EP0039496A2 - Vorrichtung zur Verankerung von Laufschienen von Schienenflurbahnen - Google Patents
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- EP0039496A2 EP0039496A2 EP81103311A EP81103311A EP0039496A2 EP 0039496 A2 EP0039496 A2 EP 0039496A2 EP 81103311 A EP81103311 A EP 81103311A EP 81103311 A EP81103311 A EP 81103311A EP 0039496 A2 EP0039496 A2 EP 0039496A2
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- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D20/00—Setting anchoring-bolts
- E21D20/003—Machines for drilling anchor holes and setting anchor bolts
Definitions
- the invention relates to a device for anchoring rails of rail corridors.
- So-called adhesive anchors of approx. 1 m length are mainly used. Both the drilling of the anchor holes and the driving in of the anchors themselves are carried out manually using drilling turbines or hammer drills and a support device. This process requires a considerable amount of time and work and means enormous physical strain for the personnel to apply the feed forces and reaction moments required for drilling, as well as increased risk of accidents.
- the object of the present invention is to provide a device for anchoring the running tracks of SF railways, which makes it possible to significantly reduce the time and effort involved.
- the aim of the invention is further to relieve the staff of heavy physical exertion and to avoid the additional risk.
- This object is achieved in that one or more, preferably two, drilling machines are each guided on a slide rail and that the feed of the drilling machine is forced.
- the anchors can be set mechanically with the device according to the invention. Only the drilling and unclamping of the drills and the insertion of the anchors into the drill holder are still done manually.
- the drilling machine is forced to feed, for example via compressed air chain hoists.
- the staff is relieved of heavy physical work.
- the device can be operated from a control panel outside the danger area of rotating machine parts.
- the device is advantageously equipped with two slide rails, a double carriage, each with its own drill and separate slide drive, so that both rails of a pair of rails can be anchored at the same time.
- the two drilling units are mounted on a common base frame and guided in such a way that they can be moved both parallel and transversely to the running tracks of the SF tracks, for example by hand-operated spindles, and thus precisely aligned.
- the drilling units can also be rotated about a common vertical axis.
- the entire device is advantageously placed on a chassis, which in turn is guided through the already laid and anchored part of the rail track, the so can absorb the reaction forces and reaction moments that occur when drilling and setting the anchor.
- Conventional wagons are suitable as suitable chassis, but simple trailing chassis can also be used.
- the base frame is expediently rotatable about a vertical axis, for example in a ring gear, mounted on the chassis.
- the device according to the invention is further explained on the basis of the exemplary embodiment shown schematically in the figure.
- a drilling device 1 designed as a double mount
- one drilling machine 3 each with a base plate 4 is positively guided on a slide rail 2.
- the drilling machines 3 are fed via a chain 5 and a chain hoist 6.
- Control panels 8 with valves 7 for operating the drilling machines 3 and chain hoists 6 are mounted behind the slide rails 2 on a common base frame 9, outside the danger zone of moving or rotating machine parts .
- the two sides of the device 1 work independently of one another.
- the drilling units are guided on the base frame 9 in such a way that they can be displaced in parallel with the spindle 13 and the spindle 16 transversely to the running rails of the SF track.
- the drilling units are rotatably mounted in a joint 15 about a vertical axis.
- the drill 1 is with its base frame 9 on a simple trailing chassis 11 placed.
- the chassis 11 is guided in a conventional manner in the already anchored part of the rail track of the SF-Bru, so that reaction forces and reaction moments can be absorbed by this rail.
Landscapes
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- Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)
Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verankerung von Laufschienen von Schienenflurbahnen.
- Zum Materialtransport werden im Bergbau überwiegend - neben Einschienenhängebahnen - Schienenflurbahnen, sogenannte SF-Bahnen eingesetzt. Bisher wurden Schienenstränge ohne zusätzliche Verankerung auf der Streckensohle verlegt. Die Entwicklung zu höheren Fahrgeschwindigkeiten und größeren Transportgewichten erfordert jedoch, die Laufschienen der SF-Bahnen fest in der Strekkensohle zu verankern. So müssen, unabhängig von den Transportgewichten, die Laufschienen bei Fahrgeschwindigkeiten über 2 m/sec. grundsätzlich zweimal je Schiene verankert werden.
- Vorwiegend werden sogenannte Klebeanker von ca. 1 m Länge verwendet. Sowohl das Bohren der Ankerlöcher als auch das Eintreiben der Anker selbst erfolgt manuell mit Bohrturbinen oder Bohrhämmern und einer Stützvorrichtung. Dieses Verfahren bedingt erheblichen Zeit- und Arbeitsaufwand und bedeutet für das Personal eine enorme körperliche Belastung zum Aufbringen der zum Bohren erforderlichen Vorschubkräfte und Reaktionsmomente sowie erhöhte Unfallgefahr.
- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Verankerung der Laufschienen von SF-Bahnen zu schaffen, die es erlaubt, den Zeit- und Arbeitsaufwand wesentlich zu verringern. Ziel der Erfindung ist es weiterhin, das Personal von schweren körperlichen Anstrengungen zu entlasten und die zusätzliche Gefährdung zu vermeiden.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine oder mehrere, vorzugsweise zwei, Bohrmaschinen je auf einer Gleitschiene geführt werden und daß der Vorschub der Bohrmaschine zwangsweise erfolgt.
- Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung können die Anker mechanisch gesetzt werden. Lediglich das Ein- und Ausspannen der Bohrer sowie das Einsetzen der Anker in die Aufnahme der Bohrmaschine erfolgen noch manuell. Der Vorschub der Bohrmaschine erfolgt zwangsweise, beispielsweise über Druckluftkettenzüge. Das Personal ist von schwerer körperlicher Arbeit entlastet. Die Vorrichtung kann von einem Steuerpult außerhalb des Gefahrenbereichs drehender Maschinenteile aus bedient werden.
- Vorteilhafterweise wird die Vorrichtung mit zwei Gleitschienen, einer Doppellafette, mit jeweils eigener Bohrmaschine und separatem Verschubantrieb ausgerüstet, so daß beide Laufschienen eines Schienenpaares gleichzeitig verankert werden können.
- Die beiden Bohreinheiten sind auf einem gemeinsamen Grundgestell montiert und so geführt, daß sie - beispielsweise mit Hand betätigten Spindeln - sowohl parallel als auch quer zu den Laufschienen der SF-Bahnen verschoben und somit exakt ausgerichtet werden können. Zum Setzen von Ankern in Kurven sind zudem die Bohreinheiten um eine gemeinsame vertikale Achse drehbar.
- Die gesamte Vorrichtung ist vorteilhafterweise auf ein Fahrgestell aufgesetzt, das seinerseits durch den bereits verlegten und verankerten Teil des Schienenstranges geführt ist, der so die beim Bohren und Setzen der Anker auftretenden Reaktionskräfte und Reaktionsmomente aufnehmen kann. Als geeignete Fahrgestelle bieten sich dabei herkömmliche Tragwagen an, es sind jedoch auch einfache nachlaufende Fahrgestelle verwendbar. Zur Vorortverankerung von Laufschienen in Streckenvortrieben kann es zweckmäßig sein, die Bohrvorrichtung auf Gleitkufen zu montieren und zusätzlich mit Haspel und Rücklaufsperre auszurüsten, so daß sie auch in diesem Einsatzfall frei verfahrbar ist.
- Bei Verwendung nur einer Bohrlafette - an Stelle der Doppellafette - wird das Grundgestell zweckmäßigerweise um eine vertikale Achse drehbar, beispielsweise in einem Zahnkranz, auf dem Fahrgestell montiert. Somit können auch bei Verwendung einer Vorrichtung mit nur einer Bohrlafette beide Laufschienen des Schienenpaares der SF-Bahn verankert werden.
- Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist anhand des in der Figur schematisch dargestellen Ausführungsbeispiels weiter erläutert.
- Bei einem als Doppellafette ausgebildeten Bohrgerät 1 sind je eine Bohrmaschine 3 mit einer Grundplatte 4 auf einer Gleitschiene 2 zwangsgeführt. Der Vorschub der Bohrmaschinen 3 erfolgt jeweils über eine Kette 5 und einen Kettenzug 6. Steuerpulte 8 mit Ventilen 7 zur Bedienung der Bohrmaschinen 3 und der Kettenzüge 6 sind hinter den Gleitschienen 2 auf einem gemeinsamen Grundgestell 9 angebracht, außerhalb des Gefahrenbereiches bewegter bzw. drehender Maschinenteile. Die beiden Seiten des Gerätes 1 arbeiten unabhängig voneinander.
- Zur exakten Fixierung der Bohrer 10 bzw. der Anker sind die Bohreinheiten auf dem Grundgestell 9 so geführt, daß sie mittels der Spindel 13 parallel und der Spindel 16 quer zu den Laufschienen der SF-Bahn verschoben werden können. Zum Bohren und Setzen der Anker in Kurven sind die Bohreinheiten in einem Gelenk 15 um eine vertikale Achse drehbar gelagert.
- Das Bohrgerät 1 ist mit seinem Grundgestell 9 auf ein einfaches nachlaufendes Fahrgestell 11 aufgesetzt. Das Fahrgestell 11 ist in herkömmlicher Weise im bereits verankerten Teil des Schienenstranges der SF-Bahn geführt, so daß Reaktionskräfte und Reaktionsmomente durch diese Schiene aufgenommen werden können.
Claims (7)
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