DEW0001770MA - - Google Patents

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Verfahren zum kontinuierlichen Ziehen von Sleen-und ;tahldraht mit besondere blanker Oberfl'ehe.
Da· Verfahren bezweckt^die Herstellu g gezogener iieen- und .stahldr;<hte mit besonders blanker .berfliehe im Wege des kontinuierlichen Ziehens. Nach der crfindung besteht das Verfahren darin, dass im Gegensatz zum bisherigen Herstellungsverfahren eis oohniermittel keinerlei Premdmetallfilme z.B. solche aus Kupfer, Zinn, Zink od.dergl. sowie deren Legierungen in Verbindung mit anderen Ziehfetten verwendet werden. Die Erfindung schlägt vielmehr vor, die mit einer Biaenphoephetsohlcht oder mit einer hnllohen Kristallhaut Überzogenen Kisen- oder Stahldr>hte sogleich naoh Bildung dieser Schichten ohne Zwleohentrocknung in Verbindung mit einem lohmlermittel der kontinuierlichen Verformung duroh mehrere aufeinanderfolgende Kaltzuge zu unterwerfen»
Bisher wurden Bisen- und ütahldr h e, deren Oberfl riohe aus fabrik torieohen Gründen besonders blank sein soll, vor dem Zlehprozesa zur Verbesserung der ^ohmierwirkung und der blanken Oberfl ehe mit überzügen aus Kupfer oder Zinn und Zink bezw. Kupfer-Zinn-Legierungen versehen und anschließend hieran mit einem öohmlermitiel dein kontinuierlichen Verformungsprozess unterworfen. Hierzu ist es notwendig, die eu ziehenden Drähte in besonders vorbereitete on· abgestimmte Kupfersa:zlöeungen, Zinnsalz- oder :ischlöaungen aus Kupfer- und Zinnsalz alnzutauohen, nach Bildung der iietallfllme anaohlie end von den uberschuaaigen f etallsalzlösungen zu befreien und aus wasserlöslichen Fetten, Hefelosungen oder ähnlichen Schmiermitteln heraus fertig zu ziehen. Voraussetzung ftlr die einwandfreie Durchführung des bisherigen
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Verfahrens ist, dass die mit den -*«tallfilmen zu überziehenden täisen- und Jtehldr hte eine absolut metalllach reine Oberfl-ehe besitzen, um das Anhaften der Fremdmetellfilme zu gewährleisten .
UaB bisherige Verfahren, bei dem die Drahtringe als Ganzes in die ^etallsalzluaungen eingetaucht werden, ergibt in keinen. Fall gleichmäasige Überzuge von Premdmeteilen, da es praktisch unmöglich ist,Im einfaohen Einteuchverfahren den Drahtring an allen .teilen gleichzeitig und gleich lang mit den A.etallsalzlösungen in Verbindung zu bringen. Ale folge davon tritt beim nachfolgenden Ziehverfahren ein teilweises Ablösen bezw. Ubersohieben zu dick gewordener Teile der ' etallfilme ein. JIe abgelösten bezw. iiberaohobenen Teile des fetallfilmee setsen sich im Ziehwerkzeug fest, verengen die ursprüngliche Bohrung desselben und verursachen eine libermäaslge Beanspruchung des zu ziehenden Drahtes. Der Draht tritt als folge hiervon mit einen, kleineren Durchmesser aus dem Ziehwerkzeug aus als der Bohrung desselben entppricht, ein Vorgang, der in der gesamten Ziehtechnik unter r>em Namen "Kneifen" bekannt ist.
Das bisherige Verfahren ibt also umständlich und mit Mängeln, die oben aufgedeokt sind, behaftet. Dabei ist ca an den V rbrauch erheblicher Mengen von Fremdmetallsalzen gebunden, die bei der Durchführung des rozesses nur in beschränktem umfang ausgenutzt werden können. Ss kann ausnahmslos nur von Fachleuten ausgeübt werden,die eine lang-J"h ige Praxis in der Handhabung des Verfahrens besitzen.
Die aufgedeckten «"angel werden bei dem Verfahren nooh de> Erfindung vollkommen vermieden, wenn anstelle der duroh täintauohen in MetallsajzJösungen aufgebrachten ^etallfilme solche von Eieenphosphat- oder anderen Kristallsalzhäuten auf die zu ziehenden Urshte aufgebracht wird und diese sofort im Anschluss hieran ohne Zwischenbehwn .long dem Ziehproseas unterworfen werden. Die Bildung einer f r die <s.altverformung genigend starken Phosphatschicht geschieht innerhalb so kurzer Zeit, da^s die fhcsphatsehicht eowcnl euf den
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Wege dee ciintauohens, als auch im .'lege dee kontinuierlichen Durohzugverfahrens erfolgen kann. Damit aind alle Unregelmäeeigkeiten in der Dicke der Gohiohtbildung vermieden. Die Ddr-hte mit der aufgebrachten Phosphatschicht können sofort anechlieasend mit beliebigen Schmiermitteln im kontinuierlichen Ziehverfahren veeformt werden. Daa Verfahren .:ann ohne vorherige Kenntnis ausgeübt werden und iat :u3ser3t wirtschaftlich. Eb verzichtet auf jegliche Verwendung von etallfilmen, die aich beim bisherigen Verfahren als unerlässlich erwiesen habon. Es ist wirtschaftlich, da die Phosphatblder in ihrer Konzentration leicht überwacht und bis zuletzt ausgenutzt werden können. Das Verfahren ergibt bei dünneren DrahtBorten besonders blanke Drähte, bei denen ein "Kneifen" wie beim bisherigen Verfahren beschrieben, niemals beobachtet werden konnte. Die so erzeugten Drähte lassen sich hervorragend gut weiterverarbeiten. Ausserdem sind die Drähte weniger rostempfindlich als blanke Drähte dee bisherigen Verfahrene, da den Phosphatsehichten, die den Ziehvorgang begünstigen, gleichzeitig eine gewisses roatschützende Wirkung zukommt. Sin weiterer Vorteil ergibt sich aus der Tatsaohe, dass bei der Aufbringung von Phosphatschichten selbst ein leichter Roetüberzug der Drähte in keiner V.eiae den Erfolg des Verfahrene beeinträchtigt, während die Oberfläche der mit Metallfilmen zu überziehenden Drähte abaolut metalliaoh rein se η muss, wenn der Erfolg des bisherigen Verfahrene gewährleistet werden soll.
Patentanspruch :
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Claims (1)

1) Verfahren tür Herstellung hoohblanker ciiaen-
und itehldr'hte, dadurch gekennzeichnet, daee die mit einer Kisenphosphatacbioht oder mit einer hnlionen Krietallhaut Überzogenen dieen- und -Jtahldr^hte sogleich nach Bildung dieser Sohichten ohne Zwiachentrocknung in Verbindung mit einem oohmiarmittel der kontinuierlichen Verformung duron mehrere aufeinanderfolgende ualtziige unterworfen werden.

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