CH232407A - Verfahren zum Ziehen von Eisen- und Stahldrähten. - Google Patents
Verfahren zum Ziehen von Eisen- und Stahldrähten.Info
- Publication number
- CH232407A CH232407A CH232407DA CH232407A CH 232407 A CH232407 A CH 232407A CH 232407D A CH232407D A CH 232407DA CH 232407 A CH232407 A CH 232407A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- steel wires
- iron
- wires
- coated
- drawing iron
- Prior art date
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C37/00—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
- B21C37/04—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of rods or wire
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metal Extraction Processes (AREA)
Description
Verfahren zum Ziehen von Eisen- und Stahldrähten. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Ziehen von Eisen und Stahldrähten. Bisher wurden Eisen- und Stahldrähte, deren Oberfläche blank sein soll, vor dem Ziehprozess zur Verbesserung der Schmier wirkung und der blanken Oberfläche mit Überzügen aus Kupfer oder Zinn und Zink bezw. Kupfer-Zinn-Legierungen versehen und anschliessend hieran mit einem Schmier mittel dem kontinuierlichen Verformungs prozess unterworfen. Hierzu ist es notwendig, die zu ziehenden Drähte in besonders vorbe reitete und abgestimmte Kupfersalzlösungen, Zinnsalz- oder Mischlösungen aus Kupfer- und Zinnsalz einzutauchen, nach Bildung der Metallfilme von den überschüssigen Metall salzlösungen zu befreien und aus wasserlösli chen Fetten, Hefelösungen oder ähnlichen Schmiermitteln heraus fertig zu ziehen. Vor aussetzung für die einwandfreie Durchfüh rung des bisherigen Verfahrens ist, dass die mit den Metallfilmen zu überziehenden Ei sen- und Stahldrähte eine absolut metallisch reine Oberfläche besitzen, um das Anhaften der Fremdmetallfilme zu gewährleisten. Das bisherige Verfahren, bei dem die Drahtringe als Ganzes in die Metallsalzlösun ,gen eingetaucht werden, ergibt in keinem Fall gleichmässige Überzüge von fremdmetal- len, da es praktisch unmöglich ist, im ein fachen Eintauchverfahren den Drahtring an allen .Stellen gleichzeitig und gleich lang mit den Metallsalzlösungen in Verbindung zu bringen. Als Folge davon tritt beim nach folgenden Ziehverfahren ein teilweises Ab lösen bezw. Überschieben zu dick geworde ner Teile der Metallfilme ein. Die abgelösten bezw. überschobenen Teile des Metallfilmes setzen sich im Ziehwerkzeug fest, verengen die ursprüngliche Bohrung desselben und verursachen eine übermässige Beanspruchung des zu ziehenden Drahtes. Der Draht tritt als Folge hiervon mit einem kleineren Durch- messer aus dem Ziehwerkzeug aus als der Bohrung desselben entspricht, ein Vorgang, der in der besamten Ziehtechnik unter dem Namen #Kneifen" bekannt ist. Das bisherige Verfahren ist also um ständlich und mit Mängeln, die oben aufge deckt sind, behaftet. Dabei ist es an den Verbrauch erheblicher Mengen von Fremd metallsalzen gebunden, die bei der Durch führung des Prozesses nur in beschränktem Umfang ausgenutzt werden können. Es kann nur von Fachleuten ausgeübt werden, die eine langjährige Praxis in der Handhabung des Verfahrens besitzen. Beim Verfahren gemäss der Erfindung werden im Gegensatz zum bisherigen Her stellungsverfahren zur Verbesserung der Schmierwirkung keinerlei Fremdmetallfilme z. B. solche aus Kupfer, Zinn, Zink oder dergleichen sowie deren Legierungen, ver wendet. Die Erfindung schlägt vielmehr vor, die Eisen- und Stahldrähte mit einer Kristall haut, z. B. mit einer Eisenphosphatsehicht zu überziehen und sogleich nach Bildung derselben ohne Zwischentrocknung in Ver bindung mit einem Schmiermittel mehreren aufeinanderfolgenden Kaltzügen zu unter werfen. Die Bildung einer für die Kaltverfor mung genügend starken Phosphatscliclt ge schieht innerhalb so kurzer Zeit, dass die Phosphatschicht sowohl auf dem Wege des Eintauschens, als auch im Wege des konti nuierlichen Durchzugverfahrens hergestellt werden kann. Damit lassen sich alle U nregel- mässigkeiten in der Dicke der Schichtbildung vermeiden. Die Drähte mit der aufgebrach ten Phosphatschicht werden sofort an schliessend mit beliebigen Schmiermitteln im kontinuierlichen Ziehverfahren verformt. Das Verfahren kann ohne vorherige Kenntnis ausgeübt werden und ist äusserst wirtschaft lich, da die Bäder, z. B. Phosphatbäder in ihrer Konzentration leicht überwacht und bis zuletzt ausgenutzt werden können. Das Ver fahren ergibt bei dünneren Drahtsorten be sonders blanke Drähte, bei denen ein #Knei- fen". wie beim bisherigen Verfahren beschrie ben, niemals beobachtet werden konnte. Die so erzeugten Drähte lassen sich hervorragend gut weiterverarbeiten. Ausserdem sind die Ausserdem sind die Drähte weniger rostempfindlich als blanke Drähte des bisherigen Verfahrens, da den Phosphatschichten, die den Ziehvorgang be günstigen, gleichzeitig eine gewisse rostschüt zende Wirkung zukommt. Ein weiterer Vor teil ergibt sich aus der Tatsache, dass bei der Aufbringung von Phosphatschiehten selbst ein leichter Rostüberzug der Drähte in keiner Weise den Erfolg des Verfahrens beeinträch- tigt, während die Oberfläche .der mit Metall filmen zu überziehenden Drähte absolut metallisch rein sein muss, wenn der Erfolg des bishericen Verfahrens gewährleistet wer den soll.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Ziehen von Eisen- und Stahldrähten, dadurch gekennzeichnet, dass die. Eisen- und Stahldrähte mit einer Kristall haut überzogen und sogleich nach Bildung derselben ohne Zwischentrocknung in Ver bindung mit einem Schmiermittel mehreren aufeinanderfolgenden Kaltzügen unterworfen werden. UNTERANSPRUCH: j'erfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Eisen- und Stahl drähte vor dem Ziehen mit einer Eisenpbos- phatschieht überzogen werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE232407X | 1942-02-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH232407A true CH232407A (de) | 1944-05-31 |
Family
ID=5880760
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH232407D CH232407A (de) | 1942-02-07 | 1943-02-01 | Verfahren zum Ziehen von Eisen- und Stahldrähten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH232407A (de) |
-
1943
- 1943-02-01 CH CH232407D patent/CH232407A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2743655C3 (de) | Legierung zum Tauchgalvanisieren von Stählen und Anwendung derselben | |
| EP3176487A1 (de) | Verfahren zur beschichtung von rohren | |
| DE10297178T5 (de) | Korrosionsbeständige Beschichtungsfilmstruktur des nichtsechswertigen Chromtyps, die eine Kunstharzschicht und eine Metallschicht aufweis, die im Hinblick auf die Adhäsion an der Kunstharzschicht überlegen ist | |
| DE69307081T2 (de) | Herstellung einer schweissnahtfreien zylindrischen Hülse | |
| DE1147819B (de) | Verfahren zum Aufbringen von Phosphatueberzuegen | |
| DE2632439A1 (de) | Verfahren zur herstellung eines mit aluminium oder einer aluminiumlegierung beschichteten stahlbleches | |
| DE2061773A1 (de) | Verfahren zum Verlöten von Werkstücken aus rostfreiem Stahl mit Werkstucken aus Aluminium oder Alumimumlegierungen | |
| DE560343C (de) | Verfahren zum Strangpressen von aus mehreren Schichten bestehenden Bloecken | |
| DE1521197A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Bimetallstreifen und Bimetall-Lagern A | |
| AT136003B (de) | Emaillierte Gefäße und Verfahren zu ihrer Herstellung. | |
| DE2039912A1 (de) | Direkt-Emaillier-Verfahren | |
| DE1245099B (de) | Verfahren zur Herstellung von Verbundstoffen durch ein- oder zweiseitiges Beschichten von Metalloberflaechen mit Polytetrafluoraethylen | |
| DE3700933A1 (de) | Verfahren zur erleichterung der kaltumformung von edelstahl | |
| DE635220C (de) | Verfahren zum Vorbereiten von Metallwerkstuecken fuer eine in Stufen auszufuehrende mechanische Bearbeitung | |
| DE451203C (de) | Dorn. Matrize o. dgl. zum Anpressen eines in oder um ein Eisenrohr gelegtem Kupferrohrs | |
| DEW0001770MA (de) | ||
| AT114842B (de) | Verfahren zum Überziehen von Gegenständen mit Aluminium und Aluminiumlegierungen. | |
| DE69804705T2 (de) | Herstellungsverfahren eines Gegenstandes aus Stahlblech, der direkt-Emailliert wird | |
| DE845490C (de) | Verfahren zur Herstellung von Lagern | |
| DE3210304A1 (de) | Verfahren zum strangpressen bzw. fliesspressen von werkstuecken aus rohteilen aus titan oder einer titanlegierung | |
| DE2034627C3 (de) | Verfahren zum Phosphatieren von Eisen und Stahl | |
| DE2207047A1 (de) | Verfahren zur vorbereitung von stahlwerkstuecken fuer die spanlose kaltverformung | |
| DE3044589A1 (de) | Verfahren zur herstellung nahtloser aussenplattierter rohre | |
| DE19501274A1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Installationsrohrs aus Kupfer | |
| DE1033479B (de) | Verfahren zur Herstellung von Verbundmetall aus Eisen und Aluminium |