DEST006623MA - - Google Patents

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DEST006623MA
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St 6623 VII/86b
Die Erfindung bezieht sicli auf eine Vorrichtung zum Verhindern des Abgleitens von an Balanceliebehi gelagerten I )o])pelhakcn von Zugmessern bei Schaftmaschinen.
Bei den meisten Schaftmaschinen sind die Zughaken in bezug auf die Zugmesser so angeordnet, da 1.1 sie durch freien Fall auf die Zugmesser auffallen, wobei die I laken einen spitzen Winkel einschließen, während der Querschnitt der Messer
ίο einen entsprechenden Winkel aufweist, an welchem die I laken angreifen. Infolgedessen besteht keine (iefahr, daß die Haken während des (langes der Maschine vom Messer abspringen. Bei Schaftmaschinen, bei welchen die Haken von unten her an die Zugmesser zum Anhängen gebracht werden müssen, oder wo die Haken einen rechten Winkel finsc.liliel.leii und auch die Messer einen rechtwinkligen Querschnitt besitzen, ist dagegen ein Abgleiten der !laken von den Messern möglich. Hei sol-
ao ehen Maschinen ist es notwendig, die Haken so zu sichern, daß sie nicht unbeabsichtigt vom Messer abspringen. Mau hat zu diesem Zwecke bereits vorgeschlagen, an I'latineii drehbar angeordnete PIatinenhaken durch Druckfedern in Fingriffstellung zu halten, wobei aber die (lefahr blieb, daß die IMatineiihaken aus den Messern heraussprangen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine bekannte Anordnung, bei der an Balancehebeln schwenkbare I )oppelhaken für die Messer vorgesehen sind. Gemalt der Erfindung wird zwischen dem Balancehebel und dem Doppelliaken eine Kippfeder angeordnet, welche den Doppelliaken nach jedem Überschreiten seiner instabilen Mittellage an das jeweils mitnehmende Messer andrückt. Diese Anordnung hat sich in der l'raxis als völlig zuverlässig bewährt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäß ausgebildeten Einrichtung in Anwendung bei einer Doppclhub-Ciegenzug-Schaftmaschine beschrieben.
Die Maschine besitzt ein oberes Messerpaar mit den Messern 1 und 2 und ein unteres Messerpaar mit den Messern 3 und 4. Mit den oberen Messern 1 und 2 arbeiten Haken 5, mit den unteren Messern 3 und 4 I laken 6 zusammen. Die Ilaken 5 und C) sind an Balancehebeln 7 schwenkbar gelagert. Die Drehachse 8 des oberen Hakens 5 befindet sich auf der Höhe der oberen Messer, und die Haken 5 werden von unten her an die Messer 1 oder 2 angedrückt. Die Drehachse 9 der unteren Haken befindet sich auf der Höhe der unteren Messer 3 und 4, und die unteren Haken 6 werden von oben her an die unteren Messer 3 und 4 angedrückt. Zur Verkleinerung des erforderlichen Spieles zwischen den Haken und den Messern sind die Haken, wie auch der Querschnitt der Messer, rechtwinklig. Die oberen sowohl als auch die unteren Haken besitzen einen radial zur Drehachse verlaufenden Arm 10 bzw. 11, welcher gegen die Mitte des Balancehebels 7 zu gerichtet ist. An einem Stift 12 bzw. 13 der Arme 10 bzw. 11 der Haken greift der eine Arm einer als Kippfeder ausgeführten Torsions-Schraubenfeder 14 bzw. 15 an, während ihr anderer Arm an einem an der Balance befestigten Stift 16 bzw. 17 anliegt. Die Lage der Stifte 16 bzw. 17 an der Balance 7 ist so gewählt, daß die Haken in ihren Endstellungen, d. h., wenn sie ihre instabile Mittellage überschritten haben und mit dem einen oder anderen der zugehörigen Messer in Eingriff gebracht worden sind, durch die Federn 14 bzw. 15 an die Messer angedrückt werden, indem die Feder 14 bzw. 15 beim Verschwenken der Haken so um die Stifte 16 bzw. 17 verschwcnkt wird, daß der Federdruck immer auf der Seite des Stiftes 16 bzw. 17 wirksam ist, auf welcher der Haken im Eingriff steht. Die Enden der Arme der Kippfedern 15, 14 sind als seitlich offene Haken ausgebildet, so daß sie einfach auf die Stifte 12, 13, 16 und 17 aufschiebbar sind, wodurch ein leichteres Auswechseln der Federn ermöglicht wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum Verhindern des Abgleitens von an Balancehebeln gelagerten Doppelhaken von Zugmessern bei Schaftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Doppelhaken (5 bzw. 6) und dem Balancehebel (7) eine Kippfeder (14 bzw. 15) angeordnet ist, welche den Doppelhaken (5 bzw. 6) nach jedem Ubcrschrciten seiner instabilen Mittellage an das jeweils mitnehmende Messer (1, 2, 3, 4) andrückt.
    Angezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 541 222;
    schweizerische Patentschrift Nr. 260 543.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 509 556/276 9. 55

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