DES0041482MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 8. November 1954 Bekanntgemacht am 15. Dezember 1955
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Ermittlung
der räumlichen Intensitätsverteilung radioaktiver Strahlung, ,insbesondere solcher radioaktiven
Strahlung, die von radioaktiven Atomen ausgesandt wird, die als Indikatoren für biologische und chemische
Umsetzungen in zu untersuchende Körper eingebaut sind. Wird beispielsweise dem menschlichen
Körper radioaktives Jod injiziert, so sammelt es sich mindestens teilweise und vorübergehend im
ίο Bereich der Schilddrüse. Die Ermittlung der von den einzelnen Teilen der Schilddrüse ausgehenden
Strahlung des radioaktiven Jods, unter Umständen in der Abhängigkeit von der Zeit, gibt dem Arzt
Anhaltspunkte zur Feststellung von Krankheiten der Schilddrüse. Die im folgenden beschriebene, die
Erfindungsgedanken beispielsweise wiedergebende Einrichtung ist insbesondere für derartige Untersuchungen
der Schilddrüse vorgesehen.
Zur Ermittlung der räumlichen Intensitätsverteilung radioaktiver Strahlung ist es notwendig, ein
Strahlungsmeßgerät, beispielsweise ein Geiger-Müller-Zählrohr oder einen Szintillationszähler, so
abzuschirmen, daß es nur die radioaktive Strahlung aufnimmt, die aus einem vorgebbaren Raumwinkel-
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IhtoiYIi <-iIifiiiIi. Zur Ermittlung der Intensität der
von einem vorgegebenen Ort auspellenden radioaktiven
Strahlung ist es weiterhin notwendig, den Altstand zwischen dem Strahlungsmeßgerät und
diesem OrI zu messen. Bei bekannten Einrichtungen
zur Ermittlung der räumliclien Intensitätsverteilung
radioaktiver Strahlung sind zur Eingrenzung des genannten Raumwinkelbcreichs rohrförmige, radioaktive
Strahlen absorbierend;· Körper und austausehbare Blcndenanordnungen vorgesehen; die
Messung des .Abstandes zwischen dem Strahlungsniel.igerät
und dem Ort, von dem die radioaktive Strahlung ausgeht, wird mit einem üblichen Meßstab vorgenommen. Diese bekannten Einrichtungen
haben den grundsätzlichen Xachteil, daß ihre Einstellung
und Verstellung einer Vielzahl von Handgriffen bedarf und eine Serie von Austanschteilen
(Absorptionskörpern) auch bei Routineuntersuchungen ständig zur Verfügung stehen muß.
ao Die erlindungsgemäße, diese Nachteile vermeidende
Einrichtung zur Ermittlung der räumlichen liitensitätsvcrteiiung radioaktiver Strahlung
isl gekennzeichnet durch ein in dem rohrförmigen Absorplionskörper in Richtung der Rohrachse verschiebbar
angeordnetes Strahhingsmeßgerät zur Messung solcher radioaktiver Strahlung, die durch
eine Mündung des rohrförmigen Absorptionskörpers in das Innere des rohrförmigen Absorptionskörpers
eintritt, und durch eine parallel zu dem rohrförmigcn Absorptionskörpcr geführte Schiene, die
mit dem Strahlungsmeßgerät verbunden ist und deren eines freies linde einen Abstandshalter aufweist,
der über die für den Eintritt der Strahlung vorgesehene Mündung des rohrförmigen Absorptionskörpers
hinausragt.
Hei der erfmdungsgemäilen Einrichtung bestimmt
die I-age des Strahlungsmeßgerätes innerhalb des rohrförmigen Absorptionskörpers den Raumwinkelbereich,
aus dem radioaktive Strahlung auf das Strahlungsmeßgerät zu treffen vermag. Durch Veränderung
der Eage des Strahlungsmeßgerätes innerhalb des rohrförmigen Absorptionskörpers kann die
(iri'ißc dieses Rauniwinkelbereichs vergrößert oder
verkleinert werden. An dem mit dem Strahlungsnießgerät verbundenen Abstandshalter, der über die
für den Eintritt der Strahlung vorgesehene Mündung des rohrförmigen Absorptionskörpers hinausragt,
kann ein vorgegebener Abstand zwischen dem OrI, von dem zu messende radioaktive Strahlung
ausgeht, und dem Slrahlungsmel.igerät eingestellt werden.
In weiterer Ausbildung der Erfindung sind an der Schiene zwischen dem Strahlungsmeßgerät und
dem Abstandshalter Verstellglieder vorgesehen, mit
5!i denen der Abstand des Abstandshalters von dem Strahlungsmcßgerät veränderbar einzustellen und
festzustellen ist. Diese Schiene ist zweckmäßig parallel zu dem rohrförmigen Körper geführt und besteht
aus zwei ineinander verschiebbaren Profilen· stangen, deren relative Lage durch Haltemittel
festzustellen ist. Markierungszeichen auf einer der Profilstangen geben den Abstand zwischen dem
Strahhiugsinel.tgerat und dem Abstandshalter an.
Die Führung dieser Schiene parallel zu dem rohrförmigen Absorptionskörpcr erfolgt durch Ansatzstücke
an diesem rohrförmigen Absorptionskörper, die vorteilhaft so ausgestattet sind, daß die Schiene
herausnehmbar ist. An einem der Ansatzstücke sind Haltemittel zur Feststellung der Schiene vorgesehen.
Diese Haltemittel werden dazu verwandt, die Lage des Strahlungsmeßgerätes innerhalb des
rohrförmigen Körpers und damit den Raumwinkclbercich, aus dem radioaktive Strahlung auf das
Strahlungsmeßgerät zu treffen vermag, einzustellen und festzustellen. Die Schiene ist hierzu mit diesen
Raumwinkelbercichcn zugeordneten Markierungszeichen verschen.
Um eine gute Führung des Strahlungsmeßgerätes in dem rohrförmigen Absorptionskörpe.r zu ermöglichen,
ist der Querschnitt des Strahlungsmeßgerätes dem Innendurchmesser des rohrförmigen
Absorptionskörpers derart angepaßt, daß das Strahlungsmeßgerät in diesem rohrförmigen Absorptionskörper
gleiten kann.
Da der rohrförmige Absorptionskörper in der Regel aus einem schweren Material, beispielsweise
aus Blei besteht, ist es zweckmäßig, ihn etwa in seinem Schwerpunkt an einem Stativ zu befestigen.
Die Halterungen an dem Stativ sind dabei so ausgebildet, daß der rohrförmige Absorptionskörpcr in
jeder Winkellage seiner Achse zu befestigen ist. Hiermit wird erreicht, daß durch die erfindungsgemäße
Einrichtung jeder beliebige Raumwinkclbereich ausgemessen werden kann. Um weiterhin
eine rasterförmige Abtastung eines radioaktive Strahlen aussendenden Körpers mit der erfindungsgemäßen
Einrichtung zu ermöglichen, sind die Halterungen zur Befestigung des rohrförmigen
Absorptionskörpers an dem Stativ derart ausgebildet, daß sie die Verschiebung des Schwerpunktes
des rohrförmigen Absorptionskörpers in mindestens zwei aufeinander senkrechten Richtungen zulassen.
Vielfach ist es zweckmäßig, den örtlichen Bereich, von dem zu messende radioaktive Strahlung ausgeht,
zu markieren. Hierfür ist erfmclungsgemäß an dem Abstandshalter ein in die Richtung der Achse
des rohrförmigen Absorptionskörpers vcrdrchbarcs, abnehmbares, für radioaktive Strahlung durchlässiges
Visier mit insbesondere kreisförmigen Markierungszeichen angebracht. Das Endstück des
Abstandshalters ist überdies derart ausgebildet, daß an ihm mit einfachen Handgriffen eine Halterung
für ein radioaktive Strahlung aussendendes Standardpräparat anzubringen ist.
Um zu vermeiden, daß Schmutz und Staub in das Innere des rohrförmigen Absorptionskörpers eintritt,
ist dieser rohrförmige Absorptionskörpcr an seiner für den Eintritt radioaktiver Strahlung vorgesehenen
Mündung mit einer für radioaktive Strahlung durchlässigen, abnehmbaren Kappe versehen.
Diese Mündung weist zweckmäßig weiterhin Halterungen zur Befestigung von in den rohrförmigen Absorptionskörper einzuschiebenden,
radioaktive Strahlung teilweise oder ganz absorbierenden Blenden oder radioaktive Strahlung eines
gewünschten Energiebereichs aussondernden Filtern
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auf. An dem Abstandshalter können ebenfalls Haltevorrichtungen
zur Befestigung von Blenden oder Filtern angebracht sein.
In den Zeichnungen ist eine beispielsweise ausgeführte Einrichtung gemäß der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt einen erfindungsgemäßen rohrförmigen
Absorptionskörper mit einem in ihm verschiebbar angeordneten Strahlungsmeßgerät und
ίο einem Abstandshalter;
Fig. 2 zeigt einen Schnitt der Einrichtung nach Fig. i, senkrecht zur Achse des rohrförmigen Absorptionskörpers
;
Fig. 3 gibt einen die Achse des rohrförmigen Absorptionskörpers enthaltenden Schnitt durch die
Mündung des rohrförmigen Absorptionskörpers wieder;
Fig. 4 zeigt ein erfindungsgemäßes Visier, das an dem freien Ende des Abstandshalters zu befestigen
ist;
Fig. 5 gibt eine erfindungsgemäße Einrichtung, bestehend aus einem Stativ, dem rohrförmigen
Absorptionskörper, dem Strahkmgsmeßgerät und den dazugehörigen Befestigungsgliedern wieder.
Ein bleierner, rohrförmiger Absorptionskörper 1 ist von einem Stahlmantel 2 eingeschlossen. In
diesem rohrförmigen Absorptionskörper 1 ist in Richtung der Rohrachse verschiebbar ein Szintillationszähler
3 angeordnet, dessen Strahleneintrittsfenster 4 innerhalb des Absorptionskörpers 1 liegt,
so daß durch die Mündung 5 des Absorptionskörpers ι eintretende Strahlung von dem Szintillationszähler
3 aufgenommen und gemessen wird. An dem Szintillationszähler 3 ist mit einer Schelle 6
eine Schiene 7 verbunden, die parallel zu dem Absorptionskörper ι geführt ist und an ihrem freien
Ende 8, das über die Mündung 5 des Absorptionskörpers ι 'hinausragt, einen Abstandshalter 9 aufweist.
Die Schiene 7 besteht aus zwei ineinander verschiebbaren Profilstangen 10 und 11, deren relative
Lage durch eine Verschraubung 12 einzustellen und festzustellen ist. Hierdurch ist der Abstand
zwischen dem Abstandshalter 9 und dem Eintrittsfenster 4 des Szintillationszählers 3 veränderbar
einzustellen und festzustellen. Die Führung der Schiene 7 parallel zu dem Absorptionskörper 1 erfolgt
durch Ansatzstücke 13 an dem Absorptionskörper i. Diese Ansatzstücke 13 sind so ausgebildet,
daß die Schiene 7 herausnehmbar ist. Hierzu wird der mittels der Schraube 14 an der Schiene 7 befestigte
Abstandshalter 9 abgeschraubt und der Szintillationszähler 3 mit der Schiene 7 (in der
Fig. ι nach rechts) herausgezogen. Die Ansatzstücke 13 sind seitlich parallel zur Achse des Ab-Sorptionskörpers
mit Schlitzen 31 versehen und behindern daher nicht die Verschraubung 12 an
einer Bewegung parallel zur Rohrachse. An einem der Ansatzstücke 13 ist eine Verschraubung 15 zur
Halterung der Schiene 7 an dem Absorptionskörper 1 vorgesehen. Durch diese Verschraubung
kann die Lage des Strahleneintrittsfensters 4 des Szintillationszählers 3 innerhalb des Absorptionskörpers ι veränderbar eingestellt und festgestellt
werden. Hierdurch wird der Raumwinkel, aus dem Strahlung von dem Szintillationszähler 3 aufgenommen
wird, veränderbar eingestellt und festgestellt.
Der Absorptionskörper 1 ist etwa 'in seinem Schwerpunkt an einem Stativ 16 befestigt. Hierzu
dient eine Halterung 17 mit nur einem Schraubgriff 18, die es ermöglicht, den Absorptionskörper 1
in jede Winkellage seiner Achse einzustellen und festzustellen. Die Achse 19 des Schraubknopfes 18
greift hierzu in eine Ringnut 20 eines Armes 21 ein und verhindert dadurch das Verschieben des Ab-Sorptionskörpers
1 in Richtung der Achse des Armes 21. Eine mit dem Absorptionskörper 1 durch eine
Reibkopplung verbundene zwingenförmige Schelle 22 wird bei Betätigung des Schraubgriffes 18 zusammengedrückt
oder geöffnet und gleichzeitig die Reibkopplung zwischen der Schelle 22 und dem Absorptionskörper 1 angezogen oder gelockert. Die
Führung durch die Schelle 22 ermöglicht eine Verdrehung des Absorptionskörpers 1 um die Welle 21,
die Führung des Absorptionskörpers 1 durch die Reibkopplung eine Verdrehung um die Achse 19 an
dem Schraubknopf 18.
Die Befestigung des Armes 21 an dem Stativ 16
erfolgt über eine Kreuzführung 23 mit Gewichtsausgleich, die es ermöglicht, den Absorptionskörper go
in zwei aufeinander senkrechten Richtungen zu verschieben. Es ist auch möglich, wenngleich nicht
dargestellt, etwa mit einer Doppelkreuzführung den Absorptionskörper 1 in drei aufeinander senkrechten
Richtungen zu verschieben.
Es ist zweckmäßig, den Abstandshalter 9 als ein in die Richtung der Achse des Absorptionskörpers 1
drehbares, abnehmbares, für Strahlung durchlässiges Visier — etwa aus Kunstglas — auszubilden.
Dieses Visier wird mit kreisförmigen Markierungszeichen 24 versehen, die die Größe des
Feldes, von dem ausgehende radioaktive Strahlung gemessen werden soll, anzeigen. Die Schiene 7 weist
entsprechende Skaleneinteimngen 25 und 16 auf, die die Feldgröße und den Abstand des Visiers 9 von
dem Strahleneintrittsfenster 4 des Szintillationszählers 3 angeben.
Der Absorptionskörper 1 ist für die routinegemäße
Benutzung der erfindungsgemäßen Einrichtung mit einer für radioaktive Strahlung durchlässigen,
abnehmbaren Kappe 27 an der für den Eintritt radioaktiver Strahlung vorgesehenen Mündung
5 abgedeckt. An dieser Mündung 5 ist überdies eine Halterung 28 vorgesehen, mit der in dem
Absorptionskörper 1 einzuschiebende Blenden oder Filter 29 gehalten werden können. Derartige
Blenden oder Filter können auch — etwa mittels der Schraube 14 — an der Schiene 7 befestigt
werden.
Während in der Regel die Achse des Absorptionskörpers 1 horizontal gerichtet ist, um mit der
Einrichtung etwa die von der Schilddrüse eines Patienten ausgehende radioaktive Strahlung rasterförmig
auszumessen, ist es zur Eichung der Einrichtung mit flüssigen radioaktiven Standardpräparaten
und zur Messung der Aktivität von radioaktiv
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Claims (14)
1. Einrichtung zur Ermittlung der räumlichen Intensitätsverteilung radioaktiver Strahlung
mit einem rohrförmigen, radioaktive Strahlung absorbierenden Körper, gekennzeichnet
durch ein in diesem rohrförmigen Absorptionskörper in Richtung der Rohrachse verschiebbar
angeordnetes Strahlungsmeßgerät zur Messung solcher radioaktiver Strahlung, die durch eine Mündung des rohrförmigen Absorptionskörpers
in das Innere des rohrförmigen Absorptionskörpers eintritt, und durch eine
parallel zu dem rohrförmigen Absorptionskörper geführte Schiene, die mit dem Strahlungsineßgerät
verbunden ist und deren eines freies Ende einen Abstandshalter aufweist, der über die für den Eintritt der Strahlung vorgesehene
Mündung des rohrförmigen Absorptionskörpers hinausragt.
2. F.inrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Verstellglieder an der Schiene
zwischen dem Strahlungsmeßgerät und dem Abstandshalter, mit denen der Abstand des
Abstandshalters von dem Strahlungsmeßgerät veränderbar einzustellen und festzustellen ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene zwischen dem
Strahlungsmeßgerät und dem Abstandshalter
parallel zu dem rohrförmigen Körper geführt ist und aus zwei ineinander verschiebbaren
Profilstangen besteht, deren relative Lage durch Haltemittel festzustellen ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schiene zwischen dem Strahlungsmeßgerät und dem Abstandshalter durch Ansatzstücke an dem rohrförmigen Ab-Sorptionskörper
hindurchgeführt ist, die eine Führung dieser Schiene parallel zu der Achse
des rohrförmigen Körpers bewirken und so ausgestaltet sind, daß die Schiene herausnehmbar
ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an einem der Ansatzstücke
Haltemittel zur Feststellung der Schiene vorgesehen sind.
6. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Verstellglieder, mit denen die
Lage des Strahlungsmeßgerätes innerhalb des rohrförmigen Absorptionskörpers veränderbar
einzustellen und festzustellen ist.
7. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,
daß der rohrförmigc Absorptionskörper etwa in seinem Schwerpunkt an einem
Stativ befestigt ist und an dem Stativ Halterungen zur Befestigung des rohrförmigen Absorptionskörpers
in jeder Winkellage seiner Achse vorgesehen sind.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungen zur Befestigung
des rohrförmigen Absorptionskörpers an dem Stativ die Verschiebung des Schwerpunktes
des rohrförmigen Absorptionskörpers in mindestens zwei aufeinander senkrechten Richtungen zulassen.
9. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Abstandshalter ein in die Richtung der Achse des rohrförmigen Absorptionskörpers verdrehbares, abnehmbares,
für radioaktive Strahlung durchlässiges Visier mit insbesondere kreisförmigen Markierungszeichen
angebracht ist. 10a
10. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der rohrförmige Absorptionskörper
an seiner für den Eintritt radioaktiver Strahlung vorgesehenen Mündung mit einer für radioaktive Strahlung durchlässigen, 105,
abnehmbaren Kappe versehen ist.
11. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die für den Eintritt radioaktiver Strahlung vorgesehene Mündung des
rohrförmigen Absorptionskörpers Halterungen no· zur Befestigung von in den rohrförmigen Absorptionskörper
einzuschiebenden, radioaktive Strahlung teilweise oder ganz absorbierenden Blenden oder radioaktive Strahlung eines gewünschten
Energiebereichs aussondernden FiI- 115. tern aufweist.
12. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, daß der Abstandshalter Haltevorrichtungen zur Befestigung von absorbierenden
Blenden oder Strahlung eines gewünschten 120· Energiebereichs aussondernden Filtern aufweist.
13. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen in die für den Eintritt
radioaktiver Strahlung vorgesehene Mündung 125. des rohrförmigen Absorptionskörpers einzu-
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bringenden, topfförmigen, metallischen Behälter, der ein Glasgefäß zur Aufnahme flüssiger,
radioaktive Strahlung aussendender Präparate umschließt.
14. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch weitere rohrförmige Absorptionskörper, die zur Herabsetzung störender, das Strahlungsmeßgerät beeinflussender, radioaktiver
Strahlung wahlweise über den das Strahlungsmeßgerät umschließenden, rohrför- 10 migen Absorptionskörper schiebbar sind.
Angezogene Druckschriften: Review of Scientific Instruments, Bd. 22, 1951,
S. 638; 15
Nuckonics, Bd. 9, 1951, Η. 5, S. 43.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Family
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