DEW0017596MA - - Google Patents
Info
- Publication number
- DEW0017596MA DEW0017596MA DEW0017596MA DE W0017596M A DEW0017596M A DE W0017596MA DE W0017596M A DEW0017596M A DE W0017596MA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- socket
- bushing
- workpieces
- inner bead
- flange
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000011324 bead Substances 0.000 claims description 12
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 4
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 claims description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 3
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 claims description 3
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 2
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 1
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 4. Oktober 1955 Bekanntgemacht am 20. September 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum zeitweiligen Verbinden von aufeinandergelegten
Werkstücken, insbesondere zum Heften von Blechen, Formeisen od. dgl. Das Heften, von Blechen od. dgl.
wurde bisher in der Weise vorgenommen, daß in die Zentrierbohrungen der übereinandergelegten
Werkstücke Schraubenbolzen eingezogen wurden, die nach dem Verbinden der Teile durch Niete
oder Schweißen wieder entfernt wurden. Diese Heftweise ist umständlich, da die Schraubenbolzen
von der einen Seite der zu heftenden Teile eingesteckt,
die Schraubenmuttern dagegen von der anderen Seite aufgeschraubt und festgezogen werden
müssen. Oft sind auch die Werkstücke von der einen Seite her schwer zugängig, so daß das Einziehen
der Schraubenbolzen schwierig ist.
Es sind auch bereits Heftvorrichtungen bekanntgeworden mit einer in die fluchtenden Bohrungen
oder Löcher dier übereinandergelegten Werkstücke eingesetzten Buchse. Hierbei weist die Buchse eine
die Gesamtstärke der Werkstücke überschreitende Länge auf und besitzt an ihrem einen Ende eine
Innenwulst. Durch Eintreiben des Heftbolzens wird diese Buchse an der Innenwulst aufgeweitet
bzw. gespreizt. Bei diesen Heftvorrichtungen ist die Buchse mit einer Haltevorrichtung für den
Heftbolzen verbunden.
Demgegenüber werden bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung zwei zunächst getrennte Bauteile,
die Buchse und der Heftbolzen, verwendet. Nach dem Einsetzen des Heftbolzens in die Buchse
wird dieser durch Druck oder einen Schlag von
609 619/63
W 17596 IhI'49 g
oben in die Buchse eingetrieben, wodurch diese gespreizt oder entspannt wird. Gemäß der Erfindung
weist die Buchse an ihrem anderen Ende einen Flansch auf, der sich auf das oberste Werkstück
auflegt, und der Heftbolzen besitzt abwechselnd zylindrische Abschnitte und etwa der Innenwulst
der Buchse entsprechende Einschnürungen. Die Buchse kann in an sich bekannter Weise aus
einem elastischen Werkstoff bestehen. Bei einer
ίο solchen Ausgestaltung der Heftvorrichtung wird
durch einen Schlag auf den Heftbolzen das untere Ende der Buchse gespreizt, und die Werkstücke
werden dadurch .aufeinandergepreßt. Durch einen zweiten Schlag auf den Heftbolzen kann dann die
Buchse wieder gelockert und die Verbindung gelöst werden. Bei der gewählten Ausbildung des
Heftbolzens kann das Spreizen und Lösen der Buchse mehrmals hintereinander erfolgen, so daß
die Heftvorrichtung einige Male benutzt werden kann. Schließlich wird der Heftbolzen ganz durchgeschlagen
und von neuem in die Buchse eingesetzt. Die A'Orrichtung gemäß der Erfindung hat den
weiteren Vorteil, daß sie nur von einer Seite aus gehandhabt wird, so daß sich auch nur von einer
Seite zugängige Werkstücke bequem heften lassen. Die Buchse kann auch aus einem unelastischen
Werkstoff bestehen und mit federnden Zungen versehen sein, die die Innenwulst tragen. Gemäß einer
weiteren Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes ist zwischen dem Flansch der Buchse und. dem
obersten Werkstück eine elastische Zwischenlage eingesetzt. Diese elastische Zwischenlage, die beim
Einschlagen des Heftbolzens etwas zusammengedrückt wird und beim Zurückfedern das gespreizte
Buchsenende fest gegen das unterste Werkstück zieht, erzeugt die notwendige Spannkraft
zum Aufeinanderpressen der Werkstücke. Bei elastischen Buchsen wird die eigene Elastizität der
Buchse hierfür ausgenutzt.
In der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt.
Abb. ι zeigt die Verwendung einer elastischen
Buchse;
Abb. 2 zeigt eine unelastische Buchse mit geschlitztem
Ende.
Gemäß Abb. 1 sollen die Bleche 1, 2, 3 zum Verschweißen
zeitweilig miteinander verbunden werden. Zu diesem Zweck ist die Büchse 4 aus einem
elastischen Werkstoff in die Bohrungen der aufeinandergelegten Bleche eingeschoben. Die Buchse besitzt
an ihrem einen Ende einen Flansch 5, mit dem sie auf dem obersten Werkstück 1 aufliegt. Die
Länge der Buchse ist etwas größer als die Höhe der aufeinandergelegten Bleche 1. bis 3. Die Buchse 4
trägt auf der Innenseite ihrer Bohrung am unteren Ende eine Wulst 6. In der Buchse 4 befindet sich
der Heftbolzen 7, der abwechselnd aus einem eingeschnürten Teil 8 und einem etwa zylindrischen
Teil 9 zusammengesetzt ist. In der dargestellten Anordnung kann die Buchse bequem in die Bohrun- 60 '
gen der Werkstücke eingesetzt werden. Durch einen Schlag auf den Heftbolzen 7 wird dieser in die
Buchse hineingetrieben, wodurch der zylindrische Abschnitt 9 die Wulst 6 der Buchse 4 auseinandertreibt
und dadurch das untere Ende der Buchse 4 spreizt, so daß die Bleche 1 bis 3 zwischen dem
Flansch 5 und der gespreizten Wulst 6 eingeklemmt werden. Bei dem Einschlagen des Heftbolzens 7 in
■ die Buchse dehnt sich diese etwas in Längsrichtung und zieht sich dann wieder zusammen, so daß ein
gewisser Anpreßdruck vorhanden ist;
Nach Abb. 2 werden die Bleche 1, 2, 3 durch eine unelastische Buchse 10 geheftet, zwischen deren
Flansch 1 y und dem obersten Blech 1 eine elastische
Zwischenlage 12 eingelegt ist. Das untere Ende der Buchse 10 ist mehrfach geschlitzt, so daß der eingetriebene
Heftbolzen 7 das untere Ende auseinanderspreizen,
kann, sobald sich der zylindrische Teil 9 im Bereich der Wulst 6 befindet.
Die federnden Zungen können entweder durch Schlitzen des freien Endes der Buchse gebildet werden,
oder sie werden gesondert an der Buchse befestigt oder in diese eingesetzt.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum zeitweiligen Verbinden von aufeinandergelegten Werkstücken, insbesondere
zum Heften von Blechen, Formeisen od. dgl., bestehend aus einer in fluchtende Bohrungen
oder Löcher der Werkstücke eingesetzten, an ihrem einen Ende mit einer Innenwulst
versehenen Buchse von einer die Gesamtstärke der Werkstücke überschreitenden Länge
und aus einem die Buchse an der Innenwulst aufweitenden bzw. spreizenden Heftbolzen, da- 95 _
durch gekennzeichnet, daß die Buchse (4, 10) an ihrem anderen Ende einen Flansch (5, 11) aufweist
und daß der. Heftbolzen (7) abwechselnd zylindrische Abschnitte (9) und etwa der Innenwulst
(6) der Buchse (4, 10) entsprechende Einschnürungen
(8) besitzt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Buchse in an sich bekannter Weise aus einem elastischen Werkstoff besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Buchse aus einem unelastischen Werkstoff besteht
und mit federnden, die Innenwulst tragenden Zungen versehen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den Flansch (11) der Buchse (10) und das oberste Werkstück (1) eine elastische
Zwischenlage (12) eingesetzt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 647647, 733 377; britische Patentschrift Nr. 506 914;
USA.-Patentschriften Nr. 2313883, 2372904, 377 086, 2 408 560.
Deutsche Patentschriften Nr. 647647, 733 377; britische Patentschrift Nr. 506 914;
USA.-Patentschriften Nr. 2313883, 2372904, 377 086, 2 408 560.
Hierzu τ,Blatt Zeichnungen
© 609 619/65 9. 56
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69230291T2 (de) | Verfahren zur verbindung von platten | |
| EP0540463B1 (de) | Nagel mit Hülse und Rondelle | |
| DE102011117962A1 (de) | Werkzeug und Verfahren zum Fügen von Materiallagen | |
| DE102014211222A1 (de) | Verfahren zum Herstellen einer Fügeverbindung durch Setzen und Warmverpressen eines Fügeelements, sowie hiermit hergestellter Werkstückverbund | |
| DE69729298T2 (de) | Selbstbohrende niete | |
| EP2730456A1 (de) | Antrieb einer Sitzverstelleinrichtung für Kraftfahrzeuge | |
| DE960045C (de) | Vorrichtung zum zeitweiligen Verbinden von aufeinandergelegten Werkstuecken | |
| DE202007003364U1 (de) | Hohlniet sowie Vorrichtung zum Umformen eines solchen Hohlniets | |
| DE102016213578A1 (de) | Verfahren zum unlösbaren Einbringen von Fügehilfselementen in ein Bauteil, Bauteil mit Fügehilfselementen und Bauteilverbund | |
| DE3233915A1 (de) | Spannbacke fuer aufspannvorrichtungen | |
| DE102012102520C5 (de) | Setzstempel für ein Nietwerkzeug sowie Verfahren zum Verarbeiten eines Niets | |
| DEW0017596MA (de) | ||
| DE1212927B (de) | Spannelement zur Verbindung mehrerer uebereinanderliegender Bleche od. dgl., vorzugsweise zur Verbindung von Federschienen fuer den hydraulischen Grubenausbau | |
| EP2711270B1 (de) | Rahmen für ein insbesondere landwirtschaftliches Nutzfahrzeug | |
| DE102017205940A1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Bauteilverbunds und Kraftfahrzeug | |
| EP1169152B1 (de) | Vorrichtung zur verarbeitung von schliessringbolzen | |
| DE102015215823A1 (de) | Kombination des Fließformens und der Widerstandsschweißtechnik für ein zweistufiges Fügeverfahren | |
| DE3510779A1 (de) | Verfahren zum verbinden von zwei oder mehr blechen | |
| DE10146442B4 (de) | Vorrichtung zum Verbindung von zwei oder mehr Bauteilen mittels Nieten | |
| DE102016207796A1 (de) | Einspannvorrichtung zum Einspannen eines Zangenarms einer Fügezange | |
| DE102017219810B4 (de) | Bauteilverbund | |
| DE335135C (de) | Werkzeughalter fuer Bohrwerkzeuge | |
| DE287820C (de) | ||
| DE102009050773A1 (de) | Klammerförmiges Verbindungsmittel mit zweischäftigem Nagel | |
| DE1910377C3 (de) | Platten-Nietverbindung |