widerständen W2> und W4 gebildeten Spannungsteiler gewonnen wird. Die Röhren zünden, wenn die Spannung am Gittereingang um einen gewissen, von der Größe der negativen Gittervorspannung abhängigen Betrag positiver als
U . ,
r wird.
509 551/44
S34595VIIIa/21aa
Nachdem der Kenn/.eichnungswähler entsprechend der Zahl 3141 eingestellt und damit die Markierung des zugeordneten Netzwerks .¥3141 vorhereilet ist, wird der Kontakt s geschlossen. Am Slcrnpunkt des Netzwerks ΛΓ3141 stellt sich schlagartig Nullpotential ein, während sich an den Sternpunkten aller anderen, nicht voll markierten Netzwerke verschiedene, aber, was allein wesentlich ist, negative Potentiale ausbilden, die auf die an diese Sternpunkte angeschlossenen Röhren ohne Einfluß sind. Nur das Gitter der Röhre RoJ erhält auf (irund des am Sternpunkt des Netzwerks VV3141 auftretenden Potentials über den Kondensator Ck einen Spannungsstoß, der das Gitterpotential momentan derart verlagert, daß die Röhre (.•ntsperrt wird und zündet. Alsdann spricht das im Anodenkreis dieser Röhre liegende Relais M 1 an.
Relais M 1 schaltet mit seinem Kontakt m 1 das
Relais A' 1 der Zähleinrichtung 7, E ein, das sich
so über seinen Kontakt k i, bindet. Die Röhre TWl wird sodann durch Unterbrechung des Anodenkreises am Kontakt«/» wieder gelöscht. Relais M 1 fällt ab. Der Kontakt .? und die Kontakte /3, h 1, ^4 und ei des Kennzeichnungswählers werden wieder in die Ruhelage gebracht. Die Verzonuiigseinrichtung steht jetzt für eine neue Auswertung zur Verfügung.
In der Zähleinrichtung VAl bringt der schließende Kontakt /,·ι., des Relais A'1 das Relais Z unter den Einfluß des Kontaktes zg 1 des Zeittaktgebers ZC Die Kontakte z% ι, zg2 und ^3 des Zeittaktgebers werden in unter sich gleichen, untereinander aber verschiedenen, ucr Gebührenzone entsprechenden Zeitabsti'mden betätigt Das Relais Z spricht im Rhythmus des jeweils angeschalteten Zeittaktes an und übermittelt mit seinem Kontakte Zählstromstöl.te zum Gesprächszähler TZ des rufenden Teilnehmers.
Wird eine der Zahlen 3142 und 3241 gewählt, so zündet beim Schließen des Kontaktes.? die Röhre AViIl, Das mit dieser Röhre verbundene Relais M 2 schaltet mit seinem Kontakt;» 2 das Relais A'2 ein, das sich über seinen Kontakt /;2, bindet. Koniakt /,'2., bringt das Relais Z unter den Einfluß des Kontaktes ,S1If 2, entsprechend der Gebührenzone TT. Die Auswertung einer der Zahlen 3242 und 4253 führt zur Zündung der Röhre AVV 111. Relais Λ/3 schallet mit seinen Kontakten wi3,, m 3., die Relais A' 1 und A'2 ein, die sich'binden. Ihre Kontakte A1 2., und /,' 1 ., bringen das Relais Z unter den Finllul.l des Kontaktes ",if 3 entsprechend der Gcbülirenzone III.
Gemäß dem in Fig. 6a gezeigten Ausführungsbeispiel bestellen die Widerstandsnetzwerke, wie in Fig. 7 besonders gezeigt, aus einer Sternschaltung eines ohmschen Widerstandes AVi' und u—1 stromriehtiingsabhangigen Widerständen, insbesondere Gleichrichtern Cn'. Das Potential der Sternpunkte ;;' dieser Netzwerke bleibt praktisch 1111-verändert, solange nicht an allen Knotenpunkten /', W, z' und <■' gleichzeitig Markierpotential angelegt wird. Das Markierpotential soll hier im Gegensatz zur vorher gezeigten Ausführungsform positiver als das Erd- bzw. Nullpotential sein. An den nicht markierten Endpunkten liegt Nullpotential.
Liegt am Endpunkt t' (Fig. 7) Markierpotential und an wenigstens einem der übrigen Endpunkte Nullpotential, so bildet sich praktisch die volle Differenz dieser beiden Potentiale zwischen den Anschlußpunkten des Widerstandes Rn' aus. Der Sternpunkt m' führt unverändert Nullpotential. Liegt an den Endpunkten h', z' und e' Markierpotential, dagegen am Endpunkt t' Nullpotential, so führt auch der Sternpunkt ?»' unverändert Nullpotential, da die Gleichrichter Gn' in Sperrichtung beansprucht werden und daher das Markierpotential ohne Einfluß auf das Potential des Sternpunktes ist.
Diese Anordnung hat den Vorteil, daß an nicht vollständig markierten Widerstandsnetzwerken keine verschiedenen, sondern immer ein und dasselbe Potential auftritt. Die Markierspannung kann daher kleiner als im vorher gezeigten Ausführungsbeispiel gewählt werden, und die Spannungsbelastung der Gleichrichter Gm in Sperrrichtung ist geringfügig. Am Gittereingang der Röhren Ro sind in diesem Fall keine Begrenzungsglieder, sondern lediglich Widerstände Rc (Fig. 6b) erforderlich, über die die Gittereingänge auf Sperrpotential, hier Nullpotential, gehalten werden. Für die Dimensionierung der Widerstände Wy und W8, go über die durch den Kontakt .1 der Stromkreis für die Markierspannungsquelle geschlossen wird, gilt das vorher von den Widerständen Ws und WG (Fig. 1) Gesagte sinngemäß. Die Anordnung arbeitet analog der vorher beschriebenen. Auf eine Wiederholung der Beschreibung der Schaltvorgänge kann daher verzichtet werden.
Fig. 8 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel mit Widerstandsnetzwerken N" der in Fig. 7 gezeigten Art, deren Pole 1 bis η jeweils zwei Stellen der zugeordneten Zahl entsprechen. Fig. 8 ist in der in Fig. 6 a gezeigten Art durch eine bedarfsweise einschaltbare Markierspannungsquelle sowie die elektronischen Auswerterelais ergänzt zu denken.
Auszuwerten sind vierstellige Zahlen. Es sind zwei hundertteilige Kennzeichnungswählcr Wi und W2 vorgesehen, von denen der Wähler Wi entsprechend den beiden ersten und der Wähler W2 den beiden letzten Stelleu der jeweiligen Zahl entsprechend eingestellt wird. Beispielsweise gelangen no bei Wahl der Kennzahl 3141 der Kontakt tv I81 des Wählers W\ und der Kontakt W2ti des Wählers W2 in die Arbeitslage. Markierpotential (■+) wird anschließend an die beiden Knotenpunkte des Netzwerks N" 3141 gelegt. Der Sternpunkt dieses Netzwerks erhält dann gleichfalls Markierpotential. Die Netzwerke N" 3142 und Λ"'324ΐ erhalten nur teilweise, das Netzwerk Λ7" 3242 überhaupt kein Markierpotential. Ihre Sternpunkte bleiben unverändert auf Ruhepotcntial (—). Es ist leicht ersichtlich, daß diese Anordnung besonders vorteilhaft ist, wenn es sich um die Auswertung vierteiliger Zahlen handelt.
Fig. 9 zeigt als weitere Ausführungsform, die mit der in Fig. 6a, 6b bzw. Fig. 7 gezeigten vcrwandt ist, ein Widerstandsnetzwerk N'" in Gestalt
551/44
S 34595 VIII a/21a3
einer Sternschaltung aus η stromrichtungsabhängigen Widerständen, vorzugsweise Gleichrichtern Gn" und einem ohmschen Widerstand Rn", der ständig an Markierpotential liegt. Der Widerstand Rn" ist unabhängig vom Kontakt s mit dem Pluspol der Markierspannungsquelle verbunden. Solange nicht alle Endpunkte des Netzwerks markiert sind, d. h., solange an wenigstens einem dieser Punkte Nullpotential anliegt, bildet sich praktisch die volle
ίο Differenz zwischen diesem und dem Markierpotential zwischen den Anschlußpunkten des Widerstands Rn" aus. Der Sternpunkt m" führt daher unverändert Nullpotential. Erst bei vollständiger Markierung wird der Stromfluß und da-
mit der Spannungsabfall über den Widerstand Rn" verhindert. Der Sternpunkt m" gelangt dann auf das für die Zündung der angeschlossenen Röhre erforderliche Pluspotential.

Claims (14)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Schaltungsanordnung zur Kennzeichnung der Gruppenzugehörigkeit mehrstelliger Zahlen gemäß einem vorgegebenen Gruppierungsplan, dadurch gekennzeichnet, daß jeder zu gruppierenden w-teiligen Zahl ein Widerstandsnetzwerk mit η·-\- ι Polen zugeordnet ist, an dessen Pol η + ι sich ein die Kennzeichnung der der Zahl entsprechenden Gruppe veranlassendes Potential ausbildet, wenn die betreffende Zahl durch Anlegen von Markierpotentialen an alle ihren η Teilen entsprechenden übrigen η Pole des Widerstandsnetzwerks markiert wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pole 1 bis η eines Widerstandsnetzwerks den Stellen der zugeordneten Zahl entsprechen.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pole 1 bis η eines Widerstandsnetzwerks jeweils mehreren, vorzugsweise zwei Stellen der zugeordneten Zahl entsprechen.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Sternschaltung aus η Widerständen, deren η Endpunkte, die den η Teilen der zu gruppierenden Zahl entsprechenden Pole ι bis η und deren Sternpunkt den Pol η + ι bilden.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Sternschaltung (N, Fig. ι a) aus n ohmschen Widerständen (Rn, Fig. 2).
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Sternschaltung (N', Fig. 6 a) aus einem ohmschen Widerstand (Rn, Fig. 7) und n-—1 stromrichtungsabhängigen Widerständen (Gn'), vorzugsweise Gleichrichtern.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Sternschaltung (N'", Fig. 9) aus η stromrichtungsabhängigen Widerständen (Gn"), vorzugsweise Gleichrichtern, und einem ständig an Markierpotential liegenden ohmschen Widerstand (Rn").
  8. 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstände gleich groß sind.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, · dadurch gekennzeichnet, daß die an die Pole 1 bis η anzulegenden Markierpotentiale gleich groß sind.
  10. 10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an alle Pole, an die kein Markierpotential angelegt wird, ein Potential angelegt ist, unter dessen Einfluß sich am Pol η + ι ein eine Gruppenkennzeichnung verhinderndes Potential ausbildet.
  11. 11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zur Markierung der Zahlen dienende Wähler, die an alle nicht eingestellten Ausgänge ein Potential anlegen lassen, das von dem an die eingestellten Ausgänge angelegten verschieden ist.
  12. 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das am Pol η + ι sich ausbildende Potential ein elektronisches Relais (Rö-M, Fig. 1 b) für die Gruppenkennzeichnung steuert.
  13. 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Pol η + ι mit dem Gitter einer Gasentladungsröhre (Ro) verbunden ist, in deren Anodenkreis Gruppenkennzeichnungsrelais (M) geschaltet sind, und daß die Gasentladungsröhre durch das am Pol η + ι sich ausbildende Potential gezündet wird.
  14. 14. Schaltungsanordnung nach jedem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung Teil einer Einrichtung für die zonenabhängige Gebührenermittlung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen ist.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1449136C3 (de) Elektrische Einrichtung zur Durchführung von Wahlen
DE972730C (de) Schaltungsanordnung zur Kennzeichnung der Gruppenzugehoerigkeit mehrstelliger Zahlen, insbesondere fuer Verzoner in Fernmelde- bzw. Fernsprechanlagen
DE826019C (de) Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Erkennungszeichen von Leitungen oder Punkten im Verbindungsaufbau von Fernmelde-anlagen, insbesondere von Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DES0034595MA (de)
DE822411C (de) Identifizierungs-Schaltung
DE929619C (de) Transistor-Vermittlungsnetzwerk mit Nummerngruppenkreis fuer Nachrichtensysteme
DE2014950A1 (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zur Rufabschaltung in Fernmelde , insbesondere Fernsprechanlagen
DE575121C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE958661C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE974596C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlern und gemeinsamen Steuereinrichtungen
DE868926C (de) Schaltungsanordnung zur Kennzeichnung einer bestimmten Leitung aus einer Anzahl von Leitungen
DE666831C (de) Schaltungsanordnung zur Anrechnung von Gebuehren in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE969248C (de) Schaltungsanordnung zur Umsetzung einer Gruppe von Waehlstromstossreihen in Steuersignale und Kennzeichnung eines Verbindungskanals
DE962900C (de) Schaltungsanordnung zur Auswertung von den Stromstossreihen entsprechenden Kennzahlen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE887366C (de) Elektrische Steuereinrichtung
DE1173538B (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Belegungsstromkreisen
AT166838B (de) Steuersystem
DE1487869C3 (de) Rufnummern-Positionsnummernumwerter für die Teilnehmeranschlußzuordnung in einer Fernmeldevermittlungsstelle
DE1079692B (de) Schaltungsanordnung zum Identifizieren eines durch einen angelegten Wechselstrom gekennzeichneten Anschlusspunktes
DE1810414C (de) Schaltungsanordnung fur Fernmelde Vermittlungsanlagen, insbesondere Fern Sprechnebenstellenanlagen, mit Netzgrup penschal tern
DE916070C (de) Schaltungsanordnung zur Auswertung von den Stromstossreihen entsprechenden Kennzahlen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE975471C (de) Elektronischer Umschalter in Fernmelde-, insbesondere Fernsprech-anlagen
DE919482C (de) Schaltungsanordnung fuer Verzoner
DE587348C (de) Schaltungsanordnung fuer Waehler mit in Gruppen unterteilter Kontaktbahn
DE623330C (de)