DES0041668MA - - Google Patents

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DES0041668MA
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charging capacitors
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag derι Anmeldung: 24 November 1954 Bekannitgemacht am 11. Oktober 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Erzeugung hoher Gleichspannungen, in der mittels einer Ladevorrichtung Ladekondensatoren aufgeladen werden. Derartige Einrichtungen werden vorwiegend zur Erzeugung der Hochspannung für den Betrieb von Röntgenröhren verwandt.
Es ist bekannt, während der Entladung der Ladekondensatoren — etwa über die parallel zu diesen Ladekondensatoren geschaltete . Röntgenröhre — die EMK der Ladeeinrichtung dieser Ladekondensatoren zu erhöhen und dadurch das Absinken der Ladespannung der Ladekondensatoren während ihrer Entladung zu vermindern. Die Erhöhung der Ladespannung erfolgt dabei durch Einschaltung einer mit der Hauptspannungsquelle für die Ladung der Ladekondensatoren in Reihe geschaltete Zusatzspannungsquelle. Das Einschaltorgan, für diese Zusatzspannungsquelle ist hierbei mit dem Einschaltorgan für die Hochspannung im Röntgenröhrenstromkreis gekuppelt. Bei derartigen Einrichtungen ist es möglich, daß bei Versagen des Einschaltorgans für die Hochspannung im RöntgenröhrenstiOmkreis oder bei Ausfall der Heizspannung der Röntgenröhre die Erhöhung der Ladespannung der Ladekondensatoren eingeleitet wird, ohne das gleichzeitig eine Entladung der Ladekondensatoren stattfindet. Die Ladekondensatoren werden dann auf. eine übermäßig hohe, sie selbst und die Röntgenröhre gefährdende Spannung aufgeladen.
609 657/176
S 41668 VIIIb/21 d2
Es ist daher für eine derartige Einrichtung zur Erzeugung hoher Gleichspannungen mit Mitteln zur Erhöhung der ,EMK der Ladevorrichtung während der Entladung der Kondensatoren anzustreben, daß diese Erhöhung nur dann erfolgen kann, wenn auch wirklich eine Entladung der Ladekondensatoren stattfindet. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß ein Steuerorgan zur Steuerung der die EMK der Ladevorrichtung
ίο erhöhenden Mittel durch den Entladestrom der Ladekondensatoren vorgesehen ist. Ein derartiges Steuerorgan schaltet die Mittel zur Erhöhung der EMK der Ladevorrichtung nur dann ein, wenn die Ladekondensatoren sich entladen. Nach einem weiteren Merkmal· der Erfindung besteht das Steuerorgan aus einem in den Entladekreis der Ladekondensatoren geschalteten Widerstand und einem Schaltelement, welches von der an diesem Widerstand während der Entladung der Ladekondensatoren abfallenden Spannung gesteuert wird und welches seinerseits die die EMK der Ladevorrichtung erhöhenden Mittel steuert. Bei einer nach Liebenpw-Greinacher geschalteten Einrichtung zur Erzeugung hoher Gleichspahhungen wird der Widerstand in die Verbindungsleitung der beiden Ladekondensatoren eingeschaltet und parallel zu diesem Widerstand zusätzlich eine Reihenschaltung von zwei Gleichrichtern angeschlossen, deren Durchlaßrichtung mit der Durchlaßrichtung der beiden bereits vorhandenen Gleichrichter übereinstimmt, wobei der mittlere Verbindungspunkt der beiden zusätzlichen, in Reihe geschalteten Gleichrichter gleichzeitig den zweiten wechselspannungsseitigen Anschlußpunkt der Ladevorrichtung bildet. Hierdurch wird. bewirkt, daß die Ladekondensatoren nicht über den in der Regelstrecke enthaltenen Widerstand aufgeladen werden müssen. Um Zeitverzögerungen in der Regelstrecke zu vermeiden, ist es — insbesondere bei Verwendung der erfindungsgemäßen Einrichtung in Röntgen-Kinematographieapparaten oder Röntgen-Schnellserien-Diagnostikapparaten — vorteilhaft, mit dem erfindungsgemäßen Steuerorgan Schaltröhren zu steuern, mit denen eine Zusatz-Spannungsquelle in der Ladevorrichtung ein- bzw. ausgeschaltet wird.
An Hand der Zeichnung wird der Gegenstand der Erfindung im folgenden an einem Ausführungsbeispiel erläutert.
In der Zeichnung ist die Schaltungsanordnung eines nach Liebenow-Greinacher geschalteten Röntgenapparates mit der Röntgenröhre 1, den Kondensatoren 2, 3, den Ventilen 4, 5 und dem Hochspannungstransformator 6 dargestellt. Zur Ein- und Abschaltung der Hochspannung im Röhrenstromkreis dient das schematisch dargestellte Schaltorgan 7. Die Betriebsspannung U1 des Hochspannungstransformators 6 wird von einem Vortransformator 8 geliefert und über die Schaltkontakte 9, 10, der Primärwicklung des Transformators 6 zugeführt. Der Vortransformator 8 liefert außerdem die Speisespannung für einen Hilfstransformator 11, der wiederum zur Speisung eines Transformators 12 dient, dessen Sekundärspule 13 im Primärkreis des Hdchspannungstransformators 6 angeordnet ist, wobei ihre Spannung U2 die dem Hochspannungstransformator 6 vom Vortransformator 8 gelieferte Spannung U1 — infolge eines Phasenunterschiedes von i8o° zwischen beiden Spannungen — auf die Spannung U3 vermindert. Durch Abschaltung des Zusatztransformators 12 kann daher die Ladespannung der Kondensatoren 2, 3 von dem Wert U3=U1- U2 auf den Wert U1 erhöht werden.
Die Spannung des Hilfstransformators 11 wird der Wicklungshälfte 14 der Primärwicklung des Zusatztransformators 12 über einen Widerstand 16 zugeführt. Beiden Wicklungshälften 14 und 15 ist je. eine Schaltröhre 17, 18 parallel geschaltet, deren Kathoden mit der Mittelanzapfung der Primärwicklung 14, 15 verbunden sind. Zur Steuerung der Schaltröhren 17, 18 sind ihre Gitter über Gittervorspannungsquellen 19, 20 mit dem Widerstand 21 verbunden. Wenn beide Schaltröhren 17, 18 stromdurchlässig sind, wird die eine Halbwelle der von dem Transformator 11 gelieferten Wechselspannung durch die Schaltröhre 17 kurzgeschlossen, während für die andere Halbwelle ein Kurzschluß über die Schaltröhre 18 gegeben ist, wodurch die Spannung an der Wicklungshälfte 15 zusammenbricht und daher auch an der Wicklungshälfte 14, so daß die Spannung des Transformators 11 in beiden Halbwellen an dem Widerstand 16 abfällt und an der Wicklung 13 keine Spannung erzeugt wird.
Die Abschaltung des Zusatztransformators 12 erfolgt erfindungsgemäß durch eine den Gittern der Schaltröhren 17, 18 zugeführte Steuerspannung, die an einem im Entladungskreis der Kondensatoren 2, 3 angeordneten Widerstand 21 durch den Röntgenröhrenstrom erzeugt wird. Das bei fließendem Röhrenstrom negative Ende des Widerstandes 21 ist geerdet und dadurch; mit den gleichfalls geerdeten Kathoden der Schaltröhren 17, 18 leitend verbunden. Das andere Ende des Widerstandes 21 ist durch die Leitung 22 über je eine Spannungsquelle 19, 20 zur Erzeugung einer negativen Gittersperrspannung mit den Gittern der Schältröhren 17, 18 verbunden. Bei fließendem Röhrenstrom no kompensiert die an dem Widerstand 21 abfallende Spannung die negative Vorspannung der Schaltröhren 17, 18, die infolgedessen gezündet werden und dadurch den Zusatztransformator 12 unwirksam machen. ■ .
Damit der Ladestrom der Kondensatoren 2, 3 nicht über den Steuerwiderstand 21 geleitet werden muß, sind diesem Steuerwiderstand 21 zwei in Reihe angeordnete Gleichrichter 23, 24 parallel geschaltet, deren mittlere Verbindüngsleitung 25 •mit dem einen Ende der Sekundärspule des Hochspannungstransformators 6 verbunden ist.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Einrichtung zur Erzeugung hoher Gleichspannungen, in der mittels einer Ladevorrich-
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    S 41668 VIIIb/21 d2
    tung^ Ladekondensatoren aufgeladen werden und Mittel zur Erhöhung der EMK der Ladevorrichtung bei Entladung der Ladekondensatoren vorgesehen sind, gekennzeichnet durch ein Steuerorgan zur Steuerung der die EMK der Ladevorrichtung erhöhende Mittel durch den Entladestrom des Ladekondensators.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerorgan aus einem in den Entladekreis der Ladekondensatoren geschalteten Widerstand und einem Schaltelement besteht, welches von der an diesem Widerstand während der Entladung der Ladekondensatoren abfallenden Spannung gesteuert wird und welches seinerseits die die EMK der Ladevorrichtung erhöhenden Mittel steuert.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, bei der Ladekondensatoren und Ladevorrichtung nach Liebenow-Greinacher geschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand in die Verbindungsleitung der beiden Ladekondensatoren eingeschaltet ist und daß parallel zu diesem Widerstand zusätzlich eine Reihenschaltung von zwei Gleichrichtern angeschlossen ist, deren Durchlaßrichtung mit der Durchlaßrichtung der beiden bereits vorhandenen Gleichrichter im Ladekreis übereinstimmt, wobei der mittlere Verbindungspunkt der beiden zusätzlicheni in Reihe geschalteten Gleichrichter gleichzeitig den zweiten wechselspannungsseitigen Anschlußpunkt der Ladevorrichtung bildet.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem Widerstand während der Entladung der Ladekondensatoren abfallende Spannung Schaltröhren steuert, mit denen eine Zusatzspannungsquelle in der Ladevorrichtung ein- bzw. ausgeschaltet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 609 657/176 10. 56

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