DET0000352MA - Pumpe, die in eine Flüssigkeit hineinzuhängen ist. - Google Patents
Pumpe, die in eine Flüssigkeit hineinzuhängen ist.Info
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die zum Pumpen in eine Flüssigkeit hineinzuhängen ist. Die Erfindung zeichnet sich durch folgende Neuerungen aus:
1.) Die Welle wird aus der Druckleitung der Pumpe mit der eigenen Förderflüssigkeit geschmiert.
2.) Die Wellenlagerung ist durch Hammerschläge ohne jede Schraubwirkung auswechselbar.
3.) Spannungen in der Vorrichtung können mit in der Höhe verstellbaren Stangen, die etwa parallel zur Antriebswelle laufen, ausgeglichen werden.
4.) Die Vorrichtung ist gelenkartig am Bassinrand, bezw. am Rand einer Grube herausschwenkbar befestigt.
In der Zeichnung ist eien Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht.
Die Pumpe, die sich unter dem Flüssigkeitsspiegel C befindet, besteht aus folgenden bekannten Teilen: Das Pumpengehäuse 1 ist mit dem Deckel 2, in dem sich ein Flüssigkeitseintrittsloch 6 befindet, geschlossen. Der Motor 5 mit dem Kabelkasten 5a und dem Wellenstumpf 5b ist mit der Pumpenwelle 4 durch die Kupplung 13 verbunden und setzt den Flügel 3 in bekannter Weise in Umdrehung.
Die Flüssigkeit tritt bei A ein, wird vom drehenden Flügel 3 erfaßt, um in den Druckkanal 7 gedrückt zu werden und in Richtung B zu strömen. Soweit ist die Vorrichtung bekannt.
Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art war die Schmierung der Welle mit der eigenen Flüssigkeit problematisch. Vor allem dann, wenn der Flüssigkeitsspiegel C auf das Niveau D sinkt, war die Schmierung einer Wellenlagerung in Höhe E mit der eigenen Förderflüssigkeit nicht möglich. Bei weiterem Sinken des Flüssigkeitsspiegels auf das Niveau F war ebenfalls die Schmierung einer Wellenlagerung in der Höhe H durch die eigene Flüssigkeit nicht möglich.
Durch die vorliegende Erfindung kann nun einwandfrei die Welle an jeder beliebigen Lagerstelle durch die eigene Förderflüssigkeit geschmiert werden.
Von dem Druckkanal 7, bezw. aus der Strömungsrichtung B erhalten die Lager Verbindungskanäle 20, bezw. 20, bezw. 20a, so daß die Flüssigkeit den Lagern ständig unter dem Pumpendruck durch diese Verbindungskanäle 20 bezw. 20a zuströmen muß.
Selbst wenn der Flüssigkeitsspiegel bis auf das Niveau F
und noch weiter absinkt, befindet sich im Druckkanal 7 immer genügend Flüssigkeit, um die Lagerungen zu bespülen.
Die Wellenlagerungen sind durch einfache Hammerschläge auswechselbar. Auf der Welle 4 befinden sich mitlaufend angeordnet, die Hülsen 21 bezw. 21a.
Diese Hülsen laufen in den Lagerbuchsen 22 bezw. 22a. Oberhalb der Hülsen 21 bezw. 21a befinden sich zweckmäßig Kragen oder Ringe 23 bezw. 23a, die mit den Hülsen 21 bezw. 21a auch fest verbunden sein können.
Die untere Wellenlagerung, bestehend aus der Hülse 21a und der Buchse 22a sitzt im Pumpengehäuse 1.
Die obere Lageranordnung, bestehend aus der Hülse 21 und der Buchse 22 sitzt zweckmäßig in einer Halterung 24.
Durch Hammerschläge auf die Kragen bezw. Ringe 23 bezw. 23a in Richtung K bezw. K' wird die gesamte Lagerung, also die Kragen 23 bezw. 23a mit den Hülsen 21, bezw. 21a und den Lagerbuchsen 22 bezw. 22a nach unten herausgetrieben.
Der Deckel 2 und das Laufrad 3 sind vorher natürlich entfernt.
Bei Förderung von warmen Flüssigkeiten können leicht in der ganzen Vorrichtung Spannungen auftreten. Um diese Spannungen korrigieren zu können, sind an der Vorrichtung z. B. Distanzstangen 25 angebracht, die einmal Aufnahme im Pumpengehäuse 1 z. B. in einer Warze 25a finden, zum anderen Aufnahme finden z. B. im Motorflansch 5a bezw. in der Pumpenhalterung 15.
Durch Gewinde 25b an der Stange 25 kann der Abstand zwischen der Pumpenhalterung 15 und dem Pumpengehäuse 1 verändert werden, wodurch Spannungen, z. B. aufgetreten durch das Rohr 7, entgegengewirkt werden kann.
Die Muttern 25c und 25d dienen in bekannter Weise z. B. zur Sicherung.
Pumpenvorrichtungen in Dieser Art mußten bisher zur Reinigung aus dem Behälter oder aus der Grube herausgehoben werden. Die vorliegende Erfindung gestattet ein Herauskippen der gesamten Vorrichtung z. B. um einen Drehpunkt 26, der mit er Halterung 15 in Verbindung steht. Man kann am Handgriff 14 die gesamte Vorrichtung um eine Drehpunkt 26 kippen, sodaß das Pumpengehäuse 1 mit dem Deckel 2, also in Richtung L aus der Flüssigkeit herauskommt.
Dabei ist es natürlich gleichgültig, welche Form der Drehpunkt 26 hat. Der Drehpunkt 26 kann auch aus verschiedenen Gelenken bestehen, so daß z. B. die Vorrichtung erst ein Stück gehoben wird, ehe die eigentliche Schwenkung einsetzt
Claims (4)
1.) Pumpe, die in eine Flüssigkeit hineinzuhängen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellenlagerungen (21, 22 bezw. 21a, 22a) vom Druckkanal (7) der Pumpe durch Verbindungskanäle (20, 20a) Flüssigkeit zur Schmierung erhalten.
2.) Pumpe nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Wellenlagerung (21, 22 bezw. 21a, 22a) durch einfache Hammerschläge aus den Sitzen herauszuschlagen ist.
3.) Pumpe nach Anspruch 1 gekennzeichnet durch verstellbare Distanzstücke (25), um Spannungen aus der Vorrichtung heraus zu bringen.
4.) Pumpe nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß sie um einen Drehpunkt (26) aus der Flüssigkeit herausschwenkbar ist.
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