DEW0016235MA - - Google Patents

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DEW0016235MA
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oil pot
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support ring
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 16. März 1955 Bekähntgemacht am 29. November 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
KLASSE 47b GRUPPE INTERNAT. KLASSE F06c
W 16235 XII 147 b
Ontario (Kanada)
sind als Erfinder genannt worden
öltopf für Spurlager
Die Erfindung bezieht sich auf die Gestaltung eines öltopfes für ein beweglich gelagerte Segmente aufweisendes Spurlager von Maschinen mit vertikaler Welle. Derartige Spurlager sind als Michell-Lager oder als Kingsbury-Lager bekannt. Sie werden z. B. für Wasserkraftschirmgeneratoren verwendet. Die bisher bekannten Öltöpfe derartiger Lager enthalten im unteren Teil eine große Menge Öl, welches nichts zur Schmierung des Lagers beiträgt. Bei Spurlagern, bei denen die Lagersegmente durch einstellbare Stützschrauben getragen werden, erschweren die bekannten Öltopfkonstruktionen außerdem die Einstellung dieser Stützschrauben.
Zur Vermeidung dieser Nachteile ist bei dem erfindungsgemäßen öltopf die äußere zylindrische Seitenwand des öltopfes an dem Tragstern des. Spurlagers befestigt, während die innere zylindrische Seitenwand an dem Tragring für die beweglichen Segmente befestigt ist. Der Boden des Öltopfes besteht hierbei aus zwei konzentrischen Teilen, die über einen Dichtungsring miteinander verbunden sind, so daß die Lagersegmente nach Entfernung des Dichtungsringes und nach
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Abstützung der auf ihnen ruhenden Teile innerhalb der Bodenöffnung des Öltopfes nach unten entfernt werden können.
In den Fig. ι und 2.ist ein Ausführungsbeispiel wiedergegeben, dem weitere Einzelheiten der Erfindung entnommen werden können.
Die Fig. ι zeigt im Schnitt in stark vereinfachter Darstellungsweise die rechtsseitige Hälfte eines mit einem erfindungsgemäßen Öltopf ausgerüsteten Wasserkraftgenerators. In der Fig. 2 ist der Öltopf ebenfalls im Schnitt vergrößert wiedergegeben.
Die ruhenden Teile des dargestellten Wasserkraftgenerators sind in Aussparungen des Fundamentes S gelagert. Von . diesen ruhenden Teilen sind in der Fig. 1 der Stator-3. des Generators mit dem Ständereisen'6 sowie der .Tragstern 7 wiedergegeben. ■-■■' - ■
Der Rotor 10 des Generators besteht im wesentlichen aus dem Nabenstern 13, welcher das Joch-
ao eisen 11 und-die mit der Erregerwicklung 12 versehenen Pole trägt. Der Teil 14 des Nabensternes 13 liegt mit seiner unteren Begrenzungsfläche auf dem als Tragkopf 17 ausgebildeten oberen Teil der Welle 16 auf. Unterhalb des Tragkopfes 17 ist' der Spurring 18 angeordnet, welcher sich mit dem Tragkopf 17 bzw. mit der Welle 16 dreht.
Der Spurring 18 gleitet auf den beweglich gelagerten Segmenten 24. Diese Segmente 24 werden über das Zwischenteil 25 von den Stützsohrauben 23 gehalten. Die Einstellung der Höhe der Stützschrauben 23, welche über den Umfang verteilt am Tragring 21 befestigt sind, erfolgt mittels eines Schraubenschlüssels 47. Am Innenrand des Tragringes 21 ist die.innere zylindrische Wand 22
angeordnet, welche die Welle 16 in ."einem" bestimmten Abstand umgibt und die innere Seitenwand des öltopfes bildet.
Der Tragstern 7 besteht im wesentlichen aus dem oberen Nabenring 31 und dem unteren Nabenring 32 sowie aus den diese Nabenringe tragenden, auf das Fundament 5 sich abstützenden Armen 33. Am oberen Nabenring 31 ist die zylindrische Wand 34 befestigt, welche die äußere Seitenwand des öltopfes bildet. Auf dem unteren Nabenring 32 stehen entsprechend der Anzahl der Stützschrauben 23 mit Abstand eine Reihe von Zwischenstücken 35. Diese Zwischenstücke sind mit Federkeilen 35' versehen, auf die sich der Tragring 21 abstützt.
Die Seitenwand 34 geht am Boden des öltopfes in den nach innen gerichteten Ringteil 41 über.
Nahe dem äußeren Rande des Tragringes 21 ist an diesem der vertikale zylindrische Ringteil 43
'.' befestigt, welcher an seinem oberen Ende den nach' außen gerichteten Ringteil 42 trägt. Der Ringteil 42 liegt konzentrisch zu dein Ringteil 41 und ist mit diesem durch die aus einem Dichtungsring und einer Dichtungsscheibe bestehende Dich-■ turig44 verbunden. Mit Hilfe von Schrauben kann
die Dichtung 44 geöffnet werden. :
Auf diese Weise bildet die äußere zylindrische
Wand 34 und, die innere zylindrische Wand 22 mit dem Tragring 21 und den Ringteilen 41,· 42, 43 einen für.die Aufnahme des Schmieröls,'dienenden: öltopf. Die Höhe "des Ölbades in diesem" Öltopf "65 reicht bis an die Stelle 45,, so daß die Lagersegmente 24 noch unterhalb des Ölbadspiegels liegen. Mittels der Kühlrohre 46 läßt sich eine Kühlung des Ölbades durchführen.
Bei dem durch die erfindungsgemäße Anordnung gebildeten Öltopf liegt also kein Teil des Ölbades unterhalb der Höhe des Trägringes-21. Aiii diese Weise ist erreicht, daß die erforderliche Ölmenge äußerst klein gehalten ist.
Die Abdichtung des erfindungsgemäßen öltopfes mittels der Dichtung 44 ist leicht zu handhaben. Zur Prüfung und Auswechselung der Lagersegmente 24 ist es nicht erforderlich, 'den auf den Lagersegmenten 24 ruhenden Rotor zu-entfernen; •vielmehr können die Lagersegmeiite 24 nach Ab-Stützung des Rotors auf dem Fundament und nach Öffnen der Dichtung 44 innerhalb der Bodenöffnung des Öltopfes nach unten entfernt werden, so daß die Lagersegmente oder andere, im Öltopf befindliche Teile leicht, ausgewechselt werden können.
Die erfindungsgemäße Ausbildung des öltopfes ermöglicht es ferner, die tragenden Zwischenstücke 35 mit öffnungen zu versehen oder als einzelne Blöcke in solchen Abständen voneinander anzuordnen, daß ein ausreichender Zugang für die Handhabung des Schraubenschlüssels 47 geschaffen ist. Hierdurch ist es möglich, daß der Griff des Schraubenschlüssels 47 von jedem der Köpfe der entsprechenden Stützschrauben 23 in horizontaler Richtung herausragt. Auf diese Weise läßt sich die Höhe der .Lagersegmente 24. leicht justieren.

Claims (6)

PATENTANSPRÜCHE:
1. öltopf für ein beweglich gelagerte Segmente aufweisendes Spurlager von Maschinen mit senkrechter, innerhalb eines Tragsternes gelagerter Welle, insbesondere von Wasserkraftschirmgeneratoren, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere ..zylindrische· Seitenwand (34) des Öltopfes an dem Tragstern (7) des Spurlagers befestigt ist, während die innere zylindrische Wand (22) an dem Tragring (21) für die beweglichen Segmente (24) befestigt ist, und daß der Boden des Öltopfes aus zwei konzentrischen Teilen besteht, die über einen Dichtungsring (44) miteinander verbunden sind, so daß die tragenden Lagerteile nach Entfernung des Dichtungsringes (44) innerhalb der Bodenöffnung des Öltopfes nach unten entfernt werden können.
2. Öltopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagersegmente (24) über ein ~, Zwischenteil (25) von über den Umfang ve'rteilten und im Tragring (21) befestigten einstellbaren Stützschrauben (23) getragen wird.
3. Öltopf nach Anspruch 1 oder 2/ dadurch gekennzeichnet, daß die innere Seitenwand (22)' r : des öltopfes am Innenrand des Tragringes (21) für die beWeglichen Segmente (24). befestigt ist
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und der Tragring (21) einen Teil des Bodens des öltopfes bildet.
4. öltopf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der äußeren Seitenwand (34) des öltopfes verbundene ringförmige Bodenteil an den äußeren Teil des Tragringes (21) abgedichtet anschließt und aus zwei konzentrischen Ringteilen (41 und 42) besteht, die über den Dichtungsring (44) miteinander verbunden sind.
5. öltopf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der äußeren Seitenwand (34) verbundene Bodenteil aus einer ringförmigen Plätte besteht, in die der Dichtungsring (44) eingefügt ist, und der Innenrand dieser Bodenplatte über einen vertikalen zylindrischen Ringteil mit dem Tragring (21) des Spurlagers verbunden ist.
6. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragring (21) der Lagersegmente auf dem unteren Nabenring (32) des Tragsternes (7) für das Spurlager über längs des Umfanges des Tragringes verteilte Zwischenstücke (35) abgestützt ist, zwischen denen öffnungen für die Verstellung der Stützschrauben (23) von außen vorgesehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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