DEW0010140MA - - Google Patents

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DEW0010140MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 10. Dezember 1952 Bekanntgemacht am 24. Mai 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Es sind leichtgängige, in der Länge unbegrenzte Führungen für Längsbewegungen bekannt, bei denen Kugeln zwischen die sich bewegenden Führungsteile geschaltet sind. Der in der Länge unbegrenzte Lauf dieser Führungen, wird durch riiigbahnförmige Kugellaufbahnen in dem einen Führungsteil erreicht, wobei die eine gerade Strecke der Ringbahn den hintereinanderliegenden Kugeln ein Abrollen zwischen den Führungsteilen, gestattet' (Abb. i). Die beiden, Kurven und die zweite gerade Strecke der Ringbahn dienen, dazu, die Kugeln um- und zurückzuleiten. Eine Betrachtung der Kugelbewegungen zeigt, daß die Kugeln, die ja in. einer Drehrichtung laufen, sich gegeneinandeT erheblich reiben, und hierdurch die Leichtgängigkeit herabsetzen (Abb. 2). Die beiden Kurven, und die zweite gerade Strecke müssen den, Kugeln, genügend Platz geben, weil sie sich in dieser geschlossenen Rücklaufbahn nicht abrollen, können, sondern, nur weitergedrückt werden. Dieser Vorgang in Verbindung mit der Tatsache, daß die Kugeln lose (ohne Käfig) in den Laufbahnen liegen, führt dazu, daß der gleichmäßige Umlauf der Kugeln, besonders beim Anlaufen und bei der Richtungsänderung von Hin- zur Herbewegung abreißt. In bezug auf die Leichtgängigkeit ergibt sich daraus ein Stocken, und ein ungleichförmiger Lauf.
Aus verschiedenen Gründen, hat man bei den bekannten, rundlaufenden, Kugel-, Rollen- und Scheibenlagern statt fester Käfige Kugel- oder
609 527/284
W 10140 XH147b
Rollenkettenkäfige verwendet. Die obenerwähnten Nachteile des stockenden Kugelumlaufes können durch Verwendung einer entsprechend gestalteten
: Kugelkäfigkette vermieden werden, die mit den Kugeln umläuft.
: Bisherige Ausführungsformen von Käfigketten
für Kugeln sind für den vorliegenden Fall jedoch nicht geeignet, weil die Kugeln nicht an den Stellen ihrer geringsten Umfangsgeschwindigkeit,
ίο nämlich an den Drehpolen, gefaßt werden Und weil diese Ketten z. B. durch Zwischenglieder die erwünschte hohe Kugelanzahl herabsetzen.
Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich darauf, mehrere endlose Kugelkäfigketten in einem rohrförmigen Gehäuse, das über eine innere Welle gesteckt ist, zu verwenden, so daß ;sich ein in seiner Leichtgängigkeit ein- und nächstellbares Element für unbegrenzte Hin- und Herbewegungen ergibt. Die hierfür verwendeten Glieder der
.20 Kugelkäfigkette fassen die Kugeln senkrecht zur Abrollbewegung an ihren Drehpolen und setzen die Reibung auf das geringste Maß herab.
Außerdem sind die Glieder so gestaltet, daß trotz einer möglichst engen Scharnierbewegung eine hohe Kugelanzahl pro Kette untergebracht wird (Abb. 3). · ...... . ,
Gemäß der beispielsweisen Darstellung der Abb. 4 ist die innere Welle 1 rund oder besitzt ein geeignetes Profil. Möglich ist auch die Verwendung eines runden oder profilförmigen Rohres. Welle oder Rohr können Lauf rillen für die Kugeln
besitzen. Hierüber gesteckt ist ein rundes oder zu dem Innenprofil der Welle passendes Außenrohr 2. Zwischen Welle und Außenrohr sind entsprechend bemessene Kugeln geschaltet, die in dem endlosen Kettenkäfig 3 gehalten sind. Das Außenrohr kann der Länge nach aufgeschlitzt sein, 5, und z. B. durch Verstellen der Überwurfmuttern 4 über die Konen 6 mehr oder weniger gespannt werden und gestattet damit ein Ein- und Nachstellen der Führung. Bei größeren Belastungen kann die Anzahl der Kugelkäfigketten beliebig gesteigert werden. In der Schnittdarstellung z. B. laufen vier Kettenkäfige. Zweckmäßig besitzt das Außenrohr 2 wahlweise innen und außen oder nur außen Schlitze, in denen die Käfigketten seitlich gehalten werden. Der wesentliche Unterschied zu den bekannten Ausführungen besteht darin, daß die Kugeln in dem kettenförmig ; ausgebildeten Käfig . gehalten werden, der mit den Kugeln umläuft, und daß. hierdurch vermieden wird, daß sich die Kugeln gegeneinander reiben. Außerdem fassen die Käfigglieder die Kugeln senkrecht zur Abrollbewegung an den Stellen der geringsten Kugelumfangsgeschwindigkeit.
Somit können sich die Kugeln mit der kleinstmöglichen Reibung abwälzen. Entscheidend für den gleichförmigen Lauf der Kugeln ist, daß die frei laufenden Glieder der Käfigkette gedrückt und gezogen werden. Hierdurch wird ein klemmender, stockender Lauf des ganzen Elementes vermieden. Hinzu kommt die leichte, wirklich genaue Ein- und Nachstellbarkeit des ganzen Elementes. Durch diese Einstellbarkeit ergibt sich erst eine wirtschaftliche Fertigung, weil die einzelnen Teile nicht so eng toleriert zu sein' brauchen.
Zum Zwecke kreisbogenförmiger, leichtgängiger Bewegungen besteht gemäß Abb. 5 die Möglichkeit, auf einer bogenförmigen Welle oder Rohr ein dazu passendes Außenrohr laufen zu lassen.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Leichtgängige, in der Länge unbegrenzte Führungen für Längsbewegungen auf runden oder Profilwellen, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen Welle und Führung laufenden Kugeln an ihren Drehpolen in den Gliedern einer Käfigkette gehalten .werden.
2. Führungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuse, die die Kugelkäfigketten '■ aufnehmen, so ausgebildet sind, daß der Anpressungsdruck der Kugeln zu der inneren Welle ein- und nachstellbar ist.
3. Führungen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Kugeln in Laufrillen auf der inneren Welle und dadurch mit linienförmiger Berührung abwälzen.
4. Führungen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch geeignete Ge-
■;.,■■ staltung von Welle und Führungsgehäuse kreisbogenförmige Hin- und Herbewegungen der Welle möglich sind (Abb. 5).
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 855 179, 835 718, 822 748, 241 454, 96 738, 203 157;
britische Patentschrift Nr. 666 543, 121 909;
USA.-Patentschrift Nr. 2 566 421;. ;
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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