DEST005119MA - - Google Patents

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DEST005119MA
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 23. Juli 1952 Bekanntgiemacht am 13. September 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf Bestandteile für Uhren und Apparate, welche aus einer aushärtbaren Legierung bestehen. Als Uhrenbestandteile kommen z. B. Anker, Triebfedern, Räder, Unruhen u. dgl. in Frage.
Als nichtmagnetische Bestandteile für Uhren u. dgl. sind bis heute Bestandteile verwendet worden, die aus Berylliumbronze bestehen und in der Hauptsache Kupfer neben kleineren Mengen Beryllium enthalten. Aus dieser Legierung erzeugte Bestandteile haben jedoch den Nachteil, daß sie leicht oxydieren und deshalb durch galvanische Überzüge ,geschützt werden müssen. Diese Überzüge haften erfahrungsgemäß nicht sehr gut und haben sich beispielsweise bei Ankern für Uhren als nachteilig erwiesen, weil sie den guten Gang stören.
Im schweizerischen Patent 292 475 sind Bestandteile für Uhren und Apparate geoffenbart, welche aus einer Legierung bestehen, die neben den üblichen Verunreinigungen mindestens 65 % Kupfer, höchstens 30 °/o Nickel und höchstens 30 %> Mangan enthalten, und, ähnlich den Beryllium-Kupfer-Legierungen, aushärtbar sind, die aber z. B. für Bestandteile des Ankerganges für Uhren nicht genügend hart und nicht genügend korrosionsbeständig sind. Solche Uhrenbestandteile müssen praktisch korrosionsbeständig sein und eine Härte von mindestens 500 Vickers aufweisen.
609 618/407
St 5119 VI/40b
Ferner werden im schweizerischen Patent 294 767 Bestandteile 'für Uhren, wie Anker usw. und für den Apparatebau, wie z. B. für Zähler u. dgl., aber auch für Unruhen und Räder für Uhrwerke beschrieben, die eine gesteigerte Härte und eine gute Korrosionsfestigkeit aufweisen, und aus einer Kupfer-Nickel-Mangan-Legierung bestehen, die einen Nickel- und Mangangehalt von insgesamt mindestens 50 % aufweist, während der Rest der Legierung aus Kupfer nebst üblichen Verunreinigungen besteht.
Es hat sich nun gezeigt, daß Legierungen der gemäß schweizerischem Patent 294 767 geofrenbarten Zusammensetzungen nach längerem Anlassen zu Brüchigkeit neigen, was in gewissen Fällen sich nachteilig auswirkt. ,
Dieser Nachteil wird nun dadurch behoben, daß man solchen Legierungen Kobalt in einer Menge von ι bis 18% zusetzt.
Die Uhren- und Apparatebestandteile der vorliegenden Erfindung bestehen somit aus einer Legierung, die 26 bis 40 °/o Nickel, 25 bis 40 % Mangan, 25 bis 40% Kupfer und 1 bis 8 Ύ» Kobalt enthält.
Es hat sich gezeigt, daß dank dem Kobaltzusatz die Dehnungsfähigkeit der neuen Legierung erheblich verbessert wird, so daß eine Erhöhung der Bruchfestigkeit erzielt wird.
Im folgenden seien einige Beispiele von Legierungszusammensetzungen, die sich insbesondere für die Herstellung von Ankern, jedoch auch für Unruhen und Räder eignen, aufgezählt. Selbstverständlich können Legierungen der nachstehend wiedergegebenen Zusammensetzungen auch für andere Bestandteile für Uhren oder Apparate Verwendung
finden. Auch können' diese : Legierungsz'usanimen-' ; Setzungen im Rahmen des Beanspruchten variieren.
Beispiel, ι
36% Kupfer, 50/0 Kobalt, 28 °/a Nickel, 30% Mangan, Rest Verunreinigungen.
,,.B e i,sp ie 1 ,2 ,
38% Kupfer, 2 % "Kobalt, 34 «/„'Nickel, 25% Mangan, Rest Verunreinigungen.
Beispiel 3
34 %■ Kupfer, 5 % Kobalt, 30 °/o Nickel, 30 °/o Mangan, Rest Verunreinigungen.
( .B e i s ρ i e J 4
28% Kupfer, 8°/o Kobalt, 28% Nickel, 35% Mangan, Rest Verunreinigungen.
B e i s ρ i e 1 5
32 Vo. Nickel, 32% Mangan·, 32% Kupfer, Rest Kobalt nebst eventuellen Verunreinigungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: ^
    Die Verwendung von Legierungen aus 26 bis 40 °/o Nickel, 25 bis 40 °/o Mangan, 1 bis 8 % Kobalt, Rest 25 bis 40 % Kupfer als Werkstoff für Bestandteile für Uhren und Apparate. ''
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 719 979; schweizerische Patentschriften Nr. 198 198, 2io_542; :
    britische Patentschrift Nr. 519 597 (1940); USA.-Patentschrift Nr. 2 403 895.

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