DESC011492MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 14. Januar 1953 Bekanntgemacht am 5. Januar 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Triebwerke tndt intermittierender Veränderlichkeit
'der Geschwindigkeit des, auetretenden, Strahles werden in, der Regel mit Steueirungiseinrichtungen
gebaut, die wegen der geringem Druckentwiicklung
mur kleine Strahilgeschwindigkeiiten zulassen
und damit mur bei nicht sehr hohen Fluggeschwindigkeiten wirtschaftlich arbeiten. Außerdem haben
diese Triebwerke einen sehr hohen Kraftstoffverbrauch, weil die Verbrennung bei verhältnismäßig
geringem Luftüberschuß erfolgt, so<
daß, bezogen auf den erzielten Impuis, die Brennistoff menge
groß ist. Mit der vorliegenden Anordnung wird- eis möglich, relativ höhere AuBtrittsgesohiwindigkeiten
zu erzielen, wobei gleichzeitig der Kraftstoffverbrauch geringer wird.
Brennkammern für Düsentriebwerke und Gasturbinen arbeiten vorwiegend nach dem Gleichdruckverbrennuingsverfahiren.
Um die Luft- bzw. Gasiriassen, welche wegen des notwendigem LuftüberschuiSisBs
-sehr groß sind, durch die Brennkammern zu befördern, sind; relativ große Strömungsgeschwindigkeiten
erforderlich, da die baulichen Abmessungen in tragbaren Grenzen gehalten werden müssen. Die großen Strömungsgesohwin-
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digkeiten bedingen ihrer seife einen erheblichen
Druckabfall in der Brennkammer. Die Druckdifferenz entsprechend diesem Druckverluist muß im
Verdichter vor der Brennkammer zusätzlich erzeugt werden, wodurch dier Kraftstoffverbrauch
erhöht und die Leistung dies Triebwerkes verringert wird.
In der Gleichdruckbrennkammer wird die Verbrennung in einem primären Teil ungefähr im Bereich
das theoretischen Mischungsverhältnisses eingeleitet. Vor den. Düsen der Gasturbine dürfen
wegen der Fas tigke its eigenschaften: der verwendeten Baustoffe Gärtemperaturen von 700 bis iooo0 C
nicht überschritten werden. Deshalb muß ein Viel-
*5 faches der Primär-VerbrennungSiluftmenge nachträglich
im Sekundärteil der Brennkammer als Sekundärluft zugemischt werden. Durch diesen
nachträglichen Luiftz.ugang ist eine starke Ungleichmäßigkeit
in der Temperaturverteilung nicht zu vermeiden. Eine Verbesserung der Temperaturgleichmäßiigkeiit
durch stärkere Wirbelung ist wegen des damit verbundenen zusätzlichen Druckverlustes
nicht tragbar. Die höchsten! auftretenden Temperaturen, die im allgemeinen im Kern dar
Verbrennuogsmagsie in vielen Fällen.etwa io°/o
größer als die Mittel temperatur · sind,, sind maßgebend
für die Beanspruchung der Materialien. Die Leistung, welche in erster Annäherung proportional
der absoluten Temperatur des Arbeitsgases ist, ergibt sich aus der geringeren Mitteltemperatur
und nicht aus der aus Festigkeitsgründen
maß gebenden. Höchsttemperatur.
Für Gleichdruakbrennkammern ergeben, sich damit
folgende Nachteile: Leistungsverlu'st infolge des Druc'kverlustes, Leiistumgisverlust infolge der
ungleichmäßigen Temperaturverteilung.
Schon bei der Entwicklung der ersten, Gas-. turbinenausiführungen. und auch in der späteren
Entwicklung wurde versucht, die leistungs- und verhrauchsmäßiigen Vorteile der Gleiehraumverbrennung
der Gasturbine nutzbar zu machen. Die Verbrennung erfolgt dann intermittierend, wobei
der Verbrennungsraum während der Verbrennung ganz oder unvollständig abgeschlossen, ist. Dar
4-5 Abschluß der Verpuffungskammer während der Verbrennung erfolgt meist durch ventiilartige
Mechanismen, welche einerseits große Drosselverl.uste verursachen, für den Gaiswechesl relativ lange
Zeiten benötigen und andererseits bei den hohen auftretenden Frequenzen eine große Störanfälligkeit
aufweisen. Die Leistungsabgabe erfolgt über die intermittierend; beaufschlagte Turbine, oder
über pulsierenden Strahlschufb.
In anderen Vorschlägen wurden die am Umfang angeordneten Brennkammern durch rotierende
Bauteile in umlaufender Reihenfolge abgesperrt. Die Verbrennung erfolgt bei abgeschlossener
Brennkammer zur Druakentwicklung, da zur
Ladung der Kammer keine oder nur eine sehr geringe VoTverdichtung vorgesehen fet. Weiterhin
ist vorgeschlagen, den Verbrennungsraum in einer Aussparung des umlaufenden Rotors unterzubringen
öder die Brennkammer durch umlaufende Steuerorgane abzuschließen, die von der Hauptwelle aus über ein Getriebe angetrieben werden.
Die Expansion, erfolgt dann meist in einen. Sammelraum,
der annähernd. auf gleichem Druck gehalten wird. Bei einer anderen vorgeschlagenen
Anordnung erfolgt die Verbrennung in einer Primärbrennkammer. Anschließend findet eine
Vorexpansion in eine Gleicbdruckkammer vor dem Düseneintritt statt, wobei die bei der Verbrennung
entstehenden Drücke zum größten Teil ohne Leistungsabgabe abgebaut werden.
Bei der im Patent beschriebenen Einrichtung
wird die Primärverbrennuing in den Primärteilen der Brennkammern durchgeführt, deren Eintrittsöffnungen sowie die Übertrittsöffnungen zum
Sekundärteil der Brennkammern durch rotierende Scheiben gesteuert sind. Während der Verbrennung
ist der Primärteil der Brennkammer ganz oder zu einem großen Teil abgeschlossen, so daß durch
eventuell offenbleibende Spalte in den Ein- und Au SiI aß Organen nur so viel Gas abströmen kann,
daß nur ein tragbarer Abfall des durch die Verbrennung entstehenden Druckes stattfindet. Der
Ablauf der Verbrennung wird dadurch, dem Gleichraumverbrannungisverfahren,
ähnlich. Aus diesen Primärteilen der Brennkammer treten die nur teilweise
oder auch weitgehend ausgebrannten Verbrennungsgase untere Wirbelung in den Sekundärteil
dar Verbrennungskammern, deren Ein- und Auslaßorgane ebenfalls rotierende Scheiben sind.
Aus diesem Sekundärteil der Brennkammern, strömen die Gase unter Absinken, des Druckes in. eine
Schubdüse oder in die Leitdüsen einer Gasturbine oder beides. Sobald der Druck auf den Eintrittsdruck
der Ladeluft gesunken ist, öffnen die Eintrittsscheiben, Um, den Eintritt für die Luft in die
Sekundärteile der Brennkammern freizugeben. Wesentlich ist vor allem das geeignete Zusammenwirken
der S teuer organe und. diie Anordnung der Primär- und, Sekuindärkamnier. Neuartig ist hierbei,
daß Primär- und Sekundärkammern nebeneinander angeordnet sind und unabhängig voneinander
gefüllt werden können. Die vorgeseheine Anordnung in. Verbindung mit der Sciheibensteuerung
gestattet eine sehr wirkungsvolle Spülung der beiden Brennkammern sowie eine gute
Wiederfüllung.
Bei dieser Brennkammierausfühnung tritt im
Gegensatz zur Gileichdruekbreinnkatnmer nicht nur
kein Pruckverluist auf, sondern die bei variablen
sinkenden Drücken aus der Brennkammer austretenden Verbreninungsgasc weisen: im Mittel
einen wesentlich, höheren Druck auf als der Druck der Verbrennungsluft vor der Brennkammer. Nur
der Teil der Gase, der während der Spülperiode aus den Kammern austritt, hat ähnlich wie dä,s
A^erbrennungsgais bei der Gleichdruckbrennikammer
einen etwas ■ geringeren Druck. Wegen des im Durchschnitt höheren Druckes und infolge der
wegen des größeren, Expansionsverhältnisses zulässigen höheren Temperatur beim Ausströmen
aus der Brennkammer wird die Leistung des mit der im Patent beschriebenen Brennkammer aus-
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gerüsteten Triebwerkes um einen bedeutenden Betrag höher als bei Verwendung von Gteicbdruekb
rennkammern.
Beim Überströmen auis dem Primär- im dein
Sekundärteil der Brennkammern werden große Energiebeträge in Geschwindigkeit umgesetzt. Die
dabei auftretenden hohen Geschwindigkeiten werden teiiweise zur Herstellung' einer starken Verwirbelung
in der Sekundärkammer und damit zur
ίο Erzielung einer gleichmäßigen Temperaturverteilung
und zur Beschleunigung der Nachverbrennung benutzt.
In der neuen, erfindungsgemäßen Brennkammer
wird also die erfoirderlidhe Durchmischung des
Gases zur Erzielung gleichmäßiger Teimperator
und der notwendigen Verarmung des Gemisches nicht mittels einer primär für die Leistung maßgebenden
verlorenen Druckdifferenz herbeigeführt, sondern as wird die normalerweise nutzbar gemachte
Energie:, die dem Wärmegefäille im Bereich der Spitzendrüeke der annähernden. Gleichraumverbreninung
entspricht, hierzu verwendet. Es wird somit eine: zusätzliche, Energiequelle, die durch die
Verbrenniungsdrucksteigeruinig gegeben ist, ausgenutzt.
Die Ausführung einer Brennkammer gestattet eine Leistungsabgabe des damit ausgerüsteten
Triebwerkes ■ über Schubdüse, Gasturbine mit Schubdüse oder mechanisch über Gasturbine. Ein
Ausführungsbeispiel wird an Hand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigt
Abb. ι ein Beispiel für eine mechanisch gesteuerte
mehrstufige Brennkammer für Flug>zeugdüsentriebwerke, Pulsotriebwerke oder Gasturbiiien,
Abb. 2 a ein Beispiel für ein Steuerdiagramni
einer Brennkammer entsprechend Abb. 1,
Abb. 2 b ein Beispiel für Formgebung der Einlaß
Steuer scheibe bei .radialer B rennkam me ran Ordnung,
Abb. 2 c ein Beispiel für Formgebung der Einlaßsteuerscheibe bei verwundenem Überströmkanal.
Nach Durchspülen des Primärteiles der Verbrennungskammern
4 mit vorverdicbteter Luft werden diese auf der Auslaß- und Einlaßseite durch
rotierende Scheiben 1 und 2 oder andersartige rotierende Bauelemente 1 und 2 verschlossen,,
worauf der Kraftstoff durch die Düse 8 eingespritzt und durch eine oder mehrere Kerzen, 9 gezündet
wird. Nach dem Durchbrennen des Gemisches wird der Auslaß des Primärteiles der
Brennkammer durch Steuerorgane 2 freigegeben, und die Verbre-nnungsgase strömen unter starker
Wirbelbildung in die dann geschlossene Sekumdärkammer.
Anschließend wird durch Steuerorgan 3 der Weg der Verbrennungsgase zur Schubdüse
bzw. zur Turbine freigegeben. Der Ablauf der Einzelvorgänge ist im Steuerdiagramm (Abb. 2 a)
für die Einlaßsteuerung von Primärteil α und Sekundärteil b der Brennkammer dargestellt. Im
zeitlichen Verlauf der Einzelvorgänge sind die Spülung und Füllung der Primärkammer durch den
Kreisausschnitt c, die Verbrennung durch d und
die Nachverbrennung mit dem Auslaß aus der Primärkammer durch e gekennzeichnet. Entsprechend
bedeuten für die Arbeitsweise der Sekundärkammer / das Übertrömen (von der
Primärkammer her) und g den Auslaß zur Strahldüse oder Turbine und eine eventuelle Überladung.
Zur besseren Kenintlichmaehung sind die jeweiligem
BefcrieibiS'ZUStände für die Siteuerorgane durch verschiedene
Schraffuren dargestellt. Für das Einlaßorgan ι in Abb. ι bedeutet h in Abb. 2 a, daß das
Steuerorgan den Gasdurchtritt öffnet, und i, daß dieser geschlossen ist. Für das Überströmorgan 2 in
Abb. ι bedeutet k geschlossenen und / offenen
Durchtritt. Entsprechend ist für das Auslaßorgan 3 in Abb. 1 der Gasdurchtritt durch die Schräffur m
geschlossen und für η geöffnet. Durch die Trägheit der von dem Primärteil der Brennkammer 4 in den
Sekundärteil der Brennkammer 6 überströmenden Gasmasse kann in der Primärkammer ein Unterdruck
erzeugt werden. Dadurch kann der Primärteil der Brennkammer schon, vor dem Sekundärteil i^
der Brennkammer zur Spülung geöffnet werden, und Spülung und Füllung wird durch diesen Unterdruck
beschleunigt. Bei ringförmiger Anordnung der Primär- und Sekundärteilkammern kann mit
ein und demselben rotierenden Steuerorgan der Arbeitsvorgang in den Kammern in umlaufender
Reihenfolge abgewickelt werden.
Ein Beispiel für die Formgebung des Steuerorgans ι ist in Abb. 2 b gezeigt. Dieses Organ läßt
sich bezüglich der Zentrifugalbeanspruchung günstig gestalten, indem der Sekundärteil der
Brennkammer gegenüber dem zugehörigen Primärteil in Umfangsrichtung etwas verschoben angeordnet
ist. Die Form des Einlaßsteuerorgans ergibt sich dann entsprechend Abb. 2 c. Der Auslaß
aus dem Primärteil der Brennkammer sowie der Überströmkanal müssen dementsprechend ausgebildet
werden. Bei der in Abb. 2 b und 2 c durch ausgezogene Linien dargestellten Form der Einlaßsteuerorgane
sind die Winkel zugrunde gelegt, die sich aus dem Steuerdiagramm (Abb. 2 a) für eine
sehr schmale Brennkammer ergeben. Um auch bei in Umfangrichtung breiteren Brennkammern eine
Absperrzeit entsprechend i in Abb. 2 a zu erzielen, müssen die sperrende Teile der Einlaßsteuerorgane
(Abb. 2 b und 2 c) um die Breite der Brennkammer vergrößert werden, wie dies durch die gestrichelten
Linien und durch die Fläche 0 als Beispiel in diesen Abbildungen angedeutet ist.
Die erzielbaren Ein- und Ausströmquerschnitte sind bei der im Patent beschriebenen Ausführungsform um ein Vielfaches größer als beispielsweise
bei Ventilsteuerung von Verbrennungsräumen, z. B. im Motor."
Der Antrieb der Steuerscheiben erfolgt zweckmäßigerweise durch unmittelbare Befestigung an
der Welle. Die Überströmenergie zwischen Primär- und Sekundärkammer und die Ausströmenergie aus
der Sekundärkammer kann durch düsenähnliche Gestaltung der Überströmkanäle mit einem An-Stellwinkel
in Drehrichtung und durch ent-
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sprechende schaufelähnliche Leitbleche auf den rotierenden Steuerelementen mit zum Antrieb der
Steuerscheiben herangezogen werden.
Die Formgebung der Steuerelemente ist durch den thermodynamischen Ablauf des Arbeitsspieles
in der Brennkammer vorgegeben.
Die Ausbildung der Steuerorgane i, 2 und 3
kann zwecks Kühlung hohl erfolgen. Die Kühlung erfolgt z.B. durch Luft, welche in Achsennähe in
ίο das Steuerorgan eintreten kann und dann infolge
Fliehkraft durch die Kühlkanäle unter Umständen mit laderähnlichen Rippen befördert wird. Die erwärmte
Luft wird dem Gasstrom wieder zugeführt. Auf diese Weise wird die durch Kühlung abgegebene
Wärme wieder voll dem System zurückgegeben. Weitere Kühlumgsarten, z.B. mit Wasser,
kommen -je nach Anwandungsiart in Betracht.
Claims (10)
1. Brennkammer mit drehschiebergesteuertem : Primär- und Sekundärbrennraum für Turbinenstrahltriebwerke,
Pulsotriebwerke und Gasturbinen, bei der nach Ablauf des Hauptteiles des Verbrennungsvorganges im Primärbrennraum
das Überströmen in den Sekundärbrennraum durch ein rotierendes Überströmsteuerorgan
geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Brennräume parallel geschaltet
sind, daß der Sekundärbrennraum durch an sich bekannte rotierende Einströmsteuerorgane unabhängig
vom Primärbrennraum gleichzeitig mit oder kurzzeitig nach letzterem mit Luft oder Brenngas aufgeladen wird und daß der
Auslaß des Sekundärbrennraumes durch ein rotierendes Ausströmsteuerorgan gesteuert
wird. . .
2. Brennkammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das rotierende! Steuerung«-
organ, welches den Übergang vom Primär- zum Sekundärteil der Brennkammer steuert, eine
wesentliche Zeit vor dem Öffnen, des ebenfalls
rotierenden Au si aß organs der Sekundärkammer
öffnet, wobei das Überströmorgan auch während eines Teiles der Auslaßöffnungszeit der Sekun-.
därkammer offen bleiben kann.
3. Brennkammer nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Steuerzeit des Einlaßorgans der Primärkammer so bemessen ist, daß
die Öffnung erst erfolgt, wenn infolge der Wirkung der kinetischen Energie der Überströmbewegung
ein relativer Unterdruck in der Primärkammer entstanden ist.
4. Brennkammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die rotierenden Steuerungskörper
hohl ausgebildet sind und zum Zwecke der Kühlung von Luft, unter. Umständen mit
zusätzlicher Wassereinspritzung, durchströmt werden.
5. Brennkammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände des Primärverbrennungsraumes
zum Zweck der Kühlung mit Luft, unter Umständen unter Zuhilfenahme weiterer Kühlung, durchströmt werden.
6. Brennkammer nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Primärals
auch die Sekundiärveirbreinnungskammern
ringförmig angeordnet sind.
7. Brennkammer nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmig angeordneten
Verbrennungskammern jeweils hintereinander durch die gleichen Scheiben gesteuert
werden.
8. Brennkammer nach. Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zusammenarbeitende
Primär- und Sekundärbrennkammern radial angeordnet sind.
9. Brennkammer nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß Primär- und Sekundärkammern
in Umfangsrichtung etwa um den Verschiebungswinkel zwischen EinilaJßbeginn in
die. Primärkammer und E in laß beginn in die Sekundärkammer so weit versetzt angeordnet
sind1, daß das Einlaß steuerorgan keine in Umfangsriahtung
stehenden . Steuerkanten am äußeren. Steuerungsring besitzt.
10. Brennkammer nach Anspruch 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß der Auslaßkanal aus der Primärkammer oder aus der Sekundärkammer
oder aus beiden, ähnlich Turbinendüsen, schräg in Umfangsrichtung angeordnet ist und
daß die rotierenden Steuerungselemente ähnlich Turbinenschaufeln Führungskörper aufweisen,
die einen Impuls in Dreh richtung aufnehmen.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr.. 190 917, 485 386,
724998;
britische Patentschriften Nr. 619 173, 656337;
USA.-Patentschriften Nr. 2 557 198.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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