DEW0017825MA - - Google Patents
Info
- Publication number
- DEW0017825MA DEW0017825MA DEW0017825MA DE W0017825M A DEW0017825M A DE W0017825MA DE W0017825M A DEW0017825M A DE W0017825MA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- hammers
- widths
- rotating shaft
- goods
- mass
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 6
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 claims description 3
- 235000013311 vegetables Nutrition 0.000 claims description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 2
- 235000000832 Ayote Nutrition 0.000 description 1
- 235000016068 Berberis vulgaris Nutrition 0.000 description 1
- 241000335053 Beta vulgaris Species 0.000 description 1
- 244000025254 Cannabis sativa Species 0.000 description 1
- 241000219122 Cucurbita Species 0.000 description 1
- 235000009854 Cucurbita moschata Nutrition 0.000 description 1
- 235000009804 Cucurbita pepo subsp pepo Nutrition 0.000 description 1
- 240000008042 Zea mays Species 0.000 description 1
- 235000005824 Zea mays ssp. parviglumis Nutrition 0.000 description 1
- 235000002017 Zea mays subsp mays Nutrition 0.000 description 1
- 239000000654 additive Substances 0.000 description 1
- 235000013405 beer Nutrition 0.000 description 1
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
- 210000000988 bone and bone Anatomy 0.000 description 1
- 235000005822 corn Nutrition 0.000 description 1
- 238000004898 kneading Methods 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 1
- 235000015136 pumpkin Nutrition 0.000 description 1
- 239000005418 vegetable material Substances 0.000 description 1
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 10. November 1955 Bekamrtjgeniacht am
DEUTSCHES PATENTAMT
29. November 1956
PATENTANMELDUNG
KLASSE 45 e GRUPPE 36oi INTERNAT. KLASSE A 01 f
W17825III/45e
Ing. Wilhelm Kleidorfer, Kufstein
Ü3fl§SK,XESSiSSH]ä3fc (Österreich)
ist als Erfinder genannt worden
Peter Weninger, Innsbruck (Österreich)
Vertreter: Dipl.-Chem. Dr. phil. E. Sturm, Patentanwalt, München
Einrichtung zur Zerkleinerung von insbesondere pflanzlichem Gut unter Verwendung des Prinzips der Hammermühle
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Zerkleinerung von insbesondere pflanzlichem
Gut unter Anwendung des Prinzips der Hammermühle.
An derartige Einrichtungen werden in landwirtschaftlichen Betrieben oft große Anforderungen
gestellt. So· werden unter Umständen ganze Kürbisse,
Maiskolben u. dgl. der Zerkleinerung zugeführt, was naturgemäß an die Verarbeitungsorgane
der Einrichtungen hohe Anforderungen stellt.
Für derartige Anforderungen versagen die bisher
bekannten Hammermühlen, vor allem jene, welche ein mit Mahlkammern gleichmäßiger oder variierender
Breite bzw. ein mit Rillen versehenes Gehäuse aufweisen, da das pflanzliche Gut in den Kammern
oder Rillen verkleben und verfilzen würde, wodurch sowoihl dessen Bewegung zum Auslaß als auch die
Zerkleinerungswirkung auf das nachfolgende Gut gestört wäre.
Auch mit den Hammermühlen ohne Mahlkammern in den bisher bekannten Ausführungen
konnten selbst unter Verwendung von Messern, welche den Hämmern vorgelagert sind, keine befriedigende
Zerkleinerungswirkung erzielt werden. Auch die Verwendung eines Hammersatzes, bei
welchem in bekannter Weise die einzelnen Zerkleinerungswerkzeuge
unterschiedliche Formgebung aufweisen, konnte nicht befriedigen.
Ein guter Feinheitsgrad des bearbeiteten Gutes wird erfindungsgemäß, dadurch erreicht, daß die
im Verlaufe der Drehwelle angeordneten Hämmer vom Eintrittsbereich des zu zerkleinernden Gutes
bis zu dessen Ausgabeöffnung mit absatzweise ab-
609' 657746
W17825 HI/45e
nehmenden Breiten ausgebildet sind, wobei sich mit der Verringerung der Breiten der Hämmer
deren Anzahl je Längeneinheit der Drehwelle proportional steigert.
Die derart, und zwar vornehmlich an der Eintrittsstelle des Gutes verstärkt ausgeführten Häm-■y!\r,,^a^ri»jajj-s-b'es'Qj^derej.in
der Breitenerstreckung, be- '' üwirkert-'selbst''· bei gröbster und rauhester Beschik-{,<('
k.v£n,g_-;;; der·; ;.·, Einrichtung ein zufriedenstellendes
ίο Zerkleinern des Gutes. Nahe der Ausgabeöffnung,
wo das Gut also vor seiner Endbearbeitung.. steht.,
sind auf einem gleich langen Drehwellenabschnitt
wesentlich mehr, jedoch schmälere Hämmer vorgesehen,
als an der Eintrittspartie des pflanzlichen Gutes. Sie sind hier in der Masse geringer, schmäler
und enger beisammen und verarbeiten das Gut, unabhängig von seiner Zusammensetzung, in die ge-
wÄfischteS^lkii6 Masse.
/'■{ ,gsi|ipnii|:n'?;auch mehrere Arten von Hämmern
zß vo:rgese:he,ni:"sein, von denen die ersten nicht nur
ί in. der . Breite, sondern auch in der zweiten Di-
\- ..(pension die nachfolgenden Hämmer übertreffen.
\«. Die nachfolgenden Hämmer können also sowohl
yäri-.der Breite als auch in der Stärke immer kleiner
\$erderi; da ja nun nicht mehr eine so große Wucht
verlangt wird als an der Eintrittsstelle des Gutes. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeiispiel veranschaulicht,
es soll die Erfindung jedoch nicht darauf eingeschränkt sein.
Fig. ι zeigt ein solches Ausführungsbeispiel im
Längsschnitt, und die
Fig. 2, 3 und 4 zeigen· in Draufsicht Hämmer mit verschiedenen Breiten, wie sie in der erfindungsgemäßen
Ausführung Anwendung finden.
Eine trichterförmige Zuführung 1 mündet in einen aus biekannten Gründen konisch ausgebildeten
Stutzen 5, in welchem sich die für die Zersehneidung gröbster Teile vorgesehenen Messer 2 befinden.
Diese sind mit den in der Breite verschieden ausgebildeten Hämmern 16, 17 und 18 auf einer gemeinsamen
Drehwelle 3 befestigt. Es ist besonders vorteilhaft, nicht nur die Hämmer, sondern auch
die Messer lose zu befestigen, damit unversehens eingebrachte harte Gegenstände, wie etwa Steine
oder Knochen, diese Messer nicht zu beschädigen vermögen.
Den Antrieb besorgt hier ein Motor 4, der beispiels'weise
mittels 'eines Lagers 12 fliegend, direkt an der Einrichtung selbst gelagert ist. Die Drehwelle
3 kann, wie im Ausführungsbeispiel gezeigt, durch den Abschlußdec'kel ι ο hindurchragen und
hier eine Riemenscheibe 11 tragen, womit mittels1 desselben Antriebes auch' noch andere Maschinen
betrieben werden können.
Die Zuführung 1 dient vorwiegend für die Einführung von Gras, Rüben u. dgl., und ein Beschickungsbehälter
13 ist für die Einbringung von korn- oder schrotartigem Gut bzw. von Flüssigkeit
vorgesehen, welche durch eine mittels eines Schiebers 15 absperrbare Einlaßöffnung 14 in den konischen
Stutzen 5 gelangen.
An den konischen Stutzen 5 schließt nun eine
Radialwand 7 an, und an diese ist nach dem Ausführungsbeispiel
die Zylinderwänd 6 angeschlossen.
Gelangt nun das von den Messern 2 etwas zerstückelte Gut entlang der -Wandung des konischen
Stutzens 5 in den Bereich der 'radialen Absatzfläche 8, so wird es von den bier vorgesehenen,
mit großer Breite 21 ausgebildeten Hämmern 18 mit geradezu vehementer Wucht in vorwiegenid
kleine Teilchen zerschlagen. Diese starken Hämmer 18 besorgen auch bereits eine kraftvolle Durch.-mischung
eventuell beigemengter Zusätze, und diese grobkörnige Masse wandert vermöge der Vorschubwirkung
des konischen Stutzens 5 weiter und gelangt so in den Bereich der 'mit einer mittleren
Breite 20 ausgebildeten Hämmer 17. Diese Hämmer 17 bewirken eine weitere. Zerkleinerung des Gutes,
wobei es von besonderem Vorteil ist, daß letztere in der Anzahl je Längeneinheit der Drehwelle in
vergrößertem Maße vorhanden sind. Das hier einer gemischten Mahl- und Knetwirkung ausgesetzte Gut
kommt nun endlich in die Bearbeitung von Hämmer 16, welche mit einer geringen Breite 19 und
vorzugsweise auch mit geringer Masse ausgebildet sind. Diese Hämmer besorgen die Endbearbeitung
des zu zerkleinernden Gutes.
Selbstverständlich ist es möglich, mehrere Arten von Hämmer vorzusehen, wie dies insbesondere in
den Fig. 2 bis 4 versinnbildlicht ist.
Es besteht auch die Möglichkeit, durch entsprechende Anbringung der Ausgabeöffnung 9 bzw.
deren Ausbildung einen beliebigen Feinheitsgrad des zerkleinerten Gutes zu erzielen. Die Ausgabeöffnung
9 kann beispielsweise auch in seitlicher Höhe der Zylinderwänd 6 angebracht sein, wodurch
insbesondere bei kleineren Einrichtungen eine be-, queme Entnahme des Gutes ermöglicht wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE:1. Einrichtung zur Zerkleinerung von insbesondere pflanzlichem Gut unter Anwendung des Prinzips der Hammermühle, dadurch gekennzeichnet, daß die im Verlauf der Drehwelle (3) angeordneten Hämmer (18, 17, 16) vorn Eintrittsbereich des zu zerkleinernden Gutes bis zu dessen Ausgabeöffnung (9) mit absatzweise abnehmenden Breiten (21, 20, 19) ausgebildet sind, wobei sich mit der Verringerung der Breiten (21, 20, 19) der Hämmer (18, 17,. 16) deren Anzahl je Längeneinheit der Drehwelle proportional steigert. ,2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich mit der Verringerung der Breiten (21, 20, 19) der Hämmer (18, 17,16) in ähnlicher Größenordnung, und zwar unabhängig von der Länge der Hämmer, auch deren Masse verringert.i —In Betracht gezogene Druckschriften:.
Deutsche Patentschrift Nr. 553 710.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© «09 «57/4« 10.56
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP2679309B1 (de) | Zerkleinerungsvorrichtung umfassend einen Zerkleinerungsrotor mit durchgehender Schneide | |
| EP0419919B1 (de) | Zerkleinerungsvorrichtung für Abfälle | |
| DE102019108306A1 (de) | Schneidmühle zum schneidenden Zerkleinern von Proben | |
| EP3959017B1 (de) | Zerkleinerungs- / schneidemaschine | |
| EP0657218A2 (de) | Vorrichtung zum Schneiden von Fleisch | |
| EP0904686A1 (de) | Häckselmesser | |
| DE60105981T2 (de) | Vorrichtung zum zerschneiden von pflanzengut | |
| EP0124137A2 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Zerkleinerung von Pflanzengut | |
| EP0387868A2 (de) | Vorrichtung zum Zerkleinern von Rest- und Abfallhölzern | |
| DE2952956A1 (en) | Method of grinding magnesium ingots and such ingots | |
| DEW0017825MA (de) | ||
| DE968672C (de) | Einrichtung zur Zerkleinerung von insbesondere pflanzlichem Gut unter Verwendung des Prinzips der Hammermuehle | |
| EP0538720A1 (de) | Verfahren zum Herstellen einer pendelnd aufgehängten Trennleiste für eine Häckselvorrichtung, Trennleiste und Häckselvorrichtung | |
| DE265121C (de) | ||
| CH325359A (de) | Einrichtung zur Zerkleinerung von insbesondere pflanzlichem Gut | |
| DE3041270A1 (de) | Mahlsieb, insbesondere fuer hammermuehlen | |
| DE2454476C3 (de) | Einzugsbalken für Schneidmühlen | |
| DE102005039200A1 (de) | Zerkleinerungsvorrichtung mit mehreren, im Wesentlichen parallel verlaufenden, motorisch angetriebenen rotierenden oder oszillierenden Wellen | |
| AT350419B (de) | Kuttermesser | |
| DE298745C (de) | ||
| DE152055C (de) | ||
| DE691505C (de) | Maschine zum Zerkleinern von sperrigen Pflanzenteilen usw. zu einer breiartigen Masse | |
| DE330051C (de) | Einrichtung an Zerkleinerungsmaschinen zur Zerkleinerung von Koerner- und Huelsenfruechten oder anderem schaufelbaren Gut | |
| DE64388C (de) | Walzenmühle für grobe Schrotung, besonders zum Vermählen von Chilisalpeter | |
| EP0672449A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Aufschlämmen, Emulgieren und/oder Mahlen |