EP0010678A1 - Schaltschloss mit Kniehebel - Google Patents

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Publication number
EP0010678A1
EP0010678A1 EP79103979A EP79103979A EP0010678A1 EP 0010678 A1 EP0010678 A1 EP 0010678A1 EP 79103979 A EP79103979 A EP 79103979A EP 79103979 A EP79103979 A EP 79103979A EP 0010678 A1 EP0010678 A1 EP 0010678A1
Authority
EP
European Patent Office
Prior art keywords
toggle lever
pawl
switch lock
fork
molded
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
EP79103979A
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
Martin Staffen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG, Siemens Corp filed Critical Siemens AG
Publication of EP0010678A1 publication Critical patent/EP0010678A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/50Manual reset mechanisms which may be also used for manual release

Definitions

  • the invention relates to a switch lock with toggle lever, in particular for residual current circuit breaker, the toggle lever is connected at one end to a manual actuator and the other end to a rotatably mounted pawl.
  • the switch lock of electrical switching devices normally works with a toggle lever, that is to say with two legs which are in principle rod-shaped and are connected to one another in an articulated manner.
  • the knee point of this lever system is rotatably coupled via its one leg to a pawl which rests on a stop. If the stop is removed, the pawl is released and the switching lock is released.
  • the invention has for its object to develop an easy-to-manufacture switch lock with symmetrical switching properties and yet high operational reliability.
  • the latch and toggle lever are made of molded material and are connected to one another by molded pins and corresponding bearing recesses.
  • the essential components of this switch lock can be made from relevant commercially available plastics, in particular from such sufficient strength and with good sliding properties.
  • Such a switch lock has the advantage that few components are required, which can be manufactured with sufficient precision and whose bearings do without grease.
  • the toggle lever is fork-shaped on the pawl side and provided with bearing recesses for pins which are integrally formed on the pawl.
  • the fork-shaped part of the toggle lever is sufficiently elastic to be snapped onto the pegs of the jack with its bearing recesses.
  • the bearing recesses can be cut in their walls. You can also form the pawl from hard molded material and the fork of the toggle lever from elastic molded material if the hard plastic desired for the pawl is not sufficiently elastic in the fork-shaped part of the toggle lever.
  • a pawl of the switch lock according to Fig. 1 is shown in supervision of the pawl nose and bearing journal.
  • FIG. 3 shows the fork-shaped part of a toggle lever in the view corresponding to FIG. 2.
  • the toggle lever 1 has a toggle lever 1 made of parts 3 and 4 connected to one another by knee joint 2.
  • the toggle lever 1 is connected at one end to a manual control element 5 and at its other end to a pawl 8 which is rotatably mounted on the circuit board 6 by the joint 7.
  • the pawl nose 9 rests on a half-wave 10 in the usual way. It is essential that the pawl 8 and the toggle lever 1 are made of molded material and are connected to one another by molded pins 11 and corresponding bearing recesses 12.
  • the toggle lever 1 is fork-shaped on the latch side. This fork 4 can be seen more clearly from FIG. 3.
  • the bearing recesses 12 are cut in their walls in order to be able to insert the bearing pins 11 of the pawl 8 according to FIG. 2 more easily into the gate recesses 13.
  • the bearing pins 11 can be flattened on the insertion side, as can be seen from FIG. 2.
  • the pawl can be made of hard molding material, such as duroplastic, and the fork 4 of the toggle lever 1 can be made of elastic molding material, such as thermoplastic. Another, more elastic, thermosetting plastic can be used for the toggle lever.

Landscapes

  • Breakers (AREA)
  • Tumbler Switches (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Schaltschloß mit Kniehebel, insbesondere für Fehlerstromschutzschalter, dessen Kniehebel an seinem einen Ende mit einem Handbetätigungsorgan und dessen anderes Ende mit einer drehbeweglich gelagerten Klinke verbunden ist. Nach der Erfindung ist vorgesehen, daß Klinke (8) und Kniehebel (1) aus Formstoff ausgebildet und durch, angeformte Zapfen (11) und korrespondierende Lagerausnehmungen (12) miteinander verbunden sind.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Schaltschloß mit Kniehebel, insbesondere für Fehlerstromschutzschalter, dessen Kniehebel an seinem einen Ende mit einem Handbetätigungsorgan und dessen anderes Ende mit einer drehbeweglich gelagerten Klinke verbunden ist.
  • Ublicherweise arbeitet das Schaltschloß von elektrischen Schaltgeräten, wie Fehlerstromschutzschaltern, mit einem Kniehebel, also mit zwei gelenkig miteinander verbundenen, im Prinzip stangenförmigen Schenkeln. Der Kniepunkt dieses Hebelsystems ist über seinen einen Schenkel mit einer Klinke drehbeweglich gekoppelt, die auf einem Anschlag ruht. Wird der Anschlag abgezogen, so wird die Klinke freigegeben und das Schaltschloß entklinkt.
  • Man ist bemüht, Kniehebel und Klinke rationell herzustellen, wobei man in vielfältiger Hinsicht an Grenzen gelangt: So ist es nicht günstig, die Teile miteinander durch Nieten gelenkig zu verbinden, da hierdurch asymmetrische Kraftkomponenten erzeugt bzw. übertragen würden, wodurch ein asymmetrisches Betriebsverhalten entstünde. Dies ist jedoch tunlichst zu vermeiden, um das Schaltschloß nicht unterschiedlich ansprechen zu lassen, was der Sicherheit abträglich wäre.
  • So ist es bisher üblich geblieben, die wesentlichen Teile des Schaltschlosses aus aufwendigen Drehteilen, Achsen und vielen Gliedelementen herzustellen. Solche Lagerstellen werden üblicherweise gefettet, was besonders sachkundige Herstellung erfordert, um sicherzustellen, daß das Schaltschloß nicht durch Verkleben versteift und daß andererseits in das Schaltschloß kein Fett gelangen kann, was bei anderen empfindlichen Bauteilen zu Störungen führen könnte.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einfach herstellbares Schaltschloß mit symmetrischen Schalteigenschaften und dennoch hoher Betriebssicherheit zu entwickeln.
  • Die Lösung der geschilderten Aufgabe besteht darin, daß Klinke und Kniehebel aus Formstoff ausgebildet und durch angeformte Zapfen und korrespondierende Lagerausnehmungen miteinander verbunden sind. Die wesentlichen Bauteile dieses Schaltschlosses können aus einschlägigen marktüblichen Kunststoffen hergestellt werden, insbesondere aus solchen ausreichender Festigkeit und mit guten Gleiteigenschaften. Ein solches Schaltschloß weist den Vorteil auf, daß wenig Bauteile benötigt werden, die sich ausreichend präzise herstellen lassen und deren Lager ohne Fett auskommen.
  • Nach einer Weiterbildung ist der Kniehebel klinkenseitig gabelförmig ausgebildet und mit Lagerausnehmungen für Zapfen versehen, die an der Klinke angeformt sind. Das gabelförmige Teil des Kniehebels ist bei den meisten Kunststoffen ausreichend elastisch, um mit seinen Lagerausnehmungen auf die Zapfen der Klinke aufgeschnappt zu werden. Um das Aufschnappen zu erleichtern, kann man die Lagerausnehmungen in ihren Wandungen angeschnitten ausbilden. Man kann auch die Klinke aus hartem Formstoff und die Gabel des Kniehebels aus elastischem Formstoff ausbilden, wenn der für die Klinke gewünschte Harte Kunststoff im gabelförmigen Teil des Kniehebels nicht ausreichend elastisch ist.
  • Das geschilderte Prinzip läßt sich auch bei anderen analogen Anwendungsfällen einsetzen.
  • Die Erfindung soll anhand eines in der Zeichnung grob schematisch wiedergegebenen Ausführungsbeispiels näher erläutert werden:
    • In Fig. 1 sind die wesentlichen Teile eines üblichen Schaltschlosses, wie es insbesondere für Fehlerstromschutzschalter verwendet wird, in Seitenansicht dargestellt.
  • In Fig. 2 ist eine Klinke des Schaltschlosses nach Fig. 1 in Aufsicht auf Klinkennase und Lagerzapfen wiedergegeben.
  • In Fig. 3 ist in der zu Fig. 2 entsprechenden Ansicht der gabelförmige Teil eines Kniehebels wiedergegeben.
  • Das Schaltschloß nach Fig. 1 weist einen Kniehebel 1 aus den durch Kniegelenk 2 miteinander verbundenen Teilen 3 und 4 auf. Der Kniehebel 1 ist an seinem einen Ende mit einem Handbetätigungsorgan 5 und an seinem anderen Ende mit einer an der Platine 6 durch das Gelenk 7 drehbeweglich gelagerten Klinke 8 verbunden. Die Klinkennase 9 liegt in üblicher Weise auf einer Halbwelle 10 auf. Wesentlich ist, daß die Klinke 8 und der Kniehebel 1 aus Formstoff ausgebildet und durch angeformte Zapfen 11 und korrespondierende Lagerausnehmungen 12 miteinander verbunden sind.
  • Im Ausführungsbeispiel ist der Kniehebel 1 klinkenseitig gabelförmig ausgebildet. Diese Gabel 4 ist aus Fig. 3 deutlicher zu ersehen. Die Lagerausnehmungen 12 sind in ihren Wandungen angeschnitten ausgebildet, um in den Anschnittausnehmungen 13 die Lagerzapfen 11 der Klinke 8 nach Fig. 2 leichter einführen zu können. Die Lagerzapfen 11 können hierzu auf der Einführungsseite abgeflacht ausgebildet sein, wie es aus Fig. 2 zu ersehen ist.
  • Falls die Gabel 4 des Kniehebels 1 bei einem für die Klinke 8 gewünschten Kunststoff nicht ausreichend elastisch ist, kann man die Klinke aus hartem Formstoff, wie Duroplast und die Gabel 4 des Kniehebels 1 aus elastischem Formstoff, wie Thermoplast, herstellen. Man kann für den Kniehebel auch einen anderen, elastischeren duroplastischen Kunststoff verwenden.

Claims (4)

1. Schaltschloß mit Kniehebel, insbesondere für Fehlerstromschutzschalter, dessen Kniehebel an seinem einen Ende mit einem Handbetätigungsorgan und dessen anderes Ende mit einer drehbeweglich gelagerten Klinke verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß Klinke ('8) und Kniehebel (1) aus Formstoff ausgebildet und durch angeformte Zapfen (11) und korrespondierende Lagerausnehmungen (12) miteinander verbunden sind.
2. Schaltschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kniehebel (1) klinkenseitig gabelförmig (Gabel 4) ausgebildet ist und Lagerausnehmungen (12) für an die Klinke (8) angeformte Zapfen (11) aufweist.
3. Schaltschloß nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerausnehmungen (12) in ihren Wandungen ausgeschnitten sind.
4. Schaltschloß nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (8) aus hartem Formstoff und die Gabel (4) des Kniehebels (1) aus elastischerem Formstoff ausgebildet sind.
EP79103979A 1978-10-26 1979-10-15 Schaltschloss mit Kniehebel Withdrawn EP0010678A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782846676 DE2846676B1 (de) 1978-10-26 1978-10-26 Schaltschloss mit Kniehebel
DE2846676 1978-10-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
EP0010678A1 true EP0010678A1 (de) 1980-05-14

Family

ID=6053213

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
EP79103979A Withdrawn EP0010678A1 (de) 1978-10-26 1979-10-15 Schaltschloss mit Kniehebel

Country Status (4)

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EP (1) EP0010678A1 (de)
DE (2) DE7831956U1 (de)
ES (1) ES253462Y (de)
GR (1) GR72396B (de)

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Title
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Also Published As

Publication number Publication date
DE2846676B1 (de) 1979-07-05
GR72396B (de) 1983-11-01
ES253462Y (es) 1981-11-16
ES253462U (es) 1981-05-16
DE7831956U1 (de) 1979-02-08

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